{"id":109,"date":"2023-11-14T18:56:34","date_gmt":"2023-11-14T17:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/?page_id=109"},"modified":"2023-11-27T16:51:24","modified_gmt":"2023-11-27T15:51:24","slug":"aus-die-strasse-der-vorfahren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/aus-die-strasse-der-vorfahren\/","title":{"rendered":"Sun\u010dana \u0160krinjari\u0107 &#8211; Die Stra\u00dfe der Vorfahren"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"109\" class=\"elementor elementor-109\" data-elementor-settings=\"[]\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-344e97ee elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"344e97ee\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4badd52d\" data-id=\"4badd52d\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7996763d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7996763d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p><!-- wp:heading {\"level\":4} --><\/p>\n<p><!-- \/wp:heading --><\/p>\n<p><!-- wp:audio {\"id\":112} --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/files\/2023\/11\/Toni_1.mp3\" controls=\"controls\"><\/audio><\/figure>\n<p><!-- \/wp:audio --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<h4>Die Bombardierung<\/h4>\n<p><\/p>\n<p>Aus einem lieblichen und angenehmen Traum weckte sie ein Get\u00f6se &#8211; Glas zerschellte, das Bett bebte, ihr langbeiniger Cousin zog sie grob an der Hand, Tante Marija rief nach der Mutter Gottes, sie zogen ihr ein Kleidchen \u00fcber, ungek\u00e4mmt und ungewaschen suchte sie ihre Sch\u00fchchen und griff nach ihrem Teddyb\u00e4ren, die Flugzeuge zerfetzten den Himmel, unheilbringende Pfiffe und dann Explosionen waren zu h\u00f6ren, das ist die Bombardierung, br\u00fcllte der Cousin wie verr\u00fcckt, Tante Marija packte Tajana an der Hand, alle Menschen flohen auf das Feld, es flohen auch die Esel und Hunde, alles um sie herum zerbrach, Br\u00e4nde in der Ferne, endlich gab es das gro\u00dfe Feuerwerk, endlich gab es Krieg.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Tajana empfand die Menschenmenge als angenehm, dort war es irgendwie sicher, die Menschen hatten aus lauter Panik mitgenommen, was sie finden konnten, ein paar schleppten immerhin Mehl, Eier und Schinken an, andere sinnlos vollgestopfte Koffer, wieder andere beluden ihren Esel mit einer Wanduhr, kostbare Teeservices zersprangen, was f\u00fcr eine Plage des Himmels hat uns heimgesucht, Tante Marija trug Bettlaken, werden wir etwa auf der Erde schlafen, freute sich Tajana, der Cousin aber verschwand, sicher ging er in die Stadt, mein Kind wird dort sterben, st\u00f6hnte die arme Tante Marija, Tajana sa\u00df mit ihrem Teddyb\u00e4ren auf dem Scho\u00df und dachte an die Schlachten aus <em>Krieg und Frieden<\/em>, die sie \u00fcberbl\u00e4ttert hatte. Die Flugzeuge flogen flach \u00fcber das Feld und schossen dann in die H\u00f6he, die Menschen legten sich aus Angst flach auf den Boden, das war die Bombardierung von Split, jetzt kehren die R\u00e4uber zur\u00fcck, sagte jemand, es macht keinen Sinn hier zu bleiben, los, wir gehen in die Stadt, dort werden wir am Ende noch ausgeraubt.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Der Cousin empfing sie mit verkrampfter Miene und geballten F\u00e4usten, aus all seine Taschen quollen verschiedene Uhren hervor, fast weinte er vor Zorn, zischte vor Hass, er war gef\u00e4hrlich wie ein vorgehaltenes Messer, so eine verdammte Schei\u00dfe, schrie er, eine Bombe ist in die Palme vor dem Uhrengesch\u00e4ft eingeschlagen, alle Schaufensterscheiben sind zersprungen, die Schweinehunde haben alles gestohlen, was sie konnten, ich habe mit M\u00fche das hier retten k\u00f6nnen, was sollen wir jetzt tun, wir sind am Ende, man sollte sie an den Stra\u00dfenlaternen aufh\u00e4ngen, die Schei\u00dfer und Aasgeier, von was werden die arme Witwe und ihr Sohn nun leben, sie blicken von der Seite auf Tajana, was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Parade, sie b\u00fcrden sich auch noch dieses unselige Kind auf, wie k\u00f6nnen sie es nun zur\u00fcck schicken, sie haben schon genug eigene Sorgen.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Tajana schwieg und umarmte fest ihren Teddyb\u00e4ren, ist etwa alles vorbei, war das etwa schon der Krieg gewesen und sonst nichts weiter, wo sind die Reiter, wo sind die wilden Armeen und sch\u00f6nen Gener\u00e4le, wo sind die Flaggen und die Musik. Tante Marija seufzte und weinte, der Cousin schwieg und starrte finster auf einen Punkt, Tajana wagte nicht zu essen, es war offensichtlich, dass sie am Ende waren und dass das Uhrengesch\u00e4ft einen gro\u00dfen Schaden davongetragen hatte, Diebe hatten fremde Uhren gestohlen, verflucht seien sie, die einen Menschen kamen ums Leben und die anderen hatten gestohlen und die Flugzeuge aber waren vom Himmel verschwunden, als w\u00e4re nichts geschehen. Es gibt keine Wunder, sagte die sch\u00f6ne und b\u00f6se Schwester Onezima und scheinbar hatte sie recht, Zlatko tauchte auf, doch er war nicht mehr so sch\u00f6n, er unterhielt sich ernst mit Tante Marija und dem Cousin, sie brauchten Hilfe, von etwas musste man ja leben, er hob Tajana nicht in die Luft und h\u00e4tte sie beinahe nicht einmal angesehen, eigentlich murmelte er nur, dass das Kind so schnell wie m\u00f6glich zu seinen Eltern geschickt werden muss, sie waren verr\u00fcckt, sie \u00fcberhaupt hergeschickt zu haben, kennen diese Leute denn nicht die Situation, ihre Mutter ist nicht klar im Kopf, und die B\u00fcrgerlichen feiern, was sonst, sagte der Gymnasiast.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Post aus Zagreb ist nicht gekommen und in Split sind nach einigen Tagen die Italiener einmarschiert, das war endlich ein sch\u00f6ner Anblick. Tajana stand mit Tante Marija und ihrem Cousin zusammen, sie lugten hinter verschlossenen Fensterl\u00e4den hervor, das war \u00fcber dem Uhrengesch\u00e4ft an der Kaiserpromenade, die Italiener ritten auf Pferden ein, sie trugen Federb\u00fcsche und geschm\u00fcckte Uniformen, die Pferde waren so sch\u00f6n wie auf einer Hochzeit, ihr Cousin stand mit geballten F\u00e4usten da und fluchte, niemand war auf der Stra\u00dfe, es war Morgen und die Stadt war wie ausgestorben.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Das war die Okkupation, verstand Tajana, das war wieder ein neues Wort, man muss diese sch\u00f6nen, eleganten und dunkelhaarigen Italiener hassen, aber das verstand sie nicht, ihr pockennarbiger Cousin regte sich auf und die Kleine schw\u00e4rmte von dem Reiter mit dem blassen Gesicht, von einem wilden Ritt das Feld hinab, von einer Entf\u00fchrung und einem Leben im Zelt, die Erwachsenen sprachen dar\u00fcber, dass Dalmatien verkauft wird, \u00fcber die Inseln, der Krieg war nur ein \u00c4rgernis.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<h3><br><\/h3><h3>Edita Goldberger<\/h3>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Tajana schrieb Tagebuch. Sie schrieb dar\u00fcber, dass niemand sie liebt, schrieb \u00fcber ihre sch\u00f6nen Augen und ihr unfreundliches Gesicht, \u00fcber den Fahrer und Radovan, \u00fcber den Cousin in Split und \u00fcber den sch\u00f6nen Zlatko, \u00fcber ihre erste Menstruation und dar\u00fcber, wie Edita Goldberger verschwand. Edita besuchte Mama und trug ein gelbes Band und den j\u00fcdischen Stern, sie kam immer in der D\u00e4mmerung, niemals am Tag und Tajana sah einmal wie die Leute ihr hinterher gespuckt und geschimpft haben. Tante Edita war bescheiden und unscheinbar, ein rechtschaffenes, sympathisches altes Fr\u00e4ulein mit Zigarettenspitze und toupierten Haaren, sie trug eine Brille und Schuhe mit flachen Abs\u00e4tzen, jetzt leuchtete das gelbe Band an ihr, normalerweise kleidete sie sich nur braun und grau, mausfarben und niemals edel. Sie hatte sich wohl damit abgefunden, nicht gutaussehend zu sein, lebte mit ihren alten Eltern zusammen und arbeitete im Kraftwerk Munjara, sie bewunderte Tajanas Mutter und freute sich, als diese den neuen Papa heiratete. Alles w\u00e4re gut gewesen, wenn nicht dieser unselige Krieg und Hitlers Geschrei \u00fcber das Radio gekommen w\u00e4ren, warum er Edita Goldberger hasste, wusste niemand, aber sie ist einfach verschwunden, das Tantchen sagte, dass sie auf der Stra\u00dfe oder an der Milchstelle wegen dem, was mit der Post passiert war, oder aus einem \u00e4hnlichen Grund abgeholt wurde, zur Vergeltung, auch sind Editas Mama und Papa verschwunden, von heute auf morgen gab es keine Goldberger mehr, geblieben sind nur schwarz eingebundene Notenbl\u00e4tter mit goldenen Buchstaben und zwei Fotografien.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Tajanas Mama hat den Usta\u0161a aus ihrer alten Klasse in der Handelsschule angerufen, Tantchen erz\u00e4hlte, dass er ein hohes Tier bei der Polizei ist, aber er kam zu Tajanas Geburtstag und gab ihr eine Pralinenschachtel mit doppeltem Boden. Tajana war begeistert, sie a\u00df die Pralinen wie verr\u00fcckt, und davor verzehrte sie zw\u00f6lf Sandwiches mit Prager Schinken und sauren Gurken. Sie hatten gewettet, wer mehr schaffen w\u00fcrde, Tajana hatte einmal zehn Zwetschgenkn\u00f6del gegessen, das ist derselbe Teig wie f\u00fcr Schupfnudeln, in Dalmatien nennt man die Njoki. Tajana war schlecht von der Tartar So\u00dfe und dem franz\u00f6sischen Salat, die anderen Kinder schauten verkniffen und das Tantchen sagte, es sei eine Schande, weil Millionen Menschen vor Hunger sterben. Sie leckte in der K\u00fcche die Teller ab und verhielt sich, als sei der erste Weltkrieg, vor dem sie sich so schrecklich f\u00fcrchtete, noch einmal ausgebrochen, aber das hier war der zweite, ein v\u00f6llig neuer, und Tajana sah \u00fcberhaupt nirgendwo diese Millionen Menschen, nur ihre Mama und ihren neuen Papa, die nach dem Mittagessen t\u00fcrkischen Kaffee tranken.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Mamas Schulkamerad hatte eine sch\u00f6ne Uniform und ein blasses Gesicht, er war sehr schlank und sah aus wie der M\u00e4rchenprinz aus einer von Tajanas Kindergeschichten. Das Tantchen sagte, dass die Usta\u0161a Menschen abschlachten, aber er hat das bestimmt nicht gemacht, er roch nach feiner Seife und sein Haar war glattgek\u00e4mmt und sch\u00f6n geschnitten, er hatte keine Ahnung von Edita Goldberger, er tr\u00f6stete Mama, die weinte, versprach sich zu erkundigen und strich Tajana \u00fcber den Kopf. Mama wartete auf seinen Anruf und dann hat sie selbst angerufen, sie sagte, Edita habe nichts gemacht, dass sie arm und ehrlich ist und ihre Eltern alt und krank waren, w\u00e4hrend dem Telefonieren weinte sie und der neue Papa \u00e4rgerte sich dar\u00fcber und sagte, sie soll aufh\u00f6ren mit dem Telefonieren und Gejammer, sonst werden wir alle im Lager enden, ich bin sowieso in einer ganz schlechten Situation in dieser verdammten Zentrale. Mama h\u00f6rte auf zu telefonieren, sie hatte begriffen, dass Edita Goldberger nie mehr wieder kommen wird, sie bewahrte die Noten als Erinnerung auf und tauschte das Silberbesteck ihrer Oma gegen ein dickes Schwein. Deutsche Soldaten drehten ihre Runden auf den Stra\u00dfen, manche waren sehr jung und gutaussehend, im Kino lief der Film <em>Jud S\u00fc\u00df<\/em>, Tajana lief an den gro\u00dfen farbigen Filmplakaten vorbei, der h\u00e4ssliche und unsympathische Alte machte neugierig, aber sie lie\u00dfen sie nicht ins Kino, was f\u00fcr eine Propaganda, sagte der neue Papa am Tisch, schaltete ihr Radio, den Krugovalnik, aus. In der Schule hatte man Tajana f\u00fcr die Usta\u0161a-Jugend eingetragen, sie wurden in Kompanien auf den Markusplatz geschickt, wo der F\u00fchrer sprach, die M\u00e4dchen trugen wei\u00dfe Blusen und dunkelblaue Faltenr\u00f6cke, der F\u00fchrer blickte finster und unzufrieden drein, es gab das Ger\u00fccht, dass sie aus Kindern Seife kochen und nur die dicken und kleinen Kinder stehlen. Tajana war sowieso zu d\u00fcnn, auch wenn sie jetzt viel mehr a\u00df als noch vor zwei, drei Jahren. Die \u00c4rzte sprachen von einer verfr\u00fchten Pubert\u00e4t und Rivanelli ist aus der Stadt verschwunden, das Verschwinden war generell in Mode, jetzt siehst du mich \u2013 jetzt siehst du mich nicht, heute bist du beim Mittagessen und morgen schon in einem weit entfernten Wald oder im Lager. Sie haben Plakate an die W\u00e4nde geklebt, auf denen gef\u00e4hrliche und schreckliche W\u00f6rter waren, manche wurden erschossen, manche wurden aufgeh\u00e4ngt und manche wurden gesucht so wie die geheime Internationale Terrororganisation (TITO). Tajana fantasierte nachts von dieser Organisation und fragte den neuen Papa einmal am Tisch, er befahl ihr still zu sein, danach debattierte sie mit dem Tantchen in der K\u00fcche und die sagte ihr, dass das bestimmt die \u201eschwarze Hand\u201c ist, die den armen K\u00f6nig Petar ermorden wird, so wie sie den verstorbenen Aleksandar umgebracht haben. Sie erz\u00e4hlte ihr wie einmal der K\u00f6nig und die alte K\u00f6nigin durchs Fenster geschmissen wurden und wie man ihr ein Loch in den Bauch gemacht hatte, da sie keine Kinder hatte, das waren schreckliche und gruselige Geschichten. Tajana wachte in der Nacht wieder auf und schrie, sie schlief auf dem neuen Sofa, unter dem es keinen Platz f\u00fcr M\u00f6rder gab, da es bis zum gewachsten Parkettboden reichte, aber es war trotzdem schlimm und sie war allein im Zimmer, allein im Zimmer und auf der Welt.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-681bb23 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"681bb23\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6b727c9\" data-id=\"6b727c9\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-a498b02\" data-id=\"a498b02\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-9fdef12\" data-id=\"9fdef12\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-217208c\" data-id=\"217208c\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-265a931 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"265a931\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p style=\"text-align: right\"><i>\u00dcbersetzt von Antonia Akrap<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><i>Sun\u010dana \u0160krinjari\u0107: Ulica predaka (1979)<br \/><\/i><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bombardierung Aus einem lieblichen und angenehmen Traum weckte sie ein Get\u00f6se &#8211; Glas zerschellte, das Bett bebte, ihr langbeiniger Cousin zog sie grob an der Hand, Tante Marija rief nach der Mutter Gottes, sie zogen ihr ein Kleidchen \u00fcber, ungek\u00e4mmt und ungewaschen suchte sie ihre Sch\u00fchchen und griff nach ihrem Teddyb\u00e4ren, die Flugzeuge zerfetzten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5961,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/109"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5961"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/109\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":451,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/109\/revisions\/451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/imostenvielneues\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}