{"id":17,"date":"2019-10-13T23:27:56","date_gmt":"2019-10-13T21:27:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/?page_id=17"},"modified":"2019-10-29T18:18:52","modified_gmt":"2019-10-29T17:18:52","slug":"colin-brock","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/protagonisten\/colin-brock\/","title":{"rendered":"Colin Brock"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-99 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/IMG_20191029_174926-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/>Colin Brock<\/strong> ist 20 Jahre alt und arbeitet seit diesem Jahr als ausgelernter Altenpfleger. Nach seinem Realschulabschluss hat er seine Ausbildung im St. Maximilian Altenheim angefangen und im Fr\u00fchjahr mit der Note sehr gut abgeschlossen. Dass er dort \u00fcbernommen wurde, ist demzufolge kein Wunder und er macht seine Arbeit sehr gern. Colin ist gro\u00df und sportlich gebaut und tr\u00e4gt dementsprechend<br \/>\nsportliche, l\u00e4ssige Kleidung. Er hat dunkles Haar und einen Bart. In seiner Freizeit geht er joggen oder ins Fitnessstudio. Seit der Ausbildung ist er von zu Hause bei seinen Eltern ausgezogen und wohnt seitdem allein in einer kleinen Wohnung. Den Kontakt zu seiner Familie h\u00e4lt er zwar, verbringt die meiste Zeit allerdings lieber allein. Seinen besten Freund hat er auf der Arbeit gefunden. Sein Kollege Sebastian ist der einzige, dem sich der sonst verschlossene Einzelg\u00e4nger hin und wieder \u00f6ffnet. Sebastian hat Colins karge Art kennen und respektieren gelernt, denn er wei\u00df, dass sein Freund sein Herz am rechten Fleck tr\u00e4gt. So hat auch Colin gemerkt, dass er einen Freund gefunden hat, dem er alles anvertrauen kann, aber auch nicht reden muss, wenn er gerade nicht will. Colin macht Dinge generell lieber mit sich aus.<\/p>\n<p>So ist er allerdings noch nicht immer gewesen. Fr\u00fcher war seine Schwester Linda seine engste Freundin und Bezugsperson. Die beiden waren schon seit dem Kindheitsalter unzertrennlich und Colin f\u00fchlte sich als gro\u00dfer Bruder immer als ihr Besch\u00fctzer. Als sie eingeschult wurde, das erste Mal abends ausging oder den ersten Freund mit nach Hause brachte, f\u00fchlte sich Colin immer f\u00fcr ihr Wohl und ihre Sicherheit verantwortlich. Ihr gegen\u00fcber fiel es ihm leicht sich zu \u00f6ffnen und \u00fcber seine Gef\u00fchle zu sprechen. Sie h\u00f6rte ihm immer zu und hatte stets einen Rat f\u00fcr ihn bereit. Kurz nach Colins \u00dcbernahme als Altenpfleger, holte jedoch das Schicksal die beiden ein. Colin holte Linda abends von einer Freundin mit dem Auto ab. Sie erz\u00e4hlte ihm von ihrem Abend, als Colin auf eine Kreuzung zufuhr. Die Ampel war gr\u00fcn, also beschleunigte er. Gerade als Linda einen Scherz machte und lachen musste, nahm Colin hinter ihr nur noch helle Scheinwerfer war. Das war das letzte, an dass er sich im Krankenhaus, nachdem er aufwachte, erinnern konnte. Linda starb noch am Unfallort. Colin hatte keinen schweren Verletzungen, nur ein paar Prellungen und gebrochene Rippen. Viel schlimmer war sein innerlicher Schmerz, der ihm seit dem Tod seiner Schwester verfolgte. Bis jetzt holen ihm die Ereignisse nachts immer wieder ein und er sp\u00fcrt eine st\u00e4ndige innere Unruhe. Sebastian versucht f\u00fcr seinen Freund da zu sein, erkennt aber auch, dass Colin \u00fcber diese Sache absolut nicht bereit ist, zu reden.<\/p>\n<p>Von einem Arzt bekommt Colin Tavor-Beruhigungsmittel f\u00fcr den Notfall verschrieben, wenn er sich gar nicht anders mehr helfen kann. Er nimmt die Tabletten jeden Abend zum Einschlafen. Auf Arbeit versucht er sich so gut es geht abzulenken und h\u00f6rt dabei mit dem Medikamentenkonsum nicht auf. Als er im Altenpflegeheim einen Panikanfall erh\u00e4lt und seine Pillen nicht dabei hat, greift er verbotenerweise zu einer Bedarfs-Tablette einer seiner Patienten. Nachdem es Colin wieder besser geht, notiert er in den Akten, er h\u00e4tte dem Patienten das Medikament verabreicht. Colin bemerkt wie leicht es ist, an Tabletten zu kommen und konsumiert sie immer regelm\u00e4\u00dfiger. Eines Tages erwischt ihn Sebastian dabei und stellt seinen Freund zur Rede. Colin \u00f6ffnet sich nur wiederwillig und schildert ihm seinen Konsum mit der \u00dcberzeugung, er h\u00e4tte alles unter Kontrolle, da er vom Fach sei. Sein Kollege erkennt die Gefahr und will Colin \u00fcberzeugen einen Psychologen aufzusuchen. Dieser h\u00e4lt die Idee f\u00fcr v\u00f6llig \u00fcbertrieben, da er schon immer etwas gegen, in seinen Augen, \u201eKitteltr\u00e4ger\u201c hat. Immer kopfloser rutscht Colin nach und nach in eine Medikamentenabh\u00e4ngigkeit rein. Durch den Konsum vergisst er den Schmerz und die Schuldgef\u00fchle, die ihn seit dem Autounfall plagen.<\/p>\n<p>Die Tabletten helfen ihm dabei nicht jede Nacht Lindas Gesicht vor Augen zu haben, so gern er sie auch sehen w\u00fcrde, nur nicht auf diese Weise. Durch die regelm\u00e4\u00dfige Pilleneinnahme glaubt Colin sein Leben wieder im Griff zu haben. Dass er dieses jedoch immer mehr verschlimmert, will er zun\u00e4chst nicht wahrhaben. Seine Sturheit und Uneinsichtigkeit reiten ihn immer tiefer in eine Sucht, aus der Sebastian allein ihn nicht mehr retten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Colin Brock ist 20 Jahre alt und arbeitet seit diesem Jahr als ausgelernter Altenpfleger. Nach seinem Realschulabschluss hat er seine Ausbildung im St. Maximilian Altenheim angefangen und im Fr\u00fchjahr mit der Note sehr gut abgeschlossen. Dass er dort \u00fcbernommen wurde, ist demzufolge kein Wunder und er macht seine Arbeit sehr gern. 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