{"id":9,"date":"2019-10-13T22:45:04","date_gmt":"2019-10-13T20:45:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/?page_id=9"},"modified":"2019-10-29T18:21:52","modified_gmt":"2019-10-29T17:21:52","slug":"jennifer-hartmann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/protagonisten\/jennifer-hartmann\/","title":{"rendered":"Jennifer Hartmann"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-102\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/image00001-e1572369629899-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/image00001-e1572369629899-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/image00001-e1572369629899-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/image00001-e1572369629899-624x832.jpeg 624w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/itsgonnabeokay\/files\/2019\/10\/image00001-e1572369629899.jpeg 960w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Jennifer Hartmann<\/strong> ist 18 Jahre alt und lebt noch bei ihren Eltern. Sie ist das einzige Kind der Hartmanns und besucht die Oberstufe einer Gesamtschule. Ihr \u00c4u\u00dferes ist durch ihre normale bis d\u00fcnne Statur und ihre mittellangen braunen Haare relativ unauff\u00e4llig. Ihr Gesicht wirkt aufgrund der Augenringe m\u00fcde.<\/p>\n<p>Am liebsten tr\u00e4gt Jennifer dezente und dunkle, aber auch praktische, bequeme Kleidung. Sie macht sich nicht viel aus ihrem \u00c4u\u00dferen. Was andere \u00fcber sie denken oder von ihr halten, ist ihr egal, mit Ausnahme ihrer Schulfreundinnen Lisa und Maria. Abgesehen von dem Grund die beiden in der Schule zu treffen, geht Jennifer nicht gern dorthin. Ihre Noten befinden sich im unteren Durchschnitt und sie hat noch nie viel f\u00fcr Klausuren gelernt. Neben der Schule verbringt sie viel Zeit am Handy oder trifft ihre Freunde.<\/p>\n<p>Jennifers Eltern lieben sie und sind stolz auf ihre Tochter. Ihre Mutter Anja arbeitet als Verk\u00e4uferin in einem Fleischereifachbetrieb und ihr Vater J\u00fcrgen ist als Maschinenbediener in einer Autoteilproduktionsfirma t\u00e4tig. Beide vertreten die Meinung, dass auch ihre Tochter ihren Teil im Haushalt beitragen muss und verlassen sich in vielerlei Hinsicht auf Jennifers Unterst\u00fctzung. Ihre Eltern sind durch ihre Alkoholabh\u00e4ngigkeit nicht mehr in der Lage ein geregeltes Leben zu f\u00fchren. J\u00fcrgen begann bereits im Jugendalter mit dem Alkoholkonsum. Anja erkannte nie, dass ihr Partner bereits abh\u00e4ngig war und unterst\u00fctze sein Verhalten. Nach der Schwangerschaft mit Jennifer konnte auch sie nicht mehr aufh\u00f6ren zur Flasche zu greifen. Der Alkoholkonsum beeintr\u00e4chtigte ihr Leben immer mehr. Soziale Kontakte wurden zur Seltenheit und ein aggressiver Ton beherrscht den Umgang miteinander.<\/p>\n<p>Jennifer lernte schon fr\u00fch, sich um sich selbst zu k\u00fcmmern. Was sie allerdings auch lernte, war der regelm\u00e4\u00dfige Konsum von promillehaltigen Getr\u00e4nken. Ab dem Alter von 14 Jahren begleitete sie der Alkohol st\u00e4tig. Das erste Bier vor oder w\u00e4hrend der Schule wurde f\u00fcr sie normal. Mit dem Teenageralter erkennen auch ihre besten Freundinnen Lisa und Maria die positiven Seiten des Alkohols. Dass Jennifer bereits Jahre zuvor regelm\u00e4\u00dfig trank, verschweigt sie den beiden. Sie wei\u00df, dass ihr Konsum nicht der Normalit\u00e4t entspricht, f\u00fchlt sich aber durch das Verhalten ihrer Schulfreundinnen best\u00e4tigt und verharmlost ihre Abh\u00e4ngigkeit. W\u00e4hrend Lisa und Maria ein Bier oder ein Schnaps gen\u00fcgen, braucht Jennifer immer mehr prozenthaltige Fl\u00fcssigkeit, um mit den<br \/>\nanderen \u201eSpa\u00df\u201c zu haben. Den Beiden f\u00e4llt ihre Sucht nicht auf.<\/p>\n<p>Als eines Tages eine Lehrerin Jennifer beim Alkoholkonsum w\u00e4hrend der Schulzeit erwischt, m\u00f6chte sie ihr helfen. Frau M\u00fcller kontaktiert die Hartmanns, die das Problem jedoch verharmlosen: \u201eEin Bier in der Pause sei doch mal erlaubt, es komme sicher nicht wieder vor.\u201c Um Jennifer trotzdem zu helfen, \u00fcberredet ihre Lehrerin sie in eine Chatselbsthilfegruppe einzutreten. In der Gruppe <em>Wir helfen uns<\/em> findet Jennifer Gleichgesinnte und \u00fcberdenkt zum ersten Mal ihr Handeln. Drogenabh\u00e4ngige , denen es so geht wie ihr, teilen ihre Geschichten mit Jennifer und ermutigen sie sich von der Flasche zu l\u00f6sen. In seltenen Momenten gelingt dies ihr auch, in Gesellschaft mit ihren Freundinnen kann Jennifer jedoch nicht Nein zum Alkohol sagen. Sie m\u00f6chte sich nicht selbst ausschlie\u00dfen und zu Hause bleiben, wenn gefeiert oder getrunken wird.<\/p>\n<p>Ihre Freundinnen bedeuten ihr alles, da sie bei ihren Eltern keinen Halt mehr findet. Trotz ihres relativ guten Verh\u00e4ltnisses miteinander, vor allem wenn die Familie zusammen dem Rausch verf\u00e4llt, erkennt Jennifer durch die Chatgruppe, dass ihr Eltern keine Vorbildfunktion f\u00fcr sie darstellen und sie nicht so werden m\u00f6chte wie sie. Immer mehr ger\u00e4t die Teenagerin in den Konflikt zwischen ihren sozialen Kontakten, die gleichzeitig mit dem Rauschmittel verbunden sind oder dem Verzicht des Alkohols, ihrer Gesundheit zu Liebe, welcher unterdessen auch eine Abweisung gegen\u00fcber ihrer engsten Mitmenschen bedeuten w\u00fcrde. Ihre Sorgen im Alkohol zu ertr\u00e4nken erscheint Jennifer so leicht und sie muss sich f\u00fcr sich selbst und ihre Zukunft entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jennifer Hartmann ist 18 Jahre alt und lebt noch bei ihren Eltern. Sie ist das einzige Kind der Hartmanns und besucht die Oberstufe einer Gesamtschule. 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