{"id":25,"date":"2021-03-18T10:55:59","date_gmt":"2021-03-18T09:55:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/?page_id=25"},"modified":"2021-04-25T18:38:58","modified_gmt":"2021-04-25T16:38:58","slug":"gedenkstaette-andreasstrasse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/gedenkstaette-andreasstrasse\/","title":{"rendered":"Gedenk- und Bildungsst\u00e4tte Andreasstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p>Die&nbsp;<strong>Gedenk- und Bildungsst\u00e4tte Andreasstra\u00dfe<\/strong>&nbsp;erinnert an Unterdr\u00fcckung und Widerstand w\u00e4hrend der SED-Diktatur in Th\u00fcringen 1949\u20131989. Im Geb\u00e4ude der heutigen Gedenkst\u00e4tte betrieb das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit der DDR eine Untersuchungshaftanstalt. Mehr als 5000 Menschen wurden hier inhaftiert, weil sie sich dem kommunistischen Regime widersetzt hatten. Doch am 4.&nbsp;Dezember 1989 triumphierte die Freiheit: Couragierte Menschen besetzten die Erfurter Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in der Andreasstra\u00dfe&nbsp;\u2013 es war die erste Besetzung einer Bastion der gef\u00fcrchteten \u00bbStasi\u00ab w\u00e4hrend der Friedlichen Revolution. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"423\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-1024x423.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-1024x423.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-300x124.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-768x317.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-1536x635.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/jugendwiderstand\/files\/2021\/04\/Andreasstr.-1-2048x846.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ecke vom Kubus der Andreasstra\u00dfe mit dem Comicfries von Simon Schwartz. (Foto: Gedenkst- und Bildungsst\u00e4tte Andreasstra\u00dfe)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seit der Er\u00f6ffnung der <strong>Gedenk- und Bildungsst\u00e4tte Andreasstra\u00dfe<\/strong> 2012 veranstalten die P\u00e4dagog*innen regelm\u00e4\u00dfig Workshops f\u00fcr Jugendliche, bei denen diese popkulturelle Elemente einbeziehen, also etwa Comics oder Stop-Motion-Filme entwickeln, Radiosendungen oder Popsongs produzieren. Ob an der Spraydose, mit dem Mikrofon, der Kamera, dem Stift in der Hand oder Kopfh\u00f6rern auf den Ohren: Vor Ort probieren sich die jugendlichen Teilnehmer*innen aus. Jedes Projekt beginnt mit dem Erforschen der Geschichte des Hauses, insbesondere der Geschichte der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit und der Friedlichen Revolution in Erfurt. Im n\u00e4chsten Schritt lernen sie K\u00fcnstler*innen kennen. Mit ihnen transformieren die Jugendlichen das Gesehene und Geh\u00f6rte im gemeinsamen Projekt zu einem Lied, einem Comicfragment, einer Radiosendung oder einem Film. <\/p>\n\n\n\n<p>Ihr sucht nach weiteren Infos? Die gibt es hier: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.stiftung-ettersberg.de\/andreasstrasse\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.stiftung-ettersberg.de\/andreasstrasse\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die&nbsp;Gedenk- und Bildungsst\u00e4tte Andreasstra\u00dfe&nbsp;erinnert an Unterdr\u00fcckung und Widerstand w\u00e4hrend der SED-Diktatur in Th\u00fcringen 1949\u20131989. Im Geb\u00e4ude der heutigen Gedenkst\u00e4tte betrieb das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit der DDR eine Untersuchungshaftanstalt. Mehr als 5000 Menschen wurden hier inhaftiert, weil sie sich dem kommunistischen Regime widersetzt hatten. 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