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19. Sep 2012

Auf der Flucht

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Heute stand, außer einem Treffen mit Yu wegen dem Handyproblem, nichts an. Ich stand so gegen 7 Uhr auf (die Hitze und so… V.V) und schaute etwas fern – vielleicht ist es peinlich, aber ich bin Japanologin, ich darf das sagen(! ;)): ich warte die ganze Zeit darauf, mal Anime (mit Originalsynchro auf Japanisch!) zu schauen, aber irgendwie hab ich entweder nicht die richtigen Sender, ich schalte zur falschen Zeit ein, oder es laufen wirklich nur so wenige! Naja, vielleicht sollte ich mir mal eine Internetseite mit dem Fernsehprogramm raussuchen, checken, was für Sender ich hab und danach wählen… Egal. ^^ So gegen 10 Uhr machte ich mich dann auf den Weg einkaufen – diesmal im daiei und stellte fest, dass es dort etwas billiger ist – yey! =) Ich werde mich mal am Wochenende von Soba ernähren – mal sehen, ob ich das hinkriege. ^^ Danach war es auch schon soweit, zur Uni zu laufen – da ich aufgrund der gestrigen Informationsüberflutung wichtige Informationen vergessen habe, wollte ich nochmal nachfragen, was ich auch tat. Erst unterhielt ich mich mit einem dort arbeitenden… vielleicht Engländer? Bin mir nicht sicher, dazu habe ich zu wenig aufs Englisch geachtet. Naja, dann kam auch schon Frau Nakano und wir klärten meine Fragen – yey, endlich weiß ich Bescheid. =) Ich bezahlte auch gleich noch mein Sprachkursgeld, dann hab ichs weg… =/ Naja, ich will ja was lernen ne… Es kostet meist Geld etwas beigebracht zu bekommen. ^^° Naja, zumindest bin ich dann in der Mensa essen gegangen und hab das Curry probiert – lecker, obwohl Pilze drin waren. ^^ Auch den grünen Tee fand ich toll. =3 Auf dem Rückweg kaufte ich noch im Life meine Cornflakes (die gibt es, soweit ich gesehen hab, im daiei nicht…), Milch, Salz und eine (ja eine!!!) Zwiebel – die ist aber groß und hübsch, die Zwiebel. ^^ Ich lief also so meinen üblichen Weg, als neben mir ein Kerl auftauchte, ich versuchte erst, ihn zu ignorieren, aber dann schaute ich kurz in diese Richtung und schon fing er an zu plappern und ich antwortete… schon blöd. -.- Naja, wenigstens war ich nicht so blöd, ihm zu zeigen wo ich wohne, sondern bin an der Straße vorbei gelaufen. Naja, er laberte eben auf Japanisch und Englisch, ich versuchte freundlich zu bleiben, aber wie macht man denn jemand freundlich darauf aufmerksam, dass man kein Interesse an Essen gehen, treffen oder sonstwas hat?! Und das auf ner fremden Sprache?! Ich lief dann bis zum Ende der Straße und er hatte zumindest schonmal verstanden, dass ich nicht dort wohne, wo ich gerade hingelaufen bin. Naja, er versuchte es weiter mit irgendwelchen Komplimenten und irgendwann – nach einer gefühlten Ewigkeit zog er von dannen… Ich lief in eine andere Richtung und wartete dort eine Weile – bescheuert, aber egal. Dann sah ich eine Gruppe Japaner von oben kommen und reihte mich hinten mit ein. Naja, den Weg nach Hause wurde ich dann – zumindest nicht merklich – nicht mehr begleitet, aber ich weiß nicht, wie Japaner drauf sind, ob sie einem sozusagen „auflauern“ würden – uah, der Gedanke macht mir Angst! Naja, ich hoffe zumindest, dass ich dem nicht nochmal begegne, der war mir irgendwie sehr unsympathisch.

Dann ging es zum Bahnhof, wo ich mich 14 Uhr mit Yu treffen wollte, denn er wusste, wo sich hier in Mukogaokayuen die Softbank befindet. Sie war sehr versteckt – man musste eine enge, unscheinbare Treppe hochgehen. Die Softbank-Mitarbeiter schienen besseres zutun zu haben, zumindest drückte der eine Yu nur eine Bedienungsanleitung in die Hand. Es stellte sich heraus, dass man, um „Internet“ zu bekommen (eigentlich hat das Handy kein Internet), das man braucht, um die Adresse zu ändern, nur eine Nummer wählen und Zahlen drücken musste. Dann wurde die e-Mail-Adresse ausgedacht, der eigene Name anstatt der meiner Freundin hingeschrieben und fertig wars. ^^ Dann schrieb ich Yu noch eine Kontroll-e-Mail, sie kam an und fertig wars – Problem gelöst. =) Wir unterhielten uns noch etwas vorm Bahnhof – ein bisschen auf Deutsch, damit es ihm auch etwas bringt, und auf Japanisch und dann ging es wieder heimwärts. ^^

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