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19. Sep 2012

Informationen im Überfluss

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Gestern fand also die Orientierung statt – ich stand um 6 Uhr auf, weil ich es im Bett einfach nicht mehr ausgehalten hab, denn es war furchbar warm. -.- So gegen 10 nach 9 machte ich mich auf den Weg, weil ich gestern nicht auf die Uhr geschaut habe, es stellte sich heraus, dass ich 20 Minuten bis zum Campus brauche. Ich suchte also nach dem Eingang und lief erstmal hoch. Dabei musste ich jedoch an einem Spinnennetz vorbei, weil eine Spinne auf die glorreiche Idee gekommen war, ihr Netz mitten über den Weg zu spinnen… Naja, man konnte unten durch kraxeln… Allerdings befand sich dort oben kein Eingang und als ich auf den Plan schaute stellte sich heraus, dass das das große Gebäude mit dem Grünzeugs davor war. Also kraxelte ich wieder unter dem Spinnennetz hindurch und ging hinunter in das große Gebäude Nummer 9 – das internationale… wie auch immer, schon wieder vergessen… V.V Dann fuhr ich in den 5. Stock, schaute mich etwas um und ging dann in Richtung International Office, wo ich auch schon in einen Raum geführt wurde, wo noch ein paar andere drin saßen. Ich bekam eine bestimmt ein Kilo schwere Mappe mit Papierkram, den ich mir, bis es 10 Uhr losging, zu Gemüte führte… Es wurde 10 Uhr… mit mir zusammen befanden sich ganze 6 Austauschstudenten im Raum… ich dachte, die wollen mich verarschen… Das sollte alles sein? 5 andere Leutchen, alle aus Asien, die wohl schwer davon zu überzeugen sein werden, dass ich es wert bin, angesprochen zu werden?! Och nöööö… Naja, ich vergaß den Gedanken erstmal, weil Herr Yamada dort vorne stand und uns alles erklärte. Wir gingen die Materialien durch – da das Suchen in diesem Informationswust manchmal etwas dauerte, wartete er auch mal nett. =) Ein Blatt hab ich gar nicht gefunden, da gab er mir spontan ein neues, allerdings war mir das so unangenehm, dass ich nach der Heimkehr erstmal alles ordnete und das Zimmer aufräumte. XDDDD Natürlich sprach er schnell, genauso wie die beiden Frauen, zu denen auch Frau Nakano gehörte, aber es kam mir so vor, als hätte ich immer das Wesentliche verstanden. Da die Veranstaltung jedoch bis ca. 11.45 Uhr ging, habe ich mir leider sehr wenig gemerkt – ich werde heute noch einmal hingehen und nachfragen. Auch hoffe, ich, dass die Mensa dann geöffnet hat. Frau Nakano meldete sich in Bezug auf die Kurse und das Kursbuch zu Wort. Nachdem das vorbei war, trafen wir unsere Betreuer für den heutigen Tag – sie stellten sich vor, wir stellten uns vor. Dann gingen wir erstmal in die Mensa – ich wählte mein Udon (ich weiß: langweilig, aber sooo lecker!) an einem Automaten wie in den Schnellrestaurants und aß, während ich mich ein wenig mit meinem Nachbarn unterhielt – er stellte die üblichen Fragen wie: Warst du schon einmal in Japan? Was hast du schon gemacht? Was möchtest du machen? Und dann ging die Campus-Tour los. Es ging zur Bibliothek, zum Ort wo wir die Miete bezahlen müssen (es gibt einen wo wir bezahlen und einen wo wir abstempeln lassen… V.V), ins Uni-„Krankenhaus“ (ist nur ein kleines Gebäude – vielleicht eher Arztpraxis oder so), in den 7 Eleven (immer geöffneter kleiner Supermarkt) – auch andere Bibos und Mensen lernten wir im Schnelldurchlauf kennen. Dann ging es zum „Bezirksamt/Stadtverwaltung“ damit wir uns als offizielle Bürger hier registrieren können. Da es sehr voll war, dauerte es etwas, aber ich kam dann bald dran. Alles funktionierte bis auf die Sache mit der Krankenkasse – ich sagte, dass ich eine Ausländische/Internationale Krankenversicherung habe, ich sollte mich wieder nach hinten setzen (auf die Residence Card warten) und bekam währenddessen ein Blatt in die Hand – auf Englisch – auf dem stand, dass ich von jetzt an jeden Monat bis April ca. 150 Euro zahlen muss… o.O Wie bitte?! Zumal das kein anderer außer mir gekriegt hat!!!! Der Japaner hatte auch keine Ahnung, was das soll… Als die Frau kam, um mir alles wiederzugeben, fragte der Japaner nach und sie sagte, dass ich das nicht bezahlen muss, weil ich es nicht bezahlen kann… gut erkannt! Naja, die anderen Austauschstudenten schlossen noch ihre Krankenversicherung ab und dann ging es wieder zurück zur Welcomeparty. Auf dem Weg lud uns ein Japaner ein und wir durften uns etwas zu Knabbern oder etwas Süßes aussuchen. Da meine Lieblingskekse schon im Körbchen waren, suchte ich mir auf Empfehlung von Natsumi salzige Cracker aus. Zurück im Campus sah ich schon Shu und die eine Dozentin stehen und auch ein paar andere Austauschstudenten, sowie ein paar Japaner waren da.  Wir mampften vor uns hin, erzählten etwas, spielten ein Malspielchen (ich war mit Pikachu-Malen dran und kam auf den zweiten Platz (von dreien ^^°)) und dann war der Spaß auch fast schon wieder vorbei… wäre da nicht Frau Nakano, die uns etwas mitteilen wollte… Aber das war nicht so schlimm… Sie sprach mit uns bezüglich Sport, ich fragte nach dem Placementtest – er ist nun wohl am Montag – und wies uns darauf hin, dass wir uns gefälligst anzustrengen haben, weil wir die Uni vertreten und den Ruf nicht schädigen sollen!! Uaaaah… Angst ^^° Ich werd zumindest heute nochmal so einiges nachfragen. Dann wurden wir entlassen. Ich ging zusammen mit der Austauschstudentin aus Laos nach Hause – wir verliefen uns zweimal XD, kamen jedoch letztendlich trotzdem an. ^^

Ja… Eigentlich habe ich den ganzen Tag Japanisch gesprochen und gehört. Außer eine Austauschstudentin hielt mich anscheinend für zu blöd, sprach  mit mir in Englisch und übersetzte einfachste Sachen ins Englische… Mit Shu und der Dozentin sprach ich Deutsch. ^^ Naja, ich bin ja hier um zu lernen. Und die Taiwanesin (das war auch die, die mit mir Englisch sprach), erzählte, dass es ihr sehr einfach fällt die Kanji zu lernen, weil sie Ähnlichkeiten mit den chinesischen Zeichen haben. Jede Sprache hat eben so ihre Tücken. ^^°

Über Julia Streubel

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