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24. Sep 2012

Placementtest, Willkommensfeier die Zweite =)

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Nachdem der gestrige Tag nicht erwähnenswert ist, da es nur geregnet hat und ich alles andere gemacht habe, außer mich auf den Placementtest vorzubereiten – ach Halt!: Ich hab fern gesehen! 😉 – schlug also heute die Stunde der Wahrheit. Der berühmt-berüchtigte Placementtest, der uns den 5 Leveln zuteilt, stand an. Gestern Abend hat es mir mein chinesischer Nachbar dank seinem lautstarken Geplapper (vielleicht hat er geskypt oder so…) ziemlich erschwert zu schlafen, weshalb ich beim Hörtest – der als erstes an der Reihe war, noch halb geschlafen habe… Nachdem wir dieses Blatt endlich loswerden konnten, kam der lange Grammatik- und Schreibtest dran. Währenddessen wurde jeder von uns zum Interview abgeholt – dieses lief soweit ganz gut, außer, als ich den Inhalt eines meiner Ghibli-Lieblingsfilme (Das wandelnde Schloss) erklären musste – in meinem Kopf hieß es nur „Was heißt Hexe, was heißt verwandeln und überhaupt AAAAAH!!!“ Aber nachdem ich irgendwas zusammen gestammelt hatte, vollendete die Interviewerin meine Erzählung. ^^° Dann schrieb ich also weiter am Grammatik- und Schreibtest – das meiste war zutreffende Buchstaben in Klammern schreiben, manchmal auch das Verb in die richtige Form bringen – das war mein Gebiet. =) Und die Partikel liefen zum Glück auch ganz gut. ^^ Als letztes sollten wir einen kleinen Aufsatz schreiben – im meinem Fall über meine Hobbies oder etwas, was ich mag – einige andere traf es um einiges schlimmer, denn sie mussten über irgendwas Kulturelles schreiben. Daran wäre ich verzweifelt, weil mal wieder die Vokabeln gefehlt hätten. Als letztes kam die Kanjiüberprüfung – einmal die Lesungen von Wörtern und dann andersherum – die Lesungen und diese dann in Kanji schreiben. Das war auch ganz okay, aber ich hätt mir bald die Haare rausgerissen, weil mir einfachste Kanji nicht einfielen – zum Beispiel suwaru, neru… ooooh! >o<# Dafür werde ich sie jetzt nie mehr vergessen – so ist das immer, was ich einmal falsch gemacht und korrigiert gesehen habe, mach ich nicht mehr falsch. ^^ Ich war zumindest froh, dass ich endlich aus diesem Raum raus und in die Freiheit konnte, hihi. ^^ Wir (Shoutarou und ich) warteten noch auf Natalie (sie wird nicht so geschrieben, aber ich spreche ihren Namen so aus ^^ das ist glaub ich die Laos-Variante von Natalie ^^) und dann ging es endlich essen – ich hatte solchen Hunger! Ich aß erstmal Spaghetti Carbonara – mir hat es geschmeckt, aber da Natalie sehr wenig gegessen hat, ihr wohl nicht so. ^///^° Dann ging es noch zum internationalen Büro, die Fuji-Fahrt (oooh mein geliebter Berg! <3) bezahlen und nochmal eine Bibliotheksbesichtigung machen und dann wurden wir in der Opening Ceremony noch einmal begrüßt – diesmal auf Japanisch mit englischer Übersetzung vom lieben Mitarbeiter. =) Wie der Zufall es will, saß neben mir eine Kanadierin und wir quatschten gleich darüber, wie sehr wir doch das Land des jeweils anderen mögen. =) Ich find es sowieso toll, dass so viele mal Deutschland besuchen wollen – jaaaaa, kommt alle nach Deutschland!! =) Vor allem Berlin hat es ihr wohl angetan. =) Während dieser Zeremonie bemerkte ich erst, wie genial, aber auch anstrengend das Programm ist, an dem die Guten teilnehmen. Neben dem intensiven Sprachkurs haben sie nämlich auch noch einen intensiven Business- und Culture-Kurs, für den sie Berichte schreiben müssen (auf Englisch, glaub ich) und innerhalb des Business-Kurses besuchen sie Firmen! Danach ging es zur Willkommensfeier in die Mensa, die etwas umgeräumt wurde. =) Lecker Essen stand auf dem Tisch und nach einem Foto und einem Kampai (Prost!) stürzten wir uns drauf – wann kann man schon mal Melone und Ananas hier essen?! (Zwei der vielen, sehr teuren Früchte hier ^^°) Ja, ich quatschte wohl am meisten mit den Amerikanern  und dann auch mit zwei Japanerinnen – wieder Schönheiten! Ein bisschen peinlich war es mir, dass ich eher sommerlich und die anderen eher festlich gekleidet waren. Bei ihnen stand wohl drauf, dass sie sich formell anziehen sollen – bei uns nicht, soweit ich weiß… Naja, ich hoffe, es ist nicht ganz so schlimm. Nach der Willkommensfeier ging es ins Kokusai Kenshukan zur nächsten – der Tea Party. ^^ Doch zuvor kam Natalie mit einem Zettelchen, auf dem stand, dass ich Level 3 eingestuft wurde – yeeey, das heißt zwar, nix faulenzen und Gas geben, aber dazu bin ich ja hier ne. ^^° Ja, dank Shotaro konnte ich den Tisch wechseln – nichts gegen die Leute am ersten Tisch, aber ich bin ja hier, um Leute kennenzulernen. ^^ Dort war die Stimmung auch besser, wir haben viel gelacht – zwischenzeitlich taten mir deshalb die Mundwinkel höllisch weh. XD Gegen viertel nach sieben brachen alle auf, um noch etwas trinken zu gehen, ich fühlte mich jedoch nicht mehr fit genug und ging mit Natalie und Shotaro nach Hause. Die Kanadierin fragte mich noch einmal, ob ich nicht mitkommen möchte, jedoch musste ich verneinen. Aber Freitag bin ich dabei! 😉 <3

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