{"id":310,"date":"2015-03-02T20:00:58","date_gmt":"2015-03-02T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/?p=310"},"modified":"2015-05-29T16:54:32","modified_gmt":"2015-05-29T14:54:32","slug":"widerhall-und-neue-toene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/widerhall-und-neue-toene\/","title":{"rendered":"Widerhall und neue&nbsp;T\u00f6ne"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>Mor\u00adgens halb acht. Die Weck\u00adfunk\u00adtion des Handys klin\u00adgelt. Noch mit geschlosse\u00adnen Augen h\u00f6rt man die V\u00f6gel in den Allee\u00adb\u00e4u\u00admen zwitsch\u00adern, dazu eilige Schritte auf St\u00f6ck\u00adelschuhen. Ein M\u00fcl\u00adlau\u00adto rumpelt \u00fcber das Kopf\u00adsteinpflaster, die Stra\u00dfen\u00adbahn qui\u00adetscht um die Kurve. Kurz darauf drin\u00adgen Lachen und Rufe von Kindern durchs Fen\u00adster, die zur nahegele\u00adge\u00adnen Schule gehen. Wenige Minuten sp\u00e4ter begr\u00fc\u00dft mich die Stimme des Morn\u00ading\u00adshow-Mod\u00ader\u00ada\u00adtors aus dem K\u00fcchen\u00adra\u00addio, w\u00e4hrend daneben die Kaf\u00adfeemas\u00adchine blubbert\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir sind t\u00e4glich umgeben von ein\u00ader Welt aus Kl\u00e4n\u00adgen und Ger\u00e4uschen, nat\u00fcr\u00adlichen und k\u00fcn\u00adstlich erzeugten. Diese Klang\u00adland\u00adschaften (auch <em>Sound\u00adscapes<\/em> genan\u00adnt)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> sind indi\u00advidu\u00adell und kul\u00adturge\u00adbun\u00adden \u2013 in einem anderen Vier\u00adtel, in ein\u00ader anderen Stadt, auf dem Land, in anderen L\u00e4n\u00addern und Kul\u00adturen w\u00fcrde das Erwachen am Mor\u00adgen ganz anders klin\u00adgen und, je nach H\u00f6r\u00adbi\u00adografie, auch anders wahrgenom\u00admen wer\u00adden.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>&nbsp;Viele Kl\u00e4nge und Ger\u00e4usche, aus denen sich unsere ver\u00adtraut\u00aden Klang\u00adland\u00adschaften zusam\u00admenset\u00adzen, entste\u00adhen dabei nicht \u201eein\u00adfach so\u201c. Sie wer\u00adden in den ver\u00adschieden\u00adsten Bere\u00adichen bewusst genutzt, strate\u00adgisch mod\u00adi\u00adfiziert und einge\u00adset\u00adzt \u2013 unter anderem, um Iden\u00adti\u00adfika\u00adtion\u00adsprozesse zu gestalten.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dazu lassen sich zahlre\u00adiche Beispiele finden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">So wird Sound\u00adde\u00adsign etwa <a title=\"Zum Artikel &quot;Der Sound der St\u00e4dte&quot; von Juliette Volcler\" href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/10\/11.mondeText.artikel,a0053.idx,21\" target=\"_blank\">in die Stadt- und Verkehrs\u00adpla\u00adnung mit ein\u00adbe\u00adzo\u00adgen<\/a>. Im Bere\u00adich des <em>Son\u00adic Brand\u00ading<\/em> oder <em>Audio\u00adbrand\u00ading <\/em>soll mith\u00adil\u00adfe akustis\u00adch\u00ader Mit\u00adtel eine koh\u00e4rente Markeniden\u00adtit\u00e4t eines Pro\u00adduk\u00adts oder eines Unternehmens erzeugt wer\u00adden. Zu diesen Mit\u00adteln z\u00e4hlen nicht nur Sound\u00adl\u00ado\u00adgos (ein sehr bekan\u00adntes ist z.B. das von der Telekom), auch das sat\u00adte, zufrieden schnur\u00adrende <a title=\"zum Artikel &quot;Warum Motoren klingen, wie sie klingen&quot; von Bianca Leppert\" href=\"http:\/\/www.sportauto.de\/szene\/news\/sound-design-warum-motoren-klingen-wie-sie-klingen-1430447.html\" target=\"_blank\">Motorenger\u00e4usch von Luxu\u00adsklassewa\u00adgen wird nicht dem Zufall \u00fcber\u00adlassen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Radioschaf\u00adfende ver\u00adsuchen, ihrem Pro\u00adgramm eine <a title=\"zum Artikel &quot;Theoretical-methodical Approaches to Radio Aesthetics : Qualitative Characteristics of Channel-Identity&quot; von Golo F\u00f6llmer \" href=\"http:\/\/radioaesthetik.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Foellmer_2013_ElectrifiedVoices.pdf\" target=\"_blank\">typ\u00adis\u00adche, unver\u00adwech\u00adsel\u00adbare <em>Anmu\u00adtung<\/em> oder <em>Chan\u00adnel Iden\u00adti\u00adty<\/em> zu ver\u00adlei\u00adhen<\/a>. In diese \u00e4sthetis\u00adche Gesamter\u00adschei\u00adn\u00adung eines Radio\u00adpro\u00adgramms gliedern sich die einzel\u00adnen klin\u00adgen\u00adden Ele\u00admente vom Jin\u00adgle, \u00fcber die Musik\u00adfarbe, das Sound\u00adpro\u00adcess\u00ading bis hin zur Ansprech\u00adhal\u00adtung und zum Stimmk\u00adlang des Mod\u00ader\u00ada\u00adtors&nbsp;ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Musik\u00ader arbeit\u00aden auf einen eige\u00adnen Sound hin, sei es mit\u00adtels ein\u00ader markan\u00adten, teil\u00adweise sog\u00adar \u201ekaput\u00adten\u201c Stimme wie man sie von Louis Arm\u00adstrong oder Bon\u00adnie Tyler ken\u00adnt, sei es die indi\u00advidu\u00adelle Spiel\u00adweise, Fil\u00adterung und Ver\u00adst\u00e4rkung eines Instru\u00adments oder die Art der Pro\u00adduk\u00adtion, wie z.B. der \u201eWall of Sound\u201c des Musikpro\u00adduzen\u00adten Phil Spec\u00adtor.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die so kon\u00adstru\u00adierten Iden\u00adtit\u00e4ten wer\u00adden wiederum nachgeahmt, mit anderen Stilen ver\u00admis\u00adcht und spielerisch \u00fcber\u00adformt. Diverse Szenen und Sub\u00adkul\u00adturen definieren sich zum gro\u00dfen Teil \u00fcber Musik\u00adstile, die man gemein\u00adsam h\u00f6rt, zu denen man tanzt, in denen man selb\u00adst musikalisch aktiv wird.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Dabei wer\u00adden bes\u00adtimmte Arten von Musik auch mit bes\u00adtimmten Eth\u00adnien assozi\u00adiert. Die Iden\u00adtit\u00e4t ganz\u00ader Staat\u00aden kann \u00fcber ihre Nation\u00adal\u00adhymne ver\u00admit\u00adtelt wer\u00adden. Doch auch in einem kleineren, ganz inti\u00admen Rah\u00admen k\u00f6n\u00adnen Kl\u00e4nge zur Iden\u00adtit\u00e4ts\u00adfind\u00adung beitra\u00adgen, etwa in der Musik\u00adther\u00ada\u00adpie, wo Klien\u00adten Teile ihrer eige\u00adnen Iden\u00adtit\u00e4t ent\u00addeck\u00aden und ausleben k\u00f6n\u00adnen, zu denen sie son\u00adst vielle\u00adicht keinen Zugang find\u00aden. Solche Wirkun\u00adgen lassen sich teil\u00adweise auch in der Stimmther\u00ada\u00adpie find\u00aden.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Film wer\u00adden die dargestell\u00adten Fig\u00aduren mit audi\u00adtiv wahrnehm\u00adbaren Mit\u00adteln charak\u00adter\u00adisiert. Das kann etwa auf musikalis\u00adchem Wege erfol\u00adgen, wie z.B. im Film \u201eSpiel mir das Lied vom Tod\u201c, in dem jede Fig\u00adur <a title=\"zum Artikel &quot;Leitmotivtechnik anhand des Films Spiel mir das Lied vom Tod&quot;\" href=\"http:\/\/server4.medienkomm.uni-halle.de\/filmsound\/kap2-6.htm\" target=\"_blank\">ein eigenes musikalis\u00adches Leit\u00admo\u00adtiv<\/a> bekommt. Eines dieser Leit\u00admo\u00adtive wurde wiederum zum Marken\u00adze\u00adichen des ganzen Films. Gro\u00dfe Bedeu\u00adtung haben aber auch die Stim\u00admen der Schaus\u00adpiel\u00ader, wobei sie von den Schaus\u00adpiel\u00adern selb\u00adst sowie durch Bear\u00adbeitung in der Post\u00adpro\u00adduk\u00adtion in Szene geset\u00adzt wer\u00adden. Deut\u00adlich wird dieser Ein\u00adfluss unter anderem, wenn man sich jahre\u00adlang an die Syn\u00adchron\u00adstimme eines Serien\u00addarstellers gew\u00f6h\u00adnt hat, und ihn dann pl\u00f6t\u00adzlich im Orig\u00adi\u00adnal zu h\u00f6ren bekommt \u2013 zumin\u00add\u00adest im ersten Moment wirkt die Stimme nicht \u201eecht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Doch nicht nur die Stimme, auch die Sprech\u00adweise kann als Mit\u00adtel zur Iden\u00adtit\u00e4t\u00adskon\u00adstruk\u00adtion ver\u00adwen\u00addet wer\u00adden. Medi\u00aden\u00adsprech\u00ader und Poli\u00adtik\u00ader set\u00adzen beispiel\u00adsweise bewusst Dialekt und dialek\u00adtale F\u00e4r\u00adbun\u00adgen ein, um ihre regionale Iden\u00adtit\u00e4t und Sol\u00adi\u00addar\u00adit\u00e4t zu unter\u00adstre\u00adichen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um diese Vielzahl an akustisch-audi\u00adtiv\u00aden, gesellschaftlichen, tech\u00adnisch-medi\u00adal ver\u00admit\u00adtel\u00adten Ph\u00e4nome\u00adnen zu beschreiben und greif\u00adbar zu machen, haben sich Nach\u00adwuch\u00adswis\u00adsenschaft\u00adlerIn\u00adnen vom 7. bis 9. Novem\u00adber 2014 zur <a title=\"N\u00e4heres zur Tagung\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/ueberblick-ueber-das-tagungsprogramm\/\" target=\"_blank\">inter\u00addiszi\u00adplin\u00e4ren Stipen\u00addi\u00ada\u00adtenta\u00adgung \u201eKlang und Iden\u00adtit\u00e4t\u201c<\/a> in Naum\u00adburg getrof\u00adfen. Die Tagung wurde in der Rei\u00adhe \u201eStipen\u00addi\u00adat\u00aden machen Pro\u00adgramm\u201c der <a title=\"Homepage der Studienstiftung\" href=\"http:\/\/www.studienstiftung.de\/\" target=\"_blank\">Stu\u00addi\u00aden\u00ads\u00adtiftung des deutschen Volkes<\/a> organ\u00adisiert. W\u00e4hrend der Tagung wurde von The\u00ado\u00adrien und Meth\u00ado\u00add\u00aden sowie aus der Prax\u00adis berichtet. Der Blick\u00adwinkel reichte dabei von Musik\u2011, Medi\u00aden- und Sprach\u00adwis\u00adsenschaft \u00fcber Geschichte, The\u00adolo\u00adgie und Marken\u00adrecht bis hin zu Per\u00adfor\u00admance-Kun\u00adst, Ton\u00adtech\u00adnik und Audio Brand\u00ading.&nbsp;An die grundle\u00adgende \u00dcber\u00adlegung, wie Iden\u00adtit\u00e4t mit Hil\u00adfe audi\u00adtiv\u00ader und akustis\u00adch\u00ader Mit\u00adtel (re-)konstruiert wer\u00adden kann, schlossen sich als Tagungsim\u00adpulse fol\u00adgende Fra\u00adgen an:&nbsp;Wie wird \u00fcber akustis\u00adche Mit\u00adtel Iden\u00adtit\u00e4t erzeugt?&nbsp;Was f\u00fcr Iden\u00adtit\u00e4ten sind das?&nbsp;Wie kann \u00fcber ver\u00adschiedene Ger\u00e4usche und Kl\u00e4nge hin\u00adweg ein Ein\u00addruck von Koh\u00e4renz entste\u00adhen?&nbsp;Wann und warum nutzt man akustis\u00adche Mit\u00adtel zur Iden\u00adtit\u00e4ts\u00adbil\u00addung?&nbsp;Wie l\u00e4uft dieser Iden\u00adti\u00adfika\u00adtion\u00adsprozess ab und f\u00fcr wen?&nbsp;Im Rah\u00admen der Tagung kon\u00adnten diese und weit\u00ader\u00adf\u00fchrende Fra\u00adgen auf ver\u00adschieden\u00adste Zug\u00e4nge zum The\u00adma beleuchtet und disku\u00adtiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In den kom\u00admenden Monat\u00aden wer\u00adden hier <strong>jeden zweit\u00aden Mon\u00adtag Artikel von Teil\u00adnehmenden<\/strong> zu Forschungsar\u00adbeit\u00aden und Prax\u00adis\u00adbericht\u00aden zum The\u00adma \u201eKlang und Iden\u00adtit\u00e4t\u201c ver\u00f6f\u00adfentlicht. Diese Beitr\u00e4ge sollen einen Ein\u00adblick in ver\u00adschieden\u00adste Herange\u00adhensweisen zum The\u00adma gew\u00e4hren, zu regem Gedanke\u00adnaus\u00adtausch ein\u00adladen sowie zu inno\u00adv\u00ada\u00adtiv\u00aden, klangvollen und inter\u00addiszi\u00adplin\u00e4ren Pro\u00adjek\u00adten anre\u00adgen. Wir freuen uns, wenn dieser Blog auch \u00fcber die Tagungs\u00adbeitr\u00e4ge hin\u00adaus eine Plat\u00adtform rund um das The\u00adma \u201eKlang und Iden\u00adtit\u00e4t\u201c wird.<\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dieser Begriff wurde einge\u00adf\u00fchrt von Schafer, Mur\u00adray (1977): The Tun\u00ading of the World. New&nbsp;York.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ein beson\u00adders ein\u00addr\u00fcck\u00adlich\u00ades Beispiel, <em>wie<\/em> anders Kl\u00e4nge, Ger\u00e4usche und ihre Wahrnehmung in anderen Kul\u00adturen sein k\u00f6n\u00adnen, liefert Steven Feld in sein\u00ader Unter\u00adsuchung der Klang\u00adwelt der Kaluli, die im Regen\u00adwald Papua Neuguineas leben. Steven Feld (2000): Sound Worlds. In: Kruth, P., Sto\u00adbart, H. (Hg.): Sound. The Dar\u00adwin Col\u00adlege Lec\u00adtures. Cam\u00adbridge, 173\u2013200.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> vgl. Schulze, Hol\u00adger (2008): Sound Stud\u00adies: Tra\u00addi\u00adtio\u00adnen \u2013 Meth\u00ado\u00add\u00aden \u2013 Desider\u00adate: Eine Ein\u00adf\u00fchrung. Biele\u00adfeld,&nbsp;116ff.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Eine inter\u00addiszi\u00adplin\u00e4re \u00dcber\u00adsicht dazu bieten z.B. die ver\u00adschiede\u00adnen Beitr\u00e4ge des Kapi\u00adtels \u201eJugend und ihre musikalis\u00adchen Wel\u00adten\u201c (S. 473\u2013512) im Tagungs\u00adband von Altenburg, Detlef\/Bayreuther, Rain\u00ader (2004): Musik und kul\u00adturelle Iden\u00adtit\u00e4t. Bd1: \u00d6ffentliche Vortr\u00e4ge, Round\u00adta\u00adbles und Sym\u00adposien A.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> vgl. Merkel, Anna\/Voigt-Zim\u00admer\u00admann, Susanne (2011): Poten\u00adtial von Stim\u00adm\u00fcbun\u00adgen zur Aktivierung psy\u00adchis\u00adch\u00ader Ressourcen \u2013 eine qual\u00adi\u00adta\u00adtiv-empirische Studie. In: Bose, Ines\/Neuber, Bal\u00addur (Hg.): Inter\u00adper\u00adson\u00adelle Kom\u00admu\u00adnika\u00adtion: Analyse und Opti\u00admierung. Frank\u00adfurt a.M., 261\u2013268.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> vgl. z.B. Cou\u00adp\u00adland, Niko\u00adlas (2007): Style, Lan\u00adguage Vari\u00ada\u00adtion and Iden\u00adti\u00adty. Cam\u00adbridge, 156ff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mor\u00adgens halb acht. Die Weck\u00adfunk\u00adtion des Handys klin\u00adgelt. Noch mit geschlosse\u00adnen Augen h\u00f6rt man die V\u00f6gel in den Allee\u00adb\u00e4u\u00admen zwitsch\u00adern, dazu eilige Schritte auf St\u00f6ck\u00adelschuhen. Ein M\u00fcl\u00adlau\u00adto rumpelt \u00fcber das Kopf\u00adsteinpflaster, die Stra\u00dfen\u00adbahn qui\u00adetscht um die Kurve. Kurz darauf drin\u00adgen \u2026 <a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/widerhall-und-neue-toene\/\">Weit\u00ader\u00adlesen <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2103,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=310"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":533,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310\/revisions\/533"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}