{"id":396,"date":"2015-03-30T20:00:11","date_gmt":"2015-03-30T18:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/?p=396"},"modified":"2015-07-05T17:40:41","modified_gmt":"2015-07-05T15:40:41","slug":"taren-ackermann-was-ich-nicht-bin-oder-was-unsere-musikalischen-disferenzen-ueber-uns-aussagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/taren-ackermann-was-ich-nicht-bin-oder-was-unsere-musikalischen-disferenzen-ueber-uns-aussagen\/","title":{"rendered":"Was ich nicht bin, oder: was unsere musikalischen Disferenzen \u00fcber uns aussagen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>Taren Ack\u00ader\u00admann<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"dquo\">\u201c<\/span>Wenn mein Kind sp\u00e4ter Hip Hop h\u00f6rt, kommt es ins Heim!\u201d Solche und \u00e4hn\u00adliche Phrasen fungieren oft als Titel f\u00fcr Grup\u00adpen in sozialen Net\u00adzw\u00aderken \u2013 so auch im deutschen sozialen Net\u00adzw\u00aderk Stu\u00addi\u00adVZ, in dem sich diese spez\u00adi\u00adfis\u00adche Gruppe zwis\u00adchen 2007 und 2010 viel\u00ader Mit\u00adglieder erfreute<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Die Zuge\u00adh\u00f6rigkeit zu ein\u00ader Gruppe wie dieser diente jedoch weniger dem inhaltlichen Aus\u00adtausch der Mit\u00adglieder untere\u00adinan\u00adder, als vielmehr dem Aus\u00addruck der eige\u00adnen Mei\u00adn\u00adung und Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit. Die Mit\u00adglied\u00adschaft diente daher vor allem der Selb\u00adst\u00addarstel\u00adlung \u2013 \u00fcber die oft\u00admals witzig oder pro\u00advokant for\u00admulierten Grup\u00adpen\u00adti\u00adtel kon\u00adnten indi\u00advidu\u00adelle Vor\u00adlieben, Inter\u00adessen, Werte und \u00dcberzeu\u00adgun\u00adgen mit\u00adgeteilt wer\u00adden. Zwar erf\u00e4hrt man in unserem Beispiel nichts \u00fcber die genauen Musikpr\u00e4feren\u00adzen des Grup\u00adpen\u00admit\u00adglieds, doch wird deut\u00adlich, dass, egal welche Musik der- oder diejenige h\u00f6rt, zumin\u00add\u00adest Hip Hop mit tief\u00adster \u00dcberzeu\u00adgung abgelehnt wird (und dies so sehr, dass das eigene Kind aus dem Haus ver\u00adwiesen wer\u00adden w\u00fcrde, wenn es solche Musik pr\u00e4ferieren w\u00fcrde). Zus\u00e4t\u00adzlich sig\u00adnal\u00adisieren solche Grup\u00adpen zugle\u00adich, dass der Einzelne mit sein\u00ader Mei\u00adn\u00adung nicht allein daste\u00adht, son\u00addern von mehreren Gle\u00adich\u00adgesin\u00adnten umgeben ist.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Warum aber wird daf\u00fcr aus\u00adgerech\u00adnet Musik ver\u00adwen\u00addet? Dies liegt wahrschein\u00adlich an der beson\u00adderen Bedeu\u00adtung, die Musik f\u00fcr Jugendliche hat: Sie spielt als Medi\u00adum der Selb\u00adst\u00addarstel\u00adlung und Kon\u00adtak\u00adther\u00adstel\u00adlung eine gro\u00dfe Rolle, indem sie zum Aus\u00addruck und zur Fes\u00adti\u00adgung ihrer Iden\u00adtit\u00e4t sowie als Mit\u00adtel, per\u00ads\u00f6n\u00adliche Werte, Ziele und Sichtweisen zu kom\u00admu\u00adnizieren, genutzt wird. Durch das H\u00f6ren von Musik, sowohl allein als auch mit anderen, k\u00f6n\u00adnen Jugendliche sich die Zeit vertreiben, Langeweile und Ein\u00adsamkeit ver\u00admei\u00adden sowie ihre Stim\u00admung bee\u00adin\u00adflussen. Auch bietet Musik ihnen die M\u00f6glichkeit, mit ihrer Umwelt, sich selb\u00adst und ihrem eige\u00adnen Empfind\u00aden bess\u00ader umge\u00adhen zu k\u00f6n\u00adnen (soge\u00adnan\u00adntes \u201aCop\u00ading\u2018). Dabei machen sie es sich zunutze, dass Kl\u00e4nge, Inhalte und Assozi\u00ada\u00adtio\u00adnen zu ihrer indi\u00advidu\u00adellen Musik ihre emo\u00adtionalen Bed\u00fcrfnisse spiegeln und ihnen emo\u00adtionalen Bei\u00ads\u00adtand, Sicher\u00adheit sowie das Gef\u00fchl ver\u00adstanden zu wer\u00adden geben. Eben\u00adso dient Musik Jugendlichen als Aus\u00addruck jugend\u00adspez\u00adi\u00adfis\u00adch\u00ader Kul\u00adtur und Wertesys\u00adteme und fungiert als Merk\u00admal der Zuge\u00adh\u00f6rigkeit zu Jugend\u00adkul\u00adturen und zu ihrer Peer Group<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wichtig ist im Rah\u00admen von \u201eKlang und Iden\u00adtit\u00e4t\u201c vor allem die enge Verkn\u00fcp\u00adfung des Musikkon\u00adsums im Jugen\u00addal\u00adter mit der Iden\u00adtit\u00e4t\u00adskon\u00adstruk\u00adtion. Welche Musik\u00adstile, welche Inter\u00adpre\u00adten Jugendliche h\u00f6ren, k\u00f6n\u00adnen sie selb\u00adst den eige\u00adnen Inter\u00adessen und \u00dcberzeu\u00adgun\u00adgen entsprechend ausw\u00e4hlen. Damit haben sie die M\u00f6glichkeit, unter\u00adschiedliche Wertesys\u00adteme auszupro\u00adbieren, mit Geschlechter\u00adrollen zu exper\u00adi\u00admen\u00adtieren und ver\u00adschiedene Facetten ihrer Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit her\u00advorzuheben. Dabei hil\u00adft es, dass Musik heutzu\u00adtage, dank der tech\u00adnol\u00ado\u00adgis\u00adchen Entwick\u00adlun\u00adgen der ver\u00adgan\u00adgenen Jahrzehnte, jed\u00aderzeit ver\u00adf\u00fcg\u00adbar ist, was dazu f\u00fchrt, dass Jugendliche die Auswahl der einzel\u00adnen St\u00fccke f\u00fcr sich und ihre Umwelt selb\u00adst bes\u00adtim\u00admen k\u00f6n\u00adnen. Die Musik ist dabei sowohl etwas Eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adges, Indi\u00advidu\u00adelles, als auch eine Verbindung zu Fre\u00adun\u00adden und anderen Fans und dient damit der per\u00adson\u00adalen und sozialen Iden\u00adtit\u00e4t gle\u00adicher\u00adma\u00dfen.&nbsp;Welche Funk\u00adtion erf\u00fcllt jedoch die abgelehnte Musik, auch \u201amusikalis\u00adche Dis\u00adferenz\u2018<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[3]<\/a> genan\u00adnt, in der Pubert\u00e4t? Ist sie lediglich ein Neben\u00adpro\u00addukt der Musikpr\u00e4feren\u00adzen oder ste\u00adht sie eben\u00adfalls in Zusam\u00admen\u00adhang mit der Iden\u00adtit\u00e4t der Jugendlichen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die wis\u00adsenschaftliche Lit\u00ader\u00adatur gibt auf diese Fra\u00adgen keine umfassenden Antworten, aber inter\u00ades\u00adsante Hin\u00adweise. Der Psy\u00adcho\u00adan\u00ada\u00adlytik\u00ader Erik H. Erik\u00adson deutet Ablehnung gegen\u00fcber Unver\u00adtrautem in der Pubert\u00e4t als \u201eAbwehr gegen ein Gef\u00fchl der Iden\u00adtit\u00e4ts\u00add\u00adif\u00adfu\u00adsion\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[4]<\/a>, und Andreas Kunz erk\u00adl\u00e4rt musikalis\u00adche Dis\u00adferen\u00adzen mit einem Wider\u00adspruch zwis\u00adchen den eige\u00adnen Werten oder Ein\u00adstel\u00adlun\u00adgen und denen, welche die abgelehnte Musik trans\u00adportiert<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[5]<\/a>. Sil\u00advia Knobloch und ihre Kol\u00adle\u00adgen fan\u00adden zus\u00e4t\u00adzlich her\u00adaus, dass mit dem Wis\u00adsen \u00fcber den Musikgeschmack ein\u00ader anderen Per\u00adson auch Stereo\u00adtype \u00fcber Merk\u00admale und Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit\u00adseigen\u00adschaften aktiviert wer\u00adden<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[6]<\/a>. Die anhand des Musikgeschmacks ver\u00admuteten Eigen\u00adschaften haben direk\u00adte Auswirkun\u00adgen auf die Offen\u00adheit und Sym\u00adpa\u00adthie, die dem anderen ent\u00adge\u00adgen gebracht wer\u00adden \u2013 wenn das Kind also sp\u00e4ter Hip Hop h\u00f6rt, kommt es ins Heim, weil es dann ver\u00admut\u00adlich auch die Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit eines Hip Hop-H\u00f6r\u00aders haben muss, die abgelehnt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um diese Fra\u00adgen genauer zu beant\u00adworten, habe ich deshalb im Rah\u00admen mein\u00ader Mas\u00adter\u00adar\u00adbeit<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[7]<\/a> sieben tiefenpsy\u00adchol\u00ado\u00adgis\u00adche Inter\u00adviews mit jun\u00adgen Erwach\u00adse\u00adnen durchge\u00adf\u00fchrt, die darin ret\u00adro\u00adspek\u00adtiv zu ihrem H\u00f6rver\u00adhal\u00adten in der Pubert\u00e4t befragt wur\u00adden. In der anschlie\u00dfen\u00adden Auswer\u00adtung zeigte sich bei allen Gespr\u00e4chspart\u00adnern unter anderem ein deut\u00adlich\u00ader Zusam\u00admen\u00adhang zwis\u00adchen ihrem Iden\u00adtit\u00e4t\u00adskonzept und der Musik, die sie ablehn\u00adten. Diese Musik wurde oft\u00admals mit einem bes\u00adtimmten Image, einem Konzept von Ein\u00adstel\u00adlun\u00adgen, Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit\u00adseigen\u00adschaften und \u00c4hn\u00adlichem aufge\u00adladen. Sei es, dass das Out\u00adfit der Fans \u201eschei\u00dfe aus\u00adsah\u201c, das Ver\u00adhal\u00adten als \u201eauf\u00addringlich\u201c erlebt wurde, die Texte \u201erechte Parolen\u201c bein\u00adhal\u00adteten oder die ganze Musik \u201eweich, fem\u00adi\u00adnin\u201c war \u2013 all diese Argu\u00admente ziel\u00adten deut\u00adlich darauf ab, das Bild und die Eigen\u00adschaften, die sie mit der dis\u00adferierten Musik und deren Anh\u00e4ngern verbinden, von sich selb\u00adst fernzuhal\u00adten. Auch zeigte sich in der Art, wie die Stu\u00addi\u00aden\u00adteil\u00adnehmer \u00fcber ihre musikalis\u00adchen Dis\u00adferen\u00adzen sprachen, ein qual\u00adi\u00adta\u00adtiv\u00ader Unter\u00adschied: Ein\u00ader\u00adseits gab es Musik, die lediglich nicht son\u00adder\u00adlich gemocht wurde, z.B. melodisch oder rhyth\u00admisch nicht gefiel, aber anson\u00adsten nicht st\u00f6rte. Ander\u00ader\u00adseits fan\u00adden sich bei fast allen auch Inter\u00adpre\u00adten oder Stil\u00adrich\u00adtun\u00adgen, die sie der\u00adart stark ablehn\u00adten, dass sie sog\u00adar den Raum ver\u00adlassen w\u00fcr\u00adden, wenn sie gespielt w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a name=\"_GoBack\"><\/a>Der Unter\u00adschied zwis\u00adchen diesen bei\u00adden Arten der Dis\u00adferenz k\u00f6n\u00adnte m\u00f6glicher\u00adweise ger\u00adade in einem Iden\u00adtit\u00e4ts\u00adbezug liegen. Bei leichter Ablehnung gibt es zwar Aspek\u00adte an der Musik, die nicht mit den eige\u00adnen Wert- oder Gefal\u00adl\u00aden\u00adsurteilen \u00fcbere\u00adin\u00adstim\u00admen, aber sie wird den\u00adnoch nicht unertr\u00e4glich wahrgenom\u00admen. Anders ist es bei Musik, die als so schreck\u00adlich erlebt oder dargestellt wird, dass mit dieser Ablehnung zugle\u00adich eine Aus\u00adsage \u00fcber sich selb\u00adst getrof\u00adfen wird: Das bin nicht ich, das hat nichts mit mir zu tun, davon halte ich mich fern. Mit der Beto\u00adnung des Gegen\u00adsatzes zwis\u00adchen Werten, Ein\u00adstel\u00adlun\u00adgen oder Inhal\u00adten der dis\u00adferierten Musik und denen der eige\u00adnen Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit ist es m\u00f6glich, ein Gegen-Selb\u00adst zu erschaf\u00adfen, das als max\u00adi\u00admal inkon\u00adgru\u00adent mit dem Ich erlebt und dargestellt wird \u2013 gewis\u00adser\u00adma\u00dfen ein Nicht-Ich<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[8]<\/a>, ein neg\u00ada\u00adtives Gegen\u00adbild zur eige\u00adnen Identit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dis\u00adferierte Musik ist also mehr als nur das neg\u00ada\u00adtive Abbild der Pr\u00e4ferenz. Sie erm\u00f6glicht es Jugendlichen, sich \u00fcber die Abgren\u00adzung und Ablehnung bes\u00adtimmter Musik (Stile, Inter\u00adpre\u00adten, musikalis\u00adch\u00ader Eigen\u00adschaften, etc. ) zu posi\u00adtion\u00adieren und zu definieren und so zu bes\u00adtim\u00admen, mit wem oder was man auf keinen Fall in Beziehung geset\u00adzt wer\u00adden will, wer man nicht sein m\u00f6chte. M\u00f6glicher\u00adweise ist ger\u00adade diese Art der Iden\u00adtit\u00e4ts\u00adbes\u00adtim\u00admung in der Pubert\u00e4t als ein\u00ader Phase gro\u00dfer Selb\u00adstun\u00adsicher\u00adheit und Iden\u00adtit\u00e4t\u00adsneu\u00adbil\u00addung sog\u00adar diejenige, die klar\u00ader zu benen\u00adnen und zu fassen ist, oder, wie es der Lie\u00adder\u00adma\u00adch\u00ader Space\u00adman Spiff in einem Lied for\u00admuliert: \u201eEs ist immer noch bess\u00ader, nicht zu wis\u00adsen, wer du bist, aber daf\u00fcr ganz genau, wer nicht\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[9]<\/a>. Hof\u00adfen wir also, dass die Kinder der Stu\u00addi\u00adVZ-Nutzer von damals heute nicht Hip Hop&nbsp;h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Taren Ack\u00ader\u00admann, Jahrgang 1987, arbeit\u00adet am Max-Planck-Insti\u00adtut f\u00fcr empirische \u00c4sthetik in Frank\u00adfurt am Main und schreibt ihre Dok\u00adtorar\u00adbeit \u00fcber Dis\u00adferen\u00adzen. Sie hat einen Bach\u00ade\u00adlor in Musik\u00adwis\u00adsenschaft und P\u00e4d\u00ada\u00adgogik von der <span class=\"caps\">CAU<\/span> Kiel und einen Mas\u00adter in Klin\u00adis\u00adch\u00ader Musik\u00adther\u00ada\u00adpie von der <span class=\"caps\">WWU<\/span> M\u00fcnster.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Im Okto\u00adber 2014, lange nach der aktiv\u00aden Zeit des sozialen Net\u00adzw\u00aderks, hat\u00adte diese Gruppe noch immer \u00fcber 33.000 Mit\u00adglieder, und das, obwohl viele junge Erwach\u00adsene nach 2010 ihre Pro\u00adfile gel\u00f6scht haben. Daher kann man wohl von min\u00addestens dop\u00adpelt bis dreimal so vie\u00adlen Mit\u00adgliedern in den aktiv\u00aden Zeit\u00aden des Stu\u00addi\u00adVZs ausgehen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[2]<\/a> Einen sehr guten \u00dcberblick \u00fcber die unter\u00adschiedlichen Funk\u00adtio\u00adnen, die Musik haben kann, geben Sch\u00e4fer, Thomas \/ Sedlmeier, Peter (2009): From the func\u00adtions of music to music pref\u00ader\u00adence. In: Psy\u00adchol\u00ado\u00adgy of Music 37, 279\u2013300.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[3]<\/a> Eine aus\u00adf\u00fchrlichere Begriff\u00adserk\u00adl\u00e4rung find\u00adet man in: Ack\u00ader\u00admann, Taren (2014): Die Bedeu\u00adtung des Musikh\u00f6rens bei der Iden\u00adtit\u00e4t\u00adskon\u00adstruk\u00adtion im Jugen\u00addal\u00adter. Mas\u00adter\u00adar\u00adbeit West\u00adf\u00e4lis\u00adche-Wil\u00adhelms-Uni\u00adver\u00adsit\u00e4t M\u00fcn\u00adster,&nbsp;20.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[4]<\/a> Erik\u00adson, Erik H. (1973): Iden\u00adtit\u00e4t und Leben\u00adszyk\u00adlus. Frank\u00adfurt a. M.,&nbsp;11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[5]<\/a>&nbsp;vgl. Kunz, Andreas (1998): Aspek\u00adte der Entwick\u00adlung des per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Musikgeschmacks. Frank\u00adfurt a.&nbsp;M.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[6]<\/a>&nbsp;vgl. Knobloch, Sil\u00advia \/ Vorder\u00ader, Peter \/ Zill\u00admann, Dolf (2000): Der Ein\u00adflu\u00df des Musikgeschmacks auf die Wahrnehmung m\u00f6glich\u00ader Fre\u00adunde im Jugen\u00addal\u00adter. In: Zeitschrift f\u00fcr Sozialpsy\u00adcholo\u00adgie, 31(1), 18\u201330.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[7]<\/a> vgl. Ack\u00ader\u00admann, Taren (2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[8]<\/a> Das \u201aNicht-Ich\u2018 (\u201aNot-Me\u2018 oder \u201aunde\u00adsired self\u2018) wurde erst\u00admals von Ogilvie (1987) als ein neg\u00ada\u00adtives Selb\u00adstkonzept in die Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit\u00adspsy\u00adcholo\u00adgie einge\u00adf\u00fchrt und sp\u00e4ter beispiel\u00adsweise in der Forschung von Ban\u00adis\u00adter \/ Hogg (2001) im Rah\u00admen der Mark\u00adt\u00adforschung aufgegriffen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[9]<\/a><span lang=\"en-US\"> Space\u00adman Spiff: \u201eYel\u00adlow Brick Road\u201c, auch auf <a title=\"zu &quot;Yellow Brick Road&quot;\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=b8Pdi6S7bDA\" target=\"_blank\">YouTube<\/a><br>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Dies war ein Beitrag von Taren Ack\u00ader\u00admann im Vor\u00adtrags\u00adblock \u201cJugend\u00adkul\u00adtur\u201d der Tagung&nbsp;<a title=\"Widerhall und neue T\u00f6ne\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/widerhall-und-neue-toene\/\" target=\"_blank\">\u201cKlang und Iden\u00adtit\u00e4t\u201d<\/a>.<\/em><\/p>\n<div id=\"__if72ru4sdfsdfrkjahiuyi_once\"><\/div>\n<div id=\"__hggasdgjhsagd_once\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taren Ack\u00ader\u00admann \u201cWenn mein Kind sp\u00e4ter Hip Hop h\u00f6rt, kommt es ins Heim!\u201d Solche und \u00e4hn\u00adliche Phrasen fungieren oft als Titel f\u00fcr Grup\u00adpen in sozialen Net\u00adzw\u00aderken \u2013 so auch im deutschen sozialen Net\u00adzw\u00aderk Stu\u00addi\u00adVZ, in dem sich diese spez\u00adi\u00adfis\u00adche Gruppe \u2026 <a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/taren-ackermann-was-ich-nicht-bin-oder-was-unsere-musikalischen-disferenzen-ueber-uns-aussagen\/\">Weit\u00ader\u00adlesen <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2205,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false},"categories":[10],"tags":[12,15,14,13,11],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2205"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":664,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396\/revisions\/664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/klangidentitaet\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}