{"id":322,"date":"2021-12-17T16:18:42","date_gmt":"2021-12-17T15:18:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/?page_id=322"},"modified":"2021-12-23T11:14:32","modified_gmt":"2021-12-23T10:14:32","slug":"maja-solar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/uebersetzungen\/maja-solar\/","title":{"rendered":"Maja Solar"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><strong>OHNE GEW\u00dcRZ<\/strong><\/strong> (Auswahl)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>MARKT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>du gehst zum markt und willst ein halbes kilo<br>aber er wiegt dir schon 200 gramm mehr ab und fragt passt das so<br>dann als er schon alles zusammengepackt hat<br>die waage ist immer verborgen hinter einem haufen an obst, sodass du die zahlen nicht siehst<br>und er dr\u00fcckt dir noch einen apfel in die hand<br>und sagt<br>\u201eund das hier f\u00fcr eine solche sch\u00f6\u00f6\u00f6nheit\u201c<br>und es sieht aus, als h\u00e4ttest du gewinn gemacht<br>aber als du nach hause kommst begreifst du<br>dass er dir viermal mehr abkassiert hat<\/p>\n\n\n\n<p>und dann bist du schuld, weil du immer den apfel von der schlange nimmst<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>DIE \u00d6KONOMIE DES KLASSENLEIDENS.<\/strong><strong><br><em>ODER<\/em> WIE ES MIR AUF DIE NERVEN GEHT, WENN MAN SAGT, DASS AUCH DER KAPITALIST LEIDET<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>v. \u0161\u0161. kauft den kindern kein obst<br>fleisch ist luxus auf dem tisch jeden dritten,<br>vielleicht auch vierten tag,<br>fleisch von schlechtester qualit\u00e4t.<br>sie und ihre acht durchsichtigen schwestern verk\u00fcmmern beim<br>abwasch. beim kochen erfinderischer gerichte aus den<br>resten des g\u00fcnstigen essens und der gem\u00e4hten traumata<br>des tages<\/p>\n\n\n\n<p>e. klj. ist das kostbare shampoo ausgegangen<br>das das haar zart f\u00e4rbt und es \u00fcppig macht<br>sie leidet, denn sie hat sich gew\u00f6hnt an das eigene besondere<br>shampoo<br>und die eigenen besonderen teueren cremes gegen falten<br>ringe um die augen,<br>bei obligatorischem sonnenschutzfaktor 66<br>e. klj. hat eine gelenkige schwester und einen pyramidenen<br>bruder, alle sind gott sei dank reich<\/p>\n\n\n\n<p>\u0111. \u0111\u0111. teilt das zimmer mit viereinhalb von ihnen.<br>er hat weder frieden noch ruhe stuhl tisch b\u00fccher, nur<br>herumstehende etagenbetten und massen an zigarettenstummeln in<br>den gl\u00e4sern. manchmal schl\u00e4ft auch der vater im zimmer, betrunken,<br>er d\u00fcnstet knoblauch und rakija aus, mama hat ihn<br>herausgeworfen aus dem bett.<br>wenn der \u00e4lteste bruder empfindet, dass ihm hei\u00df ist, \u00f6ffnet<br>er das fenster. ohne r\u00fccksicht darauf, dass die anderen<br>frieren. jeden tag spielen die bewohner und bewohnerinnen dieser<br>wohnungseinheit emotionales pingpong<br>solange bis sie nicht mehr k\u00f6nnen vor m\u00fcdigkeit, normalerweise zur<br>sechsten strophe einer am\u00fcsanten operette<br>\u0111. \u0111\u0111. wird vielleicht kein geld haben die uni<br>zu bezahlen, denn seht ihr, die ideologie sagt, dass er nicht<br>hervorragend ist<\/p>\n\n\n\n<p>j. kpr. steht auf, wann er will, studiert, wann er will und<br>wie viel er will.<br>er hat es sehr schwer, denn er ist zweiunddrei\u00dfig<br>und lebt bei den eltern.<br>es ist einfach noch nicht zeit sich loszul\u00f6sen.<br>es ist schwierig allein zu leben zu arbeiten zu studieren sich zurechtzufinden<br>f\u00fcr ein essen. so kocht mama. das bunteste<br>essen der welt.<br>er hat keine geschwister, er starrt den riesigen teig<br>der musik an und raucht gras, um sich leichter fortzurollen<br>aus dem leiden<\/p>\n\n\n\n<p>r. str. war niemals am meer, niemals. sie kann nicht<br>schwimmen, au\u00dfer jenes kleine schwenken der h\u00e4nde im<br>plastikbecken, das die eltern, obdachlose<br>kriegsr\u00fcckkehrer, auf dem markt gekauft haben. r. str. hat<br>porzellanhaut, dann ist es vielleicht auch besser, nicht<br>ans meer zu fahren und sich der sonne auszusetzen, geld f\u00fcr cremes<br>mit hohem sonnenschutzfaktor hat sie jedenfalls nicht. r. str.<br>leidet, weil sie noch niemals einen freund hatte, weder sex<br>noch einen richtigen kuss mit der zunge im mund, wenn man<br>den schmatz in der vierten klasse nicht mitz\u00e4hlt auf einem geburtstag<br>als sie flaschendrehen spielten<\/p>\n\n\n\n<p>kss. s. leidet, weil sie den studienkredit abbezahlen muss.<br>das ist schwierig und sie wird auf das st\u00fcrmische<br>einkaufen von kleidung bei zara verzichten m\u00fcssen. das einkaufen<br>auf einmal in der woche reduzieren, wenn sie es rationalisiert<br>vielleicht auch zweimal. gl\u00fccklicherweise vermieten sie in einem haus von zweihundert und<br>mehr quadratmetern zwei wohnungen<br>den untermietern<br>und irgendwie wird sie sich herauswinden.<br>kss. s. hat kongruente m\u00f6pse und trinkt kukicha und<br>bancha tee.<br><\/p>\n\n\n\n<p>k\u010d. \u017elj. hat gerade die wohnung verloren, die die bank<br>unter einer hypothek gehalten hat und in der sich die waschmaschine<br>ein paar mal t\u00e4glich drehte. sie haben gewaschen<br>die schweren vorh\u00e4nge und schweren erinnerungen. denn k\u010d. \u017elj. ist<br>vormund f\u00fcr die minderj\u00e4hrigen geschwister,<br>insgesamt sind sie elf, zusammen mit<br>sechs hunden. wohin sollen jetzt die geschwister, wohin soll<br>jetzt k\u010d. \u017elj., wie wird sie w\u00e4sche waschen und brennnesseln<br>mit eiern schmoren&#8230; k\u010d. \u017elj. trinkt jelen bier aus der plastik<br>flasche von zwei litern.<\/p>\n\n\n\n<p>s. sjj. sagt \u00fcber sich selbst, dass sie von beruf<br><em>linke aktivistin<\/em> ist.<br>sie h\u00f6rt elektronische musik und zieht sich so an. sie schreibt<br>projekte und hat eine wohnung im siebenundsechzigsten<br>stock, mit aussicht auf die synagoge. immer<br>sagt sie, dass sie kein geld hat.<br>aber sie hat gr\u00f6\u00dfere probleme. psychische.<br>sie betr\u00fcgt ihren freund und er betr\u00fcgt sie, denn polygamie ist eine<br>wesentliche zutat<br>der suppe, in der alle alles verheimlichen und denken, dass sie<br>emotional frei sind<br>wenn sie als paar leben<br>und verbergen wie sie ficken mit wem auch immer.<br>s. sjj. sucht unmengen an psychatern auf<br>&nbsp;an psychotherapeuten psychodramen, therapien<br>workshops und lauter schwachsinn<br>die komplizierte pathologien heilen<br>von denen, die geld haben um sie zu bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>hlj. \u010dnj. wei\u00df, dass nicht die psychologie der grund f\u00fcr das leiden ist,<br>sondern die gesellschaft. er ist angestellt in der gewerkschaft, obwohl<br>gewerkschaften sperrige staatliche tentakeln sind, aber hlj. \u010dnj. m\u00f6chte<br>sich nicht ergeben. er geht regelm\u00e4\u00dfig zu den treffen und<br>demonstrationen, auf denen er mit aller kraft in<br>die trillerpfeife bl\u00e4st. von beruf ist er schauspieler, wovon<br>man nicht leben kann. deshalb spielt er, dass er lebt.<\/p>\n\n\n\n<p>pl. tl. wird verr\u00fcckt, weil er nicht wei\u00df, wie er die gasheizung bezahlen soll<br>in der villa von dreihundert achtundzwanzig quadratmetern.<br>die heizung ist sehr teuer, denn die gasheizung geht<br>ihren geopolitischen kapitalistischen<br>gang, mystisch f\u00fcr die menschen,<br>&nbsp;k\u00f6stlich f\u00fcr die unternehmen.<br>pl. tl. ist sehr besorgt wegen der gro\u00dfen ziffer<br>und deswegen hat sich ihm<br>eine falte auf der stirn gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>krr. crr. macht \u00fcberstunden ohne bezahlung, sogar auch<br>an manchem wochenende, in einem kleinen laden in<br>liman. das haar d\u00fcnnte sich ihr aus mit siebenundzwanzig.<br>sie sagt nichts \u00fcber die fehlende bezahlung, denn sie ist gl\u00fccklich, dass sie<br>\u00fcberhaupt eine arbeit hat.<br>meist ist sie w\u00fctend und unfreundlich, obwohl die chefin<br>denkt, dass der umsatz schon viel h\u00f6her w\u00e4re, wenn sie<br>ein wenig mehr in sich investieren w\u00fcrde. ein wenig mehr<br>l\u00e4cheln. ein wenig mehr kommunizieren. und diese\u2026diese\u2026diese<br>haare ordnen, denn wer hat schon eine frau gesehen<br>mit glatze!<\/p>\n\n\n\n<p>dmr. \u0161s. arbeitet als juristin und als eingespannte<br>stute f\u00fcr den ganzen tag. in der kanzlei hat sie immer<br>arbeit, aber manchmal wird die arbeit auch mit nach hause gebracht, die arbeit<br>kommt zum abendessen zum abendlichen fernsehen<br>zum &nbsp;abendlichen sex mit dem mann dazu. arbeit ist immer da<br>und sie ist stolz, dass sie so flei\u00dfig ist. kinder sind noch<br>keine da, sie kommen, wenn sie mehr geld verdienen und die sechsundvierzig quadratmeter<br>wohnung verkaufen, ein doppelt so gro\u00dfes haus kaufen,<br>in dem sie wieder arbeit zu abendessen werden. es muss platz<br>geschaffen werden f\u00fcr arbeit. dmr. \u0161s. begr\u00fc\u00dft das neue<br>arbeitsgesetz<br>und die verl\u00e4ngerung der altersgrenze f\u00fcr die rente,<br>sie spuckt auf alle faulenzer*innen der welt.<br>sie und ihr mann verbringen den sommer auf korsika, manchmal<br>auf sardinien, sie \u00fcberwintern in der hysterie. drm. \u0161s. ist meist<br>froh, wenn sie nicht gerade meditiert und affirmationen<br>von louise hay ausspricht. ab und zu organisiert sie ein date<br>mit ihrem mann, denn in den ratgebern steht, dass man beziehungen<br>erfrischen muss,<br><em>beziehungen brauchen gew\u00fcrz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>gf. mnd. lebt in einer roma siedlung und hat die schule nicht<br>beendet. denn morgens musste er arbeiten und nachmittags<br>ist er entweder im unterricht eingeschlafen oder zu hause. er war bei der armee<br>als das noch pflicht war und hat haupts\u00e4chlich<br>sch\u00f6ne erinnerungen. au\u00dfer an den paar tagen<br>als die milit\u00e4rpolizei bei ihm und cile heroin und spritzen<br>gefunden hat, weshalb sie sie<br>lange zeit getreten und<br>in die berge versetzt haben. das st\u00f6rt ihn nicht,<br>er ist an den beengten kalten raum ohne<br>wc gew\u00f6hnt. er wei\u00df nicht, was gew\u00fcrze \u00fcberhaupt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>ht. wwv. leidet, weil sie heute morgen kein geld hatte f\u00fcr<br>heidelbeeren, man soll heidelbeeren jeden tag essen, denn<br>sie sind voll von antioxidantien. gl\u00fccklicherweise ist ihr<br>ein \u00e4therisches \u00f6l vom wilden oregano geblieben und<br>eine maske f\u00fcr das gesicht kollagen anti-age lux<br>&nbsp;dann kann sie in ruhe tipps<br>von doktor oz im kalorienarmen tv schauen<br>das eigene leiden im \u00e4ther abliefern<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>SELBSTINTERVIEW<\/strong><\/strong> (Auszug)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>WARUM OHNE GEW\u00dcRZ?<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>weil ich besessen bin von einer geschichte \u00fcber den luxus. weil wir in einer zeit des kapitalismus leben, in der sparma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt werden. im grunde genommen hat die gesamte geschichte des kapitalismus ihre verteidiger des sparens, seit adam smith und seiner erkl\u00e4rung, dass ein kapitalist einer ist, der gespart hat. ganz vom anfang des kapitalismus an bis jetzt existiert das narrativ dar\u00fcber, wie gut sparen ist, und dass arbeiterinnen und arbeiter arm sind, weil sie nicht sparen. wenn sie nur aufh\u00f6ren w\u00fcrden zu rauchen, alkohol zu trinken und wer wei\u00df was alles noch, was \u201e\u00fcberfl\u00fcssig\u201c ist, dann w\u00e4ren sie also weniger arm&#8230; interessant ist auch, welche ware in einem bestimmten gesellschaftlichen moment als luxuri\u00f6s gilt, was als notwendig und was als \u00fcberschuss gilt, interessant ist, was in einer bestimmten kultur als notwendig betrachtet wird oder nicht und wie sich das \u00e4ndert. gew\u00fcrze spielen in dieser geschichte des luxus-mangels eine gro\u00dfe rolle. die gew\u00fcrze, die aus entfernten l\u00e4ndern (kolonien&#8230;) gekommen sind, waren luxusg\u00fcter und die reichen haben sie genutzt, es existierten sogar gesetze, laut denen diese ware den anderen gesellschaftlichen schichten verboten war. als zum beispiel tee, kaffee und zucker in europa aufgetaucht sind, waren sie teure luxuswaren f\u00fcr die reichen, und zum beispiel die prediger des neunzehnten jahrhunderts hatten tausend ratschl\u00e4ge und rezepte f\u00fcr arbeiterinnen und arbeiter \u2013 sie sollten von kindheit an arbeiten, sparen, nicht trinken und diese ganze nutzlose teure ware nicht verwenden. die \u00e4rmsten der arbeitenden wurden diese ganze kapitalismusgeschichte hindurch auf ein leben im mangel reduziert, auf ein leben, das vielleicht mehr einem animalischen als einem menschlichen leben gleicht. die \u00e4rmsten der arbeitenden existieren, um mehr reichtum zu erzeugen, f\u00fcr eine handvoll reicher, um zu \u00fcberleben so gut sie k\u00f6nnen, hauptsache, ihre kraft wird ausgenutzt, solange sie voll arbeiten k\u00f6nnen, und wenn nicht \u2013 schei\u00df drauf.<br>so leben die \u00e4rmsten der arbeitenden auch heute in bedingungen, unter welchen viel davon luxus ist, viele gew\u00fcrze sind unerreichbar, viele k\u00f6nnen nur tr\u00e4umen von obst und gesundem essen, das leben der mehrheit l\u00e4uft auf arbeit hinaus, von der sie essen, strom, wasser und ihre wohnung bezahlen k\u00f6nnen, und das ist es. ein \u00fcberleben, aber kein leben. dann, wenn obst luxus wird, der reich gedeckte tisch fast zur s\u00fcnde wird, die fahrt ans meer luxus wird, freizeit jeder art luxus wird, poesie vollst\u00e4ndiger luxus wird\u2026 dann f\u00e4llt es mir schwer, nicht dar\u00fcber zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00dcbersetzt von Antonia Flach<\/p>\n\n\n\n<p>Original: Maja Solar: &#8222;Bez za\u010dina&#8220;. Novi Sad: Kulturni centar Novog Sada 2017.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OHNE GEW\u00dcRZ (Auswahl) MARKT du gehst zum markt und willst ein halbes kiloaber er wiegt dir schon 200 gramm mehr ab und fragt passt das sodann als er schon alles zusammengepackt hatdie waage ist immer verborgen hinter einem haufen an &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/uebersetzungen\/maja-solar\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4985,"featured_media":0,"parent":231,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"full-width-page.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/322"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4985"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=322"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/322\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":728,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/322\/revisions\/728"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/krisenszenarien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}