Ein Interview: Kritik und Digitalisierung

Für das Seminar „Handlungsfelder Medienpraxis: Journalismus“ wurde am 23.11. ein Interview mit den Redakteuren Andreas Montag von der MZ und Bastian Zimmermann von den Positionen durchgeführt.
Bei der MZ handelt es sich um die Mitteldeutsche Zeitung, eine regionale Tageszeitung für das südliche Sachsen-Anhalt. Die Positionen ist ein Fachmagazin für zeitgenössische Musik.
In dem Gespräch ging es primär um die Bedeutung von Kritik im Journalismus und auch die Zukunft des Print-Mediums, damit einhergehend die Veränderung durch die Digitalisierung.

Für beide Redakteure ist Kritik ein ausgesprochen wichtiger Punkt in der Arbeit als Journalist, jedoch bleibt das Schreiben einer Kritik nicht frei von Schwierigkeiten. So wird unter anderem die persönliche Beziehung und auch der Ort der Veröffentlichung als Umstand beschrieben, der die Wertung einer Kritik verändern kann.
Auf mich wirkten die Gesprächsteilnehmer offen und wach gegenüber den Problemen, die das Schreiben einer Kritik mit sich bringen kann, was betonend auf ihre Erfahrungen als Journalisten hinweist.

Andreas Montag und Bastian Zimmermann sind sich dahingehend einig, dass keine Sorge dafür bestehen muss, dass die Print-Medien in den kommenden Jahren verschwinden könnten. Bestehendes bleibt bestehen, denn es weißt immer Eigenschaften und Möglichkeiten auf, die ein anderes Medium, hier Online, nicht aufzubringen vermag. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Digitalisierung im Bereich der Redaktion und des Journalismus, der Zeitung und des Magazins, einfach ignoriert und übergangen wird.
Für mich wird klar, dass beide Redakteure offen sind für Veränderungen durch die Digitalisierung, der die mit Neugier und Erwartung entgegenblicken.

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