Reportage-Reihe „Don’t Look Up”

Im Rahmen unseres Moduls “Handlungsfelder Medienpraxis: Journalismus”, haben wir, Nelly Zeissig und Melanie Schulze, beschlossen, als Prüfungsleistung eine vierteilige Reportage-Reihe zu schreiben. Bei der Themensuche waren wir uns schnell einig, da wir beide kurz zuvor den Film “Don’t Look Up” des Regisseurs Adam McKay auf Netflix gesehen haben. Unserer Meinung nach, eröffnet er viele spannende Diskurse, auf die wir im Rahmen unserer Arbeit eingehen werden. Das Szenario, welches im Film geboten wird, gibt Anlass dazu, sich näher mit dem Motiv des Weltunterganges auseinanderzusetzen. Der ebenso dargestellte Bezug zu Social Media und seinen Auswirkungen auf das Denken und Handeln der Menschen, bietet uns einen großen Spielraum für unsere Arbeit. Dies ist nur ein kurzer Auszug der von uns behandelten Diskurse.

Der erste Teil unserer Reportage-Reihe beschäftigt sich inhaltlich mit den audiovisuellen Gestaltungsmitteln des bereits genannten Beispielfilmes. Es wird dabei ein Überblick erstellt, der sich an gängigen Analyseschritten eines Films orientiert.

Im zweiten Teil greifen wir die im Film dargestellten Diskurse und Kritiken auf und erklären, warum der Film eine tragende Rolle in unserer aktuellen gesellschaftlichen Lage spielt.

Im dritten Teil unserer Reportage-Reihe, lassen wir vor allem auch andere Zuschauer, die den Film gesehen haben, zu Wort gekommen. Dafür erstellten wir eine Umfrage, um so die verschiedenen Stimmen und Meinungen einzufangen und die Sicht auf unsere behandelten Diskurse darzustellen.

Der vierte Teil umfasst unsere eigene kritische Betrachtung des Filminhaltes. Gleichzeitig verarbeiten wir darin auch das bekannte Buch „Zukunft als Katastrophe” der Autorin Eva Horn. Dieses Werk bietet einen umfassenden Einblick und lässt sich sehr gut in Beziehung zu unseren Themen setzen. 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den ein oder anderen etwas neugierig gemacht haben und unsere Reportage gelesen wird. Wir würden es ebenso begrüßen, Feedback in Form eines kleinen Kommentars zu erhalten. Gern könnt ihr auch eure eigenen Gedanken zu den aufgeführten Themen äußern und eine Diskussion starten.

Aber jetzt erst einmal viel Spaß beim Lesen 🙂

Teil 1: Audiovisuelle Gestaltung

Der erste Teil unserer Reportage-Reihe beschäftigt sich mit den audiovisuellen Gestaltungsmitteln im Film „Don´ t Look Up”. Wir beziehen uns dabei immer wieder auf den Autor Lothar Mikos und seiner grundlegenden audiovisuellen Filmanalyse. Ebenso werden

Aspekte der Produktion geschildert und eine Inhaltsangabe zur Verfügung gestellt.

Dieser Teil soll als Überblick dienen und ein Einblick in die mediale Arbeit mit Analysetätigkeiten geben.

Auf Grundlage dieser Darstellung bauen die anderen Abschnitte der Reportage-Reihe auf.

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Produktion

 Wie jedem aktuell produzierten Film nach 2019, legte die Corona Pandemie auch dem Netflix-Erfolg „Don’t Look Up“ einige Steine in den Weg.

Basierend auf dem von Adam McKay und Kevin J. Messick geschriebenen Drehbuch zum Film, stand im April 2020 alles in den Startlöchern, um mit den Dreharbeiten zu beginnen. Der Drehstart verzögerte sich allerdings, dank Covid-19, bis in den November 2020.

Adam McKay ist ein bekannter US-amerikanischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur. Er wirkte beispielsweise an Filmen, wie „Step Brothers“ von 2008 oder „The Big Short“ aus dem Jahre 2015 mit und ist vor allem als Drehbuchautor für die Fernsehshow „Saturday Night Live“ in 125 Folgen aus den Jahren 1995 bis 2007 bekannt. Für den Film „Don’t Look Up“ war McKey, neben seinen Arbeiten als Drehbuchautor, auch als Regisseur und Produzent tätig. Damit sowohl der Produzent als auch die ausgewählte Vertriebsgesellschaft ökonomisch vom Film profitieren, schloss die Produktionsfirma Hyperproject (von McKey gegründet) im November 2019 eine sogenannte „First-Look-Vereinbarung“- eine spezielle Form des Vorverkaufsrechts, mit Paramount Pictures. Kurze Zeit später sicherte sich Netflix im Februar 2020 die Rechte an der schwarzen Komödie „Don’t Look Up“.

Im gleichen Monat wurde auch Jennifer Lawrence als erstes Mitglied des Cast bekanntgegeben. Dem folgten im Sommer 2020 weitere Stars, wie Leonardo DiCaprio, Meryl Streep, Ariana Grande und viele mehr.

Da im Film nichts von der Corona Pandemie zu sehen sein sollte, fanden die Dreharbeiten unter strengen Hygienevorschriften und Abstandsregeln statt.

Auch Szenen mit großen Menschenmengen stellten die Produktion vor ein Problem. Eine im Stadion stattfindende Szene, die mit ursprünglich über 20.000 Besuchern geplant war, wurde mit wenigen Statist*innen gedreht, die sich mit Abstand und Maske im Stadion verteilten. In der Postproduktion duplizierte man diese und die Szene ließ sich trotzdem realisieren.

Der Kameramann Linus Sandgren, auch bekannt aus Filmen, wie „Shelter“ (2010), „La La Land“ (2016) oder „Aufbruch zum Mond“ (2018), drehte für „Don’t Look Up“ an den verschiedensten Orten. Gestartet sind die Dreharbeitet in Boston, unter anderem im Boston South Station. Des Weiteren filmte man Szenen in Framingham, Salisbury oder am Wheaton College in Norton. Im Winter 2020 fanden Dreharbeiten in Massachusetts statt. Im Februar 2021 wurde Jennifer Lawrence am Filmset während einer geplanten Exkursion im Gesicht verletzt, da Glassplitter umherflogen, was für eine mehrtägige Dreh Unterbrechung sorgte.

Trotz vieler Hürden wurde der Film im Dezember 2021 auf Netflix veröffentlicht.

Inhaltsangabe

Die Menschheit ist in großer Gefahr!

Die Doktorandin Kate Dibiasky, gespielt von Jennifer Lawrence, entdeckt während ihrer Forschungen im Gebiet der Astronomie zufällig einen unbekannten Kometen. Zunächst steht die Freude über solch eine bahnbrechende Entdeckung bei ihrem Professor, Dr. Randall Mindy, gespielt von Leonardo DiCaprio, im Vordergrund, doch diese verschwindet schnell, als die beiden den Kometen etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Mit seiner überdimensionalen Größe von mehr als neun Kilometern rast er auf direktem Wege auf die Erde zu und droht mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,78% in sechs Monaten auf der Erde einzuschlagen. Ein Komet dieser Größe gilt als „globaler Killer“, der zu einem Massensterben führen würde.

Kate und Randall wagen sich mit ihrer Entdeckung an die Öffentlichkeit und sollen gemeinsam mit dem Vorsitzenden der NASA, die schlechten Neuigkeiten im Weißen Haus der US-amerikanischen Präsidentin, Janie Orlean, übermitteln. Diese ist aber durch die bevorstehenden Halbzeitwahlen abgelenkt und will das Problem nicht ernst nehmen oder gar veröffentlichen, da sie ihren Ruf und ihre Position in Gefahr sieht. Orlean ist der Meinung, es wäre das Beste „Ruhe zu bewahren“ und zu „sondieren“. Erschüttert von der Reaktion der Präsidentin, entschließen sich Kate und Randall einen anderen Weg einzuschlagen und die Infos über die Medienlandschaft direkt an die Gesellschaft zu bringen.

Doch auch dies läuft anders, als erwartet: Auch hier wird der Ernst der Lage nicht begriffen. Stattdessen wird Mindy zum Sexsymbol stilisiert, während Dibiasky in Memes im Internet als hysterisch rezipiert wird. Zudem reagiert die Öffentlichkeit mit Verleugnung und Verschwörungstheorien.

Wenig später gerät die Präsidentin wegen eines Sexskandals unter Druck und will sich nun doch um die Gefahr durch den Kometen kümmern. Allerdings scheitert jeder einzelne Versuch, den Kometen zu zerstören oder von seiner Bahn abzulenken. Während die Lage sich immer mehr zuspitzt, entscheiden sich die US-Präsidentin und weitere Menschen der Elite, mit einem Raumschiff zu entkommen. Mindy und Randall lehnen die ihnen angebotenen Plätze allerdings ab und entscheiden sich, ihre wohl letzten Augenblicke auf mit den Menschen zu verbringen, die sie lieben, bevor der Komet die Erde trifft und nahezu das gesamte Leben auslöscht.

Genre Einordnung

Um eine Genre Einordnung des Filmes vornehmen zu können, ist es wichtig erst einmal den Begriff des „Genres” zu erläutern.

Genre heißt erstmal nichts anderes als Gattung. Darunter versteht man die Ausprägung bzw. Klassifikation, der nach dem räumlichen und zeitlichen Bezug des künstlerischen oder anders gearteten Inhalts eingeteilt wird. Ein Beispiel für eine Gattung wäre das Western Genre. Jeder der das Wort „Western“ liest, hat automatisch eine Vorstellung, welche Inhalte ein solcher Film darstellen sollte. Darunter zählt klassischer Weise der Cowboy mit seinem Colt, der in einen Kampf verwickelt wird und das natürlich in einer Wüstenszenerie. 

In unserem Beispiel befinden wir uns nicht im Western Genre, sondern der Film „Don’t Look Up” stellt in erster Linie eine Komödie dar. Um es noch etwas genauer zu definieren, finden wir hier sogar eine schwarze Komödie vor. Dieses ist ein Subgenre der Komödie. In unserem Beispiel der schwarzen Komödie wird in erster Linie das Thema Tod in satirischer und bewusst verharmlosender Weise verwendet. Immer wieder gibt es Kontroversen darüber, inwiefern man sich über solche Dinge lustig machen darf und wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen.

„Ein konkreter Film oder eine Fernsehsendung kann sowohl von den Produzenten als auch von den Zuschauern unterschiedlichen Genres zugeordnet werden, je nach ihren Vorstellungen und Erwartungen.” (Mikos 2008, 257)

Mikos trifft mit dieser Aussage genau den Nagel auf den Kopf. Interpretations- und Sichtweisen der Zuschauer*innen und Produzent*innen auf einem Film und deren Charakterisierung sind nicht immer eindeutig. So ist der Film, laut Produzent, als schwarze Komödie produziert wurden. Als Zuschauer*in allerdings vernimmt man eher einen Katastrophenfilm, welcher gepaart mit komödiantischen Aspekten auftritt. Daran lässt sich also erkennen, dass das Publikum eher die Katastrophe im Fokus des Spielfilms wahrnimmt und bei den Produzent*innen und Regisseur*innen, dass Humoreske das ausschlaggebende Kriterium ist.

Ästhetik und Gestaltung

Der Dreharbeiten zum Film fingen 2020 an und endeten 2021. Diese Daten sind wichtig, um die ästhetischen Gestaltungsmerkmale herauszufiltern. Da es ein Film aus der Neuzeit ist, scheint seine Ausstattung sehr modern gehalten zu sein. Das ist erkennbar an den verschiedensten Einrichtungsgegenständen, sowie der Technik und auch die Kostüme der Schauspieler*innen. Die Auswahl traf man in Anlehnung daran, dass der Film realistisch wirken soll und in unsere heutige Zeit passt. Dazu passt auch, dass wir in dem Film einen natürlichen Licht-und Farbverlauf vorfinden. Auf diese Weise wirkt es nicht gekünstelt, sondern so, wie wir unsere Umwelt in der Realität wahrnehmen. Alle gängigen Einstellungsgrößen, sowie auch Perspektiven sind in unserem Beispielfilm „Don`t Look Up“ wiederzufinden. Was noch ganz besonders auffällt ist, dass öfter Groß- bzw. sogar Detailaufnahmen von den Gesichtern der Wissenschaftler*innen Kate Diabiasky und Dr. Randall Mindy eingefangen werden. Besonders kommt dies zur Geltung, um damit ihre Emotionen einzufangen und so die Zuschauer*innen mehr in den Bann zu ziehen.

Narration und Dramaturgie

Ein weiteres audiovisuelles Gestaltungsmittel sind Narration und Dramaturgie. In unserem Beispielfilm liegt die Dramaturgie klar auf der Bedrohung der Erde durch den Kometen „Dibiaksy“. Dieser wird öfter als Zwischeneinblendung gezeigt, in Verbindung mit den verschiedensten Aufnahmen der Erde, seiner Lebewesen und Natur. So wird im Film auf die große Gefahr hingewiesen. Im Zusammenhang mit der Dramaturgie wird die Spannung im Film durch Suspense und durch verschiedene plötzliche Wendungen vorangetrieben. „Suspense” geht von einer konkreten Gefahr aus, die die Zuschauer*innen kennen und auch wirklich als Gefahr wahrnehmen, währenddessen die handelnden Figuren im Film, die Gefahr als solche nicht sehen und ihr so ahnungslos entgegengehen. Suspense zieht sich über den ganzen Film, wobei man dennoch sagen muss, dass vereinzelte Figuren um ihre bevorstehende Gefahr wissen und versuchen, auch dagegen anzukämpfen. Die plötzlichen Wendungen, betreffen nicht nur die Schauspieler*innen, sondern auch uns Zuschauer*innen. Ein gutes Beispiel ist dabei die Szene im Film, als versucht wird, den Kometen das erste Mal zu zerstören. Alles ist darauf vorbereitet die Menschheit zu retten. Die Raketen wurden losgeschickt. Doch nach ein paar Minuten ändert Präsidentin Orlean den Plan und lässt die Raketen wieder umkehren.

Was war passiert? – Der Unternehmer Peter Isherwell, hat sie davon überzeugt, den Kometen nicht zu zerstören, sondern ihn lieber so gut es geht aufrecht zu erhalten, weil durch seine Rohstoffe die Wirtschaft angekurbelt wird und so viel Geld einbringt. 

Diese Wendung erwartete keiner.

Um „Don`t look up” zeitlich einzuordnen, nutzen wir einmal die Erzählzeit und die erzählte Zeit. Beim Ersten handelt es sich um die reine Spielzeit des Films. Dieser beträgt bei unserem Beispiel 143 min. Die erzählte Zeit gibt Aufschluss darüber, wie viel Zeit die Handlung innerhalb des Spielfilmes einnimmt. Diese beträgt sechs Monate und vierzehn Tage. Daran lässt sich gut erkennen, dass wir von einer raffenden Zeit sprechen, da die Handlung sich über mehrere Monate erstreckt, der Film aber nur eine Länge von ca. zwei Stunden hat.

Was diesen Film auch noch auszeichnet, ist sein Spiel mit Spannung und Humor. Wie schon erwähnt, ist die Spannung an die Gefahr des Kometen angelegt. Der Humor zeigt sich im gesellschaftlichen Umgang damit. Welche Viralität Social Media besitzt, wird einem beim Schauen erst bewusst. Es wird auf die unterschiedlichen Kanäle hingewiesen, Hashtags werden entwickelt und neue Trends gesetzt, in denen die Gefahr ins Lächerliche und Absurde gezogen wird. Dadurch, dass die sozialen Netzwerke so einen großen Einfluss im Film haben, zielt das Ganze auch nur auf Einfluss, Berühmtheit und natürlich Geld ab. Die ernsthaften Wissenschaftler*innen finden in dieser neu entstandenen Welt keinen Platz und damit herrscht auch keine Aufmerksamkeit für die wirklich wichtigen Themen.

Figuren und Akteure

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Gerade durch seine Schauspieler*innen erlangte der Film große Aufmerksamkeit. Wie schon erwähnt, spielen unter anderem Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence und Meryl Streep eine wichtige Rolle. Doch wir müssen zwischen Haupt- und Nebencharakteren und deren Funktionsweisen unterscheiden. Zu den Hauptcharakteren gehört ganz klar Leonardo DiCaprio in seiner Rolle als Wissenschaftler Dr. Randall Mindy. Sein Äußeres wirkt eher unscheinbar, er trägt einen eher schlichten Anzug und eine Brille und ist so sehr in seine Arbeit vertieft, dass diese seine Komfortzone bildet. Das merkt man daran, dass wenn er diese Komfortzone verlässt und in die Welt losgelassen wird, er oft gereizt und nervös gegenüber anderen auftritt. Man kann auch sagen, dass er der Wissenschaftler ist, der mit exekutiver Beratungsresistenz hadert. Im Verlauf der Spielfilmzeit kann man allerdings gut erkennen, dass aus dem eher introvertierten Wissenschaftler ein Fernseh- und Internet Star wird und er in dieser Rolle regelrecht erst aufblüht. 

Eine weitere wichtige Hauptfigur ist die Doktorandin Kate Dibiasky, gespielt von Jennifer Lawrence. Sie arbeitet mit Mindy im Bereich der Astronomie zusammen. Im Gegenzug zum Doktor, ist sie ganz anders in ihrem Erscheinungsbild, als auch in ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit. Sie hat zunächst einmal eine rote Haarfarbe, einen sehr prägnanten Lidstrich und ist eher der lockere Typ. Als aufgedrehte und extrovertierte Persönlichkeit lernen wir sie in der Handlung kennen. Die Gesellschaft macht sich aber eher über sie lustig, sodass sie bald abgestempelt wird und sich zum Star der Internet-Memes entwickelt.

Weitere wichtige Nebencharaktere sind unter anderem Präsidentin Orlean – gespielt von Meryl Streep, sowie ihr Sohn Jason Orlean – gespielt von Jonah Hill, Talk Show Moderatorin Brie Evantee – gespielt von Cate Blanchett und der Unternehmer Peter Isherwell – gespielt von Mark Rylance.

 Teil 2: Aufgegriffene Diskurse und Kritiken

Warum spielt der Film eine tragende Rolle in unserer aktuellen gesellschaftlichen Lage?

„Diesen Film sollte zum Jahresende jeder sehen:

In der Netflix-Satire „Don’t Look Up“ warnen Forscher die Welt vor einer Katastrophe – und werden ignoriert. Das hat mit der Realität mehr zu tun als uns lieb sein kann.“ (Eugen Epp, https://www.stern.de/kultur/film/-don-t-look-up—der-netflix-film-soll-uns-endlich-die-augen-oeffnen-31454892.html).

Laut dem Spiegel, ist „Don’t Look Up“ „[e]ine Weltrettungsgeschichte, deren zentrale Mission nicht an mangelnden Informationen oder Ressourcen scheitert, sondern an der menschlichen Bereitschaft, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen“.

Im Film steht der Komet für all die Bedrohungen, denen die Menschheit sich in den kommenden Jahren stellen wird oder sich bereits stellen muss.

Dem Regisseur Adam McKay kam die Idee für das Drehbuch während eines Gesprächs mit einem Journalisten, der ebenso frustriert war über die tiefe Dringlichkeit, mit der das Thema Klimawandel in der Politik behandelt wird, und sagte, „es ist, als würde ein riesiger Asteroid auf die Erde zurasen, und niemand schert sich“.

Mit der Umsetzung seines Netflix-Erfolgs scheint McKay die Welt zum Austausch angeregt zu haben.

In den Medien kursiert eine Vielzahl an Rezensionen, Kommentaren oder ähnlichen Texten zum Film. Die repräsentierten Themen scheinen die Gesellschaft zu beschäftigen und die Geister der Rezipient*innen zu spalten:

Manche sehen das Potential hinter der vom Film ausgeübten Kritik, andere beschweren sich über die überspitzte und klischeehafte Darstellung der vorhersehbaren Handlung.

„Don’t Look Up“ bedient auf großzügige Weise Stereotypen und viele Zuschauer*innen sind der Meinung, alles sei unrealistisch.

Während der Film zeitweise aufbrausend und überspitzt scheint, ist er im Kern doch eine überraschend realistische Darstellung von echten Bedrohungen verkörpert, die der Menschheit bevorstehen oder in denen wir schon mittendrin stecken.

„Don’t Look Up“ deckt mit seiner Kritik viele Bereiche ab: Machtkampf von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft und vieles mehr. Dabei bekommen die Rezipient*innen bald ein mulmiges Gefühl, denn die Klischees, derer sich der Film bedient, betreffen uns alle. 

Einige Zuschauer*innen berichten sogar, sie hätten beim Schauen physische Schmerzen gehabt, weil sie das alles so sehr an unseren Umgang mit Corona erinnere und an die Strategien gegen den Klimawandel.

Reaktionen auf den Film erhält man auch via Social Media. Besonders bei Twitter findet man eine Vielzahl an Beiträgen, die sich zum Film äußern. Viele Kurztexte nehmen die Kritik des Films auf und posten erschreckende Fakten zum Klimawandel unter dem Hashtag „Don’t Look Up“.

Vielen Menschen öffnet der Film also die Augen und somit scheint seine Absicht erfüllt.

Allerdings gibt es auch negative Kritik: „Don’t Look Up“ ist eine einzige Shitshow. Dieser Film reihert dem Publikum seinen Weltschmerz entgegen. Er hält ihm nicht einfach nur einen Spiegel vor, sondern drischt damit auf die Schädel ein.“

Zusammenfassen lässt sich sagen, dass der Film kontroverse Reaktionen hervorruft.

Im Folgenden soll genauer auf die Parallelen zwischen Film und Realität, sowie die vom Film kritisierten Diskurse eingegangen werden:

Klima und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftler*innen:

„Ob Pandemie, Klimakrise oder Artensterben: Die Wissenschaft belegt wiederholt, dass wir auf dem besten Weg sind, uns und unserem Planeten unwiderruflichen Schaden zuzufügen.“ (https://utopia.de/news/filmtipp-dont-look-up-eine-unverhofft-realistische-mediensatire-ueber-die-weltrettung/).

Verschiedene Rezipient*innen sahen „Don’t Look Up“, als eine Allegorie bzw. Parabel in Bezug auf den Klimawandel und dessen Leugnung. Diese Vermutungen wurden von mehreren Filmverantwortlichen bestätigt.

Leonardo DiCaprio engagiert sich selbst seit einigen Jahren für die Prävention der Klimakrise und für den Umweltschutz. In einem Interview erklärt er, dass sich der Film mit der Ignoranz gegenüber Wissenschaft und dem Aufkommen von Verschwörungstheorien, auch vor dem Hintergrund der Klimakrise, befasst.

Auch Jennifer Lawrence äußerte, dass ihre Figur echte Wissenschaftler*innen widerspiegele, die ignoriert werden würden.

Zwischen unserer realen Klimakrise und dem fiktiven Einschlag eines Kometen im Film, lassen sich einige Gemeinsamkeiten feststellen: die Krisensituation verschärft sich immer stärker und immer schneller. Ständig erfährt man von neuen Hochrechnungen und Statistiken, die uns ausweglose dunkle Zahlen präsentieren. Bei „Don’t Look Up“ sind es die Fakten über den Kometen- egal, ob seine Größe, Flugbahn oder Geschwindigkeit- es mündet alles im direkten Einschlag des Kometen und die daraus folgende Auslöschung der gesamten Menschheit. Betrachtet man dies für die Klimakrise in der realen Welt, lassen sich ähnliche Schlüsse ziehen. Man kann die Zahlen zu Treibhausgasemissionen, Versauerung der Ozeane, der Eisschmelze und vieles mehr, drehen und wenden, wie man will- das Ergebnis sieht immer eine katastrophale exponentielle Verschärfung der Krise voraus.

Des Weiteren schlägt der Film einen Bogen zu Greta Thunbergs Rede „Unser Haus steht in Flammen“, die sie 2019 auf dem World Economic Forum in Davos hielt. Hier kritisierte Greta, dass die Politik nicht genug Einsatz bezüglich der Klimakrise zeige und die Medien nicht ausreichend ernsthaft über ihre Relevanz berichten würden. „I want you to panic“, sagte sie und fordert damit, dass die Krise mit der Art Aufmerksamkeit behandelt wird, die sie verdient, verglichen mit der Panik, die man bei einem brennenden Haus machen würde.

Der Film kritisiert aber nicht nur, wie Wissenschaftler*innen oder andere Personen verzweifelt vor der Katastrophe warnen und nicht ernst genommen werden.

Politiker*innen:

Es geht um viele weitere Punkte, die in unserer Gesellschaft problematisch erscheinen.

Auch die Politik bleibt von einer satirischen Kritik des Films nicht verschont.

Im Fokus stehen Politiker*innen, die Gefahren nicht ernst nehmen wollen und nur handeln, wenn sie selbst einen Nutzen für ihren guten Ruf ziehen können oder sich kurzfristige Erfolge für sie versprechen.

Die US-Präsidentin Janie Orlean nimmt im Film die offensichtliche Bedrohung des Kometen nicht ernst und spielt das Problem in seiner Bedeutung herunter. Schließlich steht eine Wahl an, bei der sie ihren Ruf jetzt nicht durch „sinnlose Panikmache“ verschlechtern kann. Man könne auch später noch handeln, wozu also der ganze Stress? Mit dieser Taktik erreicht sie allerdings nicht den gewünschten Erfolg und sie ändert ihre Strategie. Zunächst scheint es so, als würde sie dem Problem nun endlich die verdiente Aufmerksamkeit schenken, doch dann dreht sich ihr Verhalten erneut um 180 Grad und Janie Orlean leugnet die gesamte Existenz des Kometen. Zugespitzt wird das ganze durch den Slogan, den sie auf einer politischen Kundgebung äußert und der gleichzeitig den Titel des Films darstellt: „Don’t Look Up“. Die Bevölkerung soll also bitte nicht nach oben schauen, um das Problem des Kometen gar nicht erst wahrzunehmen.

Auch hier können Bezüge zur realen Welt hergestellt werden. Viele Rezensionen berichten von Ähnlichkeiten zwischen Janie Orlean und Donald Trump. Sie deuten den Titel „Don’t Look Up“ als eine Anspielung auf den Slogan „Lock her up!“ („Sperrt sie ein!“), den Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten während des Wahlkampfs 2016 gegen Hillary Clinton richteten.

Aber auch viele weitere Politiker*innen müssten sich bei der indirekten Kritik ertappt fühlen. Immer wieder wurde es versäumt, die Bedrohung der Klimakrise angemessen ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen zu treffen. Stattdessen hört man ständig von Aufschiebungen der Ziele auf unbestimmte Zeit und das häufige Verfehlen von Klimazielen, die erreicht werden sollten. Betrachtet man die politisch rechte Szene, findet man sogar Leugnungen, sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Coronapandemie.

Corona:

Durch das Aufkommen der Coronapandemie während der Produktion, sehen viele Zuschauer*innen auch einen Bezugspunkt zum Umgang mit der COVID-19-Pandemie im Film.

Zwar wurde dieser vor Corona fertiggestellt, aber die Entwicklungen, die er abbildet, hat man so oder in ähnlicher Art und Weise ebenfalls beobachtet:

Während der Pandemie sei eine neue Welle von Wissenschaftsleugnung entstanden.

Somit interpretieren manche „Don’t Look Up“ auch als einen Film über Menschen, die Impfungen und Kontaktbeschränkungen ablehnen.

Reiche vs. Arme:

Die ungleiche Verteilung des Reichtums auf der Erde ist ein weiterer Kritikpunkt, auf den der Film aufmerksam macht. Thematisiert wird hierbei, wie die Reichen, mit dem drohenden Unheil noch mehr Millionen verdienen können.

Unternehmen werden kritisiert, die bei der Wahl zwischen Weltrettung oder Profit, die Option der Weltrettung schon frühzeitig ausschließen.

Im Film werden verschiedene Maßnahmen unternommen, den Aufprall des Kometen auf die Erde zu unterbinden. Allerdings werden diese Rettungsmaßnahmen abgebrochen. Der/ die Zuschauer*in fragt sich: „Warum? Vielleicht hätte man die gesamte Menschheit retten können?“.

 Im späteren Filmverlauf erfährt man, warum alle Maßnahmen so plötzlich unterbunden wurden: der Tech-Milliardär Peter Isherwell hat eine Möglichkeit entdeckt, viel Geld mit den Ressourcen des Kometen zu verdienen.  

Auch diese Szenen erinnern an die derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Situationen. Ohne Rücksichtnahme auf die eigentlichen Klimaziele wird gewirtschaftet, um möglichst viel Profit zu ergattern.

Medien:

Auch für die Medienbranche hagelt es im Film heftige Kritik. Sie verherrlichen ernste Themen und geben alles dafür, um die Rezipient*innen zu unterhalten.

Sie verdrehen und verschieben klare Fakten, um so viele Menschen, wie möglich, in ihr Boot zu holen.

Im Film wird die fiktive Nachrichtensendung „The Daily Rip“ vorgestellt, in der die zwei Protagonist*innen einige Auftritte haben.

Allerdings interessieren sich die beiden Moderator*innen weniger für die Ernsthaftigkeit der Lage, sondern legen ihren Fokus eher auf Stars und Sternchen, wie beispielsweise auf die Beziehung der Pop-Ikone Riley Bina, gespielt von Ariana Grande. Egal, wie sehr Kate Dibiasky und Dr. Mindy auch versuchen den dringenden Handlungsbedarf deutlich zu machen, es ist aussichtslos. Ihre Taten und Worte werden ihnen im Mund umgedreht, sie werden in Memes verwandelt und die ganze Welt lacht sie aus.

Große Zeitungen haben im Film vor allem das Ziel, ihre guten Beziehungen zu den Machthaber*innen aufrechtzuerhalten. Man priorisiert die Auswahl der veröffentlichten Nachrichten also eher nach PR- strategischen Kriterien als nach wissenschaftlicher Relevanz. Die sozialen Netzwerke bestimmen den Diskurs der Gesellschaft mehr denn je. Sie stellen im Film, eben wie in der Realität, eine der wichtigsten Plattformen der Informationsvermittlung dar. Allerdings sind diese eher eine Falle für Fehlinformationen und deren rasante Verbreitung.

All diese Kritikpunkte lassen sich auch auf die reale Welt der Medienberichterstattung übertragen. Zieht man hier erneut das Beispiel der Klimakrise heran, versäumen es die Medien weitgehend, die Menschheit ausreichend mit klaren Fakten zu versorgen. Häufig findet man nur einen Bruchteil an Bildern zu Waldbränden, zunehmenden Dürren, extremeren Stürmen oder abnormalen Temperaturschwankungen. Die sozialen Medien hätten durch ihre hohe Anzahl an Nutzer*innen eines der größten Potentiale, wahrhaftige Krisenkommunikation zu fabrizieren. Dieses Potential scheint aber hinter Stars, Sternchen und weiteren banalen (Fehl-)Informationen verloren zu gehen.

Eine Sachen wirkt beim Neflix-Erfolg „Don’t Look Up“ ein bisschen ambivalent: Dass der Film eine Menge Kritik an den Sozialen Medien ausübt, ist nun deutlich geworden. Allerdings wird das Ganze auch in einem Medium veröffentlicht, was man eigentlich in die Kritik einschließen müsste.

Netflix ist gerade in den letzten Jahren zu einem unglaublich beliebten Streamingdienst geworden und konnte ordentlich Profit ergattern. Dies hat vor allem die nicht sonderlich nachhaltige Vernetzung vorangetrieben und gefährdet auch die Existenz der Kinos.

Kritisiert der Film also dadurch in einem gewissen Maße auch sich selbst?

Kritik an Gesellschaft:

Und schließlich werden wir alle als verblendete Wesen vom Film ermahnt, die mit ihrer ignoranten Haltung jedem wissenschaftlichen Diskurs die Basis entziehen.

Grundlegend hat der Netflix-Erfolg „Don’t Look Up“ eine sehr pessimistische Grundhaltung gegenüber der Menschheit. Bricht man es runter, vermittelt der Film die Aussage, wir seien alle nicht an der Rettung der Erde interessiert und wären unfähig, die kleinsten Krisen und Konflikte zu lösen. Mit unmittelbaren oder auch weit in der Zukunft liegenden Bedrohungen könnten wir nicht umgehen und reagieren entweder viel zu langsam oder gar nicht. Die Menschheit sei ein hoffnungsloser Fall.

Den einzigen Hoffnungsschimmer stellt der Charakter Timothée Chalamet dar. Er ist ein junger Skater, der sich in Kate Diabiasky verliebt. Er erklärt ihr, warum er an Gott glaubt, und folgt seinem Herzen. Timothée dient als ein Hinweis darauf, dass der Regisseur die Menschheit vielleicht insgeheim und unter bestimmten Umständen doch für überlebensfähig hält.

Allgemein gibt es Parallelen zwischen Realität und Film in Bezug auf die Spaltung der Gesellschaft. Einerseits gibt es diejenigen, die die grausame Realität nicht wahrhaben wollen und andererseits diejenigen, die rasch handeln möchten.

Im Laufe des Filmes entwickeln sich zwei entgegengesetzte Blöcke in der Gesellschaft: auf der einen Seite gibt es die Menschen, die der ignoranten Parole der Präsidentin mit den Worten „Don’t Look Up“ folgen. Auf der anderen Seite gibt es die gegenteilige Partei, die aufklärerisch den Spruch „Don’t Look Down“ verfolgt. Man unterscheidet also zwischen Menschen, die das Problem nicht wahrhaben wollen und ihren Blick lieber abwenden und denen, die aktiv etwas gegen die bevorstehende Katastrophe tun wollen.

Grenzen zur Realität:

Neben all den Parallelen, die man zwischen Film und Realität herstellen kann, ist es trotzdem wichtig, klare Grenzen zu ziehen.

Der Film stellt keines unserer realen Probleme auf direkte Art und Weise dar. Alles wird stark vereinfacht, reduziert und ist somit eher realitätsfern, also fiktiv. Das Hauptproblem im Film ist der höchstwahrscheinliche Einschlag eines Kometen auf die Erde. In der Realität gibt es aber viel komplexere Problematiken, die durch eine Vielzahl an Faktoren miteinander zusammenhängen.

Neben der Klimakrise haben wir scheinbar unlösliche Probleme der Armut, des Rassismus, der Frauenfeindlichkeit und viele weitere.

All diese Probleme gleichzeitig anzugehen scheint unvorstellbar. Der Film umfasst eine kurze erzählte Zeit von ca. einem halben Jahr. In der realen Welt plagen wir uns mit all unseren Krisen und Problemen aber schon seit mehreren Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten herum und auch in der Zukunft scheint kein Ende in Sicht zu sein.

„Don’t Look Up“ suggeriert des Weiteren, dass sich ausschließlich Wissenschaftler*innen mit dem Existenzproblem der Menschheit auseinandersetzen. In Wirklichkeit kann man dies so nicht behaupten. Allein das Beispiel „Fridays for Future“, zeigt, dass sich durch vor allem durch die jüngere Generation der Jugendlichen eine neue Bewegung geformt hat, die viel Wert auf Gesundheit der Umwelt legt.

Man darf den Film, trotz all seiner Kritkausübung, nicht als intellektuellen Film betrachten. Er öffnet uns zwar auf die Augen, tut dies aber, auf die simpelste und unterhaltsamste Weise, die nur möglich ist.

Dennoch geht uns der Film alle etwas an und jeder findet einen Kritikpunkt, bei dem er sich an die eigene Nase fassen kann. Somit dient der Film als Einladung, sich Gedanken darüber zu machen, wo und wie man selbst ins Handeln kommen kann, anstatt Verantwortung abzugeben und wegzuschauen. Denn wie im Trailer angepriesen wird, ist es ein Film „nach wahren Begebenheiten, die noch nicht passiert sind – noch nicht“.

„Don’t Look Up“ wirkt wie ein letzter Hilfeschrei.“

(https://utopia.de/news/filmtipp-dont-look-up-eine-unverhofft-realistische-mediensatire-ueber-die-weltrettung/).

Die Handlungsmacht liegt in den Händen jeder einzelnen Person. Wir müssen es nur wahrhaben wollen und nicht dem Motto „Don’t Look Up“, folgen. Jede*r Einzelne muss hinschauen, wenn etwas passiert und nicht die Augen vor der Realität verschließen.

Teil 3: Interview

In diesem Teil unserer Reportage-Reihe wird es etwas interaktiver. Neben der Darstellung allgemeiner Kritiken am Film und unseren eigenen Sichtweisen, die im nächsten Teil folgen werden, wollten wir auch Meinungen und Blickwinkel anderer Personen einbeziehen.

Dafür starteten wir eine Umfrage zum Film „Don’t Look Up“, die aus vierzehn Fragen bestand, welche wir uns selbst, im Zuge unserer Reportage-Reihe, überlegt hatten. Neben klassischen Fragen, wie der persönlichen Bewertung des Films, stellten wir auch weitergefasste Fragen zu Kritikpunkten, welche im Film aufgezeigt wurden. Beispielsweise fragten wir, ob der Film die Sichtweise der Befragten in Bezug auf die Sozialen Medien veränderte. Die Umfrage erstellten wir mit dem Tool „survio“ und versendeten den Link an eine Vielzahl von Bekannten, Freund*innen und Kommiliton*innen. Nach einem Monat Laufzeit warfen wir einen Blick auf die Ergebnisse.

Diese beinhalten eine Vielzahl interessanter Antworten, die im Folgenden zusammengefasst vorgestellt werden sollen:

Zuerst hat uns interessiert, wie die Leute überhaupt auf den Film gestoßen sind.

Schaut man sich die Antworten an, haben sich die meisten den Film aufgrund der Empfehlung auf ihrer Netflix-Startseite angeguckt. Eine fast ebenso häufige Antwort war, dass sie durch einen Beitrag auf Instagram auf „Don’t Look Up“ aufmerksam geworden sind. Überraschenderweise gaben nur wenige Befragte an, durch direkte Empfehlungen von Freund*innen oder Bekannten auf den Film gestoßen zu sein.

Auf die Frage, ob sie den Film weiterempfehlen würden, antworteten allerdings trotzdem über 70 Prozent mit „ja“.

Eine weitere Frage war, wie sie den Film auf einer Skala von eins bis zehn bewerten würden. Hierbei befindet sich ein Großteil der Antworten im mittleren Bereich zwischen sechs bis acht.

Der Film wurde also weder als überragend gut noch außerordentlich schlecht beurteilt.

Wir ließen die Befragten ebenfalls beurteilen, wie realistisch sie die im Film dargestellten Ereignisse empfanden. Hier waren die Ergebnisse fast einstimmig und die Darstellungsweise wurde zwar als realistisch angesehen, aber nicht in überragender Art und Weise.

Uns interessierte vor allem, was genau in den Köpfen der Rezipient*innen nach dem Schauen des Films vorging, weshalb ein Großteil unserer Fragen darauf beruhte.  

 Auf die Frage, ob der Film zum Nachdenken angeregt hat, antwortete die Mehrheit mit „ein wenig“. Die Antwortmöglichkeit, dass der Film gar nicht zum Nachdenken angeregt hätte, wurde von keinem/keiner der Befragten ausgewählt. „Don’t Look Up“ scheint also in den Köpfen der Rezipient*innen hängen zu bleiben und einige Gedankengänge ins Rollen zu bringen.

Schauen wir uns diese Gedanken mal näher an:

In einer Freitextfrage baten wir die Rezipient*innen ihre ersten Gedanken zu schildern, die sie nach dem Schauen des Films „Don’t Look Up“ hatten.

Dabei ergaben sich sehr interessante Ergebnisse:

Schon hier spiegeln sich die gegensätzlichen Meinungen der Rezipient*innen wider:

von „So ein Mist“, bis „Der Film spricht mir aus der Seele“, waren alle Antworten dabei.

Häufiger wurde auch angebracht, dass die Handlung teilweise überspitzt dargestellt wäre und der Film an manchen Stellen sehr langatmig erscheinen würde.

Am häufigsten fand man allerdings die Antwort, dass die dargestellten gesellschaftlichen Probleme erstaunlich nah an der Realität liegen würden. Viele meinten, zwischen dem Kometen im Film und der Klimakrise in der Realität Parallelen zu erkennen.

„Der Film setzt uns einen Spiegel vor die Nase und enthält eine wichtige Message“.

Trotz dieser wichtigen Message spalteten sich die Meinungen bei der Frage:

„Würden Sie den Film als Aufklärungsfilm, in Bezug auf die Welt der Medien und ihre Gefahren, z. B. an Schulen zeigen?“.

Ca. 60 % würden den Film zeigen, die anderen vierzig halten den Film nicht unbedingt als aufklärungswürdig.

„Don’t Look Up“ endet mit dem Weltuntergang.

Auch dazu stellten wir eine Frage:

„Haben Sie Angst, vor einem Weltuntergang?“.

Circa zwei Drittel der Befragten gaben an, sie hätten kaum Angst vor dem Weltuntergang. Das restliche Drittel empfand entweder sehr starke Angst oder gar keine Angst, wobei der Anteil ca. ausgleichen war.

„Laufen wir Gefahr, genauso zu enden, wie die Menschen im Film?“.

Diese direkte Frage im Bezug zu „Don’t Look Up“ konnten unsere Befragten ebenfalls in Freitextform beantworten.

Viele wirkten dabei optimistisch. Die kritischen Aspekte, die der Film vermitteln will, wurden erkannt. Jedoch sehen Viele noch Hoffnung in unserer Menschheit und sind der Meinung, der Film stelle alles zu überspitzt dar, weshalb wir vermutlich nicht so enden werden würden. Allerdings gab es auch viele Antworten, die eine potenzielle Gefahr sehen, dass wir ebenso enden würden, wie der Film es prophezeit.

„Ich kann mir vorstellen, dass wir als Menschheit „nicht mehr lange“ auf diese Erde leben werden und der Grund dafür auf jeden Fall auf uns selbst zurückzuführen ist“.

 Viele Befragte vermuteten, dass es eher die Generation nach uns treffen würde, die höchstwahrscheinlich aufgrund der Folgen des Klimawandels nicht mehr auf der Erde leben wird.

Einen besonderen Fokus legten wir in unserer Befragung auch auf das Thema der Sozialen Medien, da diese im Film besonders zentral unter die Lupe genommen werden.

Überaschenderweise gab die deutliche Mehrheit an, ihre Sichtweise auf die sozialen Medien hätte sich nach dem Schauen des Films nicht verändert.

Fragt man allerdings, ob wir Menschen heutzutage in einem gesunden Verhältnis zu den Sozialen Medien stehen, war die klare Antworttendenz: „Nein!“.

Man würde sich schnell verlieren und es entstehe ein „Überkonsum“.

Soziale Medien würden uns manipulieren und krank machen.

Interessant war auch eine Erkenntnis, die sich in mehreren Antworten widerspiegelte:

Es kommt immer auf das WIE an“.

 Es läge also nicht in der Hand der Medien selbst, sondern in der des Einzelnen, wie mit Sozialen Medien umgegangen wird. Dabei kam ebenfalls die Erkenntnis, dass unsere Medienkompetenz und ein bewusster und kontrollierter Umgang mit Social Media wichtig seien, aber leider oft fehlen würde.

Ebenfalls fragten wir nach dem Verhältnis zwischen Politik und Social Media.

Dabei gab es zusammengefasst folgende Antworten:

Das Verhältnis wurde als sehr eng eingeschätzt. Viele Politiker*innen würden die Sozialen Medien, vor allem zur gekonnten Selbstinszenierung nutzen und somit viele, gerade junge Wähler*innen von sich überzeugen wollen. Allerdings wurden die Sozialen Netzwerke auch als Chance zur politischen Aufklärung gesehen, da sie als Anlaufstelle für viele junge Menschen dienen.

„Social Media verleitet dazu, politische Inhalte zwar für jedermann zugänglich zu machen, den Fokus aber oft auch auf die falschen Stellen zu legen.“ Anfällig scheinen die Sozialen Medien aber vor allem für Fake-News, Meinungsmache und Missbrauch zu sein, was viele unserer Befragten als ein großes Problem sehen.

Die finale Frage unserer Umfrage lautete wie folgt:

„Schauen wir Menschen bei wichtigen Problemen der heutigen Zeit (z.B. Klimakrise) eher weg, anstatt zu handeln?“

Auch hier gab es einer Vielzahl spannender Antworten, die wir kurz zusammenfassen möchten:

Mehrere Befragte beantworteten die Frage mit „ja“.

Wir würden eher wegschauen, da uns die Probleme noch zu weit weg erscheinen und wir noch nicht erkennen würden, dass sie uns auch persönlich betreffen.

Ein weiterer Aspekt, welcher aufkam, war der Selbstschutz. Wenn man an manchen Stellen wegschaut, dann tue man das, da die Menge an Problemen, die ein Individuum mit sich trägt zur Reizüberflutung führen würde und Probleme, die nicht gleich fühlbar sind, daher verdrängt werden würden.

Allerdings gab es auch hoffnungsvolle Antworten: „Ich denke, dass besonders Generation Z eine sehr laute, aufmerksame Generation ist“. Oft wurde auch betont, dass bereits viele Maßnahmen unternommen werden würden, diese allerdings langfristig gesehen nicht ausreichend oder sogar kontraproduktiv zu wirken scheinen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass unsere Teilnehmer*innen in vielen Punkten mit den allgemeinen Kritiken zum Film und unseren Sichtweisen übereinstimmen. Allerdings gab es auch eine Vielzahl neuer interessanter Blickwinkel, die uns ohne diese Umfrage nicht in den Sinn gekommen wären. Wir danken allen, die an unserer Umfrage teilgenommen haben.

Teil 4: Ausblick und Kritik

​​Neben der Vielzahl an dargestellten Kritiken und Meinungen in den vorherigen Teilen des journalistischen Projektes, möchten wir zum Abschluss gern noch einmal unsere eigene persönliche Meinung kundtun. Zunächst stellen wir einen Bezug von unserer Arbeit zu einem thematisch passend ausgewählten Buch her, bevor wir unsere persönlichen Kritiken zum Film separat voneinander äußern werden.

Eva Horn veröffentlichte 2014 ein Buch mit dem Titel: „Zukunft als Katastrophe“. Darin beschreibt sie in sechs verschiedenen Kapiteln, warum wir Menschen uns unsere Zukunft so schwarzmalen. „Vorbei die Zeit, als die Zukunft ein Versprechen war. Heute ist sie nur noch Katastrophe“ (Klappentext). Dieses Werk lässt sich hervorragend mit unserer Reportage-Reihe zum Film „Don`t Look Up“ verbinden, weshalb im Folgenden einige Gedanken aus Eva Horns Buch mit unseren Ergebnissen zusammengeführt werden sollen.

Schon in der Einleitung erwähnt Horn den Gedanken, dass sich die Natur den Raum, der vorher von Menschen eingenommen wurde, wieder zurückholt. Die geologische Epoche, in der wir heute leben und die Menschen einen unauslöschlichen geologischen Abdruck hinterlassen haben, nennt sich „Anthropozän“. Horn ist der Meinung, unsere Spuren werden unsere eigene Existenz überdauern. Durch die irreversiblen Schäden, die wir beispielsweise durch unseren Müll in der Umwelt verursachen, wird es diese unschönen Hinterlassenschaften länger geben als die Menschheit selbst.  

Wir Menschen schauen häufig auf uns selbst zurück und überlegen, wie eine Welt nach uns aussieht. Wir rechnen uns weg, um zu schauen, was noch übrigbleibt. Dabei erkennt Horn eine seltsame Ambivalenz: die Katastrophe einer menschenleeren Erde ist ein Wunschtraum und ein Angsttraum zugleich. Fast jeden Monat kommen Kinofilme auf den Markt, die mehr oder minder spektakulär in einer Welt nach dem Ende des menschlichen Lebens spielen. Dazu zählt ganz klar auch unser Beispielfilm „Don`t Look Up“. Auch hier wird durch den befürchteten Kometeneinschlag die Zukunft als Katastrophe vorhergesehen. In der Realität gibt es allerdings keinen fiktionalen Kometeneinschlag, der auf einmal die gesamte Menschheit auslöscht. Hier herrscht eher die Vorstellung, dass eine Fortführung des Gegenwärtigen auf eine katastrophale Wendung zuläuft.  Laut Horn befinden wir uns in aktuell in einer „Metakrise“, die alle uns belastenden Krisen zusammennimmt- im Gegensatz zum Kometeneinschlag im Film also eine Katastrophe ohne festgelegtes Ereignis.

Wir Menschen verspüren ein gewisses Begehren nach Katastrophen und vergnügen uns auf bizarre Weise an tragischen Zuständen.

Niemand will in die Lage kommen, seine Katastrophentauglichkeit auf die Probe zu stellen, aber es ist verlockend, sie im Gedankenexperiment vorzuspielen. Darin liegt der Reiz für Katastrophenfiktionen.

Filme bebildern dabei etwas, was wir für möglich oder unmittelbar bevorstehen halten und es aber noch nicht greifen oder fassen können.

Im fiktiven Raum des Filmes werden Vorstellungen darüber entfaltet, was unterhalb der Oberfläche unserer Zivilisation und unserer lockeren sozialen Verbindlichkeit als Wirklichkeit lauert.

Fiktionen, wie auch „Don`t Look Up“, thematisieren nicht nur die Zukunft, sondern vor allem die Gegenwart- die Wirklichkeit, in der wir leben. Die bereits thematisierten gegenwärtigen Kritikpunkte, die „Don`t Look Up“ aufgreift, wie beispielsweise den Klimawandel oder die exzessive Nutzung der sozialen Medien, belegt diese These.

Zukunftsvisionen enthalten also immer auch etwas verborgenes Reales.

Unsere Gesellschaft betrachtet sich selbst im Spiegel eines historischen Katastrophenmodells, was zeigt, welche Werte, Güter und Beziehungen wirklich zählen und welche Entscheidungen möglicherweise getroffen werden müssen.

Eva Horn und unser Beispielfilm „Don`t Look Up“ vermitteln am Ende die gleiche Botschaft:

„Man kann die Zukunft ändern, wenn man es will“.

Kritik Nelly:

Ich habe sowohl negative als auch positive Bewertungsaspekte zum Film, die ich gern im Folgenden äußern möchte:

Meiner Meinung nach, war das im Film verwendete Katastrophenszenario des Kometeneinschlags etwas zu fiktiv, weshalb wahrscheinlich auch viele den Film schon vor dem Anschauen als unrealistisch abstempelten. Etwas fragwürdig finde ich auch die enorme Besetzung mit bekannten Schauspieler*innen. Dadurch erweckt der Film nach meinen Ansichten den Eindruck, er wolle sich über die Figurenbesetzung populär machen und nicht über den vermittelten Inhalt.

Allerdings muss man sagen, dass der Film seine Message klar und deutlich vermittelt.

Wenn wir etwas gegen die Katastrophen der heutigen Zeit tun wollen, dürfen wir nicht wegschauen und jeder muss aktiv etwas dagegen unternehmen.

Ich war sowohl beim Schauen des Films als auch bei der Bearbeitung unseres journalistischen Projektes erstaunt, wie viele verschiedene Diskurse in einem einzigen filmischen Werk gleichzeitig kritisiert werden können. Von Klimawandel, über die sozialen Medien bis bin zu Politiker*innen war alles dabei. Somit bin ich auch der Meinung, dass jeder, der den Film schaut, sich in irgendeinem Punkt wiedererkennt. Auch ich habe gemerkt, dass ich mir bei so manchem Punkt an die eigene Nase fassen kann. „Don`t Look Up“ hat mich also definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich bin der Meinung, dass ich mich noch zu passiv mit aktuellen Krisen und Problemen befasse und mich nicht aktiv genug dagegen einsetze. Ich informiere mich häufig über aktuelle Probleme in der Welt und realisiere die darin verborgene Gefahr. Allerdings muss ich doch zugeben, dass mir vieles auch noch zu weit weg uns abstrakt erscheint und ich mich deshalb wahrscheinlich nicht gezwungen sehe, zu handeln. Ich würde auch sagen, dass es bei mir einem natürlichen Schutzmechanismus entspricht, wie bereits in Teil Drei angesprochen. Würde ich zu tief in eine dieser Materien eintauchen, hätte ich wahrscheinlich stark damit zu kämpfen, dass meine Psyche nicht überlastet ist. Trotzdem möchte ich in Zukunft auf jeden Fall versuchen, mich aktiver mit den im Film angesprochenen Problemen auseinanderzusetzen. Ich denke, gerade der Bereich der Sozialen Medien bietet großes Potential für persönliche Verbesserungsmöglichkeiten.

Zusammenfassend würde ich den Film, nicht unbedingt wegen seiner audiovisuellen Darstellung, sondern wegen seiner wichtigen vermittelnden Botschaft, weiterempfehlen.

Kritik Melanie:

Beim mehrmaligen Sehen des Filmes, ist es so wie von Eva Horns Buch angenommen. Wir konsumieren Desaster Szenarien und Desaster Wissen, aber das tun wir weitgehend mit einer Haltung des Zuschauers. In ihrem Buch Zukunft als Katastrophe, beschreibt sie mögliche Szenarien, wie die Menschheit sich zugrunde richtet, ohne dass etwas dagegen unternommen wird. “Don’t Look Up”, ist also in meinen Augen ein sehr gutes Beispiel für die Zerstörung der Welt. Auch wenn die Menschen dort den Kometen nicht erschaffen haben, sie sind dafür verantwortlich ihn zu zerstören, wenn sie überleben wollen. Doch wie schon angesprochen, nehmen die Menschen eher die Rolle des Zuschauers ein und sehen die große Gefahr nicht als ernstzunehmende Bedrohung an. Ich finde dieses Bild sehr erschreckend und zugleich ziemlich realistisch dargestellt. Wir leben in einer Generation, wo einem das virtuelle auf Social Media realer erscheint als die Dinge, die um einen herum passieren. Wir sind im digitalen Zeitalter angekommen. Ich nehme mich da nicht raus, mein Social Media Gebrauch ist in den letzten Jahren auch stark angestiegen, trotz dessen versuche ich mir auch gerade Zeit für die realen Dinge zunehmen. Ich habe mir extra deswegen eine feste Zeit eingerichtet, denen ich der digitalen Welt schenke. 

Es ist alarmierend mit anzusehen, wie sehr sich die Menschheit und damit verbunden auch die Menschlichkeit selbst abschafft. Die Menschlichkeit gegenüber anderen und gegenüber der Umwelt. Wir nehmen sie als gegeben hin und tun nichts für ihren erhalt. Ein Appell des Filmes richtet sich gerade auch deshalb in Bezug auf die Klimakrise. Genau für diese Gefahr sollte viel mehr Werbung gemacht werden und viel stärker die Konsequenzen aufgezeigt werden, wenn nicht gehandelt wird. 

“Don’t look up” ist also ein Film der auf die Gefahren der Umwelt, von Social Media und den Menschen hinweist, gepaart mit einer Packung von schwarzem Humor und einer schauspielerischen Top Besetzung, empfehle ich den Film weiter.

Dies stellt das Ende unseres journalistischen Projektes dar. Vielen Dank für das Lesen unserer Reportage-Reihe. Über Kommentare oder andere Anmerkungen, würden wir uns sehr freuen. Nelly Zeissig & Melanie Schulze

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