26.10 – Kulturjournalismus

In der Sitzung vom 26.10. ging es um Kulturjournalismus. Nach einer dynamischen Diskussion führten wir eine journalistische Übung durch, die uns das kreative Schreiben näher bringen sollte. Interessant hierbei war, dass vor allem satirische Beiträge entstanden sind und Kulturjournalismus sehr facettenreich aussehen kann! Mehr dazu bei unseren Produktionen


Bild 1: Die MindMap greift wichtige Fragen und Diskussionsthemen des Seminars auf

Vortrag „Kritische Theorie – Kulturindustrie

Hier noch einige Auszüge und Gedanken zu dem in der Sitzung gehaltenen Vortrag.

Bild 2: YouTube, Netflix & BILD stehen auch heute in Teilen noch für eine Kulturindustrie, wie sie Adorno beschrieben hat

Die Kritische Theorie und die damit verbundene Theorie zur sog. „Kulturindustrie“ entstammen den Köpfen der „Frankfurter Schule„. Hauptvertreter dieser sind Theodor Adorno sowie Max Horkheimer.

Bild 3: Im Bild ist einer der damaligen Kinopaläste zu sehen

Die Kulturindustrie stellt für Adorno einen Stil des Liberalismus dar. In ihr „verkommt“ alle Kultur zur (Massen-)Ware und ihr Wert bestimmt sich nur noch über ihren ökonomischen Wert. Beispiele für die Kulturindustrie sind für Adorno unter anderem Shopping- und Kinopaläste sowie die großen Filmstudios wie Warner Brothers.

Bild 4: Steile Thesen? Können wir.

Der Vortrag mündete schließlich in eine Gruppenarbeit, deren Ergebnisse der Mindmap (Bild 1) entnommen werden können.

Mit einem erstaunlich alten und zugleich hochaktuellen Zitat schlossen wir den Vortrag – das Thema „Kulturindustrie“ ist aber nach wie vor omnipräsent.

Bild 5: Hat Alexis de Tocqueville das Phänomen der „Cancel Culture“ erahnt? Oder kehren manche Phänomene einfach wieder?