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14. Jun 2012

Erstes Examen am Weltblutspendetag

Verfasst von

Ganz klar! Ich muss mich outen. Ich bin im EM-Fieber. Gestern Abend war es daher einfach Pflicht, sich das Spiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen den ‘Erzrivalen’ aus den Niederlanden anzugucken. Dazu begab ich mich in illustre Gesellschaft von Deutschen, die mir zum Großteil unbekannt waren, was das Feiern aber ganz und gar nicht beeinträchtigte: Ich hab echt alles gegeben! Und es hat sich letztendlich auch gelohnt, denn das Spiel endete bekanntermaßen zugunsten der Deutschen 2:1, während die holländischen Spieler anscheinend vor allem sich selbst ins Rampenlicht stellen wollen, damit im Mannschaftssport jedoch nicht weit kommen. Und darum sind sie in der von Medien als “Hammergruppe” bezeichneten Gruppe B letzter mit null Punkten. Doch sie können trotzdem noch weiterkommen, wennsie gegen Portugal mit zwei Toren Differenz gewinnen und Dänemark gegen Deutschland verliert. Wie interessant und spannend die Konstellation in der deutschen Gruppe ist, hat das Sportmagazin Kicker analysiert.

Heute war mein erstes Examen an der Reihe, was ich allerdings noch etwas geschafft und freudetrunken vom gestrigen Fußballspiel gegen Holland geschrieben habe. Letztendlich war es in einem Kurs, den ich bereits bestanden habe und das Examen nur noch dazu dient, meine Note zu verbessern. Das hat wohl nicht geklappt… Doch der Kurs ist bestanden und das ist erstmal, was zählt! Ich bin dann nach Hause gelaufen, war noch ein wenig spazieren, weil ich finde, heute ist ein richtig schöner Tag, der nicht zu heiß ist – eine frische Brise sorgt seit drei Tagen für Abkühlung – und wo ich mich somit richtig wohl fühle.

Heute Abend gehe ich Blutspenden, denn heute ist Weltblutspendetag! Juhu! Und zur Feier des Tages wurde ich auch prompt vom Blutspendezentrum eingeladen, mich ein weiteres Mal aussaugen zu lassen und meinen wertvollen Saft zu spenden, so wie ich das bereits einmal machte, als ich die Wartezeit in der Uni mit einer spontanen Blutspende sinnvoll gefüllt und fühlbar verkürzt habe.

Ich merke gerade, dass der letzte Artikel schon ein wenig her ist. So wird das nichts mit meiner angestrebten 100-Artikel-Marke. Aber darauf kommt es nicht an, schließlich will ich mit diesem Blog unterhalten und nicht langweilen. Ich merke außerdem, während ich heimlich die Artikel gezählt habe (es sind mit diesem 82), dass ich gerade auch nicht die beste Schreibmotivation habe und mich gerade selber dabei langweile, weil mir der Elan und vor allem die Kreativität fehlt. Darum werde ich Euch lieber mit ein bisschen audiovisuellem Kram bespaßen. Denn ich merke auch, dass mich die Phrase “Ich merke gerade…” an ein Video eines Poetry-Slams erinnert, denn ich euch hiermit präsentieren will. Der Titel des lyrischen Werkes von Lara Stoll ist schon aussagekräftig: Als ich Marihuana geraucht habe.

Hier das Video: Lara Stoll – Marihuana

Lara Stoll kann aber auch anders, wie dieser Clip zum Thema Max Frisch zeigt, den wir vielleicht noch aus der Schulliteratur des Homo Faber kennen.

Nun ist es bereits vier Uhr und damit ist es Zeit für eine kleine Siesta! Anschließend werde ich mich noch für die Blutspende stärken und dann geht’s auch auf direktem Weg dorthin. Heute Abend steht ein kleines Abendessen mit Ann und ihrer Oma an, die zu Besuch nach Málaga kam und dann ist der Tag schon wieder vorbei… Das Wochenende werde ich vor allem mit Fußballgucken und Lernen verbringen, denn am Montag sowie am Mittwoch warten die nächsten Prüfungen auf mich, für die es deutlich mehr zu lernen gibt und die auch größer ins Gewicht fallen, weil sie einfach für die Endnote zählen und darum gut vorbereitet werden wollen. Und danach ist Schluss mit dem Studium in Málaga, wirklich unglaublich. Zudem kann man bereits die Tage runterzählen, bis ich wieder in Deutschland lande:

Es sind noch 32 Tage!

Über Felix Luderer

  • Student/in
  • Nach abenteuerlichen Schuljahren erlebte ich neun Monate das Soldatsein. Ich wurde zum Wehrdienst berufen, "genoss" meine Zeit und machte drei Kreuze, als es vorbei war. Anschließend bekam mich mit meinem Vorpraktikum die Möglichkeit, bei euro-Regional TV journalistische Praxisluft zu schnuppern. Außerdem war es die Grundlage für das Jetzt. Ich studiere Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaften. Vorher habe ich noch ein Jahr Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext studiert. Ein atem(be)raubendes Studiumsprogramm. Damit verfolge ich das ehrgeizige Ziel, einmal in Bereich der Medien Fuß zu fassen oder sogar ein eigenes Standbein aufzubauen. Aktuell verbringe ich ein Auslandsjahr in Málaga.
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