{"id":899,"date":"2018-06-06T07:35:12","date_gmt":"2018-06-06T05:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/?page_id=899"},"modified":"2018-06-16T12:16:27","modified_gmt":"2018-06-16T10:16:27","slug":"thimo-morro","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/unsere-doktoranden\/thimo-morro\/","title":{"rendered":"Thimo Morro"},"content":{"rendered":"<h2>Hallo Thimo, ein paar Fragen an dich und deine Promotion am Institut f\u00fcr Medizinische Soziologie<a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/foto-thimo\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-904 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/files\/2018\/06\/Foto-Thimo-187x300.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/files\/2018\/06\/Foto-Thimo-187x300.jpg 187w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/files\/2018\/06\/Foto-Thimo.jpg 598w\" sizes=\"(max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a><\/h2>\n<p><strong>Wie kam der Kontakt zu unserem Institut zustande und wie kam es zur Promotion in der Medizinischen Soziologie?<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend des vorklinischen Studienabschnitts haben mir die Seminare in der medizinischen Soziologie mit am meisten Spa\u00df gemacht und sind mir deswegen auch positiv in Erinnerung geblieben. Mir wurde auch schon fr\u00fch im Studium klar, dass ich gerne das Abenteuer Promotion angehen m\u00f6chte. In einem Seminar im 4. Semester erw\u00e4hnte Astrid Fink, meine damalige Seminarleiterin, dass man auch bei ihnen im Institut promovieren k\u00f6nne. Das war der Grund f\u00fcr mich, als im 5. Semester erstmals Zeit daf\u00fcr war sich damit n\u00e4her zu besch\u00e4ftigen, bei ihr anzufragen, ob eine Promotion immer noch m\u00f6glich w\u00e4re. Erfreulicherweise wurde meine Anfrage bejaht. Schon das erste Treffen empfand ich als ausgesprochen hilfreich. Mir wurden die verschiedenen M\u00f6glichkeiten einer Doktorarbeit vorgestellt und Tipps und Internetseiten f\u00fcr eine erste Literaturrecherche gegeben. \u00c4u\u00dferst positiv war meiner Meinung nach, dass man sich selber ein Thema \u00fcberlegen konnte und hier deutlich mehr Freiraum hat, als zum Beispiel in manchen klinischen F\u00e4chern. So konnte die Themensuche f\u00fcr mich beginnen.<\/p>\n<p><strong>Was ist das Thema und die Art deiner Promotion?<\/strong><br \/>\nIn meiner Arbeit geht es darum wie soziale Ungleichheiten den Behandlungs-und Versorgungsverlauf von Patienten mit Diabetes Typ-2 beeinflussen. Dabei geht es auch um die Inanspruchnahme und die wahrgenommene Qualit\u00e4t der Versorgung aus Sicht der Patienten. Zus\u00e4tzlich stehen die subjektiven Erwartungen und W\u00fcnsche an das Gesundheitssystem f\u00fcr eine bessere Versorgung im Fokus der Analyse. Daf\u00fcr wurden semistrukturierte Interviews durchgef\u00fchrt, die die Erfassung der Krankheitsgeschichte der Patienten zum Ziel haben. Mit Hilfe der Framework-Analyse, einer international gerne benutzten, jedoch in Deutschland bis jetzt selten gebrauchten qualitativen Inhaltsanalysemethode, sollen die 19 Interviews ausgewertet werden. Eine qualitative Herangehensweise wurde gew\u00e4hlt, da man so die ganze Komplexit\u00e4t der Versorgung von Diabetes Typ-2 Patienten, insbesondere bezogen auf den einzelnen Patienten, untersuchen kann.<\/p>\n<p><strong>Wie gestaltet sich der Ablauf der Promotion?<\/strong><br \/>\nAm Anfang stand der Prozess der Themenfindung, den man nicht untersch\u00e4tzen sollte. Damit habe ich mich schon etwas schwer getan. Es ergab sich dann f\u00fcr mich die M\u00f6glichkeit, ein zuvor bearbeitetes Thema des Instituts nochmals neu auswerten zu k\u00f6nnen. Die M\u00f6glichkeit eine qualitative Inhaltsanalyse durchzuf\u00fchren, empfinde ich als sehr interessant, jedoch manchmal neben dem Studium, aufgrund anderer universit\u00e4rer Verpflichtungen, auch anspruchsvoll. Hier ist ein gutes Zeitmanagement wichtig, was aber meiner Meinung nach zum Promotionsprozess dazu geh\u00f6rt. Von Bedeutung ist auch sich in schwierigeren Phasen zu motivieren weiter zu machen, denn es ist umso sch\u00f6ner, nach getaner Arbeit kleine Ergebnisse beobachten zu k\u00f6nnen. Sehr hilfreich ist es, dass man jederzeit ins Institut gehen kann, um sich dort Hilfestellungen zu holen. Dies ist besonders wichtig, da wahrscheinlich jeder zum erstmaligen wissenschaftlichen Arbeiten, st\u00e4ndig neue Fragen hat.<\/p>\n<p><span style=\"color: #eb7d00\"><strong>FAZIT: Wer Betreuer sucht, die sich bei Fragen Zeit nehmen und immer zur Verf\u00fcgung stehen, ist hier am Institut an der richtigen Adresse. Das Thema ist frei w\u00e4hlbar, was zus\u00e4tzlich motiviert. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #eb7d00\"><strong>TIPP: Immer versuchen am Ball zu bleiben, damit man gedanklich im Thema bleibt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/medsoz1\/files\/2018\/06\/Expos\u00e9-Thimo-Morro.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Expos\u00e9 von Thimo Morro<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Thimo, ein paar Fragen an dich und deine Promotion am Institut f\u00fcr Medizinische Soziologie Wie kam der Kontakt zu unserem Institut zustande und wie kam es zur Promotion in der Medizinischen Soziologie? 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