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19. Jun 2020

Was sollte man über Cannabis-Samen wissen?

Verfasst von

Cannabis erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dazu zählt gar nicht unbedingt das Cannabis selbst. Dieses gilt aufgrund seiner berauschenden Wirkung in Deutschland als illegale Droge. Vor allem Cannabissamen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 

Für nicht fachkundige Personen kommt da sehr schnell die Frage auf, was es mit diesen Samen auf sich hat und was man über Hanfsamen wissen sollte. Denn die kleinen braun gesprenkelten Samen sehen nur auf den ersten Blick alle gleich aus. Tatsächlich steckt in den Hüllen ein großes Potenzial, beispielsweise für industriellen Hanf. 

Cannabis anbauen ist in Deutschland für Privatpersonen jedoch verboten. Man benötigt unter anderem eine gewerbliche Erlaubnis, um Nutzhanf produzieren zu dürfen. Dieser wird in Ausnahmefällen verwendet, wenn Patienten Cannabis konsumieren dürfen, da sie beispielsweise große Schmerzen haben. Damit soll ausgeschlossen werden, dass berauschender Cannabis illegal angebaut wird. Übrigens: Nur weiblicher Hanf produziert auch die Cannabissamen. 

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/hanf-nutzpflanze-landwirtschaft-4438794/

Alle Samen sehen gleich aus

Wie bereits angesprochen sehen die kleinen Cannabissamen alle gleich aus. Man kann sie also rein äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Das bedeutet, dass man einem Händler wirklich vertrauen muss, wenn man Samen kauft. Man sollte sich also vorher mehr Informationen über Cannabissamen einholen, damit man nicht versehentlich falsche Samen kauft. 

Man kann nicht erkennen, ob es sich um reguläre Cannabissamen oder doch um Samen für den Anbau von industriellen Hanf handelt. Aus diesem Grund gibt es inzwischen richtige „Samenbanken“ für Hanf, wo man sicher Cannabis Samen kaufen kann. 

Was sind bekannte Cannabissamen Sorten? 

Es gibt einige Sorten, die sogar weltweit bekannt sind und die jeder kennen sollte:- Skunk: findet sich in vielen Züchtungen wieder- Purple Bud: Vor allem aufgrund der lila Blüten bekannt- Moby Dick 2.0: Extrem psychoaktive Wirkung- King Kong: Zeichnet sich durch schnelle Produktion aus – Purple Haze: Nach wie vor die beliebteste Hanfsorte

Diese Sorten sollte man definitiv kennen und als Hanfliebhaber unterscheiden können. 

Cannabissamen sind sogar essbar

Was sollte man noch über die Samen wissen? Cannabissamen sind sogar essbar. Aber gibt es einen Grund, warum man die Samen essen sollte? Ja, denn die kleinen Samen sind sogar sehr gesund und stellen eine hervorragende Proteinquelle dar. Noch dazu enthalten sie essentielle Fettsäuren und sind somit ein wertvoller Nährstofflieferant. Cannabissamen werden an sich aber schon seit mehreren tausend Jahren konsumiert, wie bereits in archäologischen Funden festgestellt werden konnte. 

Cannabispflanzen sind sehr effizient

Wenn es um die Bildung von Samen geht, sind die heutigen Cannabispflanzen sehr effektiv. Eine einzelne Pflanze kann hunderte bis zu tausenden Samen produzieren. Industrie-Hanf ist so gezüchtet worden, sodass viele Sorten besonders viele Samen produzieren. 

So kann die hohe Nachfrage nach Cannabissamen weiterhin gedeckt werden, denn die Samen sind in den verschiedensten Bereichen sehr wichtig. Gerade in der Lebensmittelproduktion spielt die erhöhte Samenproduktion der Cannabispflanzen eine wichtige Rolle. 

Dabei ist die Größe der Samen nicht von Bedeutung. Cannabissamen sind nämlich sehr klein. Viele andere heimische Gemüsesorten wie die Tomate haben wesentlich größere Samen. Das ist für das Wachstum der Cannabispflanze jedoch nicht von Bedeutung. 

Wie sollte man Cannabissamen lagern? 

Wenn man Cannabissamen bei sich zu Hause hat, um diese beispielsweise zu essen, sollte man sie möglichst kühl lagern. Dafür bietet sich beispielsweise ein Kühlschrank an. Dafür sind 5 bis 7 Grad perfekt. Diese erreicht man bestenfalls in der Tür des Kühlschranks.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Cannabissamen möglichst trocken gelagert werden sollten. Wird es zu feucht, kann es schnell passieren dass die Samen unkontrolliert anfangen zu keimen und sich dann Schimmel entwickelt. 

Das Keimen der Samen sollte vermieden werden, da es in vielen Ländern eine Straftat darstellt. So darf man beispielsweise im Internet Samen bestellen. Diese sind an sich nicht illegal, da sie kein THC enthalten. Sobald man sie allerdings keinem lässt, entwickeln sie ihren THC Gehalt und sind damit in Deutschland verboten. 

Auch aufgrund der rechtlichen Lage stellen Cannabissamen in vielen Ländern eine Art Sammlerstück dar, viele Menschen lagern die Samen daher bei sich. Die kleinen Samen haben es aber auch ordentlich in sich.

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