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10. Jul 2020

Start-Ups im Clean-Tech- Bereich Digitale Formen der Müllverwertung auf dem Vormarsch

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Hierzulande gehen die Anfänge der organisierten Mülltrennung auf das Jahr des Mauerbaus, 1961, zurück. Mit der Gründung des BDE (Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft) und dem Sammelsystem SERO (VEB Kombinat Sekundär- Rohstofferfassung), welches 1990 in der bundesdeutschen Systematik aufging, wurde versucht, den Recyclinggedanken geordnet umzusetzen. Zumindest im privaten Bereich konnten teils bemerkenswerte Erfolge erzielt werden, um die 455 kg Müll, die in Deutschland 2009 pro Kopf anfielen, zu entsorgen. Die Rücklaufkette von Papier, Glas, Bioabfall und Verpackungen über das Duale System, getrennt nach eigenen Behältern, dient weltweit als Ideal. Umweltbelastende Güter im Hausmüll entsorgen die Bürger vorbildlich. So können Batterien heute kosten- und problemlos in Autohöfen recycelt werden. Einzig der Rücklauf der modernen Leuchtstofflampen mit ihren teils hochtoxischen Bestandteilen wurde von Umweltverbänden bemängelt. Mit der Entwicklung ausgereifter Sortieranlagen kann es künftig möglich sein, dass das sortenreine Trennen der Siedlungsabfälle in den Hintergrund treten wird. Andererseits eröffnet dies auch Chancen. Die Abholung des getrennten Mülls in verschiedenen Gefäßen generiert nämlich hohe Gebühren für die Kommunen. Auchgetrennt Sperrmüll entsorgen ist ob seiner mangelnden Klassifizierung oft schwierig zu regeln. Start-Ups wie entsorgo.de beginnen schon seit geraumer Zeit, diese Lücke zu füllen. Insbesondere bei Bauschutt, aber in der Regel für Abfälle aller Artkönnen Nutzer unkompliziert deutschlandweit Entsorgungsleistungen buchen. Um Abholung und fachgerechte Entsorgung wird sich gekümmert!

Online organisierte Abholung und Entsorgung des Hausmülls kann die verschiedenen Wertstofftonnen überflüssig machen(link)

Kommunale Abfallbetriebe profitieren von intelligenten Startups

Jetzt im Sommer kümmern sich die städtischen Reinemacher verstärkt um Abfalleimer in Parks und die Müllmengen von Grillabenden, während im Winter der Räumungsdienst bevorzugt eingesetzt wird. Dies gehört zum Alltagsgeschäft. Mit der Schnelligkeit des digitalen Wandels stehen die Kommunen allerdings vor der Herausforderung, die Grundversorgung im Bereich Abfallwirtschaft zu sichern. Lösungen von Startups können dabei helfen und sich auch für die Jungunternehmen durchaus lohnen. So bieten Gründer Sensoren für die Füllstandsmessungen von Abfalleimern an oder Apps zur Berechnung der Leerungsrouten. Andere arbeiten an Lösungen für eine digitale Objektverwaltung. Bürger können, wenn sie einen vollen öffentlichen Mülleimer sehen, ihr Smartphone an einen Chip halten und mit einem Klick ist die Stadtverwaltung informiert. Somit werden die Mülleimer nur dann zur Entsorgung angefahren, wenn es nötig ist. Elektronische Abfallkalender und ganzjährige spezielle Wettervorhersagen für Straßen- und Wetterdienste machen die Straßenreinigung sicherer und die Einsatzplanung effizienter

Mülltausch zur Rettung der Meere

Die Vermüllung der Ozeane durch Plastikabfall ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Die Meere sind mit Plastik dermaßen angefüllt, dass sich auf den Weltmeeren staatengroße Inseln aus Plastik bilden und Mikroplastik über die Meeresfische in diemenschliche Nahrungskette gelangt. So arbeiten viele junge kluge Köpfe an der Bewältigung dieses Problems. Digitale Handelsplattformen organisieren einen reibungsloseren und einfacheren Austausch zwischen Kunststoffverarbeitern und Recyclingfirmen. An- und Abnehmer finden damit schneller zusammen und der Kreislauf der Wiederverwertung wird optimiert. Letztendlich ist weniger Plastik zu entsorgen, womit weniger Restmüll in den Meeren landet! Eine dankenswerte Aufgabe wäre die Einführung solcher Systeme für alle Arten von Müll, was unter anderem die unsinnigen Auswüchse des Müllexports einschränken würde.

Grüne Startups machen Hoffnung auf die Zukunft

Nun ist Recycling im Allgemeinen eine löbliche Vorgehensweise, um die Müllberge zu verkleinern, die Ressourcen zu schonen und dem Naturschutz Vorschub zu leisten. Allerdings sind Startups, die sich die Vermeidung von Müll auf die Fahne schreiben, nicht weniger beachtenswert. Meist geht es dabei um den Ersatz der industrialisierten Werkstoffe durch Naturprodukte oder die Einsparung von Ressourcen durch gemeinschaftliche Nutzung. Auch wenn hier noch vieles in den Kinderschuhen steckt, letztendlich ist es billiger und gesünder, Müll zu vermeidenstatt wegzuräumen und wiederaufzubereiten!

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3 Kommentare

  1. Jan Schmidt sagt:

    Zu: Start-Ups im Clean-Tech- Bereich Digitale Formen der Müllverwertung auf dem Vormarsch

    Auch wir von der Firma AWL Zentrum || Stadt & Land® sind in diesem Bereich deutschlandweit erfolgreich tätig.

  2. Wir von der Firma RümpelExperten® sind auch in diesem Bereich tätig. Legen den Fokus vor allem auch auf Möbelrecycling.

    Liebe Grüße

  3. Nebi sagt:

    Hallo,
    wir von Studenten-Power sind seit einigen Jahren auf dem Markt und vertreten die Meinung: Nichts verschwenden, wieder verwenden.
    Übrigens, wer einen Nebenjob sucht zum Studium kann sich gerne bei uns bewerben 🙂

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