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7. Jan 2021

Kredit fürs Studium aufnehmen – das sollten Studierende beachten

Verfasst von

Foto von Anete Lusina von Pexels

Viele Studierende sind auf BAföG sowie auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen, um ihr Studium finanzieren zu können. Doch wenn diese beiden Möglichkeiten der Studienfinanzierung entfallen, kann sich ein Kredit für das Studium durchaus lohnen. Wir verraten in unserem heutigen Ratgeber, welche Arten von Studentenkrediten existieren und worauf Studierende bei der Antragstellung achten sollten.

Es existieren verschiedene Arten von Studentenkrediten

Ein Studium erweist sich nicht nur als besonders zeitintensiv, sondern ist in der Regel auch mit entsprechenden Ausbildungskosten verbunden. Studierende, die ihre monatlichen Mietkosten, die Studiengebühren sowie auch die Arbeitsmaterialien aus eigener Tasche zahlen müssen, sind in der Regel auf ein regelmäßiges Einkommen angewiesen. Doch wenn der umfassende Lehrplan die Ausübung einer zusätzlichen Beschäftigung unmöglich macht, sollten Studierende über einen passenden Stundenkredit nachdenken. Es gibt zahlreiche günstige Kredite, die auch dann vergeben werden, wenn der Studierende kein regelmäßiges Einkommen vorweisen kann. Viele Kredite für Studierende gehen zudem mit besonders niedrigen Zinsen einher, sodass sich die Gesamtverschuldung in einem angemessenen Rahmen bewegt.

Grundsätzlich werden verschiedene Arten von Studentenkrediten unterschieden. Bei einem gewöhnlichen Ratenkredit können die Studenten frei über die Kreditsumme verfügen und diese beispielsweise auch für größere Anschaffungen nutzen.

Ein spezieller Studentenkredit dient hingegen ausschließlich der Überbrückung finanzieller Engpässe und wird in Form von monatlichen Raten ausgezahlt. Damit die Zahlungen auch fortgeführt werden können, müssen die Studierenden in diesem Fall die erforderlichen Leistungsnachweise einreichen. Andernfalls kann das Kreditinstitut den Studienkredit absetzen. Außerdem wird diese Art des Studentenkredits nur für das Erststudium bewilligt und kann beispielsweise nicht für das Zweitstudium sowie die Promotion beantragt werden. Die Karenzphase beläuft sich bei einem solchen Studentenkredit auf ein bis zwei Jahre, da auch die Zeit für die Jobsuche nach dem Studium berücksichtigt wird. Die Zinsen für den Kredit können, je nach Höhe und Anzahl der Rückzahlungsraten, variieren, sodass Studierende die Gesamtschulden stets im Blick behalten sollten.

Unser Tipp: Damit die Zahlungslast möglichst überschaubar bleibt, sollte der Studentenkredit ausschließlich als finanzieller Puffer für mögliche Engpässe angesehen werden.

Ein genauer Vergleich lohnt sich

Wer einen Kredit für sein Studium aufnehmen möchte, sollte sich zunächst einen Überblick über die vorliegenden Kreditangebote verschaffen und einen genauen Vergleich der maximalen Kredithöhe, der Verzinsung sowie der Höhe der Rückzahlungsraten vornehmen. Ein prüfender Blick lohnt sich, um eine spätere Überschuldung zu vermeiden und die Kreditkosten möglichst gering zu halten.

Damit die Prüfung des Antrags auch reibungslos vonstattengeht, sollte dem Kreditformular ein entsprechender Studiennachweis beigefügt werden. Wenn eine Kreditzusage erfolgt, muss sich der Student in der Regel per Postident-Verfahren legitimieren und den Kreditvertrag unterzeichnen. Abschließend wird die vereinbarte Kreditsumme auf das hinterlegte Konto überwiesen.

Die genauen Vertragsbedingungen sollten beachtet werden

Viele Studierende weisen eine vergleichsweise schlechte Bonität auf, sodass die Kreditinstitute sich natürlich im Vorfeld absichern möchten. Daher ist die Vergabe eines Studentenkredits nicht selten an die Bereitstellung eines sogenannten Bürgen geknüpft. Als Bürgen treten in den meisten Fällen die Eltern des Studenten auf, die mit ihrem Vermögen für die Gesamtschuld ihres Kindes haften. Durch diese Bürgschaft stellen die Kreditinstitute sicher, dass der Kredit auch vollends zurückgezahlt werden kann. Häufig sind die einzelnen Vertragsbedingungen verhandelbar, die Höhe und Anzahl der monatlichen Raten können meist flexibel angepasst werden kann.

Gut zu wissen: Studierende sollten einen Kreditvertrag nur dann unterzeichnen, wenn alle Konditionen im Detail besprochen wurden.

Fazit: Mit einem Studentenkredit können sich Studierende voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren

Für den erfolgreichen Abschluss eines Studiums ist jede Menge Fleiß sowie auch Disziplin notwendig. Da eine zusätzliche Werkstudententätigkeit für viele Studierende nicht mit dem Lehrplan vereinbar ist, lässt sich die Aufnahme eines Kredits nur selten vermeiden. Wir empfehlen allen Studenten, im Vorfeld einen genauen Vergleich vorzunehmen, um auch von den besten Konditionen zu profitieren.

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