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10. Mai 2021

7 Tipps für Studenten, um mehr von ihrem Geld zu haben

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Viele Studierende sind unzufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Andere sind zwar grundsätzlich zufrieden, behaupten aber, nicht wirklich gut mit Geld umgehen zu können. Der Effekt ist derselbe: Am Ende des Geldes ist noch sehr viel Monat übrig. Wer seine Finanzen jedoch ein wenig umstellt und sich im Alltag an ein paar Regeln hält, kann ohne große Einschränkungen Geld einsparen. Mit diesen 5 Tipps gelingt die Umstellung:

Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/kunst-hand-reich-geld-3943716/

Tipp 1: Überblick verschaffen

Dieser Punkt ist die Basis einer erfolgreichen Umstellung auf einen wirtschaftlicheren Umgang mit Geld. Nur wer genau weiß, wie viel Geld monatlich in die Kassen gespült wird und wie viel gleichzeitig wieder vom Konto abgeht, kann den Ursprung der Geldsorgen entdecken. Nur dann kann man diesem Missstand erfolgreich entgegenwirken.

Auf der Seite der Einnahmen sollte alles aufgeführt werden, was monatlich als Geldeingang verbucht wird: Lohn oder Gehalt aus Nebenjobs, gegebenenfalls Arbeitslosengeld bei Studenten mit Kind, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, BAföG, Taschengeld, Einnahmen aus Vermietung oder Selbstständigkeit und Ähnliches. Auf der Seite der Ausgaben sollte man unterteilen in Fixkosten wie Strom, Miete, Wasser, Versicherungen und Mobilfunkverträge und variable Kosten, also individuelle monatliche Ausgaben für Kleidung, Drogerieprodukte, Lebensmittel, Benzin und vieles mehr. Das Ergebnis dieser Gegenüberstellung zeigt einem schwarz auf weiß, wie groß die monatliche Finanzlücke tatsächlich ist und bietet Aufschluss über mögliche Ursachen.

Tipp 2: Kostenloses Bankkonto nutzen

Bei der Prüfung der monatlichen Fixkosten fällt schnell auf, dass Verträge für Handy, Internet und Co in der Summe viel Geld kosten. Es gilt also, zu schauen, auf welche Verträge man verzichten kann oder wie man die entsprechenden Kosten zumindest reduzieren kann. Dabei sollte man auch nicht das Bankkonto übersehen. Besonders Studenten finden sehr schnell ein kostenloses Girokonto, welches guten Service bietet, jedoch auf die Kontoführungsgebühren verzichtet. Da immer mehr Studenten ein Kleingewerbe anmelden, um mit guten Business Ideen ihr Studium zu finanzieren, sollten sich Studierende mit eigenem Business gezielt auf die Suche nach einem Konto für Kleingewerbe machen – ein gratis Geschäftskonto, das auch kleineren Betrieben eine ideale Betreuung und gute Sicherheit bietet.

Tipp 3: Job suchen

Ein Studium kann stressig sein, keine Frage. Viele Studenten denken deshalb, sie haben keine Zeit für einen Nebenjob. Doch Studien belegen, dass Studierende, die ihr Geld selbst verdienen, allgemein motivierter und erfolgreicher in ihren akademischen Leistungen sind. Gleichzeitig fördert ein Studentenjob die Fähigkeit, mit Geld umzugehen, dessen Wert zu erkennen und auch in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Wer für etwas brennt, kann sogar ein kleines Start-up oder einen Blog gründen und schon während des Studiums die perfekte Basis für danach schaffen.

Tipp 4: Ausgaben reduzieren

Wer Tipp 1 befolgt und seine Einnahmen und Ausgaben einmal gegenübergestellt hat, erkennt auf den ersten Blick, wie es um die finanzielle Situation tatsächlich bestellt ist. Bleibt am Ende des Monats ein kleines Plus übrig, ist das super. Doch wer Spartipps für Studenten sucht, verbucht wahrscheinlich eher ein Minus oder bekommt zumindest kein Geld zum Anlegen oder Sparen auf die Seite. Durch eine Aufstellung sieht man, in welchen Bereichen man etwas kürzertreten kann: Müssen es monatlich wirklich neue Klamotten für 200€ sein? Könnte man die 100€ Ausgaben in der Bar vielleicht durch 100€ Einnahmen aus einem Job in der Bar umwandeln? Jeder findet passende Stellschrauben, die er ohne viel Mühe bedienen kann.

Tipp 5: Couponing

In den USA ist es schon Trend, bei uns ist das Couponing jedoch noch ein wenig verpönt. Dabei kann man richtig viel Geld sparen, wenn man die Codes sinnvoll und regelmäßig einlöst. Coupons oder Discounts gibt es meist, wenn man sich bei Shops registriert – entweder durch das Anfordern einer Kundenkarte oder auch durch eine Registrierung zum Newsletter bei einem Online Shop. Beliebt sind beim Couponing 2 für 1 Aktionen, kostenlose Extras oder Rabatte in Höhe von 5%, 10%, 20% oder sogar mehr auf einzelne Artikel oder auch auf den gesamten Einkauf. Es lohnt sich, Newsletters oder den letzten Kassenbon sorgfältig zu lesen: Oft verbirgt sich darin richtig viel Sparpotential, das man einfach nur noch nutzen muss – viel einfacher kann man nicht sparen.

Tipp 6: Studententarife nutzen

Viele Studierende verschenken Einsparpotential im Alltag, indem sie Verträge abschließen, die nicht auf junge Leute in Ausbildung oder Studium ausgelegt sind. Es lohnt sich immer, nachzufragen, ob spezielle Tarife für Studenten existieren. Fast immer ist das bei Mobilfunkverträgen der Fall. Auch bei Internetanbietern ist es ratsam, zu erwähnen, dass man studiert. Die monatliche Ersparnis kann dabei deutlich spürbar sein – während manche Telefonanbieter zum gleichen Preis das Datenvolumen im Vertrag aufstocken oder eine internationale Flatrate einbauen, reduzieren andere Anbieter den monatlichen Preis. Wer Angebote clever vergleicht, kann so über das Jahr gesehen große Summen einsparen.

Tipp 7: Selbst kochen

Viele junge Leute gehen davon aus, dass es nur unnötige Zeit kostet, sein Essen selbst zuzubereiten. Doch die Pandemie hat uns gelernt, dass es durchaus sinnvoll ist, kochen zu können – beispielsweise dann, wenn man in Quarantäne ist. Außerdem ist das Kochen zu Hause sehr viel günstiger als die ständige Nutzung von Lieferservices oder auch der Besuch im Restaurant. Auch mit günstigen Zutaten lassen sich tolle Speisen zubereiten, die lecker schmecken und vor allem gesund sind. Wer das Selberkochen geschickt mit Tipp 5. Couponing kombiniert, kann beim Einkauf ruhigen Gewissens auch mal auf den Putz hauen.

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