Marokko

Streetfood & Heimische Früchte

Der Souk – ein Handelsuniversum

Die marokkanische Kultur zeichnet sich durch ihre orientalischen Märkte aus. Diese heißen „Souk“ und finden sich in nahezu jeder Stadt. Wenn man keine Berührungsängste mit fremden Menschen hat und enge Gassen nicht scheut, kann man es sich dort richtig gutgehen lassen. Von traditionell marokkanischem Tee über duftende Gewürzen bis hin zu frischem Obst, Fisch und Fleisch findet man so einige Köstlichkeiten. Und das Beste: Keine festen Preise. Wenn ihr eure Verhandlungskünste testen wollte, dann seid ihr hier genau richtig. Das Feilschen gehört quasi dazu und es nimmt euch auch niemand übel. Im Gegenteil: Wenn ihr hartnäckig bleibt, könnt ihr richtig gute Geschäfte machen. Aber Achtung: Die Händler sind natürlich auf Touristen scharf, denn die wissen meistens nicht, wie viel die Ware tatsächlich wert ist und welcher Preis angemessen ist. Hier ist ein bisschen Gefühl gefragt.

Grundsätzlich muss aber auch gesagt werden, dass so ein Souk nicht den Hygienekriterien entspricht, wie man sie aus Deutschland kennt. In einigen Teilen des Souks kann es wunderschön orientlaisch aussehen, geradezu wie in den Erzählungen von Tausendundeine Nacht. Andere Bereiche desselben Souks können jedoch dreckig und heruntergekommen wirken, beziehungsweise nicht nur so wirken. Für penible und Sauberkeit liebende Menschen könnte das also durchaus ein Erlebnis mit Höhen und Tiefen werden. Trotzdem finde ich, dass solche Eindrücke einfach dazugehören, wenn man in ein fremdes Land reist. Schließlich leben wir in Deutschland ja auch quasi im High-End-Standard der Hygiene, wenn man die Zustände der restlichen Welt gegenrechnet.

Stand mit frischer Ananas

Gebt euch nicht der Illusion hin, ihr könntet auf einen Souk gehen, um euch nur mal umzusehen. Die Marokkaner sind sehr gastfreundlich und haben es drauf, einen um den Finger zu wickeln. In null komma nichts habt ihr einen frisch gepressten Saft in der einen Hand und eine Tüte Gewürze in der anderen.

Süße Veführung im Stachelgewand

Die Auswahl an Obst auf den Märkten ist enorm, ihr findet alles was das Herz begehrt – und noch mehr. Besonders angetan hat es mir jedoch eine Frucht, die ihr gar nicht kaufen müsst, sondern auch einfach selbst pflücken könnt. Die Katusfeige!

Okay, ganz so einfach kann man sie vielleicht doch nicht pflücken, denn die kleinen Biester haben winzige Stacheln und wachsen an Kakteen mit riesigen Stacheln. Trotzdem: Hat man es einmal geschafft, kann man sich auf eine fruchtige Geschmacksexplosion freuen. Denn direkt vom Kaktus in den Mund schmecken die Früchte noch zehn Mal besser, als zuhause.

Ja, das bin ich beim dem Versuch, mir eine Katusfeige zu eigen zu machen. Es hat etwas länger gedauert, aber bei dieser Kulisse hat mich das wenig gestört.

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