{"id":237,"date":"2020-09-08T13:22:44","date_gmt":"2020-09-08T11:22:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/?p=237"},"modified":"2020-09-12T19:27:39","modified_gmt":"2020-09-12T17:27:39","slug":"digitaler-kurzurlaub-in-nancy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/2020\/09\/digitaler-kurzurlaub-in-nancy\/","title":{"rendered":"Digitaler Kurzurlaub in Nancy?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"342\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_19-04-23-1024x342.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-278\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_19-04-23-1024x342.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_19-04-23-300x100.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_19-04-23-768x256.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_19-04-23.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.04.2020 urteilt Andreas Kilb, virtuelle Angebote k\u00f6nnten realen Museen kaum nahe kommen, da ihnen die Raumerfahrung fehle [vgl. 1]. Eine Alternative, museale Inhalte in digitalen Umgebungen zu vermitteln sind hybride Apps. Diese versuchen gar nicht erst, das Museum so gut wie m\u00f6glich zu adaptieren, sondern sind eher f\u00fcr den Einsatz als begleitender Guide im Museum, oder daheim zum Nachlesen designt worden. Im folgenden m\u00f6chte ich die drei Apps des <em>Mus\u00e9e de l&#8217;\u00e9cole de Nancy (MEN)<\/em>, der <em>Villa Majorelle (VM) <\/em>und des <em>Mus\u00e9e des beaux Arts (MBA)<\/em> rezensieren. Ich habe die ersten beiden genannten Museen auch in ihrer physischen Form besuchen k\u00f6nnen. Dies motivierte f\u00fcr mich die Fragestellung, ob diese &#8222;Guiding-Apps&#8220;, die den Besuch im Museum wirkungsvoll untermauern, auch eine echte Alternative f\u00fcr diejnigen Personen bieten k\u00f6nnen, denen ein reales physisches Erleben der Museen verwehrt bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h3>Nancy und der Jugendstil<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p>Rund um 1900 erlangte <strong>Nancy<\/strong> mit dem <strong>Jugendstil<\/strong> und seinen herausragenden K\u00fcnstlern weltweite Bekanntheit. Dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Kunstabenteuer, das eine Allianz zwischen Kunst und industrieller Produktion besiegelte, zog unter dem Namen \u201eSchule von <strong>Nancy<\/strong>\u201c in die moderne Welt ein.<\/p><cite>https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/andere-jugendstilgebaeude-und-rundgaenge\/<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1-1024x572.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-246\" width=\"336\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1-300x168.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1-768x429.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><figcaption><em>Abb. 1: Die drei hier rezensierten Apps<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Stadt Nancy definiert sich teilweise sehr stark \u00fcber ihre (Jugendstil-)Kunstwerke. So sind drei der zentralen Museen das MBA, das MEN, dessen namensgebende K\u00fcnstler:innengemeinschaft weit \u00fcber die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt ist, und die Jugendstilvilla Majorelle, die Kunstwerk und zeitgen\u00f6ssisches Wohnhaus in einem ist. [vgl. 2, 3, 4]<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<h5>Das Mus\u00e9e des Beaux Arts<\/h5>\n\n\n\n<p>Das Nancy&#8217;er Musuem der sch\u00f6nen K\u00fcnste | Mus\u00e9e des beaux Arts (MBA) hat eine geschichtstr\u00e4chtige Sammlung. So stammten die ersten Ausstellungsst\u00fccke direkt aus den Kirchen und Privateigent\u00fcmern derer, die vor der franz\u00f6sischen Revolution flohen. Das MBA ist ein Beispiel f\u00fcr das Chaptal-Dekret von 1801 und bekam 44 Gem\u00e4lde durch den Staat zugeteilt. Auch das Geb\u00e4ude selbst ist ein Kunstwerk, ein Pavillon aus dem 18. Jahrhundert \u00fcber einem Keller der alten Befestigungsanlagen von Nancy. [vgl. 5]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Die Gr\u00fcndung des Museums in Nancy ist beispielhaft f\u00fcr die Geburt der Museen in Frankreich w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution und des Kaiserreichs.<\/p><cite>https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/das-museum-seine-geschichte-3222.html<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Heute umfassen die Sammlungen auch Asiatische Sammlungen, Zeitgen\u00f6ssische Kunst, die Glassammlung von Daum, Grafiken, Malerein und Skultpuren. Ein weiterer Fokus liegt auf Leben und Werk Jean Prouv\u00e9s, sowie Kunst in und aus Nancy. [vgl. 6]<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Website des Museums, die in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch verf\u00fcgbar ist, im Deutschen jedoch teilweise eher holprig \u00fcbersetzt klingt, werden einige wenige ausgew\u00e4hlte Werke bereits digital vorgestellt. Die Auswahl derer ist gut gew\u00e4hlt und scheint die Sammlungen des Museums sehr gut zu repr\u00e4sentieren, sodass von jeder Ausstellung ein Vorgeschmack gewonnen werden kann, der Lust auf mehr macht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/die-sammlungen-3225.html\">Hier geht es zu den Sammlungen des Mus\u00e9e des Beaux Arts auf dessen Website<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h5>Das Mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy<\/h5>\n\n\n\n<p>Auch das Museum der Nancy&#8217;er Schule befindet sich in einem zu deren Geschichte passendem Bauwerk:  im ehemaligen Wohnhaus ihres M\u00e4zens Corbin, an das ein denkmalgesch\u00fctzter Garten angeschlossen ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4ume des Museums sind durch die Vielfalt der Objekte, die von der Schule von Nancy geschaffen wurden &#8211; Malerein, M\u00f6bel, Keramiken, immer wieder auch Glaskunst, Textilien &#8211; die nebeneinander ausgestellt werden als stimmungsvolle Gesamtkunstwerke in sich geschlossen. Die Objekte sind dabei nicht gereiht, sondern befinden sich an den Stellen, wo sie f\u00fcr den relaen Zweck und Gebrauch vorgesehen w\u00e4ren. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p>Wussten Sie, dass dieses Museum das einzige weltweit ist, dass nur dieser einmaligen Str\u00f6mung gewidmet ist?<\/p><cite>https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/schule-von-nancy\/<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Sammlungen umfassen ausschlie\u00dflich Objekte der Nancy&#8217;er Schule und bilden so einen Querschnitt durch deren Geschichte und Werk ab. So gibt es folgende Sammlungen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Sammlung mit Gegenst\u00e4nden f\u00fcr die Villa Majorelle<\/li><li>Glassammlung<\/li><li>Bleiglasfenster<\/li><li>Lampen und Lichtobjekte<\/li><li>M\u00f6bel<\/li><li>Keramiken<\/li><li>Leder und Textilien<\/li><li>Malerein<\/li><li>Skulpturen<\/li><li>Graphiken<\/li><li>Fotografien<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>[vgl. 2, 7]<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Website des MEN werden ebenfalls einige Exponate &#8211; in franz\u00f6sischer Sprache &#8211; in Text und Bild vorgestellt und erwecken genauso wie beim MBA die Neugier die gesamte Ausstellung zu sehen. Zu den Sammlungen gibt es au\u00dferdem Fotos von zugeh\u00f6rigen Exponaten mit einigen wenigen Daten, ohne Erkl\u00e4rtext, die auf der Website einsehbar sind.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/schule-von-nancy\/\">Die Website des Museums ist nur auf Franz\u00f6sisch verf\u00fcgbar. Allgemeine Informationen zum Museum auf Deutsch gibt es beim Tourismusb\u00fcro der Stadt Nancy, wohin Sie hier geleitet werden.<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-collections-2674.html\">Hier gelangen Sie zu den Sammlungen des Museums und k\u00f6nnen Fotos ausgew\u00e4hlter Exponate betrachten.<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Vergangene Ausstellungen befassten sich ebenfalls mit dem Jugendstil und der Region. Die Verkn\u00fcpfung  der Nancy&#8217;er Schule mit dem politisch-sozialen Kontext ihrer Zeit geschah ebenfalls im Rahmen einer solchen tempor\u00e4rern und abgeschlossenen Ausstellung. [vgl. 9] An dieser Stelle w\u00e4re eine solche Einordnung auch dauerhaft und langfristig w\u00fcnschenswert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-expositions\/expositions-passees-3030.html\">Informationen zu vergangenen tempor\u00e4ren Ausstellungen finden sich auf der (franz\u00f6sischsprachigen) Website des Museums. Dorthin gelangen Sie hier.<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h5>Das Museum der Villa Majorelle<\/h5>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/la-villa-majorelle-2887.html\">Das Museum der Villa Majorelle hat keine eigene Website, sondern findet sich unter dem Dach der Website des MEN, da es zu diesem geh\u00f6rt. Dorthin gelangen Sie hier.<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Villa Majorelle, das ehemalige Wohnhaus der K\u00fcnstlerfamilie Majorelle, ist ein dreidimensionales Jugendstilkunstwerk. Das Bauwerk wurde erst vor Kurzem renoviert und steht nun wieder der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung, wobei nicht alle Stockwerke bereits wieder ge\u00f6ffnet sind. Die Villa zeigt einen Eindruck aus dem Leben der K\u00fcnstlerfamilie und pr\u00e4sentiert sich auch unabh\u00e4ngig ihrer ehemaligen Bewohner:innen als Gesamtkunstwerk, das mit M\u00f6beln und Kunstobjekten der Art Noveau eingerichtet ist. Sie wurde nicht nur von der Familie Majorelle geschaffen, sondern besteht aus k\u00fcnstlerischen Elementen verschiedenster Meister. Einen Eindruck \u00fcber Fotos ohne Text kann man sich auf der verlinkten Seite machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurden und werden in Zusammenhang mit der Villa Majorelle verschiedenste kleine Onlinespiele entwickelt (diese k\u00f6nnen auf der oben verlinkten Website relativ weit unten gefunden werden), sodass der Aspekt der musealen Gamification Einzug nimmt. Sie bieten kein professionelles gamifiziertes Bildungserlebnis, zeugen jedoch seitens der Kurator:innen von Neugier und Bereitschaft auf neuen digitale Wege zu wandeln. [vgl. 10]<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diesem Blog befindet sich au\u00dferdem ein weiterer Beitrag zum Hackathon Coding da Vinci. In dessen Rahmen habe ich in diesem Semester mit einem Team einen Beitrag zu den digitalen Angeboten der Villa Majorelle geleistet. Mein Beitrag stellt den Hackathon vor und analysiert das Format als niederschwelliges Angebot um selbst digitale Kulturangebote zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Technisches<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Apps der Nancy Mus\u00e9es sind f\u00fcr Android und iOs kostenfrei verf\u00fcgbar. Ich teste die Apps hier auf iPhone und iPad, jeweils ausgestattet mit der neusten iOS-, bzw. iPadOS-Version. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Inhalte der Vermittlungsapps sind auch ohne Internetverbindung verf\u00fcgbar. Doch das hat einen Haken: F\u00fcr die Nutzung der Apps muss die nutzende Person Speicher auf dem Smartphone, bzw. Tablet frei haben oder frei machen. Ein optionaler Download f\u00fcr die Offline-Nutzung steht nicht zur Verf\u00fcgung, Nutzer:innen m\u00fcssen in jedem Fall zuerst durch Klick auf einzelne Themengebiete s\u00e4mtliche Inhalte herunterladen. Die App MEN nimmt rund 1 GB, die des Mus\u00e9e des beaux arts (MBS) rund 500 MB und die App der Villa Majorelle etwa 200MB Speicher ein. Die App fordert \u00fcber Benachrichtigungen immer wieder zum Download weiterer Inhalte auf. Dies wirkt teilweise willk\u00fcrlich, teils fehlerhaft. Aus diesem Grund kann der endg\u00fcltige Speicherbedarf nicht zuverl\u00e4ssig ermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle drei Apps laufen auf meinem iPhone und iPad nicht fl\u00fcssig, ich habe w\u00e4hrend der Tests immer wieder mit schwarzen Bildschirmen und Absturzverhalten gek\u00e4mpft. Auch der Download l\u00e4uft nicht immer fehlerfrei, oft ist wie bereits erw\u00e4hnt unklar was bereits heruntergeladen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Im iOS-Store ist f\u00fcr die App der Villa Majorelle und die des MBA eine Altersempfehlung ab 17 Jahren, f\u00fcr die MEN-App eine Empfehlung ab 4 Jahren vorgegeben. Diese Einordnung erscheint mir willk\u00fcrlich, zumal die App der Villa Majorelle \u00fcber eine interne Version f\u00fcr Jugendliche, die des MBA sogar \u00fcber eine Kinderversion verf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Museen selbst bewerben die Apps folgenderma\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Fini les audioguides ! D\u00e9sormais, c\u2019est votre smartphone qui sert de fil d\u2019Ariane lors de vos sorties au mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy ou \u00e0 la Villa Majorelle, gr\u00e2ce \u00e0 une application ludique, personnalisable et gratuite.<\/p><cite>https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/visiter\/telechargez-l-application-3067.html<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Sagt &#8222;Tsch\u00fcss&#8220; zu den Audioguides! Von nun an gibt Ihr Smartphone Ihnen den roten Faden beim Museumsbesuch der l&#8217;\u00c9cole de Nancy oder der Villa Majorelle vor. Das wird durch eine spielerische, personalisierbare und kostenlose App m\u00f6glich.<\/p><cite>sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung des franz\u00f6sischen Zitates<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dabei wird deutlich dass die eigentliche Zielgruppe die Besucher:innen der Museen sind, die durch die Apps informative und individuelle Unterst\u00fctzung erhalten sollen. Damit ist das Angebot ein hybrides, kein rein virtuelles.<\/p>\n\n\n\n<h3>Aufbau und Inhalt der Apps<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-23-04-1024x440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-239\" width=\"328\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-23-04-1024x440.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-23-04-300x129.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-23-04-768x330.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-23-04.jpg 1279w\" sizes=\"(max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><figcaption><em>Abb. 2: links: Ein Schild am Eingang zur Villa Majorelle in Nancy  &#8211; rechts: Drei Startscreens Nancy&#8217;er Museumsapps<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-245\" width=\"324\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-300x170.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31-768x436.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-04_14-31-31.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><figcaption><em>Abb. 3: Der Aufbau der Nancy&#8217;er Museumsapps<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf das Design der Apps f\u00e4llt auf, dass sie zusammengeh\u00f6ren. Vor allem die Apps des MBA und des MEN sind sehr \u00e4hnlich designt und verf\u00fcgen \u00fcber ein Kachelmuster. Die Apps sind optisch klar strukturiert und sprechen das Auge an. Die Interaktion mit ihnen verl\u00e4uft \u00fcber einfache Symbole relativ problemlos, auch wenn technisch an einigen Stellen Probleme auftreten, Text fehlt oder Audio nicht abgespielt werden kann. Vor allem letzteres tritt in der Kinderversion der App des MBA deutlich h\u00e4ufig auf, was schade ist, da Kindern, die noch nicht oder schlecht lesen k\u00f6nnen so die Audiounterst\u00fctzung genommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle drei Anwendungen sind in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch verf\u00fcgbar &#8211; ich teste vor allem die deutsche Version, die bei allen drei Apps noch \u00dcbersetzungs-, Ortographie- und Schreibfehler beinhaltet und teilweise auch noch nicht verf\u00fcgbar ist. Die unter [11] versprochene Geb\u00e4rdensprache kann ich bei keiner App finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am besten funktioniert die Interaktion mit den Apps im Hochformat, drehe ich meinen Bildschirm, so passt sich das Design in einigen F\u00e4llen nicht an und eine Interaktion ist nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Apps des MBA und des MEN bieten die M\u00f6glichkeit Themen f\u00fcr den Besuch auszuw\u00e4hlen. Beim MBA gibt es zwar nur zwei Auswahlm\u00f6glichkeiten, das MEN hingegen bietet schon einige M\u00f6glichkeiten eigene Schwerpunkte zu setzen. Dort kann die Kachel &#8222;Thematischer Besuch&#8220; angew\u00e4hlt werden. Anhand der beiden Fragen &#8222;Wie m\u00f6chten Sie das Museum heute sehen?&#8220; und &#8222;Wie viel m\u00f6chten Sie sehen?&#8220; wird dann eine semi-individualisierte Auswahl der Exponate vorgenommen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964-768x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-295\" width=\"329\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964-768x1024.png 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964-225x300.png 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964-1152x1536.png 1152w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964-1380x1840.png 1380w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/IMG_0964.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption><em>Abb. 4: Der Aufbau der Seiten zu den Exponaten ist klar und zeigt das jeweilige Exponat eindurcksvoll.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Alle Apps folgen dabei einem \u00e4hnlichen Vermittlungsmuster, das bei jeder durch besondere Effekte wie &#8222;Zoom-In&#8220;, oder die M\u00f6glichkeit Exponante als Favoriten zu markieren noch ein wenig anders gestaltet wird: Die benutzende Person w\u00e4hlt ein Kunstwerk, bzw. Exponat aus und landet auf einer Seite wie der in Abb. 4 gezeigten. Dort kann sich der Standort des Exponats angezeigt werden lassen, was bei gr\u00fcndlicher Vorbereitung des Museumsbesuchs eine sehr individuelle Route durch das Museum aufbauen und beim rein digitalen Besuch zumindest einen, wenn auch nicht sehr \u00fcberw\u00e4tligenden Eindruck von der R\u00e4umlichkeit vermitteln kann. Au\u00dferdem gibt es zu den ausgew\u00e4hlten Exponaten ausf\u00fchrliche Erkl\u00e4rtexte, welche auch als Audios abgespielt werden k\u00f6nnen. Damit kommen die Apps ihrer eigentlichen Funktion als Ersatz f\u00fcr Audio-Guides sehr nah, bieten jedoch auch f\u00fcr zu Hause eine M\u00f6glichkeit das Museum ein St\u00fcck weit ins eigene Wohnzimmer zu holen, indem sich auf ein bestimmtes Exponat fokussiert, es auf dem Bildschirm betrachtet und dann das Audio dazu geh\u00f6rt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Text zu lesen gestaltet sich in den meisten F\u00e4llen schwierig, da das Fenster in die zwei Bl\u00f6cke Bild und Text geteilt zu sein scheint, sodass das Bild seine Gr\u00f6\u00dfe stest beh\u00e4lt, egal wie durch den Text gescrollt wird. Die &#8211; vermutliche &#8211; Idee dahinter, n\u00e4mlich das Exponat stets betrachten zu k\u00f6nnen und nicht nur reinen Text vorliegen zu haben, macht die schlechte Umsetzung leider nicht praktischer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-06_12-47-14-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-296\" width=\"302\" height=\"403\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-06_12-47-14-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-06_12-47-14-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/museumvirtuell\/files\/2020\/09\/photo_2020-09-06_12-47-14.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 302px) 100vw, 302px\" \/><figcaption><em>Abb. 5: Die Reihung der Kunstwerke in der App des MBA ist klar strukturiert. Das MEN baut die Inhalt \u00e4hnlich auf, die Kapitel<\/em> <em>der App der Villa<\/em> <em>Majorelle sind ebenfalls so geordnet.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Auswahl der Exponate ist jeweils stimmig und aufeinander aufbauend. So stehen sie jeweils mit Text, Bild und Audio f\u00fcr sich, doch durch ihre Reihung erschaffen sie einen nachhaltigen Wissenszuwachs, bei dem die Kontextualisierung in einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang jedoch nur lose vonstatten geht, so ist zum Beispiel die Pr\u00e4sentation der &#8222;Meisterwerke&#8220; im MBA (Abb. 5) eine chronologische Reihe von eben diesen Meisterwerken ohen weitere, z.B. epochale Unterteilung, die das Ganze noch einmal gegliederter h\u00e4tte. An dieser Stelle f\u00e4llt besonders stark auf, dass diese Einordnung eigentlich durch den r\u00e4umlichen Aspekt der Ausstellungen gedacht und in den Apps nicht vorgesehen wird. Die Verweise auf das jeweilige Stockwerk und die Verortung in der Karte unterst\u00fctzen zwar beim realen Museumsbesuch, eine zielf\u00fchrende Ordnung f\u00fcr den virtuelle Besuchende h\u00e4tte hier aber mehr \u00dcbersicht schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder-\/Jugendlichenversion und Erwachsenenversion unterscheiden sich vor allem in der Auswahl der Exponate, Text und Audio sind in den meisten F\u00e4llen fast identisch. Die MBA- und MEN-Apps bieten au\u00dferdem jeweils vier Kunstspiele an, die die Vermittlung der Inhalte zum Beispiel in Quizform teilweise noch ein wenig lebhafter und spannender und die Auseinandersetzung mit der Kunst, zum Beispiel durch Puzzles noch intensiver gestalten. Versionen f\u00fcr Menschen mit besonderen Bed\u00fcrfnissen, z.B. durch einfache Sprache, existieren nicht. <\/p>\n\n\n\n<h3>Einsch\u00e4tzung der Apps und Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Apps vermitteln ausf\u00fchrlich und anschaulich Fakten \u00fcber die drei Nancy&#8217;er Museen. Diese werden frisch und lebendig pr\u00e4sentiert und \u00fcberzeugen durch gutes Storytelling. Die Vorauswahl der Exponate wird in den drei Apps zu verschiedenen Graden individualisiert und bietet damit die M\u00f6glichkeit verschiedene Schwerpunkte zu setzen oder Besuche unter anderen Gesichtspunkten zu wiederholen. Au\u00dferdem werden stets auch Kinder und Jugendliche als Zielgruppe mit eigenen Angeboten angesprochen. Diese Vorauswahl schr\u00e4nkt die Besucher:innen allerdings stark in ihrer Freiheit ein. Als erg\u00e4nzender Audio-Guide vor und nach dem Besuch, oder im Museum selbst k\u00f6nnen die Apps nachhatlig Informationen vermitteln, die die (Kunst)geschichte der Stadt Nancy eindrucksvoll pr\u00e4sentieren. Auf kritische Stimmen derer gegen\u00fcber trifft man jedoch nicht. Als Audioguide im Museum fokussieren und lenken die Apps die Blicker der Besucher:innen gezielt und schaffen so N\u00e4he zwischen Exponat und Besucher:in. Sie dienen in diesem Fall ausgezeichnet als Bindeglied zur Interaktion mit den musealen Artefakten. <\/p>\n\n\n\n<p>Werden die Apps und Websites als einzige Quelle genutzt, so geht auch bei dieser virtuellen Form der Museumsrepr\u00e4sentation der r\u00e4umliche Aspekt wie von Kilb beschrieben verloren. Bei den Museeen zur Schule von Nancy und der Villa Majorelle ist das besonders tragisch, da die Exponate erst miteinander verkn\u00fcpft ein Stimmungsbild zu erzeugen verm\u00f6gen. Ohne die Architektur, in der sie sich befinden und ohne einander, schaffen sie dies nicht. Auch das Mus\u00e9e des Beaux Arts b\u00fc\u00dft so einiges an Strahlungskraft ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch ist die Installation und Einrichtung der Apps aufwendig, sprachlich sind sie teilweise noch nicht ausgereift.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim alleinigen Nutzen der Apss, ohne Besuch der Museen dienen diese und die Websites der Nancy&#8217;er Museen sehr gut zur Recherche, zum Belesen. Sie sind sehr gut aufeinander abgestimmt und im Gro\u00dfen und Ganzen klar und zielf\u00fchrend designt. Wer des Franz\u00f6sischen m\u00e4chtig ist, dem wird eine gute Mischung aus gesprochener Sprache, Text und Bild mit Z\u00fcgen zur Interaktion und Personalisierung geboten. Teilweise wirken bewegte Zoom- oder Videoeffekte jedoch ein wenig \u00fcberladen. Dann kann ein virtueller Besuch fachlich bilden. Den \u00fcberw\u00e4ltigenden Effekt der klassischen Ausstellungen, die wirken ohne zu sprechen, k\u00f6nnen die Apps jedoch nicht einmal ann\u00e4hernd bieten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die vorgestellten Angebote aus Nancy machen klar, dass die ostfranz\u00f6sische Statd in ihrer Museumskultur zunehmend auf digitale Angebote setzt. Sie geht dabei verschiedenste Wege und ersetzt klassische Angebote wie Audioguides durch modernere Smartphone-App-Varianten, die damit bestechen, dass sie auch zu Hause genutzt werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem kann sie durch Kooperation mit Studierenden und dem Hackathon Coding da Vinci mit Gamification-Elementen punkten. So wird durchgehend auf verschiedensten Ebenen versucht digitale Angebote zu schaffen, die die bestehenden physischen sinnvoll erg\u00e4nzen. F\u00fcr dieses &#8222;Erg\u00e4nzen und Ersetzen&#8220; haben die vorgestellten Nancy&#8217;er Museen zahlreiche gute Ans\u00e4tze. Ihre Ausstellungen sind gut aufbereitet, erz\u00e4hlen die lokale (Kunst)geschichte teilweise jedoch etwas einseitig. Die digitalen Angebote scheinen zu wachsen und ich bin spannend, was zuk\u00fcnftig noch entwickelt werden und wie die F\u00fclle an Formaten noch erg\u00e4nz werden wird.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ressourcen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Links zur &#8222;App f\u00fcr iOS&#8220; leiten zum Apple App Store, die Links zur &#8222;App f\u00fcr Android&#8220; zum Google Play Store weiter. Die Websiten sind in framz\u00f6sischer Sprache formuliert.<\/p>\n\n\n\n<h5>Hier geht&#8217;s zur App und zur Website des MEN:<\/h5>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/\">Website<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/apps.apple.com\/de\/app\/mus%C3%A9e-de-lecole-de-nancy\/id1440045980\">App f\u00fcr iOS<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.nancymusees.menAndroid&amp;hl=de\">App f\u00fcr Android<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h5>Hier geht&#8217;s zur App und zur Website des MBA:<\/h5>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/\">Website<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/apps.apple.com\/de\/app\/mus%C3%A9e-des-beaux-arts-nancy\/id1420479488\">App f\u00fcr iOS<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.nancymusees.mbaAndroid&amp;hl=dehttps:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.nancymusees.mbaAndroid&amp;hl=de\">App f\u00fcr Android<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h5>Hier geht&#8217;s zur App der Villa Majorelle:<\/h5>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/apps.apple.com\/de\/app\/villa-majorelle\/id1488116109\">App f\u00fcr iOS<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.nancymajorelle.majorelleAndroid&amp;hl=en_US\">App f\u00fcr Android<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3>Bibliographie<\/h3>\n\n\n\n<p>[1] <em>Was das digitale Museum nicht kann<\/em> (2020), Andreas Kilb in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/kunst\/virtuelle-rundgaenge-was-das-digitale-museum-nicht-kann-16724997.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/kunst\/virtuelle-rundgaenge-was-das-digitale-museum-nicht-kann-16724997.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 05.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[2] <em>Schule von Nancy<\/em> (2020), Destination Nancy, Office de Tourisme, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/schule-von-nancy\/\">https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/schule-von-nancy\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[3] <em>Museen <\/em>(2020), Destination Nancy, Office de Tourisme, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/aktivitaeten\/erbe-und-kultur\/museen\/\">https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/aktivitaeten\/erbe-und-kultur\/museen\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[4] <em>Jugendstil\u2011Architektur<\/em> (2020), Destination Nancy, Office de Tourisme, erreichbar \u00fcber:  <a href=\"https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/jugendstil-architektur\/\">https:\/\/www.nancy-tourisme.fr\/de\/entdecken-sie-nancy\/hauptstadt-des-franzoesischen-jugendstils-art-nouveau\/jugendstil-architektur\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[5] <em>Das Museum \/ Seine Geschichte<\/em> (2020), Mus\u00e9e des Beaux Arts Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/das-museum-seine-geschichte-3222.html\">https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/das-museum-seine-geschichte-3222.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[6] <em>Die Sammlungen<\/em> (2020), Mus\u00e9e des Beaux Arts Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/die-sammlungen-3225.html\">https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/die-sammlungen-3225.html <\/a>(zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[7] <em>Le mus\u00e9e<\/em> (2020), Mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-des-beaux-arts.nancy.fr\/de\/die-sammlungen-3225.html\">https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/le-musee-2675.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[8] <em>Les collections<\/em> (2020), Mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-collections-2674.html\">https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-collections-2674.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[9] <em>Expositions pass\u00e9es<\/em> (2020), Mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-expositions\/expositions-passees-3030.html\">https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/les-expositions\/expositions-passees-3030.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[10] <em>La Villa Majorelle<\/em> (2020), Mus\u00e9e de l&#8217;\u00c9cole de Nancy, erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/la-villa-majorelle-2887.html\">https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/la-villa-majorelle-2887.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>[11] <em>T\u00e9l\u00e9chargez l&#8217;application<\/em>, Mus\u00e9e de l&#8217;\u00e9cole de Nancy (2020), erreichbar \u00fcber: <a href=\"https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/visiter\/telechargez-l-application-3067.html\">https:\/\/musee-ecole-de-nancy.nancy.fr\/visiter\/telechargez-l-application-3067.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 06.09.2020)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.04.2020 urteilt Andreas Kilb, virtuelle Angebote k\u00f6nnten realen Museen kaum nahe kommen, da ihnen die Raumerfahrung fehle [vgl. 1]. Eine Alternative, museale Inhalte in digitalen Umgebungen zu vermitteln sind hybride Apps. 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