Geschichten erzählen im Deutschunterricht. Eine Lese-Schreib-Projekt-Woche

Vom Dreh der Werbevideos

Die Arbeit an einem eigenen Werbefilm für das hergestellte Produkt bildete den Kern unseres Projekts und den Hauptfokus am dritten Tag. Nach einer langen Zeit der Planung war es nun an den Schülern selbstständig ihre Ideen in audio-visuelle Form zu bringen. Dafür planten wir beide Stundenblöcke und den Schulhof als Drehort ein. Besonders wichtig war uns, dass, selbst wenn Schüler ihr Video Zuhause drehen wollten, sie in der Schule bereits ein „Probevideo“ erstellten, damit am Ende jeder definitiv über mindestens einen Werbefilm verfügte.

Als größtes Problem begegneten wir dem plötzlichen Wegfall unseres Hauptdrehortes, denn aufgrund einer uns erst in der Stunde zuvor mitgeteilten Gedenkfeier der naheliegenden Sekundarschule, die sich den Schulhof mit dem Lyonel-Feininger-Gymnasium teilte, war der Hof ab der zweiten Pause gesperrt. In Zuge dessen waren wir gezwungen umzuplanen und die Schüler anstelle der frischen Luft am heißen Sommertag in das hallende Schulgebäude zuschicken, wodurch einige neue Probleme entstanden.

Zum einen wollten wir keine andere Klasse stören und beschränkten deshalb den Drehbereich auf den Flur vor unserem Raum sowie den unbelegten Raum nebenan, was dazu führte, dass die Gruppen gegenseitig beim Drehen auf die Füße traten. Ebenso schwierig war der klangliche Hintergrund, da es auf dem Gang stark hallte und selbst ein Flüstern meterweit zu hören war.

Am Ende des Tages schafften wir es aber mit viel Kraft die Schüler soweit zu unterstützen, dass alle ein Video abgedreht hatten. Die Längenbegrenzung für die Videos langen bei 1 bis 2 Minuten, wobei die Ergebnisse stark unterschiedlich ausfielen mit Werbefilmen, welche kaum länger als 30 Sekunden dauerten und einem, das 3 Minuten sogar überstieg.