{"id":11,"date":"2021-09-10T16:36:14","date_gmt":"2021-09-10T14:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/?page_id=11"},"modified":"2021-09-11T12:03:39","modified_gmt":"2021-09-11T10:03:39","slug":"essenz-waschbaeren-und-menschen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/essenz-waschbaeren-und-menschen\/","title":{"rendered":"Essenz: Waschb\u00e4ren und Menschen"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem wir nun den Waschb\u00e4ren als Tier mit seinen f\u00fcr ihn eigent\u00fcmlichen Merkmalen und Lebensweisen kennengelernt haben, m\u00f6chte ich mich in dem folgenden Abschnitt nun ausf\u00fchrlichst mit der Beziehung zwischen Waschb\u00e4r und Mensch allen voran aus <strong>literatur- sowie kulturwissenschaftlicher Perspektive<\/strong> heraus besch\u00e4ftigen. Dazu ist es zun\u00e4chst wichtig zu beleuchten, wie der Waschb\u00e4r als sogenannter <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neobiota\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neobiota\" target=\"_blank\">\u201eNeozoon\u201c<\/a> sich \u00fcberhaupt seinen Weg in unser \u00d6kosystem, unser Leben und damit in unsere Kultur gebahnt hat. Darauf aufbauend soll dann der Frage nachgegangen werden, wo der Waschb\u00e4r eine zentrale Gestalt in unserer Kultur darstellt. Der Kleinb\u00e4r wird dabei als <strong>literarisches bzw. kunstgeschichtliches Tier<\/strong> betrachtet, welches ma\u00dfgeblich Einfluss auf unsere St\u00e4dte nimmt und genommen hat. Ein Vergleich zwischen der <strong>amerikanischen Kultur<\/strong>, aus der der Waschb\u00e4r urspr\u00fcnglich stammt, und der <strong>deutschen Kultur<\/strong> sowie ein Blick in die Vergangenheit wird in diesem Zusammenhang ebenfalls angestrebt. Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich noch einmal die <strong>Konflikte<\/strong> zwischen Waschb\u00e4ren und Menschen in den Mittelpunkt meiner Betrachtung r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<h4><strong>Die (Verbreitungs-)Geschichte der Waschb\u00e4ren<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bis vor gar nicht allzu langer Zeit kam der Waschb\u00e4r ausschlie\u00dflich in Amerika, um genau zu sein zwischen dem s\u00fcdlichen Kanada und Panama, vor. Heute besiedelt er weite Teile Europas und sogar Asiens. Doch wie gelang dem Kleinb\u00e4ren dieser erfolgreiche Streitzug?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fangen wir ganz von vorne an: <\/strong>Bereits vor rund 40 Millionen Jahren waren sogenannte \u201eUr-Waschb\u00e4ren\u201c im tropischen Mittelamerika beheimatet. Diese wurden vor rund 10 Millionen Jahren aufgrund der Eiszeit dazu gezwungen, sich an die ver\u00e4nderten Umweltbedingungen anzupassen. Daraus ging die Gattung der <strong>\u201eProcyon\u201c<\/strong>, also der eigentlichen Waschb\u00e4ren, wie wir sie heute kennen, hervor. Der nordamerikanische Waschb\u00e4r existiert also bereits seit 2,5 Millionen Jahren auf dieser Erde und schaffte nicht nur den Sprung aus subtropischen Bereichen in die kalt-gem\u00e4\u00dfigten Breiten S\u00fcdkanadas, sondern auch zu uns nach Europa. Hat Kolumbus dabei etwa seine Finger im Spiel gehabt?<br>Auch wenn gro\u00dfe Seefahrer und Weltenentdecker wie Kolumbus und John Smith auf ihren Reisen in die \u201eNeue Welt\u201c durchaus Bekanntschaft mit den Waschb\u00e4ren machten und versuchten, ihnen bereits erste Namen zu geben, sind sie nicht daf\u00fcr verantwortlich, dass das Tier sich in unseren Breitengraden niederlassen konnte.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> <strong>Dies geschah erst Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund von drei Kernereignissen:<\/strong> So wurden im Jahre 1934 zun\u00e4chst zwei Waschb\u00e4rp\u00e4rchen vom damaligen Forstamt V\u00f6hl am Edersee (Hessen) ausgesetzt. \u00dcberliefert ist von diesem Ereignis ein Schreiben, in dem ein Gefl\u00fcgelz\u00fcchter dem Forstmeister von Berlepsch von zwei Waschb\u00e4rp\u00e4rchen berichtet, die er in seinen Gehegen hielt und ihm vorschlug, die Exoten freizulassen, \u201e,aus Freude unsere heimische Fauna bereichern zu k\u00f6nnen\u2018\u201c<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>. Dieser Brief markiert also den Beginn der Geschichte des Waschb\u00e4ren in Deutschland. Warum der Forstmeister dem benannten Vorschlag zugestimmt hat, ist aus heutiger Sicht schwer zu sagen. Zumindest machte der Gefl\u00fcgelz\u00fcchter sich keine gro\u00dfen Sorgen um m\u00f6gliche Auswirkungen des Waschb\u00e4ren auf das \u00d6kosystem und schob trotzdem jegliche Verantwortung von sich:<br><br>\u201e,Wenn auch nicht zu erwarten ist, da\u00df die Waschb\u00e4ren irgendwelchen nennenswerten Schaden machen werden, da sie [\u2026] Allesfresser sind und sich haupts\u00e4chlich von Kleintieren [\u2026], Waldbeeren und M\u00e4usen ern\u00e4hren, mu\u00df ich irgendwelche Haftung f\u00fcr eventuellen Schaden ablehnen. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn die harmlosen und netten Waschb\u00e4ren in den kurhessischen W\u00e4ldern heimisch w\u00fcrden[.]\u2018\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>.<br><br>Bemerkenswert ist auch, dass von Berlepsch die vier Tiere zun\u00e4chst ohne Erlaubnis aussetzte. Diese wurde ihm sp\u00e4ter zwar zuteil, jedoch mit einer Einschr\u00e4nkung, dass die Tiere unter Beobachtung bleiben sollten und \u00fcber eventuelle Sch\u00e4den sp\u00e4testens in einem Jahr Meldung gemacht werden m\u00fcsste. <strong>Das zweite Ereignis<\/strong> spielte sich in den letzten Kriegstagen ab, als 25 Waschb\u00e4ren aus einer Waschb\u00e4r-Farm nahe Berlin entkamen, da ihre Gehege durch die Detonation einer Bombe zerst\u00f6rt wurden. In den laubholz- und gew\u00e4sserreichen Landstrichen der M\u00e4rkischen Schweiz fanden sie jedoch Zuflucht. <strong>Zum Dritten<\/strong> zwang der eskalierende Vietnamkrieg 1966 die bei Laon in Nordfrankreich stationierten US-Soldaten dazu, ihren St\u00fctzpunkt unerwartet zu verlassen, sodass sie ihre aus der Heimat mitgebrachten Waschb\u00e4r-Maskottchen kurzerhand in die Freiheit der umliegenden W\u00e4lder entlie\u00dfen. <strong>Diese drei Kerngebiete der Waschb\u00e4ren lassen sich auch heute noch gut voneinander abgrenzen und bilden die Ausgangspunkte f\u00fcr nahezu die gesamte Waschb\u00e4rpopulation in Deutschland und Umgebung.<\/strong> Aufgrund von Bedenken einzelner Zoologen, dem Preisverfall auf dem Pelzmarkt sowie Meldungen von gepl\u00fcndert Obstb\u00e4umen stie\u00dfen die Neulinge jedoch schnell auf allgemeine Ablehnung seitens der Bev\u00f6lkerung. So schrieb der Verhaltensforscher Konrad Lorenz in einem Brief beispielsweise:<br><br>\u201e,Ich halte das Einf\u00fchren einer fremdl\u00e4ndischen Tierart, noch dazu, wenn es sich um eine so anpassungsf\u00e4hige wie den Waschb\u00e4ren handelt, f\u00fcr ausgesprochen gef\u00e4hrlich. Es ist nie abzusehen, welche R\u00fcckwirkungen das haben wird[.]\u2018\u201c<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a>.<br><br>Dies hatte zur Folge, dass der Waschb\u00e4r in den 1950er-Jahren zur <strong>Jagd<\/strong> freigegeben wurde mit dem Ziel, ihn auszurotten. So ging es in den 1970er- und 1980er-Jahren Tausenden von ihnen an den Kragen, jedoch ohne dem anfangs angestrebten Ziel auch nur ansatzweise nah zu kommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile haben sich die Waschb\u00e4ren in ganz Mitteldeutschland, den Benelux-Staaten, Ostfrankreich, Nordschweiz, \u00d6sterreich, Tschechien und D\u00e4nemark niedergelassen. In Deutschland wird er nach dem Naturschutzgesetz bereits als <strong>heimische Tierart<\/strong> bzw. nach dem Jagdrecht als nicht-fremde Wildart betrachtet. Die Chancen stehen gut, dass sie auch bald schon den Laubwaldg\u00fcrtel der gesamten n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re erobert haben werden und so sollte einem jeden bewusst sein: <strong>\u201eDer Waschb\u00e4r ist aus unserer Heimat nicht mehr wegzudenken, egal was man davon halten mag[.]\u201c<\/strong><a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/raccoons-4398911_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildnachweis: Foto von <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/herbert2512-2929941\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4398911\">Herbert Aust<\/a> auf <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4398911\">Pixabay<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4>Waschb\u00e4ren in der Kultur der Menschen<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eWaschb\u00e4r\u201c \u2013 spricht man dieses Wort einmal ganz bewusst, laut und langsam aus, kann man sich ein kleines Schmunzeln, gefolgt von vielen Fragezeichen kaum verkneifen: Ich pers\u00f6nlich bin der Vorstellung, wie ein Waschb\u00e4r meine W\u00e4sche w\u00e4scht, nicht ganz abgeneigt und wenn das putzige Fellkn\u00e4ul sie danach auch noch zum Trocknen aufh\u00e4ngt, da w\u00e4r\u2019s um mich geschehen. Was nach einer albernen Vorstellung klingt, ist gar nicht mal so weit von der Realit\u00e4t entfernt, wie man meinen w\u00fcrde. Aber betrachten wir die Sache doch von Beginn an: <strong>Kolumbus<\/strong> machte 1492 den ersten Versuch, unserem heutigen \u201eWaschb\u00e4ren\u201c einen passenden Namen zu geben und bezeichnete ihn \u00fcbersetzt als \u201estummen Hund\u201c. Kapit\u00e4n <strong>John Smith<\/strong> versuchte 1612 gar nicht erst, sich einen Namen f\u00fcr das Tierchen auszudenken, sondern zitierte die Indianer der Ostk\u00fcste Amerikas, die den Waschb\u00e4ren \u201eAroughcun\u201c oder \u201eAhrah-koon-em\u201c nannten. Aus diesen Begriffen formten die wei\u00dfen Siedler schlie\u00dflich das heute gebr\u00e4uchliche, englische Wort \u201eraccoon\u201c. In Deutschland taten sich die Wissenschaftler der 17. Und 18. Jahrhunderts hingegen sehr schwer, einen passenden Namen f\u00fcr den Waschb\u00e4ren zu finden und ihn damit einer Tiergattung zuzuordnen. Die heutige, wissenschaftliche Bezeichnung f\u00fcr den Waschb\u00e4ren lautet <strong>\u201eProcyon lotor\u201c<\/strong>. Dabei indiziert das Wort \u201eProcyon\u201c, dass der Waschb\u00e4r eine Art \u201eVorhund\u201c sowie eine eigenst\u00e4ndige Raubtiergattung darstellt. Der Begriff \u201elotor\u201c hingegen bedeutet \u201ewaschen\u201c und gr\u00fcndet auf dem <strong>Irrglauben<\/strong>, der Waschb\u00e4r wasche seine Nahrung. Tats\u00e4chlich aber waschen nur in Gefangenschaft gehaltene Kleinb\u00e4ren teilweise ihr Nahrung und f\u00fchren damit eine Art Leerlaufhandlung us, freilebende Tiere tun dies nicht.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/elena-rabkina-Bx2jFXcWsTQ-unsplash-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildnachweis: Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@rabkina?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Elena Rabkina<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/raccoon?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><br><br>In \u00e4lteren Deutschen Werken findet man au\u00dferdem die heute selten genutzte Bezeichnung \u201eSchupp\u201c, die laut dem Grimms W\u00f6rterbuch von dem russischen Wort f\u00fcr \u201ePelz\u201c abstammt.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Was in Anbetracht dessen, dass der Waschb\u00e4r in unsere sowie in der nordamerikanischen und russischen Kultur vor allem durch seinen <strong>Pelz<\/strong> und dessen Verarbeitung Spuren hinterlassen hat, als sehr interessant erscheint. Denn bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde Waschb\u00e4rpelz f\u00fcr Bes\u00e4tze und M\u00e4ntel verwendet. Dabei fungierte Halles Nachbarstadt Leipzig als einer der wichtigsten Umschlagspl\u00e4tze f\u00fcr den Weitertransport der Felle nach Russland. Doch erst in den 1920er-Jahren begann man in Deutschland damit, Waschb\u00e4ren zur Nutzung f\u00fcr Pelzzwecke zu z\u00fcchten. Seitdem genie\u00dft der Waschb\u00e4rpelz weltweit mal mehr, mal weniger Aufmerksamkeit in der Modewelt. So galt der Waschb\u00e4rmantel mit der Erfindung des Kraftfahrzeuges als das Chauffeurkleid schlechthin. Bis \u00fcber die 1930er-Jahre hinaus wurde als Statussymbol angesehen und sogar als \u201e,hundred Dollar coon coat\u2018\u201c<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> bedichtet. In den 1950er-Jahren l\u00f6ste Walt Disney einen regelrechten Hype um den Waschb\u00e4rpelz aus, als ihn er mit der Fernsehserie \u00fcber den amerikanischen Politiker Davy Crocket, der stets eine Waschb\u00e4r-M\u00fctze mit Schweif trug, zum It-Piece machte. Eine solche Kopfbedeckung bekam man zu dieser Zeit bereits f\u00fcr 17,50 Dollar.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> <strong>Doch wie steht es heute um die Rauchware?<\/strong> Momentan spielt Waschb\u00e4rpelz in der Modeindustrie eine eher kleine Rolle. Von einem \u201eTrend\u201c o.\u00e4. kann man dabei auf jeden Fall nicht sprechen. Nichtsdestotrotz verkaufen noch immer Luxusmarken wie Yves Saint Laurent<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> oder Woolrich<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> M\u00e4ntel mit Waschb\u00e4rpelz-Besatz, sodass man davon ausgehen kann, dass das Fell nach wie vor als attraktive Luxusware betrachtet wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-49\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/markus-spiske-ZziDMCi7DTo-unsplash-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildnachweis: Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@markusspiske?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Markus Spiske<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/fur?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur sein Pelz macht den Waschb\u00e4ren zu einer Art \u201eKulturgut\u201c. Vor allem in den USA wird kein Tier so stark mit der <strong>Geschichte<\/strong> des Landes assoziiert wie der \u201eraccoon\u201c, der seit vielen Jahrhunderten eng mit der nationalen Kultur verbunden ist. Manch einer wie der Zoologe Samuel I. Zeveloff fordert sogar, das Nationalsymbol des Adlers durch das des Waschb\u00e4ren zu ersetzen. Doch auch Experten wie Zeveloff kommen nicht umhin festzustellen, dass sich die Wahrnehmung des Waschb\u00e4ren aus Menschensicht mit der Zeit ver\u00e4ndert hat. Nichtsdestotrotz nimmt der kleine maskierte R\u00e4uber eine besondere Rolle in verschiedensten Kulturen verschiedenster Regionen ein. Besonders in der Kultur der <strong>indigenen V\u00f6lker<\/strong> Amerikas haben Waschb\u00e4ren als Nachbarn, Nahrungsmittel, Kleidungsst\u00fcck, Haustier und Symbol eine tragende Bedeutung. Denkt man beispielsweise an den allseits bekannten Disney-Film \u201ePocahontas\u201c so taucht auch dort ein Waschb\u00e4r namens \u201eMeeko\u201c als treuer Freund der Hauptfigur auf. Meeko wird in dem Film als schlaues und gieriges Tier dargestellt, welches gerne von anderen stielt. Auch Hohmann stellt fest, dass die Intelligenz und geistige Beweglichkeit des Waschb\u00e4ren ihm innerhalb der amerikanischen Folklore zu einem \u00e4hnlichen Image verholfen haben, wie es hierzulande dem Fuchs zugeschrieben wird<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> Und nicht nur die Disney-Verfilmung steht in engem Bezug zu dem Kleinb\u00e4ren. Auch in der realen Geschichte ist es <strong>Pocahontas<\/strong>, die John Smith ihre Sprache lehrt und damit den Grundstein f\u00fcr den heute in der englischen Sprache gebr\u00e4uchlichen Begriff \u201eraccoon\u201c legt. Der Waschb\u00e4r wird r\u00fcckblickend also nicht nur mit seinem Pelz und seiner wilden Natur-, sondern vor allem mit den indigenen V\u00f6lkern Amerikas assoziiert und \u201e[t]his relationship would define the raccoon\u2019s symbolism as a colonial commodity and emblem of North America[.]\u201c<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a>. Mit der Entwicklung der Britischen Kolonien in Nordamerika im 18. Jahrhundert wendet sich das Blatt jedoch: Der Kleinb\u00e4r wird weniger mit den indigenen V\u00f6lkern- und vielmehr mit der Wildheit der maskulinen, oft wenig-gebildeten <strong>Kolonisten <\/strong>in Verbindung gebracht. Dies wirft zwar einerseits kein gutes Licht auf ihn, andererseits machen die f\u00fcr die Kolonisten typischen und bereits erw\u00e4hnten Kappen aus Waschb\u00e4rfell den kleinen R\u00e4uber zu einem nationalen <strong>Symbol des Patriotismus<\/strong>: \u201eRaccoons became inextricably associated with American political identity and commercial expansionism in the years following the Revolution[.]\u201c<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a>. Mit der zunehmenden Verst\u00e4dterung, dem Pelzhandel sowie dem rasanten Anstieg der Waschb\u00e4rpopulation verlor der Waschb\u00e4r trotzdem nach und nach seinen Status als Nationalsymbol der USA, sodass er zusehends negativ dargestellt wurde, wie beispielsweise anhand der Karikatur von Abraham Lincoln als Waschb\u00e4r, der dem Tode geweiht ist, abzulesen ist. Hinzukommt, dass die immer weiter wachsende, \u201ewei\u00dfe\u201c Mittelschicht ab Ende des 19. Jahrhunderts die Abk\u00fcrzung \u201ecoon\u201c als Bezeichnung f\u00fcr Afro-Amerikaner verwendet. Das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Coon_hunting\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Coon_hunting\" target=\"_blank\">\u201eracoon-hunting\u201c<\/a> bekommt in diesem Zusammenhang eine neue Bedeutung in dem Sinne, dass \u201e[\u2026] slow, dull-witted, even degenerate Black men wasting time in brutish pleasure and avoiding respectable labor at night to chase after racoons [\u2026]\u201c<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a>. Anfang des 20. Jahrhunderts bedient sich auch der Ku-Klux-Klan solchen und \u00e4hnlichen Bezeichnungen. Dementsprechend wird das Wort \u201ecoon\u201c lange Zeit als rassistische \u00c4u\u00dferung gegen\u00fcber Afro-Amerikaner sowie indigenen V\u00f6lkern verwendet. <strong>Doch wie steht es heutzutage um den Waschb\u00e4ren in der amerikanischen Kultur?<\/strong> Nach wie vor betreiben einige sozio\u00f6konomisch schlechter gestellte US-Amerikaner vor allem im S\u00fcden des Landes Jagd auf Waschb\u00e4ren, um sie anschlie\u00dfend zu verspeisen. Mit den S\u00fcdstaaten ist der Waschb\u00e4r generell besonders verbunden, denn er taucht in vielen regionalen Gedichten, Geschichten und Liedern oftmals gemeinsam mit einem Opossum auf. In South Carolina erfreut sich dar\u00fcber hinaus die Jagd nach Waschb\u00e4ren mit Hunden, das sogenannte <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Coonhound\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Coonhound\" target=\"_blank\">\u201eCoonhound\u201c<\/a>, steigender Beliebtheit. Dabei stehen jedoch vor allem die F\u00e4higkeiten des Hundes- und weniger die des Waschb\u00e4ren im Vordergrund.<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> A<strong>lles in allem wird den Waschb\u00e4ren in Nord-Amerika heute kaum mehr gro\u00dfe Aufmerksamkeit zuteil, schlie\u00dflich geh\u00f6ren sie in vielen St\u00e4dten mittlerweile zum festen Inventar und fallen daher auch kaum noch auf.<\/strong> Doch genauso, wie sie das Land schon seit vielen Jahrhunderten besiedeln, werden sie den Menschen auch weiterhin erhalten bleiben: \u201eWhatever the future holds for our current imperial age, &nbsp;raccons are very likely to survive it[.]\u201c<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a>.<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/paul-einerhand-gIp8WnFJrSU-unsplash-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildnachweis: Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@pauleinerhand?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Paul Einerhand<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/hunting?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganz so gleichg\u00fcltig wie in Amerika steht man hierzulande dem Kleinb\u00e4ren nicht gegen\u00fcber.<\/strong> Artikel\u00fcberschriften wie <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article137663390\/Deutschland-wird-zum-Land-der-Waschbaeren.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article137663390\/Deutschland-wird-zum-Land-der-Waschbaeren.html\" target=\"_blank\">\u201eDeutschland wird zum Land der Waschb\u00e4ren\u201c<\/a><a href=\"#_ftn20\">[20]<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.waldwissen.net\/de\/lebensraum-wald\/wald-und-wild\/wildoekologie\/der-waschbaer-in-der-schweiz\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.waldwissen.net\/de\/lebensraum-wald\/wald-und-wild\/wildoekologie\/der-waschbaer-in-der-schweiz\" target=\"_blank\">\u201eDer Waschb\u00e4r \u2013 Ein Spitzbube mit Zerst\u00f6rungspotenzial\u201c<\/a><a href=\"#_ftn21\">[21]<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.hannover.de\/content\/download\/689268\/file\/25664_36.24_Info%204.3_Der%20Waschb%C3%A4r-%20ein%20Problemb%C3%A4r_rz_neu.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.hannover.de\/content\/download\/689268\/file\/25664_36.24_Info%204.3_Der%20Waschb%C3%A4r-%20ein%20Problemb%C3%A4r_rz_neu.pdf\" target=\"_blank\">\u201eDer Waschb\u00e4r \u2013 Ein Problemb\u00e4r!\u201c<\/a><a href=\"#_ftn22\">[22]<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.op-marburg.de\/Marburg\/Population-angestigen-Waschbaer-spaltet-die-Bevoelkerung\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.op-marburg.de\/Marburg\/Population-angestigen-Waschbaer-spaltet-die-Bevoelkerung\">\u201eS\u00fc\u00dfer, b\u00f6ser Waschb\u00e4r<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn23\">[23]<\/a> machen deutlich, dass die deutsche Bev\u00f6lkerung dem Tier und vor allem seiner rasanten Verbreitung eher kritisch gegen\u00fcbersteht. Auch in meiner Heimatstadt Halle an der Saale haben die Waschb\u00e4ren schon f\u00fcr die ein oder andere Schlagzeile gesorgt. So habe ich zun\u00e4chst mit Belustigung gelesen: \u201eEin Waschb\u00e4r hat am Dienstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz an der Moritzkirche in Halle (Saale) ausgel\u00f6st. Das Tier sa\u00df \u00fcber dem Eingangsportal der Kirche und schien dort nicht wegzukommen[.]\u201c<a href=\"#_ftn24\">[24]<\/a>. Doch ist auch dieser Artikel nur ein weiterer Beweis daf\u00fcr, dass die Waschb\u00e4ren sich meine Stadt l\u00e4ngst zu eigen gemacht haben. Wurden 2010 noch gerade einmal neun Waschb\u00e4ren im Stadtgebiet erlegt, so waren es 2015 bereits \u00fcber 100.<a href=\"#_ftn25\">[25]<\/a> Man kann davon ausgehen, dass die Zahlen bis heute angestiegen sind und auch in Zukunft weiter steigen. Kein Wunder also, wenn das Hallespektrum titelt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hallespektrum.de\/nachrichten\/umwelt-verkehr\/waschbaeren-putzige-laestlinge\/379871\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/hallespektrum.de\/nachrichten\/umwelt-verkehr\/waschbaeren-putzige-laestlinge\/379871\/\" target=\"_blank\">\u201eWaschb\u00e4ren: Putzige L\u00e4stlinge\u201c<\/a><a href=\"#_ftn26\">[26]<\/a> und dazu passend schreibt: \u201eImmer weniger scheu, geradezu dreist nisten die schlauen Tiere sich ein und bedienen sich schamlos in unseren Nutzg\u00e4rten und M\u00fclltonnen. Manche Vogelbrut und hoffnungsvoll reifendes Obst und Gem\u00fcse fielen ihnen schon zum Opfer[.]\u201c<a href=\"#_ftn27\">[27]<\/a>. Der Waschb\u00e4r genie\u00dft in Deutschland also allem Anschein nach keinen sonderlich guten Ruf. Vor allem die Frage, was man als Privatperson gegen die Sesshaftwerdung vom Waschb\u00e4ren im eigenen Garten tun kann, steht f\u00fcr viele im Vordergrund. Auch der Verzehr von Waschb\u00e4rfleisch ist in unseren Gefilden noch nicht wirklich angekommen und das, obwohl es f\u00fcr das Klima \u201e,[\u2026] deutlich besser [ist] einen Waschb\u00e4ren zu essen als Billigfleisch aus den Discountern[.]\u2018\u201c<a href=\"#_ftn28\">[28]<\/a>.<a href=\"#_ftn29\">[29]<\/a> Ganz anders als in Amerika haben wir in Deutschland anscheinend keinen Platz in unserem \u00d6kosystem f\u00fcr den kleinen \u201eNeuank\u00f6mmling\u201c und schon gar nicht erst in unserem Speiseplan oder unserer Kultur \u2013 au\u00dfer vielleicht f\u00fcr seinen Pelz, aber auch nur, wenn der gerade in Mode ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"848\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-1024x848.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-1024x848.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-300x248.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-768x636.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-1536x1272.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/naturkundenwaschbaeren\/files\/2021\/09\/michael-campos-ki6USL60soU-unsplash-2048x1696.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildnachweis: Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@maikfields?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Michael Campos<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/raccoon?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dies wird besonders deutlich, wenn man einmal den Begriff \u201eWaschb\u00e4r\u201c in eine einschl\u00e4gige Suchmaschine eingibt, wie die angebrachten Zeitungsartikel bereits gezeigt haben. Auch in unserer <strong>Literatur<\/strong> erscheint der Waschb\u00e4r als seltene Figur. Schlie\u00dflich haben wir ja schon den Fuchs, der beispielsweise eine tragende Rolle in vielen deutschen Fabeln spielt, wie Hohmann bereits erkannt hat. W\u00e4hrend meiner Recherche bin ich trotzdem auf zwei Kinderb\u00fccher gesto\u00dfen, die den Waschb\u00e4ren als Protagonisten implementiert haben. Zum einen beschreibt das Buch \u201eManuel und der Waschb\u00e4r\u201c<a href=\"#_ftn30\">[30]<\/a> von Martin Mei\u00dfner aus dem Jahre 1983, wie der kleine Junge Manuel nach langer Zeit endlich sein Schweigen bricht und seinen Sprachlehrer fragt, ob er auch die Sprache der Tiere beherrscht. Denn Manuel hat kurz zuvor das erste Mal in seinem Leben einen Waschb\u00e4ren gesehen, den er unwissend als \u201eDingo\u201c bezeichnet hat. Im Verlauf der Geschichte n\u00e4hert sich der kleine Junge dem Waschb\u00e4ren nicht nur immer weiter an, sondern besch\u00fctzt seinen Freund sp\u00e4ter auch davor, als Eierdieb bestraft zu werden.<a href=\"#_ftn31\">[31]<\/a> Dass Manuel in seinem Alter noch nie einen Waschb\u00e4ren gesehen hat, erscheint in Anbetracht des Erscheinungsjahres des Buches als besonders interessant. Heutzutage ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass gleichaltrige Kinder durchaus wissen, wie ein Waschb\u00e4r aussieht. Dies zeigt auch das zweite Kinderbuch, auf das ich w\u00e4hrend meiner Recherche gesto\u00dfen bin. Es tr\u00e4gt den Titel \u201e\u00dcber den gro\u00dfen Fluss\u201c<a href=\"#_ftn32\">[32]<\/a> und stammt von Armin Beuscher aus dem Jahre 2006. Das aufw\u00e4ndig illustrierte Buch ist f\u00fcr Kinder zwischen vier und f\u00fcnf Jahren vorgesehen und soll ihnen auf kindgerechte Art und Weise den Umgang mit Trauer sowie mit dem Verlust eines geliebten Menschen nahebringen. Auch wenn der Waschb\u00e4r auf dem Cover des Buches mit dargestellt wird, so ist es doch der Hase, der wie in vielen anderen deutschen Erz\u00e4hlungen die Hauptrolle in der Geschichte spielt.<a href=\"#_ftn33\">[33]<\/a> Nichtsdestotrotz erscheint es als Indikator f\u00fcr den wachsenden Bekanntheitsgrad des Waschb\u00e4ren und damit auch f\u00fcr seine voranschreitende Ausbreitung innerhalb Deutschlands, dass dieser im Jahre 2006 eine Figur in einem Kinderbuch darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn wir dem Waschb\u00e4ren hierzulande in freier Natur oder nachts in den St\u00e4dten begegnen, kommt es in Amerika gelegentlich vor, dass Waschb\u00e4ren auch als <strong>Heimtiere <\/strong>gehalten werden. Experten wie Hohmann und Bartussek raten jedoch dringlichst davon ab, insofern es sich bei dem betreffenden Tierchen nicht um ein Findelkind handelt. Denn \u201e[i]n Wahrheit ist der Waschb\u00e4r, auch wenn er noch so putzig aussieht, ein Wildtier, dessen Bed\u00fcrfnisse nicht immer mit denen des Menschen \u00fcbereinstimmen[.]\u201c<a href=\"#_ftn34\">[34]<\/a>. So ist eine Haushaltung nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich, da viele Tiere im Zuge ihrer Geschlechtsreife aggressiv werden k\u00f6nnen und nur eine fr\u00fchzeitige Kastration Abhilfe schafft. Hinzukommt, dass in Gefangenschaft gehaltene Waschb\u00e4ren aufgrund mangelnder Bewegung und\/oder falscher Ern\u00e4hrung oftmals verfetten und Verhaltensst\u00f6rungen entwickeln. Daher ist die Haltung in vielen Bundesstaaten Amerikas sowie seit 2016 in der Europ\u00e4ischen Union verboten:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWaschb\u00e4ren geh\u00f6ren nicht hinter Gitter oder ins Haus. Wer jemals einen wilden B\u00e4ren an einem Waldbach beobachten durfte, der wird das nicht nur verstehen, sondern auch wollen[.]\u201c<a href=\"#_ftn35\">[35]<\/a>.<a href=\"#_ftn36\">[36]<\/a> <a href=\"#_ftn37\">[37]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 43-53.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Zit. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 9.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Zit. Kampmann: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. Zit. n. Rolf Haag. S.9.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Zit. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. Zit. n. Konrad Lorenz. S. 18.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> &nbsp;Zit. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 20.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 9-21.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 43-45.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. W\u00f6rterbuchnetz: <em>Deutsches W\u00f6rterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm<\/em>. <a href=\"https:\/\/woerterbuchnetz.de\/?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GS19257#0\">https:\/\/woerterbuchnetz.de\/?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GS19257#0<\/a> (zuletzt abgerufen am 11.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Zit. Wikipedia: <em>Waschb\u00e4rfell<\/em>. Zit. n. Richard W. Service. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4rfell#cite_note-Ewing-19\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4rfell#cite_note-Ewing-19<\/a> (zuletzt abgerufen am 12.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Vgl. Wikipedia: <em>Waschb\u00e4rfell<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Vgl. Yves Saint Laurent: <em>Oversize-Parka aus Baumwollgabardine und Waschb\u00e4rpelz<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.ysl.com\/de-de\/mantel\/oversize-parka-aus-baumwollgabardine-und-waschbarpelz-583272Y969V2840.html\">https:\/\/www.ysl.com\/de-de\/mantel\/oversize-parka-aus-baumwollgabardine-und-waschbarpelz-583272Y969V2840.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 12.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Vgl. Woolrich: <em>Arctic Parka mit Waschb\u00e4rpelz<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.woolrich.com\/de\/de\/arctic-parka-mit-waschbaerpelz-CFWWOU0299FRUT0001_BLK.html\">https:\/\/www.woolrich.com\/de\/de\/arctic-parka-mit-waschbaerpelz-CFWWOU0299FRUT0001_BLK.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 12.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Vgl. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 70-71.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Zit. Burton, Antoinette und Renisa Mawani: <em>R is for Raccoon<\/em>. In: <em>Animalia: An Anti-Imperial Bestiary for Our Times. <\/em>Durham:Duke University Press 2020<em>.<\/em> S. 156.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Zit. Burton, Mawani: <em>R is for Raccoon<\/em>. S. 157.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Zit. Burton, Mawani: <em>R is for Raccoon<\/em>. S. 159.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Vgl. Zeveloff, Samuel I.: <em>Raccoons. A Natural History<\/em>. Vancouver\/Toronto: UBC Press 2002. S. 165-177. <a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=vnhVibvnzvIC&amp;oi=fnd&amp;pg=PP8&amp;dq=holmgren+raccoons&amp;ots=pm8YfEBW3R&amp;sig=4znLMimAvjg30YvTCpd3zvcgVMA&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=holmgren%20raccoons&amp;f=false\">https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=vnhVibvnzvIC&amp;oi=fnd&amp;pg=PP8&amp;dq=holmgren+raccoons&amp;ots=pm8YfEBW3R&amp;sig=4znLMimAvjg30YvTCpd3zvcgVMA&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=holmgren%20raccoons&amp;f=false<\/a> (zuletzt abgerufen am 02.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> Zit. Burton, Mawani: <em>R is for Raccoon<\/em>. S. 160.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Vgl. Burton, Mawani: <em>R is for Raccoon<\/em>. S. 153-161.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Zit. K\u00f6rner, Peer: <em>Deutschland wird zum Land der Waschb\u00e4ren<\/em>. In: <em>Welt<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article137663390\/Deutschland-wird-zum-Land-der-Waschbaeren.html\">https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article137663390\/Deutschland-wird-zum-Land-der-Waschbaeren.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\">[21]<\/a> Zit. L\u00e4ssig, Reinhard: <em>Der Waschb\u00e4r &#8211; Ein Spitzbube mit Zerst\u00f6rungspotenzial<\/em>. In: <em>waldwissen.net<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.waldwissen.net\/de\/lebensraum-wald\/wald-und-wild\/wildoekologie\/der-waschbaer-in-der-schweiz\">https:\/\/www.waldwissen.net\/de\/lebensraum-wald\/wald-und-wild\/wildoekologie\/der-waschbaer-in-der-schweiz<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref22\">[22]<\/a> Zit. Laske, Dorothea und Stephan Held: <em>Der Waschb\u00e4r \u2013 Ein Problemb\u00e4r!<\/em>. In: <em>Region Hannover<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.hannover.de\/content\/download\/689268\/file\/25664_36.24_Info%204.3_Der%20Waschb%C3%A4r-%20ein%20Problemb%C3%A4r_rz_neu.pdf\">https:\/\/www.hannover.de\/content\/download\/689268\/file\/25664_36.24_Info%204.3_Der%20Waschb%C3%A4r-%20ein%20Problemb%C3%A4r_rz_neu.pdf<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref23\">[23]<\/a> Zit. Berge, Hartmut: <em>S\u00fc\u00dfer, b\u00f6ser Waschb\u00e4r<\/em>. In: <em>Oberhessische Presse<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.op-marburg.de\/Marburg\/Population-angestigen-Waschbaer-spaltet-die-Bevoelkerung\">https:\/\/www.op-marburg.de\/Marburg\/Population-angestigen-Waschbaer-spaltet-die-Bevoelkerung<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref24\">[24]<\/a> Zit. Seppelt, Enrico; <em>Waschb\u00e4r an der Moritzkirche haut vor der Feuerwehr ab<\/em>. In: <em>Du bist Halle<\/em>. <a href=\"https:\/\/dubisthalle.de\/waschbaer-an-der-moritzkirche-haut-vor-der-feuerwehr-ab\">https:\/\/dubisthalle.de\/waschbaer-an-der-moritzkirche-haut-vor-der-feuerwehr-ab<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref25\">[25]<\/a> Vgl. Falgowski, Michael: <em>Plage in Halle?: Hundert Waschb\u00e4ren im Stadtgebiet erlegt<\/em>. In. <em>Mitteldeutsche Zeitung<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.mz.de\/lokal\/halle-saale\/plage-in-halle-hundert-waschbaren-im-stadtgebiet-erlegt-3086869\">https:\/\/www.mz.de\/lokal\/halle-saale\/plage-in-halle-hundert-waschbaren-im-stadtgebiet-erlegt-3086869<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref26\">[26]<\/a> Zit. Ferenz, H.J.: <em>Waschb\u00e4ren: Putzige L\u00e4stlinge<\/em>. In: <em>Hallespektrum<\/em>. <a href=\"https:\/\/hallespektrum.de\/nachrichten\/umwelt-verkehr\/waschbaeren-putzige-laestlinge\/379871\/\">https:\/\/hallespektrum.de\/nachrichten\/umwelt-verkehr\/waschbaeren-putzige-laestlinge\/379871\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref27\">[27]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref28\">[28]<\/a> Zit. Hell, Anna: <em>Wird Waschb\u00e4rfleisch zum Lebensmittel in Deutschland?<\/em>. In: <em>Augsburger Allgemeine<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/panorama\/Waschbaer-Wird-Waschbaerfleisch-zum-Lebensmitteltrend-in-Deutschland-id58571411.html\">https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/panorama\/Waschbaer-Wird-Waschbaerfleisch-zum-Lebensmitteltrend-in-Deutschland-id58571411.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref29\">[29]<\/a> Vgl. Hell: <em>Wird Waschb\u00e4rfleisch zum Lebensmittel in Deutschland?.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref30\">[30]<\/a> Zit. Meissner, Martin: <em>Manuel und der Waschb\u00e4r<\/em>. Godern: Pekrul &amp; Sohn Gbr 2011. <a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=cI8jBAAAQBAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PT2&amp;dq=manuel+und+der+waschb%C3%A4r&amp;ots=p8OBKtOsEh&amp;sig=nfWtD3JBtdldlHCZ3wKclkToSZk&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=manuel%20und%20der%20waschb%C3%A4r&amp;f=false\">https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=cI8jBAAAQBAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PT2&amp;dq=manuel+und+der+waschb%C3%A4r&amp;ots=p8OBKtOsEh&amp;sig=nfWtD3JBtdldlHCZ3wKclkToSZk&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=manuel%20und%20der%20waschb%C3%A4r&amp;f=false<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref31\">[31]<\/a> Vgl. Meissner: <em>Manuel und der Waschb\u00e4r<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref32\">[32]<\/a> Zit. Beuscher, Armin: <em>\u00dcber den gro\u00dfen Fluss: vom Abschiednehmen und Trauern, vom Mutfinden und Trostgeben; eine Geschichte<\/em>. D\u00fcsseldorf: Sauerl\u00e4nder 2006.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref33\">[33]<\/a> Vgl. Beuscher: <em>\u00dcber den gro\u00dfen Fluss<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref34\">[34]<\/a> Zit. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 173 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref35\">[35]<\/a> Zit. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 188.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref36\">[36]<\/a> Vgl. Hohmann, Bartussek: <em>Der Waschb\u00e4r<\/em>. S. 173-188.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref37\">[37]<\/a> Vgl. Wikipedia: <em>Waschb\u00e4r<\/em>. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4r#Haltung_als_Heimtier\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4r#Haltung_als_Heimtier<\/a> (zuletzt abgerufen am 17.08.2021).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir nun den Waschb\u00e4ren als Tier mit seinen f\u00fcr ihn eigent\u00fcmlichen Merkmalen und Lebensweisen kennengelernt haben, m\u00f6chte ich mich in dem folgenden Abschnitt nun ausf\u00fchrlichst mit der Beziehung zwischen Waschb\u00e4r und Mensch allen voran aus literatur- sowie kulturwissenschaftlicher Perspektive heraus besch\u00e4ftigen. 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