{"id":356,"date":"2024-12-12T11:55:23","date_gmt":"2024-12-12T10:55:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/?p=356"},"modified":"2024-12-12T15:31:22","modified_gmt":"2024-12-12T14:31:22","slug":"das-dikusa-projekt-auf-der-digital-history-tagung-in-halle-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/2024\/12\/das-dikusa-projekt-auf-der-digital-history-tagung-in-halle-2024\/","title":{"rendered":"Das DIKUSA-Projekt auf der Digital History Tagung in Halle 2024"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Sophie D\u00f6ring, Diana Lucia Feitsch, Dirk Goldhahn, Martin Munke, Franziska Naether<\/p>\n\n\n\n<p>Vom 19. bis 22. September 2024 fand an der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle die Tagung <a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-halle.de\/struktur\/hist-data\/dh_cs\/\">Digital History <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Citizen Science<\/a> statt. Alle zwei Jahre, immer im Wechsel mit dem Historikertag, treffen sich Fachvertreter*innen der digitalen Geschichtswissenschaften. F\u00fcr diese Veranstaltung haben wir eine Podiumsdiskussion zum <a href=\"https:\/\/dikusa.saw-leipzig.de\/\">\u201eDIKUSA\u201c-Projekt<\/a> eingereicht und wurden mit diesem Beitrag angenommen: \u201eGemeinsam forschen, individuell gestalten: Synergien und Herausforderungen in Verbundprojekten von Digital Humanities und Geschichtswissenschaften am Beispiel von DIKUSA\u201c. Am 21.09 war es schlie\u00dflich soweit: Wir konnten unsere vielf\u00e4ltigen Erfahrungen, Ideen, aber auch Fragen in Halle diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Projekt \u201eDIKUSA\u201c ist ein Verbundvorhaben von sechs landesgef\u00f6rderten au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen im Freistaat Sachsen. Es l\u00e4uft von 2022 bis Ende 2025 und wird mit knapp 1,5 Millionen Euro vom <a href=\"http:\/\/www.smwk.de\/\">S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft, Kunst und Tourismus<\/a> unterst\u00fctzt. Anfangs gab es rund 25, jetzt um die 15 Besch\u00e4ftigte. Koordiniert wird die Ma\u00dfnahme vom <a href=\"https:\/\/werkd.saw-leipzig.de\/\">KompetenzwerkD <\/a>an der S\u00e4chsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, und es existieren zahlreiche Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Museen und Archiven, allen voran mit der <a href=\"https:\/\/www.slub-dresden.de\/\">S\u00e4chsischen Landesbibliothek \u2013 Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek (SLUB)<\/a> in Dresden. Diese ist mit ihrem <a href=\"https:\/\/kartenforum.slub-dresden.de\/\">Virtuellen Kartenforum<\/a> ein wichtiger Partner innerhalb des Verbundprojekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt besteht aus zwei Komponenten \u2013 zum einen sechs Projekte der sechs Forschungseinrichtungen, <a href=\"https:\/\/www.saw-leipzig.de\/de\/projekte\/dikusa\">die hier vorgestellt werden<\/a>, zum anderen gezielte Infrastrukturentwicklung: Die sechs Einrichtungen sollen im Bereich der Digital Humanities bef\u00e4higt werden, auch zuk\u00fcnftig f\u00fcr Forschungsvorhaben der Erforschung des Kulturerbes gut aufgestellt zu sein. Dies geschieht mit einer Art \u201eToolbox\u201c, mittels der Softwares, Workflows und Know-How vom KompetenzwerkD in die Einrichtungen hineingetragen werden. Das betrifft beispielsweise Ma\u00dfnahmen des Forschungsdatenmanagements, der Erfassung, Vernetzung und Analyse von Forschungsdaten sowie Aktionen im Bereich des Wissenstransfers. Hier geht es um eine Schulung der Mitarbeitenden mittels Workshops, aber auch um Wissenschaftskommunikation und nat\u00fcrlich Publikation der Projektergebnisse in klassischen Formaten, als Datensets und in Form von Forschungssoftware. Unsere Podiumsdiskussion auf der Digital History Tagung war auch eine Veranstaltung, die in die Kategorie des Wissenstransfers f\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Team hatte sich zwei Themenkomplexe f\u00fcr die Podiumsdiskussion vorgenommen: Zum einen die Datenmodellierung in ausgew\u00e4hlten Teilprojekten und in der Zusammenf\u00fchrung in dem \u00fcbergeordneten Forschungsdatenregister, zum anderen das Thema der Datenerfassung in den Teilprojekten. Diese beginnt zum Teil mit klassischer Archivarbeit und nicht digitalen Quellen, von denen man schlie\u00dflich zu strukturierten und vernetzten Daten kommen m\u00f6chte. Dank der Auszeichnung mit Normdaten, die unterst\u00fctzt durch Reconciliation vonstattengeht, werden eine Integration \u00fcber Projektgrenzen hinweg und schlie\u00dflich ein Import ins DIKUSA-Forschungsdatenregister m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Es diskutierten dazu Diana Lucia Feitsch, Projektmitarbeiterin im<a href=\"https:\/\/www.leibniz-gwzo.de\/de\/forschung\/kultur-und-imagination\/erbe-und-kanon\/dikusa-mobilitaet-und-migration-von-kuenstlern\"> DIKUSA-GWZO-Teilprojekt<\/a>, Sophie D\u00f6ring, bis zum Sommer Projektmitarbeiterin im <a href=\"https:\/\/www.isgv.de\/institut-re\/mitarbeiter\/digitales-verbundprojekt\">DIKUSA-ISGV-Teilprojekt<\/a> und seit Kurzem im Projekt \u201e<a href=\"https:\/\/www.isgv.de\/projekte\/geschichte\/tg70\">Entwicklung einer nationalen Datenbankstruktur f\u00fcr historische Ortsdaten<\/a>\u201c, das eng mit DIKUSA zusammenarbeitet, Martin Munke, <a href=\"https:\/\/www.slub-dresden.de\/ueber-uns\/kontakte-und-ansprechpersonen\/martin-munke\">Leiter des Referats Saxonica und Kartensammlung der SLUB<\/a>, sowie Dirk Goldhahn, <a href=\"https:\/\/www.saw-leipzig.de\/de\/mitarbeiter\/goldhahnd\">Mitarbeiter am KompetenzwerkD<\/a> und insbesondere mit dem Bereich Datenmodellierung und Forschungsdatenmanagement betraut. Moderiert wurde die Diskussion von Franziska Naether vom KompetenzwerkD, welche dort unter anderem zust\u00e4ndig f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.saw-leipzig.de\/de\/mitarbeiter\/naetherf\">Koordinierung und Wissenstransfer<\/a> ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Diskussionsrunde zur Datenmodellierung wurde von Dirk Goldhahn eingeleitet, der zun\u00e4chst die Kernontologie des DIKUSA-Projekts vorstellte und darauf einging, wie in den Teilprojekten spezifische Modelle entwickelt wurden. Diana Lucia Feitsch berichtete, wie sie zun\u00e4chst ausgehend von den Quellen Kategorien und Schlagworte im Team erstellte, die wichtige Beschreibungen und Strukturen f\u00fcr die zu verarbeitenden und speichernden Daten darstellten. Daran kn\u00fcpfte sich auch die Frage nach der Visualisierung von Daten und der Entwicklung entsprechender Datenmodelle. Bei den Kategorien handelt es sich zum Beispiel um k\u00fcnstlerische Berufe des 17. Jahrhunderts, spezifische Techniken in Malerei und anderen bildenden K\u00fcnsten oder um eine Terminologie der h\u00f6fischen Kultur. Hieraus k\u00f6nnen Ontologien wie die \u201e<a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-halle.de\/struktur\/hist-data\/ontologie\/\">Ontologie historischer, deutschsprachiger Berufs- und Amtsbezeichnungen<\/a>\u201c (OhdAB) der Universit\u00e4t Halle angereichert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sophie D\u00f6ring trug einige Aspekte aus dem Prozess der Datenmodellierung des <a href=\"https:\/\/hov.isgv.de\/\">Historischen Ortsverzeichnisses f\u00fcr Sachsen<\/a> (HOV) am ISGV bei. Dieses Projekt bestand bereits vor DIKUSA und entwickelte sich urspr\u00fcnglich aus einer <a href=\"https:\/\/hov.isgv.de\/info\/ueber-das-projekt\">Buchpublikation <\/a>(ab 1957) heraus, welche in ein Webportal \u00fcberf\u00fchrt wurde und nun mittels des DIKUSA-Projekts im Bereich der Datenmodellierung und auch der Datenerfassung weiter verfeinert werden konnte. Dazu musste und m\u00fcssen Transfers einer nicht-digitalen\/analogen Publikationsform&nbsp; in die Linked-Open-Data-Welt etabliert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Generelle Herausforderungen im Bereich der Modellierung von Ortsdaten bestehen dabei beispielsweise in der Klassifikation einzelner Lokalit\u00e4ten, die verschwinden, sich (wieder) neu gr\u00fcnden \u2013 zum Teil am gleichen, zum Teil an einem anderen Ort, die auf umgangssprachliche Bezeichnungen aus der Bev\u00f6lkerung zur\u00fcckgehen, die zun\u00e4chst keine verwaltungsspezifische Lokalit\u00e4t meinen, oder auch der schwierige Umgang mit W\u00fcstungen. Hinzu kommt, dass in Quellen oftmals recht unspezifisch auf Orte verwiesen wird, so dass nur schwerlich eine Verkn\u00fcpfung zwischen der Erw\u00e4hnung eines Ortes in einer Quelle und den Koordinaten eines Punkts oder eines Areals auf einer Karte erfolgen kann. Da solche Punkte generelle Probleme \u00fcber die DIKUSA-Laufzeit hinaus darstellen, werden diese nun in dem neuen Projekt von Sophie D\u00f6ring angegangen, im Schulterschluss mehrerer Institutionen innerhalb der <a href=\"https:\/\/4memory.de\/task-areas\/task-area-2-data-connectivity\/\">Task Area 02 Data Connectivity des NFDI4Memory-Konsortiums<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/4memory.de\/4memory-community-forum\/\">Konferenzprogramm<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Virtuellen Kartenforum erfolgt die Datenmodellierung mit dem Standard-Dateiformat <a href=\"https:\/\/geojson.org\/\">GeoJSON<\/a>. Die gro\u00dfe Herausforderung ist es dabei, ob man recht generische Datenmodelle verwenden kann oder extrem spezifisch wird &#8211; wie beispielsweise in dem neuen Projekt \u201e<a href=\"https:\/\/hait.tu-dresden.de\/ext\/institut\/hait-neues-24284\/\">IDOHIST<\/a>\u201c, wusste Martin Munke zu berichten. Dies ist auch eine Fragestellung, die beispielsweise in den NFDI-Konsortien wie 4Memory diskutiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man ein Datenmodell f\u00fcr einzelne Projekte und das \u201e\u00fcbergeordnete Ganze\u201c hat, kann ein n\u00e4chster Schritt sein, die Forschungsdaten digital zu erfassen. F\u00fcr viele der Forschenden ging es nat\u00fcrlich zun\u00e4chst in die Archive und Sammlungen oder ins Literaturstudium, um die meist analog vorliegenden Forschungsdaten zusammenzutragen. Schlie\u00dflich muss alles in einem Datenbanksystem erfasst werden. F\u00fcr einige Forschungsprojekte in DIKUSA war der Fall von vornherein klar, wo das geschieht: im ISGV im Backend des HOV, am Sorbischen Institut im <a href=\"https:\/\/www.serbski-institut.de\/projekte-zentrale-vorhaben\/kulturerberegister\/\">Register zu Sorbischen Kulturdaten<\/a>, an der S\u00e4chsischen Akademie in der Plone-basierten <a href=\"https:\/\/wismut.saw-leipzig.de\/\">Wismut-Erbe-Plattform<\/a>. Die anderen Institute haben jedoch kein festgelegtes System: Daher wusste Dirk Goldhahn zu berichten, wie man sich im Vorfeld der Antragstellung durch zahlreiche Systeme durchgetestet hatte, darunter <a href=\"https:\/\/wikiba.se\/\">Wikibase<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Main_Page\">WikiData<\/a>, <a href=\"https:\/\/database.factgrid.de\/wiki\/Main_Page\">FactGrid<\/a>, <a href=\"https:\/\/openatlas.eu\/\">Open Atlas<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.geovistory.org\/\">Geovistory<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.gnm.de\/forschung\/archiv\/wisski\">WissKI<\/a>, <a href=\"https:\/\/researchspace.org\/\">ResearchSpace<\/a> und weitere. Dies f\u00fchrte schlie\u00dflich zu der Entscheidung, ein eigenes flexibles und zeitgleich leichtgewichtiges System namens <a href=\"https:\/\/werkd.saw-leipzig.de\/forschungssoftware\/weedata\/\">Weedata <\/a>zu erstellen und einzuf\u00fchren. Dirk Goldhahn erkl\u00e4rte generelle Funktionalit\u00e4ten, und Diana Lucia Feitsch zeigte, wie sie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, wie beispielsweise den Maler David von Krafft, und deren Lebensdaten, berufliche Stationen, Werke und Reisen zu verschiedenen europ\u00e4ischen H\u00f6fen erfasst. Und wie sich dadurch Netzwerke zwischen u. a. Kunstschaffenden und Auftraggebenden aufzeigen und visualisieren lassen. Sie wusste auch zu berichten, wie sich das Projekt von einer Museums-App von \u201e<a href=\"https:\/\/www.leibniz-gwzo.de\/de\/forschung\/kultur-und-imagination\/erbe-und-kanon\/bellum-et-artes-kooperations-und\">Bellum et Artes<\/a>\u201c zu einem von der HTW Dresden entwickelten Forschungstool wandelte und damit g\u00e4nzlich neue Fragestellungen und Funktionalit\u00e4ten an die Software herangetragen wurden. Was dazu f\u00fchrte, dass von vornherein die Schnittstelle zwischen Weedata und der Anwendung mitgedacht werden musste. Die Webanwendung erm\u00f6glicht z. B. durch die in Weedata erhobenen Daten K\u00fcnstlermobilit\u00e4t auf Karten dynamisch darzustellen und gleichzeitig eigene Anfragen durch den Nutzer zu formulieren. Auch mehrere Biases spielen dabei eine Rolle. Denn mit der Auswahl, was man erforscht und was man in eine Datenbank aufnimmt, geht ja schon eine gewisse Kuratierung und Einschr\u00e4nkung des Materials einher. Diese Fragestellungen werden in den n\u00e4chsten Monaten das DIKUSA-Projekt besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sophie D\u00f6ring erlaubte einen Blick in den Maschinenraum des HOV, das jetzt technisch auf <a href=\"https:\/\/saxorum.hypotheses.org\/10815\">einer neuen Basis bei der Datenerfassung<\/a> angekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Einbindung des Virtuellen Kartenforums in DIKUSA erfolgt, wird vor allem das Jahr 2025 zeigen, wenn es um die Visualisierung der Forschungsdaten gehen wird. \u00dcber den Web-Map-Service (WMS) ist es schon seit l\u00e4ngerem m\u00f6glich, Karten aus dem Kartenforum in ein eigenes Geoinformationssystem einzubringen. \u00dcber GeoJSON-Dateien ist nun auch die Verkn\u00fcpfung mit anderen Informationen und Datenbanken m\u00f6glich, wie Martin Munke und Dominik Stoltz es <a href=\"https:\/\/saxorum.hypotheses.org\/11669\">k\u00fcrzlich auch andernorts beschrieben<\/a>. Auch in das Datenerfassungstool Weedata und die Webanwendung des GWZO k\u00f6nnen dank der bereitgestellten Schnittstellen Karten des Virtuellen Kartenforums eingebunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss der Debatte betonten die Beteiligten, wie wichtig es ist, im Verbund agil zu bleiben und sich kurzfristig miteinander abzustimmen. Dazu sind Jours fixes und themenbezogene Workshops wie zu den Themen Datenmodellierung, Forschungsdatenmanagement, aber auch anderen inhaltlichen Fragen wie die bereits erw\u00e4hnten Biases von N\u00f6ten \u2013 auch, damit ein Teamgef\u00fchl entsteht und man sich gemeinsam weiterentwickeln und fortbilden kann, denn es wird auch eine Zeit nach DIKUSA geben. Wichtig ist dabei die Vernetzung mit anderen Kolleg*innen und Projekten in der Digitalen Geschichtswissenschaft, den NFDI-Konsortien und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Schlussrunde betonten die Beteiligten, wie wichtig es sei, sich gerade bei den Fachtermini der Geschichtswissenschaften und der Digital Humanities miteinander auszutauschen und aufeinander zuzugehen. Dies hat f\u00fcr das Team soweit geklappt, aber f\u00fcr die gesamte Breite der Geschichtswissenschaften ist hier noch ein St\u00fcck zu gehen, da die Mehrheit nach wie vor konventionell (hermeneutisch) arbeitet und bisher noch nicht in hohem Ma\u00dfe Methoden der Digital Humanities anwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf das Oberthema der Hallenser Tagung wurde zum Abschluss noch diskutiert, inwiefern auch B\u00fcrgerwissenschaftler*innen Nutzen aus DIKUSA ziehen k\u00f6nnen. Zum einen werden nach Projektende die Forschungsdaten, Tools und weitere Informationen zum Projekt digital vorliegen. Aber dadurch, dass DIKUSA auch Tools, Workflows und Strukturen etabliert hat, die kollaboratives Arbeiten gezielt erm\u00f6glichen, ist damit auch die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet f\u00fcr Folgeprojekte mit Modulen, die auch eine Beteiligung im Bereich Citizen Science m\u00f6glich machen. Dieser Weg war zun\u00e4chst nicht vorhanden, aber nun wird es ihn geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und Interessierten und m\u00f6chten unseren Dank speziell den Hallenser Kolleg*innen aussprechen f\u00fcr die wunderbare Digital History Tagung 2024 und die Gelegenheit, unser Projekt zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-1024x524.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-357\" width=\"505\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-300x154.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-768x393.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-1536x786.jpg 1536w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/nfdi4memory\/files\/2024\/12\/DIKUSA_team-2048x1048.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 505px) 100vw, 505px\" \/><figcaption>Bild: Eric Iwanski<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Sophie D\u00f6ring, Diana Lucia Feitsch, Dirk Goldhahn, Martin Munke, Franziska Naether Vom 19. bis 22. 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