Mindestlohn als Beitrag zur Haushaltskonsolidierung

Was sonst noch in der Welt passiert

Für alle Unterstützer des Mindestlohns bzw. Mindestlohnskeptiker, die den Nutzen eines gesetzlich festgelegten Mindestlohnes noch nicht glauben wollen, sei dieses aktuelle Flugblatt zur Lektüre empfohlen:

https://blogs.urz.uni-halle.de/wahlen/files/2011/06/entlastung-durch-10-euro-mindestlohn.pdf

 

2 Comments

2 Comments

  1. Soeren  •  Jun 27, 2011 @10:42

    Wie hat man berechnet, dass 219.000 neue Arbeitsplätze entstehen?!

  2. Stefan Dorl  •  Jun 27, 2011 @14:40

    Das Flugblatt bezieht sich auf eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Namen „Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns“, zu finden z. B. hier: http://blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/004/4248.pdf.
    Dort findest du auf Seite 20 eine Tabelle, in der auch diese Beschäftigtenzahl-Zuwächse genannt werden. Gleichzeitig wird im Text auch darauf hingewiesen, dass Beschäftigteneffekte schwer vorhersehbar sind und von den getroffenen Modellannahmen der jeweiligen Studie abhängen.
    Meiner Meinung nach wäre ein Mindestlohn auch dann gerechtfertigt, wenn er zu geringfügigen Arbeitsplatzverlusten führen würde. Es stimmt einfach nicht, dass die Hauptsache für alle Menschen ist, überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben. Auch die Qualität eines Arbeitsplatzes, dazu zählt auch die Entlohnung, ist sehr wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die über eine Million Menschen, die trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt mit Hartz IV-Leistungen aufbessern („Aufstocker“) müssen, sonderlich glücklicher sind als Leute ohne Arbeit.
    Die Frage von der Entstehung neuer Arbeitsplätze ist vor allem eine Frage der Arbeitszeit(verkürzung). Dazu lese man diesen Artikel der Jungen Welt: http://www.jungewelt.de/2011/06-27/048.php

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