{"id":212,"date":"2017-02-05T12:42:56","date_gmt":"2017-02-05T11:42:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/?p=212"},"modified":"2017-08-28T22:44:55","modified_gmt":"2017-08-28T20:44:55","slug":"positionspapier-der-pluralen-oekonomik-halle-zur-lehre-im-wirtschaftswissenschaftlichen-bereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/positionspapier-der-pluralen-oekonomik-halle-zur-lehre-im-wirtschaftswissenschaftlichen-bereich\/","title":{"rendered":"Positionspapier der Pluralen \u00d6konomik Halle zur Lehre im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Legitimationskrise, Wettbewerb und Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften &#8211; Ein Beitrag \u00fcber eine nicht gef\u00fchrte Debatte an der MLU Halle.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Weltweit rebellieren Studierende gegen die theoretische Einf\u00e4ltigkeit im Studium der Wirtschaftswissenschaften.&#8220;<\/p>\n<p>Mit diesem Satz wird das Selbstverst\u00e4ndnis der Initiative neue Plurale \u00d6konomik Halle eingeleitet. Doch nur mit dem Befund einer allgemeinen Unzufriedenheit \u00fcber die Lehre in der VWL ist es nicht getan. In der folgenden Ausf\u00fchrung wollen wir unsere Kritik ausf\u00fchrlich und auf die Uni Halle bezogen darstellen und dabei auch auf etwaige Konsequenzen und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge der beschriebenen Problematiken eingehen.<\/p>\n<p><strong>Das Kernproblem\/ Der Ursprung<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Finanzkrise 2008 wird auf breiter Basis und in \u00f6ffentlichen Medien \u00fcber eine Legitimationskrise in der VWL diskutiert. Dies basierte auf dem scheinbar offensichtlichen Befund, dass die Finanzkrise mit ihren verheerenden Folgen durch die \u00d6konomInnen kaum oder gar nicht vorhergesehen wurde und auch die empfohlenen Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung h\u00f6chst umstritten in ihrer Ausf\u00fchrung, sowie Auswirkungen sind. Daraus abzuleiten ist nach wie vor ein notwendiger Wechsel in der Forschung und Lehre der \u00d6konomik, welche sich in Forschung und Lehre oft nur auf eine Theorieschule, die Neoklassik, beschr\u00e4nkte. Diese ist kein monolithischer Block, doch sie zeichnet sich durch besondere Konzepte und Annahmen aus, wie zum Beispiel die der rationalen Erwartungen (homo oeconomicus), makro\u00f6konomischer Gleichgewichtsmodelle und eine damit einhergehende Mathematikfixierung sowie die Fokussierung auf Nutzenmaximierung durch Wachstum und materiellen Reichtum. Trotz des offensichtlichen Versagens dieser Theoriefragmente, wird weiterhin an ihnen festgehalten.<\/p>\n<p>&#8222;[A] plurality of paradigms in economics and in social sciences in general is not only an obvious fact but also a neccessary and desirable phenomen in a very complex and continually changing subject&#8220; &#8211; K. Rothschild<\/p>\n<p>Die Forderung nach Pluralit\u00e4t ist nicht nur anhand der immer komplexer werdenden Zusammenh\u00e4nge in der Wirtschaft zu begr\u00fcnden, sondern ergibt sich auch logisch aus einem offenen Wissenschaftsverst\u00e4ndnis. Dieses l\u00e4sst ein Nebeneinander verschiedenster Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze zu, um m\u00f6glichst wenige Erkenntnisse auszulassen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Dabei liegt der Fokus nicht auf einem &#8222;Anything Goes&#8220;, sondern auf einem &#8222;Daring to Diversify&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Machtverh\u00e4ltnisse und Reproduktionsmechanismen der Wirtschaftswissenschaften<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;The competition between paradigms is not the sort of battle that can be resolved by proofs.&#8220; &#8211; T. S. Kuhn<\/p>\n<p>Dass ein &#8222;Daring to Diversify&#8220; bei den meisten \u00d6konomInnen zwar auf offene Ohren trifft, in der Praxis aber bisher kaum angekommen ist (Einstellung-Praxis-L\u00fccke), liegt an den Macht- und Reproduktionsstrukturen, in denen sich WirtschaftswissenschaftlerInnen wiederfinden.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> So scheint eine in naher Zukunft sich entwickelnde heterodoxe Forschung dadurch gehemmt, dass sich die Forschung in einem Kreislauf der Reproduktion befindet.<\/p>\n<p>Es sind die gleichen Studierenden, welche sp\u00e4ter in Medien, Think Tanks und anderen Institutionen mit den neoklassischen Methoden arbeiten werden und diese bei der Besch\u00e4ftigung der n\u00e4chsten Studierendengeneration voraussetzten. Es ist der gleiche wissenschaftliche Nachwuchs, der weiterhin die neoklassische Politikempfehlung ausspricht, die auf realit\u00e4tsfernen Modellen beruhen und bereits offensichtlich gescheitert sind. Schlussendlich tun \u00d6konomisierung und Verschulung der universit\u00e4ren Lehre ihr \u00fcbriges, um alternative Inhalte und Raum f\u00fcr kritische Nachfrage zu verhindern. Auch der neoliberal gesinnte \u00dcberbau aus einflussreichen PolitikerInnen und Wirtschafts-Akteuren unterst\u00fctzt die Neoklassik, welche die theoretische Grundlage f\u00fcr viele ihrer Forderungen liefert.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Von einem fairen Wettbewerb mit gleichen Chancen, wie ihn viele liberale ProfessorenInnen fordern, kann also ausgerechnet in den Wirtschaftswissenschaften nicht geredet werden. Eher scheint es ein Monopol der Neoklassik auf die Meinungsbildung zu geben, innerhalb dessen sich wie bei jedem gutem Monopol durch Partizipation daran hohe Gewinne in Form von Posten und Publikationen ergeben.<\/p>\n<p><strong>Konkrete Auswirkungen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else&#8220; &#8211; J. M. Keynes<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, es handelt sich hier um eine abgehobene Diskussion im Elfenbeinturm. Eine solche scheint es aber nur auf den ersten Blick zu sein. Denn die aus\u00a0den neoklassischen Modellen abgeleiteten Politikempfehlungen sind die Grundlage f\u00fcr die neoliberale Austerit\u00e4tspolitik der letzten Jahre. Privatisierung von \u00f6ffentlichen Diensten, \u00d6konomisierung der Bildung und Prekarisierung der Arbeitnehmer sind indirekte Folgen einseitiger neoklassischer Forschung und Lehre. Durch Publikationen in Wirtschaftszeitungen und wirtschaftspolitische Beratungst\u00e4tigkeiten bestimmen sie den \u00f6ffentlichen Diskurs und damit auch letztendlich die politischen Entscheidungen.<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten sichtbar wurde dies im Zuge der Schuldenkrise in Griechenland, als man bewusst nachfrageorientierte Politiken ignorierte und ohne demokratische Legitimierung eine Austerit\u00e4tspolitik durchsetzte, die im Falle Griechenlands zu einer Verschlimmerung der wirtschaftlichen Lage f\u00fchrte.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Die Proklamation von &#8222;There is no Alternative&#8220; und das damit eingehende Abw\u00fcrgen alternativer politischer Ideen f\u00fchrt zudem zu Politikverdruss und \u00f6ffnet PopulistInnen den Weg, wie man am aktuellen Beispiel der USA und vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sehen kann.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Ein offener und differenzierter Ansatz ist unverzichtbar, um sich solcher latent wirkenden Folgen von Wirtschaftspolitik bewusst zu werden. Daf\u00fcr m\u00fcssen in der \u00f6konomischen Lehre auch reflexive Kompetenzen vermittelt werden. Die Studierenden m\u00fcssen lernen, \u00fcber die \u00d6konomik als Wissenschaft, aber auch \u00fcber politische wie ethische Implikationen und Resultate der vermittelten Modelle kritisch nachzudenken.<\/p>\n<p><strong>Die Situation an der MLU-Halle \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Martin-Luther-Universit\u00e4t und ihre Wirtschaftswissenschaften \u00a0blicken auf eine lange Tradition zur\u00fcck, die eng mit dem Fortschritt in \u00a0Wissenschaft und Gesellschaft verbunden ist. [&#8230;] Der \u00a0Wirtschaftswissenschaftliche Bereich kn\u00fcpft [&#8230;] an diese Traditionen an. Er bietet [..] eine moderne wirtschaftswissenschaftliche und international orientierte Ausbildung.&#8220;<\/p>\n<p>So stellt sich der wirtschaftswissenschaftliche Bereich der MLU Halle auf ihrer Website vor. Dass zwischen Anspruch und Realit\u00e4t Welten liegen, kann jeder Studierende der Wirtschaftswissenschaften t\u00e4glich erfahren. Wie ernst es die Universit\u00e4t zum Beispiel mit dem Wort &#8222;modern&#8220;, verstanden als zeitgem\u00e4\u00df\/aktuell, nimmt, kann man daran sehen, dass von den im Modulhandbuch erw\u00e4hnten &#8222;Aktuellen Fragen der VWL&#8220; seit mehreren Semester kaum etwas angeboten wird. Seit Jahren installierte Lehrst\u00fchle scheinen sich nicht mehr um aktuelle Fragen der Studierenden zu k\u00fcmmern und bieten kaum Plattformen, bei denen man sich als interessierte\/r Student\/in engagieren k\u00f6nnte. Noch nicht mal g\u00e4ngige Adaptionen der Neoklassik, wie zum Beispiel im Bereich der Verhaltens\u00f6konomik, werden angeboten. Von wirklichen heterodoxen Angeboten muss man gar nicht erst anfangen. Es gibt wenige Module, in denen Inhalte nicht verk\u00fcrzt und unkritisch den Studierenden zum Auswendiglernen vorgesetzt werden. Auch wenn immer wieder von den ProfessorInnen betont wird, dass kritisches Nachfragen erw\u00fcnscht ist, wird es meistens durch den Verweis auf den Zeitdruck und falschen Rahmen abgew\u00fcrgt. Dass der Unterschied zwischen Keynes und Smith in einer Makro\u00f6konomik-1-Vorlesung auf zwei Folien dargestellt wird und Smith lediglich auf die Unsichtbare Hand reduziert wird, scheint niemanden gro\u00dfartig zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>All diese individuellen Erfahrungen lassen sich, trotz der gro\u00dfen Bedeutung f\u00fcr die Studierenden selber, kaum generalisieren. Eine von der Uni Kassel durchgef\u00fchrte Untersuchung stellt der \u00f6konomischen Lehre in Halle ein schlechtes Zeugnis aus und deckt sich damit mit unseren Erfahrungen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Lediglich der Lehrstuhl f\u00fcr Wirtschaftsethik bessert demnach das Lehrangebot im Grundstudium auf. Dieser setzt, wenn schon nicht methodisch, zumindest thematisch andere Akzente. Dieser Befund stimmt mit unseren Erfahrungen \u00fcberein: Abgesehen von wenigen erfreulichen Ausnahmen l\u00e4sst die Lehre an der MLU deutlich zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Weder werden heterodoxe Theorien oder Methoden gelehrt, noch Raum f\u00fcr kritische Reflexionen geboten.<\/p>\n<p><strong>Ziele\/ Forderungen. <\/strong><\/p>\n<p>Angesichts unserer dargelegten Kritik an der \u00f6konomischen Lehre in Halle fordern wir:<\/p>\n<ol>\n<li>Einen offenen und selbstkritischen Dialog mit und unter den VWL-ProfessorInnen<\/li>\n<li>Ber\u00fccksichtigung von interdisziplin\u00e4r und heterodox orientierten BewerberInnen bei der Neubesetzung von VWL-Lehrst\u00fchlen<\/li>\n<li>Eine klar kommunizierte Beschreibung der vorhandenen Module als Neoklassisch<\/li>\n<li>Die Vermittlung von heterodoxen Theorien und Methoden<\/li>\n<li>Eine Verbesserung der Lehrsituation bez\u00fcglich der allgemeinen Herangehensweise an die Wissensvermittlung. Weg vom Auswendig lernen, hin zum kritischen Diskurs.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die beschriebenen Probleme sind mitnichten in Blei gegossen und vieles ist auch schon im Umbruch. Dennoch wird sich von alleine nichts bewegen. Wir sind Teil einer gro\u00dfen Bewegung die an immer mehr Universit\u00e4ts-Standorten f\u00fcr eine Verbesserung der Lage k\u00e4mpft. Unterst\u00fctzung kommt aus verschiedensten Richtungen, seien sie politisch, zivil, oder wissenschaftlich. Informiert euch, hinterfragt und kritisiert!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Kapeller\u00a0 J., Grimm C., Springholz F.: F\u00fchrt Pluralismus in der \u00f6konomischen Theorie zu mehr Wahrheit?, in Hitze, Katrin, Thieme, Sebastian, \u00d6tsch, Walter (Eds.): Wissen! Welches Wissen? S. 147-163, Metropolis 2014<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Grimm, C. (2016): Postdemokratie, Machtverh\u00e4ltnisse und \u00d6konomik<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Dobusch L. und Kapeller J. (2009): Why is Economics not an Evolutionary Science? New Answers to Veblen&#8217;s old Question, in Journal of Economic Issues, 43(4), S. 867-898<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2015_06_3.pdf<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. https:\/\/www.politik-kommunikation.de\/ressorts\/artikel\/das-gefaehrliche-mantra-der-alternativlosigkeit-865552143<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. http:\/\/plurale-oekonomik.de\/econplus\/Kurzversion_EconPLUS_de.pdf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Legitimationskrise, Wettbewerb und Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften &#8211; Ein Beitrag \u00fcber eine nicht gef\u00fchrte Debatte an der MLU Halle.<\/p>\n","protected":false},"author":2311,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2311"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=212"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":254,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212\/revisions\/254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}