{"id":496,"date":"2022-10-19T17:22:31","date_gmt":"2022-10-19T15:22:31","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/?p=496"},"modified":"2025-06-26T11:15:00","modified_gmt":"2025-06-26T09:15:00","slug":"thatcherism-2-0-mit-liz-truss-zurueck-in-die-oekonomische-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/thatcherism-2-0-mit-liz-truss-zurueck-in-die-oekonomische-vergangenheit\/","title":{"rendered":"Thatcherism 2.0: Mit Liz Truss zur\u00fcck in die \u00f6konomische Vergangenheit"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u00bb<\/em><em>Liz Truss is the nearest thing we\u2019ve got to Margaret Thatcher<\/em><em>\u00ab<a href=\"#_ftn1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Patrick Minford, \u00d6konom und Berater f\u00fcr Liz Truss<\/p>\n\n\n\n<p>Mit radikalen Reformen will die neue Premierministerin des Vereinigten K\u00f6nigreiches, Liz Truss, ihre kriselnde Wirtschaft wieder ankurbeln. Die Instrumente, die sie dabei nutzt, werden aber h\u00f6chstwahrscheinlich nicht zum versprochenen Wachstumsschub, sondern nur zu einer immensen Verst\u00e4rkung der \u00f6konomischen Ungleichheit f\u00fchren. Truss\u2019 Ideen scheinen sich nicht so sehr aus wirtschaftlichem Sachverstand zu speisen. Vielmehr entstehen sie unter anderem aus ihrer unreflektierten Berufung auf das Erbe der Iron Lady Margaret Thatcher. Was genau sind Truss\u00b4 Policy-Vorschl\u00e4ge? Welche Ideen stehen dahinter, und welche Parallelen lassen sich zu Thatcher ziehen? Und was sind die Konsequenzen von \u201eTrussonomics\u201c?<\/p>\n\n\n\n<h1>Trussonomics in a nutshell<\/h1>\n\n\n\n<p>Truss hat vor wenigen Wochen mit ihrem \u201eFiscal Statement\u201c einen Plan vorgestellt, der folgende Kernpunkte enth\u00e4lt: Bei der Einkommenssteuer sollte der Spitzensteuersatz von 45% gestrichen werden, der neue H\u00f6chstsatz w\u00e4re 40%. &nbsp;Der Grundsatz der Einkommenssteuer wird von 20% auf 19% gesenkt. Die im April dieses Jahres vorgenommene Erh\u00f6hung der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge (National Insurance Contributions, also ein Prozentsatz vom Einkommen, der an die sozialen Sicherungssysteme geht) solle r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden und die noch von Boris Johnson geplante Erh\u00f6hung der Unternehmenssteuer von 19% auf 25% abgebrochen. Auch eine bisher geplante Erh\u00f6hung der Steuern auf Dividenden wird eingestampft. Zuletzt reduziert Truss die Grunderwerbssteuer (Stamp Duty Land Tax).<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Also: viele Steuersenkungen. Schon jetzt sind einige der Ma\u00dfnahmen aufgrund gro\u00dfer Kritik zur\u00fcckgenommen worden. Es lohnt sich dennoch zu fragen: Was sind die Ideen hinter diesen Ma\u00dfnahmen?<\/p>\n\n\n\n<p>Liz Truss selbsterkl\u00e4rtes Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum zu st\u00e4rken. Unternehmens- und Einkommenssteuer zu senken, soll dazu f\u00fchren, dass Unternehmen und Arbeitende mehr davon haben, wenn sie investieren und innovieren. Wenn sie mehr vom zu erwartenden Gewinn behalten k\u00f6nnen, dann werden sie auch mehr Investitionen t\u00e4tigen oder neue Technologien entwickeln, so die Idee. Das wiederum w\u00fcrde das Wirtschaftswachstum st\u00e4rken. Sehr \u00e4hnliche Gesetze wurden auch schon von Margaret Thatcher eingef\u00fchrt, mit \u00e4hnlichen Begr\u00fcndungen. Thatcher gewann 1979 mit den Konservativen die Wahl und verfolgte eine sehr marktliberale Politik. Unter anderem senkte sie den Spitzen- und Basiseinkommenssteuersatz von 60% auf 40%, respektive von 27% auf 25%.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der erkl\u00e4rte Mechanismus von Steuersenkungen hin zu Wachstum mag theoretisch einleuchtend erscheinen. Und unter Thatcher erholte sich das Wirtschaftswachstum tats\u00e4chlich.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Allgemein ist jedoch die empirische Evidenz zur Frage, ob die Senkung von Unternehmens- und Spitzensteuers\u00e4tzen signifikant das Wachstum bef\u00f6rdert, \u00e4u\u00dferst gemischt.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Im heutigen England kommt ein erschwerender Faktor hinzu: Die Bank of England, die englische Zentralbank, wird aller Voraussicht nach in Reaktion auf die Steuersenkungen den Leitzins erh\u00f6hen. Sie tut das, da die englische Wirtschaft nahe an der Vollauslastung ist, und also eine durch Steuersenkungen erh\u00f6hte Nachfrage die Inflation treiben k\u00f6nnte.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Ein h\u00f6herer Leitzins aber bedeutet teurere Kredite f\u00fcr Unternehmen, also weniger Investitionen und \u2013 weniger Wachstum. Folglich ist es unwahrscheinlich, dass Truss ihr Ziel erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Auswirkungen der Steuersenkungen auf das Wirtschaftswachstum noch unsicher sind, ist eine andere Konsequenz mit einiger Sicherheit zu erwarten: Die \u00f6konomische Ungleichheit wird steigen. Bevor die Senkung des Spitzensteuersatzes zur\u00fcckgenommen wurde, sah die Wirkung der Steuersenkungen folgenderma\u00dfen aus, nach Einkommensklassen aufgeteilt:<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"650\" height=\"422\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/files\/2022\/10\/Picture-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-497\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/files\/2022\/10\/Picture-1.png 650w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/pluraleoekonomik\/files\/2022\/10\/Picture-1-300x195.png 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun gibt es aber in einer Situation, wo das Angebot begrenzt ist (Knappheit von Gas, Lieferkettenprobleme, you name it), folgendes Problem: Die durch Steuersenkungen erh\u00f6hte Nachfrage erh\u00f6ht die Inflation. Wenn nun eine Gruppe, in diesem Fall die Reichen, besonders viel Geld erhalten, k\u00f6nnen sie sich trotz h\u00f6herer Inflation mehr leisten. F\u00fcr die \u00e4rmeren Briten kann es gut sein, dass die Kombination aus Steuersenkung und Inflation f\u00fcr sie am Ende real weniger Kaufkraft bedeutet.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Selbst der Internationale W\u00e4hrungsfonds warnt schon vor gr\u00f6\u00dfer werdender Ungleichheit.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Also: Liz Truss, die sich so vehement gegen Umverteilungspolitik ausspricht, macht sehr aktive Umverteilungspolitik. Nur eben von unten nach oben.<\/p>\n\n\n\n<h1>Sozialversicherung Abbauen<\/h1>\n\n\n\n<p>Eine weitere Steuersenkung betrifft die National Insurance Contributions, die unter Boris Johnson angehoben wurden. Dies wird nun r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. Wieder ist die Idee, durch Steuersenkungen Arbeits-, Investitions- und Konsumfreude anzukurbeln und dadurch das Wirtschaftswachstum zu erh\u00f6hen. Dann, so die Logik, k\u00f6nnen selbst bei einem niedrigeren Prozentsatz an Steuern trotzdem die Sozialsysteme aufrechterhalten werden, da ja durch das Wirtschaftswachstum eine h\u00f6here absolute Menge besteuert wird. Problematisch wird diese Argumentation, wenn die Wirtschaft nicht wie erhofft schneller w\u00e4chst. Dann hat der Staat weniger Einnahmen. Kombiniert mit Truss\u2019 Absicht, keine Steuern zu erh\u00f6hen und die Staatsschuldenquote zu reduzieren, bleibt dann nur eine Option: Ausgaben k\u00fcrzen, also beispielsweise den eh schon heruntergerockten National Health Service weiter zu beschneiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier stellt sich Truss in Thatchers Erbe. Thatchers \u00dcberzeugung war es, dass soziale Sicherungssysteme den Menschen die Selbstst\u00e4ndigkeit und Eigeninitiative n\u00e4hmen, daher geh\u00f6rten sie zur\u00fcckgebaut.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Was das f\u00fcr den Lebensstandard einer Mittel- und Unterschicht bedeutet, deren L\u00f6hne eh schon stagnieren, kann man sich einfach ausmalen.<\/p>\n\n\n\n<h1>Gewerkschaften schw\u00e4chen<\/h1>\n\n\n\n<p>Ein letzter Punkt, f\u00fcr den Thatcher ber\u00fchmt ist, und der deshalb bei Truss auch nicht fehlen darf, ist die Feindschaft gegen\u00fcber den Gewerkschaften. Truss m\u00f6chte das Streikrecht einschr\u00e4nken. Zu Thatchers Erbe wiederum geh\u00f6rt die krasse Schw\u00e4chung gewerkschaftlicher Organisation in England. Ein entscheidendes Ereignis war hier die brutale Niederschlagung der Bergarbeiterstreiks 1984-1985, nach denen die Bergarbeitergewerkschaft die H\u00e4lfte ihrer Mitglieder verlieren sollte.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Nun, was hat man als Wirtschaftsliberaler gegen Gewerkschaften? Dazu kann beispielsweise Friedrich August von Hayek Auskunft geben, ein \u00d6konom und Philosoph, der ein gro\u00dfer Einfluss auf Margaret Thatcher war. Hayek zufolge sorgten die Gewerkschaften durch eine Fixierung der Lohnstrukturen daf\u00fcr, dass die Wirtschaft sich nicht mehr an sich ver\u00e4ndernde Gegebenheiten anpassen konnte. Wenn ein Sektor beispielsweise technologisch \u00fcberholt w\u00fcrde, sollten dort die L\u00f6hne sinken, damit die Arbeiter in produktivere Sektoren wechselten. Das w\u00fcrde durch die Gewerkschaften eingeschr\u00e4nkt, und also das Wirtschaftswachstum behindert, so Hayek. Folglich w\u00e4ren die Gewerkschaften das eigentliche Hindernis f\u00fcr einen realen Anstieg der L\u00f6hne.<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nun kann man wohl zustimmen, dass eine Wirtschaft mit komplett starren L\u00f6hnen keine kluge Einrichtung ist. Gleichwohl bringt aber auch eine wachsende Wirtschaft nichts, wenn die Arbeiter ohne gewerkschaftliche Organisation in einer solch schlechten Verhandlungsposition sind, dass sie vom Wachstum nur einen sehr kleinen Teil sehen. Bedenkt man das, dann ist auch die Anti-Gewerkschaftspolitik eine Art Umverteilungspolitik von unten nach oben. Gleiches gilt \u00fcbrigens f\u00fcr Truss\u2019 Senkung der Grunderwerbssteuer, von der vor allem der reiche S\u00fcden Englands inklusive London profitiert \u2013 also das Klientel, das historisch auch schon von Thatcher bedient wurde.<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h1>Ausblick und Alternativen<\/h1>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4ren Alternativen zu Liz Truss\u00b4 Strategie? Die langfristige Anhebung aller Reall\u00f6hne durch Wirtschaftswachstum ist ja erst einmal eine annehmbare Idee. Man muss sich nur anderer Strategien bedienen. Das Gegenkonzept zu Truss\u00b4 \u201eTrickle-Down\u201c, also ihrer Idee, man k\u00f6nne die ganze Wirtschaft durch Entlastung der Reichen ankurbeln, w\u00e4re wohl: \u201eBubble Up\u201c. Wenn man eine Umverteilung von oben nach unten vornimmt, dann gibt man solchen Leuten Geld, die es direkt wieder verkonsumieren und also die Nachfrage anschieben, wodurch es sich f\u00fcr Unternehmen lohnt zu investieren und zu innovieren. Dieses Rezept scheint erfolgsversprechender. Und ein zweiter Punkt muss hier angebracht werden: Truss nimmt Staatsschulden auf, um ihre Steuerreduktionen zu kompensieren. Sie erkl\u00e4rt aber, dass die Staatsschuldenquote (Schuldenstand \/ BIP) stabil bleiben wird, da ja durch h\u00f6heres Wirtschaftswachstum die Schulden im Vergleich zum BIP schrumpfen. Das ist an sich erst einmal keine schlechte Idee. Die alles entscheidende Frage ist: Wof\u00fcr werden die Schulden aufgenommen? Wenn es wie bei Truss Schulden sind, die nur als h\u00f6here Einkommen bei den Reichen ankommen, wird auch die Wirtschaft nicht wachsen und die Staatsschulden werden schwierig zu bezahlen. Wenn aber das geliehene Geld gut investiert wird, sagen wir, in Erneuerbare Energien und in Schulbildung, dann kann tats\u00e4chlich das Wachstum angeschoben werden. Und dann sind auch hohe absolute Schulden kein Problem, da sie prozentual zum wachsenden BIP fallen. In der Tat ist einer der entscheidenden Faktoren f\u00fcr das Wachstum in der nahen Zukunft die Energiepreisentwicklung.<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> Man sollte also alles tun, um die Energiepreise zu dr\u00fccken. Beispielsweise ein paar mehr Windr\u00e4der bauen. Daf\u00fcr darf man auch gut und gerne Schulden aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann nur hoffen, dass sich Liz Truss wenigstens nicht so beratungsresistent wie die sp\u00e4te Thatcher zeigt, und dass das Schlimmste abgewendet werden kann, bevor das Vereinigte K\u00f6nigreich sp\u00e4testens 2024 eine neue Regierung w\u00e4hlt. Gleichzeitig sollten \u201eTrussonomics\u201c aus kontinentaleurop\u00e4ischer Sicht als warnendes Beispiel dienen: auch hier gibt es Politiker*innen, die in althergebrachten und eigentlich \u00fcberwunden geglaubten \u00f6konomischen Dogmen denken. Es ist unsere Aufgabe, die daraus entspringende Politik zu verhindern, unter der der gro\u00dfe und besonders der \u00f6konomisch schwache Teil der Bev\u00f6lkerung noch mehr leidet, als er es eh schon tut.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2022\/08\/27\/patrick-minford-liz-truss-nearest-thing-got-margaret-thatcher\/\">https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2022\/08\/27\/patrick-minford-liz-truss-nearest-thing-got-margaret-thatcher\/<\/a> , Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> T Bell et al, <em>Blowing the Budget: Assessing the implications of the September 2022 fiscal statement<\/em>, Resolution Foundation, September 2022. S. 5.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2013\/apr\/08\/margaret-thatcher-transform-britain-economy, Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2013\/apr\/08\/margaret-thatcher-transform-britain-economy, Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Bell, S. 25ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/grossbritannien-steuersenkungen-iwf-oekonomen-pfund-bank-of-england-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/grossbritannien-steuersenkungen-iwf-oekonomen-pfund-bank-of-england-101.html<\/a> , Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Bell, S. 27.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/liz-truss-mini-budget-biggest-problem-by-jason-furman-2022-10\">https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/liz-truss-mini-budget-biggest-problem-by-jason-furman-2022-10<\/a> , Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/grossbritannien-steuersenkungen-iwf-oekonomen-pfund-bank-of-england-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/grossbritannien-steuersenkungen-iwf-oekonomen-pfund-bank-of-england-101.html<\/a> , Zugriff am 07.10.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Ian Kershaw, <em>Achterbahn. Europa 1950 bis heute, <\/em>M\u00fcnchen 2018. S. 399.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Kershaw, S. 401.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Hayek, <em>Der Wettbewerb als Entdeckungsverfahren<\/em>, in: Freiburger Studien. Gesammelte Aufs\u00e4tze, T\u00fcbingen 1969. 262ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Kershaw, S. 401.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Bell, S. 4.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbLiz Truss is the nearest thing we\u2019ve got to Margaret Thatcher\u00ab[1] Patrick Minford, \u00d6konom und Berater f\u00fcr Liz Truss Mit radikalen Reformen will die neue Premierministerin des Vereinigten K\u00f6nigreiches, Liz Truss, ihre kriselnde Wirtschaft wieder ankurbeln. 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