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29. Nov 2016

SPD: Sigmar Gabriel im Porträt

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Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, weiß laut eigener Aussage bereits, wer im nächsten Jahr für die SPD als Kanzlerkandidat antritt, will es aber nicht sagen. Sigmar Gabriel hätte als Parteivorsitzender das „Erstzugriffsrecht“, hatte sich in der Vergangenheit aber auch offen für das Instrument einer Vorwahl gezeigt. Mit dem angekündigten Wechsel des Präsidenten des Europaparlamentes, Martin Schulz, in den nächsten Deutschen Bundestag hat die Debatte um die Kanzlerkandidatur eine neue Dynamik bekommen (siehe etwa hier und hier). Der ARD-Journalist Reinhold Beckmann hat Gabriel längere Zeit begleitet und eine Dokumentation über ihn und seine politische Arbeit gedreht – die heute abend im Erstzen zu sehen ist. Im Netz kann der Film bereits vorab geschaut werden, und zwar hier. Schon vor einigen Tagen haben die beiden Journalisten Christoph Hickmann (Süddeutsche Zeitung) und Daniel Friedrich Sturm (WELT und WELT am Sonntag) eine Biografie Gabriels vorgelegt. Details zum Buch gibt es hier (einschließlich einer Leseprobe).

„Sigmar Gabriel und die SPD – Niedergang oder Aufbruch?“, Dokumentation von Reinhold Beckmann, Michael Wech und Ulrich Stein, ARD, 29. November 2016, 22:45 Uhr, 45 Minuten.

Christoph Hickmann/Daniel Friedrich Sturm: „Sigmar Gabriel. Patron und Provokateur“, dtv-Verlag München, 320 Seiten, 24,00 Euro (als Ebook 20,99 Euro).

Über Michael Kolkmann

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