{"id":10529,"date":"2025-10-07T11:52:24","date_gmt":"2025-10-07T09:52:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/?p=10529"},"modified":"2025-10-07T11:53:00","modified_gmt":"2025-10-07T09:53:00","slug":"workshop-social-media","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/2025\/10\/workshop-social-media\/","title":{"rendered":"Workshop &#8222;Social Media&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese Ausschreibung eines Workshops hat uns erreicht:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Social Media ist nicht Schuld am Rechtsruck, kann aber einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu unterminieren oder antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Ein Problem dabei ist, dass virale politische Debatten auf Social Media h\u00e4ufig globale Themen wie Feminismus, Rassismus oder Nachhaltigkeit behandeln, die, auch wenn sie in lokalen Kontexten von Bedeutung sind mit den ganz konkreten Lebensrealit\u00e4ten der Menschen vor Ort nicht verkn\u00fcpft sind. Das liegt u.a. in der Aufmerksamkeits\u00f6konomie, von der Diskurse in (sozialen) Medien bestimmt sind: Debatten gehen am ehesten dann viral, wenn sie m\u00f6glichst allgemein und entsprechend vage formuliert sind, und so eine hohe Anschlussf\u00e4higkeit garantieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer medialisierten Diskussion, in der soziale Medien allm\u00e4chtig erscheinen, verst\u00e4rkt sich hier das Gef\u00fchl, dass es politisch nur noch um Frauen, LGBTQ und Rassismus geht, w\u00e4hrend vor Ort der lokale Supermarkt schlie\u00dft oder die Schule dringend renoviert werden m\u00fcsste. Lokale politische Akteur*innen wie Ortsverb\u00e4nde von Parteien, zivilgesellschaftliche Initiativen oder Einzelpersonen haben hier mit ihrer Fachkompetenz und ihrer Anwesenheit vor Ort die Chance, eine L\u00fccke zu f\u00fcllen: Sie k\u00f6nnen lokale Debatten auch im digitalen Raum sichtbar machen, sie k\u00f6nnen auch viel st\u00e4rker hybrid aktiv sein, gerade weil die Wege kurz sind. Allerdings fehlt es oft an Ressourcen und Wissen, wie soziale Medien in lokalen Kontexten strategisch genutzt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der dreist\u00fcndige Workshop gibt einen \u00dcberblick \u00fcber Chancen und Risiken von Social Media f\u00fcr lokale Akteur*innen der Zivilgesellschaft, um dann in die Praxis zu gehen und konkrete Konzepte und ihre Umsetzung zu erarbeiten.&nbsp;Um Anmeldung an&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:rieke.trimcev@politik.uni-halle.de\" target=\"_blank\">rieke.trimcev@politik.uni-halle.de<\/a>&nbsp;wird gebeten, da es nur begrenzte Pl\u00e4tze gibt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Social Media f\u00fcr lokale zivilgesellschaftliche Akteur*innen: Chancen und Risiken, Planung und konkrete Umsetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Workshop im Rahmen der Projektwoche \u201eIn Verteidigung der Demokratie\u201c des Instituts f\u00fcr Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Workshopleitung: <\/strong>Hanna Klimpe, HAW Hamburg<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Organisation<\/strong>: Rieke Trimcev, MLU Halle-Wittenberg<strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeit<\/strong>: Mittwoch, den 5. November 2025, 13 bis 16 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ort<\/strong>: Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg, Melanchthonianum, H\u00f6rsaal D<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Ausschreibung eines Workshops hat uns erreicht: &#8222;Social Media ist nicht Schuld am Rechtsruck, kann aber einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu unterminieren oder antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. 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