{"id":3734,"date":"2014-12-15T14:05:14","date_gmt":"2014-12-15T13:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/?p=3734"},"modified":"2014-12-15T14:06:47","modified_gmt":"2014-12-15T13:06:47","slug":"person-des-tages-elizabeth-warren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/2014\/12\/person-des-tages-elizabeth-warren\/","title":{"rendered":"Person des Tages: Elizabeth Warren"},"content":{"rendered":"<p>Sie ist die Frau der Stunde: im aktuellen Budgetstreit der Vereinigten Staaten zwischen Demokraten und Republikanern war es vor allem Elizabeth Warren, die 65j\u00e4hrige Senatorin aus Massachusetts, die die Schlagzeilen beherrschte. Mit ihrem (letztendlich erfolglosen) Widerstand gegen zentrale Passagen des Haushaltsgesetzes wird sie immer mehr zur &#8222;Galionsfigur&#8220; der Linken innerhalb der Demokratischen Partei, wie die <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/amerika\/offene-rebellionen-im-amerikanischen-kongress-1.18444615\">Neue Z\u00fcrcher Zeitung<\/a> in diesen Tagen schrieb. Seit der Wahl im November 2012 sitzt sie im Senat, nachdem sie den Republikaner Scott Brown schlagen konnte, der einige Jahre zuvor \u00fcberraschend die Senatslegende Ted Kennedy beerbte. Mit knapp 70 Millionen US-Dollar z\u00e4hlt dieser Senatswahlkampf bis heute zu den teuersten Wahlk\u00e4mpfen der Geschichte.<br \/>\nWarren ist von Haus aus Professorin f\u00fcr Wirtschaftsrecht. Bis heute z\u00e4hlen Fragen der Regulierung von nationalen wie internationalen Finanzm\u00e4rkten zu den zentralen Themen ihrer Arbeit. Ihre offizielle Webseite findet sich <a href=\"http:\/\/www.warren.senate.gov\/\">hier<\/a>. Die Washington Post berichtet <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/blogs\/wonkblog\/wp\/2014\/12\/14\/elizabeth-warren-is-changing-washington-without-giving-up-her-outside-status\/\">hier<\/a>. Michael Goodwin argumentiert in der <a href=\"http:\/\/nypost.com\/2014\/12\/14\/elizabeth-warren-poses-a-challenge-to-hillary-in-2016\/\">New York Post<\/a>, dass Warren durchaus ein Risiko f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftskandidatur von Hillary Clinton darstellen k\u00f6nnte &#8211; ebenso wie es 2008 Barack Obama war, der sich gegen Hillary durchsetzen konnte. In eine \u00e4hnliche Richtung argumentiert <a href=\"http:\/\/www.politico.com\/story\/2014\/12\/elizabeth-warren-budget-cromnibus-2016-elections-113561.html\">Politico.com<\/a>. Neue Nahrung erhielten diese Spekulationen in der letzten Woche, als knapp 300 fr\u00fchere Mitarbeiter der Pr\u00e4sidentschaftskampagnen Barack Obamas Warren in einem offenen Brief aufforderten, 2016 als Pr\u00e4sidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei anzutreten. Warren selbst hat \u00fcbrigens bislang stets bestritten, eine entsprechende Kandidatur zu planen. Wer sonst noch alles f\u00fcr die Wahl 2016 ins Rennen gehen k\u00f6nnte, hat die New York Times <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2014\/11\/05\/us\/politics\/presidential-contenders-2016.html?ref=politics\">hier<\/a> zusammengestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie ist die Frau der Stunde: im aktuellen Budgetstreit der Vereinigten Staaten zwischen Demokraten und Republikanern war es vor allem Elizabeth Warren, die 65j\u00e4hrige Senatorin aus Massachusetts, die die Schlagzeilen beherrschte. 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