{"id":8215,"date":"2021-01-04T12:14:05","date_gmt":"2021-01-04T11:14:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/?p=8215"},"modified":"2021-01-04T12:19:21","modified_gmt":"2021-01-04T11:19:21","slug":"usa-alle-augen-auf-georgi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/politikwissenschaft\/2021\/01\/usa-alle-augen-auf-georgi\/","title":{"rendered":"USA: Alle Augen auf Georgia"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Georgia on my mind&#8220; sang die Musiklegende James Brown bereits vor mehreren Jahrzehnten &#8211; und in dieser Woche richtet sich tats\u00e4chlich das Augenmerk der politischen Brobachter auf den amerikanischen S\u00fcdstaat Georgia. Und damit ist nicht der Versuch Donald Trumps gemeint, den dortigen Secretary of State und Verantwortlichen f\u00fcr die Wahlen im Bundesstaat, Ben Raffensperger (selbst Republikaner), zu \u00fcberzeugen, noch so viele Stimmen zu &#8222;finden&#8220;, dass Trump dort die Wahl (und damit alle Wahlleute Georgias) gewinnt (mehr <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/01\/03\/us\/politics\/trump-raffensperger-call-georgia.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>; zu den m\u00f6glichen rechtlichen Konsequenzen dieses Anrufs findet sich hier <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.politico.com\/news\/2021\/01\/03\/trump-georgia-election-454122\" target=\"_blank\">mehr<\/a>). Sondern vielmehr finden dort morgen zwei (Nach-)Wahlen zum Senat in Washington statt, die die Machtbalance im politischen Washington bestimmen werden: gewinnen die Demokraten beide Sitze, kommt es im Senat zu einer Parit\u00e4t von 50 zu 50 (und Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris w\u00fcrde in Abstimmungen bei Gleichstand die entscheidende 101. Stimme abgeben k\u00f6nnen). Gewinnen die Republikaner aber nur eine der beiden Wahlen (oder beide), so w\u00fcrden sie ihre Mehrheit im Senat behaupten k\u00f6nnen &#8211; mit ungeahnten Konsequenzen f\u00fcr das Wirken von Pr\u00e4sident Joe Biden in den kommenden Jahren. Rieke Havertz von ZEIT Online hat sich auf den Weg nach Georgia gemacht und schildert <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-01\/us-senat-stichwahl-georgia-jon-ossoff-kelly-loeffler-donald-trump-mehrheit\" target=\"_blank\">hier<\/a> ihre Eindr\u00fccke. Nicht zuf\u00e4llig reisen sowohl Noch-Pr\u00e4sident Trump als auch Bald-Pr\u00e4sident Biden heute nach Georgia, um dort ihre jeweiligen Kandidaten zu unterst\u00fctzen. Fast zwei Jahrzehnte lang war Georgia zuverl\u00e4ssig Republikanisch, bei der Wahl am 3. November 2020 aber konnte Biden den Staaten mit knapp 12.000 Stimmen Vorsprung f\u00fcr sich entscheiden. Was aber k\u00f6nnte das f\u00fcr die beiden morgigen Wahlen bedeuten? Mehr Hintergr\u00fcnde finden sich bei der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/01\/03\/us\/politics\/georgia-senate-trump.html?action=click&amp;module=Top%20Stories&amp;pgtype=Homepage\" target=\"_blank\">New York Times<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Georgia on my mind&#8220; sang die Musiklegende James Brown bereits vor mehreren Jahrzehnten &#8211; und in dieser Woche richtet sich tats\u00e4chlich das Augenmerk der politischen Brobachter auf den amerikanischen S\u00fcdstaat Georgia. 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