{"id":220,"date":"2010-01-29T12:33:07","date_gmt":"2010-01-29T10:33:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/?p=220"},"modified":"2010-04-21T14:44:26","modified_gmt":"2010-04-21T12:44:26","slug":"sdm_litw3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/2010\/01\/sdm_litw3\/","title":{"rendered":"Softwaretipp des Monats Januar: Webbasierte Literaturverwaltung litw3"},"content":{"rendered":"<p>Die N\u00fctzlichkeit von Literatur- und Ideenverwaltungssystemen hat sich unter Geisteswissenschaftlern schon seit einiger Zeit herumgesprochen. Das Spektrum der kommerziellen\u00a0(Endnote, Bibliographix etc.) und nichtkommerziellen (LiterRat bzw.\u00a0Citavi (bis 100 Eintr\u00e4ge); Zotero)\u00a0Produkte bietet hervorragende, im Leistungssprektrum nat\u00fcrlich abgestufte\u00a0M\u00f6glichkeiten zur effizienten Arbeit mit Abstracts und Rezensionen, mit webbasierten Literaturdatenbanken, eigenen Referenzsystemen und\u00a0zum Zitieren. <!--more--><\/p>\n<div style=\"float: left;margin: 0 5px 5px 0\"><img src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/files\/2010\/01\/litw.png\" alt=\"litw3\" width=\"200\" \/><\/div>\n<p>Allerdings erweist sich\u00a0eine Desktop- oder Netzwerkl\u00f6sung f\u00fcr\u00a0viele Nutzungsarten\u00a0weniger flexibel. Um\u00a0gemeinsam\u00a0in einer\u00a0Community bzw.\u00a0einem r\u00e4umlich disparaten Forschungsteam\u00a0mit einem Literaturverwaltungssystem arbeiten zu k\u00f6nnen, bieten sich webbasierte Tools geradezu an. Allerdings verlief\u00a0unsere Suche nach einer solchen Anwendung trotz Web 2.0 ziemlich z\u00e4h.\u00a0Kann man viele Webservices heute f\u00fcr alle m\u00f6glichen Belange kostenfrei oder doch kosteng\u00fcnstig mieten, scheint es f\u00fcr Literaturverwaltung kaum einen Markt bzw. Anbieter zu geben. Mit litw3 [<a href=\"http:\/\/litw3.uni-muenster.de\/web\/\" class=\"broken_link\">http:\/\/litw3.uni-muenster.de\/web\/<\/a>] fanden wir schlie\u00dflich eine Entwicklung des WWU M\u00fcnster aus dem Jahr 2002, die als Open Source Produkt mit GNU\u00a0License zumindest f\u00fcr den eigenen Betrieb eine L\u00f6sung bietet.\u00a0Das auf Grundlage von PHP\/MySQL entwickelte Programm\u00a0steht bei Campussource\u00a0[<a href=\"http:\/\/www.campussource.de\/\">http:\/\/www.campussource.de\/<\/a>]\u00a0\u00a0nach Anmeldung zum Download zur Verf\u00fcgung [<a href=\"http:\/\/www.campussource.de\/software\/litw\/\" class=\"broken_link\">http:\/\/www.campussource.de\/software\/litw\/<\/a>]. Zur Implementierung und Konfiguration des Systems\u00a0stehen\u00a0detailierte Skripte\u00a0zur Verf\u00fcgen, erfordern aber nat\u00fcrlich Spezialkenntnisse im Umgang mit Servern und Serverplatz. Der Nutzer ben\u00f6tigt neben dem Internetzugang, einen Browser, der Frames unterst\u00fctzt, JavaScript interpretiert und Cookies zul\u00e4sst<\/p>\n<p>Mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung des hiesigen Rechenzentrums [<a href=\"http:\/\/www.urz.uni-halle.de\/\">http:\/\/www.urz.uni-halle.de\/<\/a>] haben wir das Tool f\u00fcr eine webbasierte Literatursammlung\u00a0von Volldigitalisaten rund um das\u00a0Thema der fr\u00fchneuzeitlichen Hexenverfolgung ausprobiert [<a href=\"http:\/\/www.histdata.uni-halle.de\/litw\/\" class=\"broken_link\">http:\/\/www.histdata.uni-halle.de\/litw\/<\/a>].\u00a0\u00a0Probleme gab es vor allem mit der Einrichtung der verschieden Nutzertypen, die \u00fcber individuelle Passw\u00f6rter einen differenzierten Zugriff auf litw3 erhalten und in einem Admin-Bereich\u00a0verwaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anders als bei den Desktop-L\u00f6sungen gibt es bisher keine Anbindung an die gro\u00dfen Literaturdatenbanken, sondern der Eintrag muss manuell eingegeben bzw. kopiert werden. Allerdings k\u00f6nnen Textdateien mit beliebigen Feldtrennzeichen importiert und exportiert werden. Auch die Einbindung als Zitationsmedium erfordert\u00a0eigene programmiertechnische Kenntnisse. Wie \u00fcblich bei Open Source Projekten wird auch hier auf eine breite Weiterentwicklung durch die Community gesetzt, was sich in diesem Fall sicherlich lohnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Handhabung des Systems gestaltet sich \u00fcberaus einfach, ist in der Basisfunktion allerdings auch noch sehr puristisch.\u00a0\u00dcber 60 Eingabefelder stehen zur Konfiguration\u00a0verschiedener benutzerspezifischen Ein- und Ausgabemaske zur Verf\u00fcgung. Die Ausgabe der Daten\u00a0l\u00e4sst sich\u00a0jeweils f\u00fcr eine Lang- und Kurzfassung unterschiedlich definieren.\u00a0Neben der eigentlichen Literaturverwaltung\u00a0erm\u00f6glicht das Tool die Speicherung von Dateien.\u00a0Insgesamt funktioniert die\u00a0Volltext-, Schlagwort-, Titel- und Autorensuche schnell und gr\u00fcndlich, die Suche nach dem Jahr musste erst zum Laufen gebracht werden. F\u00fcr unseren Zweck der Sammlung von sehr unterschiedlichen Daten und bibliographischen Angaben hat sich litw3 als hinreichend flexibel\u00a0und funktionst\u00fcchitg bew\u00e4hrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die N\u00fctzlichkeit von Literatur- und Ideenverwaltungssystemen hat sich unter Geisteswissenschaftlern schon seit einiger Zeit herumgesprochen. Das Spektrum der kommerziellen\u00a0(Endnote, Bibliographix etc.) und nichtkommerziellen (LiterRat bzw.\u00a0Citavi (bis 100 Eintr\u00e4ge); Zotero)\u00a0Produkte bietet hervorragende, im Leistungssprektrum nat\u00fcrlich abgestufte\u00a0M\u00f6glichkeiten zur effizienten Arbeit mit Abstracts und Rezensionen, mit webbasierten Literaturdatenbanken, eigenen Referenzsystemen und\u00a0zum Zitieren.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[509,508,511],"tags":[1185,510],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":228,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220\/revisions\/228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/portanova\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}