{"id":460,"date":"2020-09-01T12:08:28","date_gmt":"2020-09-01T10:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/praeventionsstelle\/?page_id=460"},"modified":"2023-03-09T15:09:54","modified_gmt":"2023-03-09T14:09:54","slug":"definierenvisualisieren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/praeventionsstelle\/programm\/definierenvisualisieren\/","title":{"rendered":"30.09.2020, 14\u201316 Uhr"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#713f73\"><strong>Definieren und Visualisieren \u2013 Wie k\u00f6nnen wir ein strukturelles Problem verstehen und ihm begegnen? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#ed6e36\"><em>Workshop mit Cara-J. Kather<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#713f73\">Sexuelle Bel\u00e4stigung als ein strukturelles Problem zu verstehen, ist&nbsp;sp\u00e4testens seit #MeToo eine prominente Forderung im Umgang mit dieser Problematik. Doch dieser Begriff birgt seine Risiken und wirft zumindest zweierlei Fragen auf: Zum einen bleibt der Begriff des Strukturellen oft abstrakt und wird so nicht greifbar genug, um tats\u00e4chlich eine handlungsorientierte Reaktion auf ihn zu finden.&nbsp;&nbsp;Zum anderen besteht die Frage, wie mit einem strukturellen Problem umzugehen ist. Wie kann man das Wissen darum, dass eine bestimmte Problematik in grundlegenden Strukturen verankert ist, ernst nehmen, ohne aber davor zu kapitulieren? Diesen beiden Fragen m\u00f6chte sich diese Veranstaltung widmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#713f73\">Zun\u00e4chst wollen wir gemeinsam mehr Klarheit \u00fcber den Begriff des Strukturellen schaffen. Dabei werden wir kl\u00e4ren, wie sich ein strukturelles Problem \u00e4u\u00dfert, worin es besteht und wie es erkennbar werden kann. In diesem Zusammenhang werden wir uns wesentlich mit dem Begriff der Internalisierung und seiner Rolle im Rahmen eines strukturellen Problems besch\u00e4ftigen. Dazu wird es sowohl kleine Inputs als auch einen gemeinsamen Austausch geben, an dessen Ende wir eine stichpunktartige Definition festhalten. Teil dieses Prozesses soll auch ein Raum f\u00fcr pers\u00f6nliches Erz\u00e4hlen entlang der Frage sein, wann (und woran) Betroffene in ihrem Erleben von sexueller Bel\u00e4stigung den strukturellen Charakter des Problems erkannt haben. Hier werden Beispielgeschichten mitgebracht und R\u00e4ume ge\u00f6ffnet, f\u00fcr diejenigen, die sie f\u00fcr sich nutzen m\u00f6chten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#713f73\">Anschlie\u00dfend wollen wir dar\u00fcber ins Gespr\u00e4ch kommen, wie sexueller Bel\u00e4stigung als strukturellem Problem begegnet werden kann. Besonders zentral soll hier die gemeinsame Beantwortung der Frage sein, wie man vermeiden kann, Teile der Strukturen, gegen die man arbeiten m\u00f6chte, zu reproduzieren. Wir wollen versuchen m\u00f6glichst konkret \u00fcber spezifische Risiken in der Arbeit gegen strukturelle Probleme ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Ziel dieses zweiten Teils ist die gemeinsame Erarbeitung von \u201eDos und Don\u2018ts\u201c im Umgang mit sexueller Bel\u00e4stigung als strukturellem Problem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#713f73\">Das Anliegen der Veranstaltung insgesamt ist vor allem, den Begriff des strukturellen Problems greifbarer zu machen und konkrete Anhaltspunkte zu entwickeln, wie mit dem Wissen um den strukturellen Charakter von sexueller Bel\u00e4stigung umgegangen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#713f73\"><em>Maximal 20 Teilnehmer*innen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#ed6e36\"><em>Cara-J. Kather studiert an der Martin-Luther-Universit\u00e4t und ist Co-Autorin eines offenen Briefes gegen sexuelle Bel\u00e4stigung an Hochschulen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Definieren und Visualisieren \u2013 Wie k\u00f6nnen wir ein strukturelles Problem verstehen und ihm begegnen? Workshop mit Cara-J. 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