{"id":422,"date":"2025-02-10T07:19:13","date_gmt":"2025-02-10T06:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/?p=422"},"modified":"2025-02-19T10:49:43","modified_gmt":"2025-02-19T09:49:43","slug":"21-22-03-2025-wir-veranstalten-ein-schreibretreat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/2025\/02\/21-22-03-2025-wir-veranstalten-ein-schreibretreat\/","title":{"rendered":"&#8222;You&#8217;ll never write alone&#8220; &#8211; 21-22.03.2025 &#8211; Das erste Schreibretreat f\u00fcr die Promovierenden der MLU-Halle!"},"content":{"rendered":"\n<p>Was ist eine der wichtigsten Herausforderungen von Promovierenden? Ganz klar, das schreiben der Arbeit. Wenn die Versuche abgeschlossen sind, die Statistik durchgef\u00fchrt oder das letzte Buch (\u00fcber andere B\u00fccher) exzerpiert ist, dann geht es daran, in eleganten S\u00e4tzen die jahrelange Schinderei endlich zu Papier zu bringen. Dabei merken viele, dass die &#8222;Probleme&#8220; nicht in vorher angefertigten Gliederungen oder im Expos\u00e9 auftauchen sondern  erst, wenn man tats\u00e4chlich vor dem &#8222;leeren Blatt&#8220; sitzt (bzw. dem blinkenden Cursor des Textverarbeitungsprogramms seines Vertrauens). Da best\u00fcrmen uns dann pl\u00f6tzlich Unsicherheiten und Fragen, die in der Planung gar keine Rolle gespielt haben: &#8222;Kann ich das so argumentieren, das geht so echt nicht auf? Hier fehlt mir jetzt aber eine Quelle. Oh nein, wenn ich das so schreibe, muss ich das Kapital davor noch mal \u00fcberarbeiten!&#8220; Da kann vor lauter &#8222;Herausforderung&#8220; auch ganz schnell der Schreibprozess ins Stocken geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite ist das ganz normal. Immerhin ist das die wichtigste Qualifikationsarbeit in unserem akademischen Leben und wir sollten hier besonders kritisch mit uns selbst sein. Zudem ist das Schreiben der Dissertation die Dokumentation eines meistens recht komplexen Denkprozesses und der verl\u00e4uft eben nicht immer gerade und absehbar, bedarf des Innehaltens und der Reflektion. Auf der anderen Seite m\u00fcssen und wollen wir aber auch fertig werden und uns sollten uns so fr\u00fch wie m\u00f6glich der &#8222;Herausforderung&#8220; des Schreibens stellen, damit wir Probleme identifizieren und Gegenma\u00dfnahmen treffen k\u00f6nnen, sollten wir feststellen, dass wir z. B. \u00f6fter mit Schreibblockaden oder Unsicherheiten zu k\u00e4mpfen haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck sind wir ja nicht die ersten, die eine Dissertation schreiben. Generationen vor uns haben sich daran abgek\u00e4mpft und nicht wenige haben aus ihren Bew\u00e4ltigungsstrategien auch Coaching Kurse und Beratungsliteratur gemacht. Und wir sind auch <em>gerade<\/em> nicht alleine damit. An der MLU Halle-Wittenberg schreiben von den ca. 2000 Promovierenden nicht wenige an Ihrer Arbeit und stehen vor \u00e4hnlichen Problemen, bei denen wir uns untereinander austauschen und unterst\u00fctzen sollten. Das hat uns inspiriert, als Promovierendenvertretung das erste Mal und testweise ein im M\u00e4rz (21\/ 22.3.2025) stattfindendes, sogenanntes <strong>Schreib-Retreat <\/strong>zu konzipieren auf dem wir f\u00fcr Euch zwei Angebote kombinieren m\u00f6chten. 1. Das kopr\u00e4sente Arbeiten (Co-Working) und Austesten von Schreibstrategien und 2. zwei kostenlose Workshops zu Themen des wissenschaftlichen Schreibens und der Stressbew\u00e4ltigung bzw. dem Umgang mit Scheitern w\u00e4hrend der Promotion an jeweils einem der zwei Tage. <\/p>\n\n\n\n<p>Das kopr\u00e4sente Arbeiten ist dabei der Versuch, von einer konzentrierten Arbeitsatmosph\u00e4re untereinander zu profitieren. Nat\u00fcrlich wollen wir aber im Rahmen dieses Schreibens auch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Austausch \u00fcber technische und pers\u00f6nliche Probleml\u00f6sungsstrategien und Herausforderungen schaffen. Damit wir hier den verschiedenen Biorhythmen bzw. Chronotypen entsprechen k\u00f6nnen, haben wir eine Session am Nachmittag \/ Abend und eine am Morgen \/ Mittag konzipiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Ort konnten wir den gut angebundenen <strong>Niemeyersaal <\/strong>in den Frankeschen Stiftungen buchen (Frankeplatz 1, Haus 32, 06110 Halle (Saale)). Wir haben Kapazit\u00e4t f\u00fcr <strong>30 Personen<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten f\u00fcr eine gute Planung um eine Anmeldung bis <strong>14.03.2025<\/strong> per Mail an <a href=\"mailto:promovierendenvertretung@uni-halle.de\">promovierendenvertretung@uni-halle.de<\/a>. Bitte gebt an, an welchen Tagen Ihr teilnehmen wollt und ob Ihr auch an der Abendgestaltung des ersten Abends teilnehmen werdet. Bitte meldet Euch auch fr\u00fch genug ab, damit wir besser planen k\u00f6nnen. F\u00fcr hei\u00dfe und kalte Getr\u00e4nke sowie Snacks ist gesorgt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zeitplan:<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Freitag, 21.03.2025<\/strong><\/li><li>Ab 10:00-10:15 Uhr Begr\u00fc\u00dfung <\/li><li>10:15 -14:00 Uhr \u2013  Workshop 1: <strong>Wissenschaftliches Schreiben mit Ella Grieshammer<\/strong> <ul><li>Ab 14:30 Nachmittags Kopr\u00e4sentes Schreiben bis 18:00 (es stehen mehrere R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung)<\/li><\/ul><ul><li>Networking und gemeinsame Abendgestaltung (bis 22:00 Uhr)<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Samstag, 22.03.2025<\/strong><\/li><li>8:00-13:00 Kopr\u00e4sentes Schreiben<\/li><li>13:00-14:30 Uhr Workshop 2: <strong>Umgang mit Scheitern und Stressbew\u00e4ltigung mit Corinna Lajewski<\/strong><\/li><li>Bis 15:00 Uhr Schluss und Feedback<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wenn Ihr Fragen zum Ablauf und zum Inhalt habt, meldet Euch gerne bei uns. <\/p>\n\n\n\n<p>Da es sich zun\u00e4chst um einen Testballon handelt, bieten wir unser Schreibretreat zun\u00e4chst auf Deutsch an und werden bei Erfolg dar\u00fcber nachdenken, dass wir es auch f\u00fcr Englischsprachige anbieten. <\/p>\n\n\n\n<p>Eure Promovierendenvertretung <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist eine der wichtigsten Herausforderungen von Promovierenden? Ganz klar, das schreiben der Arbeit. Wenn die Versuche abgeschlossen sind, die Statistik durchgef\u00fchrt oder das letzte Buch (\u00fcber andere B\u00fccher) exzerpiert ist, dann geht es daran, in eleganten S\u00e4tzen die jahrelange Schinderei endlich zu Papier zu bringen. Dabei merken viele, dass die &#8222;Probleme&#8220; nicht in vorher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5164,"featured_media":432,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[101,92],"tags":[94,104,93],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/422"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5164"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=422"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":431,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions\/431"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/promovierendenvertretung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}