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Erstmals gewinnt Spanier den internationalen Romanikforschungspreis des ERZ

Am 7. Februar 2019 findet um 18.00 Uhr der feierliche Festakt zur Verleihung des Romanikforschungspreises 2018 statt. Die international besetzte Jury des Europäischen Romanik Zentrums kürte in diesem Jahr erstmals die Arbeit eines Spaniers. Der Kunsthistoriker Juan Antonio Olañeta Molina erhält den Preis für seine an der Fakultät für schöne Künste an der Universität Barcelona eingereichte herausragende Dissertation mit dem Titel „La representación de Daniel en el foso de los leones en la escultura de Occidente (ss. XI-XIII). Corpus y estudio iconográfico de la transformación, función y significado de una imagen polivalente” („Die Darstellung von Daniel in der Löwengrube in der Skulptur des Westens (11.-13. Jh.). Korpus und ikonographische Untersuchung der Transformation, Funktion und Bedeutung eines polyvalenten Bildes“).

Die Grußworte werden Prof. Dr. Christian Tietje, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzender der Saalesparkasse, sprechen. Die Laudatio hält PD Dr. Stefan Trinks (FAZ), Träger des Romanikforschungspreises 2012.

Im Anschluss an die Preisverleihung finden ein Festvortrag von Prof. Dr. Henrik Karge (TU Dresden) zum Thema „Romanische Architektur in Spanien – europäische Modelle und regionale Vielfalt am Rande der christlichen Welt“ sowie ein Empfang statt.