{"id":127,"date":"2021-12-09T18:39:54","date_gmt":"2021-12-09T17:39:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/seemannsfrass\/?page_id=127"},"modified":"2021-12-10T08:44:41","modified_gmt":"2021-12-10T07:44:41","slug":"station-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/seemannsfrass\/station-2\/","title":{"rendered":"Station 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Konservierungsmethoden<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Lebensmittel \u201everderben\u201c vor allem durch die Wirkung von verschiedenen Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, &#8230;). Um Lebensmittel konservieren zu k\u00f6nnen, muss man den Mikroorganismen \u201edas Leben schwer machen\u201c, das&nbsp;bedeutet, dass mindestens eine der Lebensbedingungen der Mikroorganismen fehlen muss, um ihre Wirkung zu&nbsp;verhindern oder zumindest hinauszuz\u00f6gern.<\/p>\n\n\n\n<h4>Trocknen\/ D\u00f6rren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap has-background has-small-font-size\" style=\"background-color:#e8e8e8\"><em><strong>\u00bb<\/strong>Dabei wird den Lebensmitteln entweder auf nat\u00fcrliche Weise (Luft und Sonne) oder in so genannten D\u00f6rrapparaten durch trockene Luft Wasser entzogen, sodass sich deren Wassergehalt \u2013 auf einen Bereich zwischen 15 und 25 Prozent \u2013 verringert. Lebensmittel k\u00f6nnen so f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit haltbar gemacht werden, da sie wesentlich langsamer verderben bzw. verschimmeln. Der Geschmack bleibt erhalten und verst\u00e4rkt sich teilweise sogar.<strong>\u00ab<\/strong><br><br>(aus: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trocknung; 09.12.2021)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4>Eindicken<\/h4>\n\n\n\n<p>Beim Eindicken wird fl\u00fcssigen oder z\u00e4hfl\u00fcssigen Nahrungsmitteln durch langes Kochen das Wasser entzogen und gleichzeitig durch das Erhitzen die Mikroorganismen abget\u00f6tet. Dabei kann durch die Erh\u00f6hung der Zuckerkonzentration aufgrund der Wasserabgabe, z.B. bei Fr\u00fcchten, eine konservierende Wirkung (wie z.B. auch bei Konfit\u00fcren oder Marmeladen) eintreten.<\/p>\n\n\n\n<h4>Einsalzen<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei der Behandlung von Fisch- und Fleischwaren mit Kochsalz spricht man auch vom P\u00f6keln. In erster Linie dient es dazu, die Ware vor dem Verderb durch Mikroorganismen zu sch\u00fctzen und dadurch haltbar zu machen. Das Salz entzieht den Bakterien durch Osmose nahezu das gesamte Wasser aus ihrem Zellplasma und beeintr\u00e4chtigt somit ihre Lebensprozesse.<\/p>\n\n\n\n<h4>Einkochen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap has-background has-small-font-size\" style=\"background-color:#e8e8e8\"><em><strong>\u00bb<\/strong>Im Jahr 1795 setzte Napoleon Bonaparte, nachdem er zum kommandierenden General der franz\u00f6sischen Heimatarmee ernannt worden war, einen Preis von 12.000 Goldfranc f\u00fcr ein Verfahren aus, mit dem man Nahrungsmittel haltbar machen und die Soldaten ohne Pl\u00fcnderungen ern\u00e4hren konnte.Die Idee, Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Beh\u00e4ltnissen auf 100\u00b0C zu erhitzen und dadurch zu konservieren, kam dem Pariser Konditor und Zuckerb\u00e4cker Nicolas Appert. Er verwendete Glasflaschen. Diese Methode wurde von der franz\u00f6sischen Marine gepr\u00fcft und Appert bekam das Geld 1810 ausbezahlt [&#8230;].<strong>\u00ab<\/strong><br><br>(aus: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konservendose; 09.12.2021)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4>K\u00fchlen<\/h4>\n\n\n\n<p>Mikroorganismen ben\u00f6tigen eine bestimmte Temperatur, um sich entwickeln zu k\u00f6nnen. K\u00e4lte verlangsamt das Wachstum von Bakterien. Je k\u00e4lter, umso l\u00e4nger die Haltbarkeit des Lebensmittels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap has-background has-small-font-size\" style=\"background-color:#e8e8e8\"><em><strong>\u00bb<\/strong>K\u00fchlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sogenannten Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. [&#8230;]<br>Bis etwa 1950 wurden auch h\u00f6lzerne Eisschr\u00e4nke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter S\u00e4gesp\u00e4nen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gef\u00e4\u00df aus gel\u00f6tetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am St\u00fcck, zum Beispiel Eiszapfen) eingef\u00fcllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das K\u00fchlgut auf (Marmor-)F\u00e4chern aufnimmt und mit einer T\u00fcr verschlossen wird.\u00a0 [&#8230;]<br>1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das f\u00fcr die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverl\u00e4ssigkeit des Kompressors und der gesamten K\u00e4ltemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzj\u00e4hrig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist giftig, \u00e4tzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen \u00fcblen Geruch, so dass K\u00fchlschr\u00e4nke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien f\u00fcr den Hausgebrauch geeignet waren. [&#8230;]<br>Der erste europ\u00e4ische K\u00fchlschrank wurde 1929 von den durch J\u00f8rgen Skafte Rasmussen gegr\u00fcndeten\u00a0Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen\u00a0entwickelt.<strong>\u00ab<\/strong><br><br>(aus: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u00fchlschrank; 09.12.2021)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h4>Arbeitsauftr\u00e4ge<\/h4>\n\n\n\n<ol><li>Nenne die Lebensbedingungen von Mikroorganismen. <\/li><li>Erl\u00e4utere und bewerte davon ausgehend die Wirkung einer der beschriebenen Konservierungsmethoden f\u00fcr lange Schiffsreisen mit Segelschiffen bis zum 19. Jahrhundert.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konservierungsmethoden Lebensmittel \u201everderben\u201c vor allem durch die Wirkung von verschiedenen Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, &#8230;). Um Lebensmittel konservieren zu k\u00f6nnen, muss man den Mikroorganismen \u201edas Leben schwer machen\u201c, das&nbsp;bedeutet, dass mindestens eine der Lebensbedingungen der Mikroorganismen fehlen muss, um ihre Wirkung zu&nbsp;verhindern oder zumindest hinauszuz\u00f6gern. 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