{"id":55,"date":"2015-05-19T12:48:39","date_gmt":"2015-05-19T10:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/?page_id=55"},"modified":"2015-12-21T14:31:15","modified_gmt":"2015-12-21T13:31:15","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/","title":{"rendered":"Leitfaden Verwaltungstexte"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_411\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/files\/2015\/05\/neu-Prof.-Dr.-Matthias-Ballod.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-411\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-411\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/files\/2015\/05\/neu-Prof.-Dr.-Matthias-Ballod-225x300.jpg\" alt=\"Foto von Prof. Dr. Matthias Ballod\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/files\/2015\/05\/neu-Prof.-Dr.-Matthias-Ballod-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/files\/2015\/05\/neu-Prof.-Dr.-Matthias-Ballod-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/startklar\/files\/2015\/05\/neu-Prof.-Dr.-Matthias-Ballod.jpg 1240w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-411\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Matthias Ballod (Foto: MLU \/ Norbert Kaltwa\u00dfer)<\/p><\/div>\n<p>Liebe Nutzerinnen und Nutzer dieses Blogs,<\/p>\n<p>die Verwaltung der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg umfasst ca. 1.600 Angestellte. Dies wiederum bedeutet, dass Texte der internen und externen Kommunikation der Universit\u00e4t in 1.600 Schreibstilen verfasst werden.<\/p>\n<p>Neben den H\u00fcrden einen verst\u00e4ndlichen und nutzerfreundlichen administrativen Text zu verfassen, kommt somit auch die Schwierigkeit hinzu, Schreiber und Bearbeiter von Informationen f\u00fcr stimmige und verst\u00e4ndliche Texte zu sensibilisieren und Orientierungshilfen zum Verfassen anzubieten.<\/p>\n<p>Administrative Texte erfordern die Aufbereitung der Inhalte, so dass diese von Nutzern leicht und zugleich korrekt zu erfassen sind. Dabei m\u00fcssen teils komplexe Verwaltungsvorg\u00e4nge unter Einbezug aller relevanten Gesetze und Paragraphen in die Texte integriert und \u00fcbersetzt werden. Folglich stehen sich zwei schwer zu vereinend erscheinende Sachverhalte gegen\u00fcber: Auf der einen Seite der Anspruch, dass die Texte von Au\u00dfenstehenden verstanden werden und auf der anderen Seite die formale, juristische Absicherung der Organisation.<\/p>\n<p>Der erarbeitete\u00a0Leitfaden soll M\u00f6glichkeiten der Vereinbarkeit von Textverst\u00e4ndlichkeit und formeller Richtigkeit aufzeigen. Nutzerfreundlichkeit und Verst\u00e4ndlichkeit eines Textes ergeben sich nicht alleine aus der \u00dcberarbeitung des Textinhaltes, sondern entstehen erst im Zusammenspiel von Gestaltung, Inhalt und Sprache. Diese drei Felder bilden entsprechend das Gliederungsger\u00fcst des Leitfadens. Alle drei Ebenen sind wiederum nach Einzelkriterien sortiert. Es werden zun\u00e4chst Empfehlungen gegeben, die zum Ende eines jeden Kapitels exemplarisch aufgegriffen und anwendungsorientiert dargestellt werden.<\/p>\n<p>Grundlage des Leitfadens bilden zum einen die Arbeitsresultate, die gemeinsam mit Studierenden der Germanistik in Projektseminaren in den Jahren 2012 bis 2015 entstanden. In diesem Zeitraum wurden zudem zwei Usability-Untersuchungen (u.a. mit Eye-Tracking) durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse dieser Feldforschung wurden ebenso einbezogen, wie konzeptionelle und theoriegeleitete \u00dcberlegungen der Verst\u00e4ndlichkeitsforschung (s. Literatur). Zu den Ergebnissen und dem Gesamtprojekt ist zudem eine Buchpublikation in Arbeit, die im Laufe des Jahres 2016 erscheinen wird.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bildet der Leitfaden die Textbasis f\u00fcr diesen Online-Blog, der Redakteuren und Interessierten die M\u00f6glichkeit bietet, Kommentierungen, Erg\u00e4nzungen und Erweiterungen vorzunehmen, sodass sich Blog und Leitfaden sukzessive weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Mein Dank gilt allen, die im Laufe des Projekts zu dessen Fortgang und Erfolg beigetragen haben. Zun\u00e4chst Herrn Torsten Evers vom Hochschulmarketing, der das Projekt \u00fcber die Jahre hinweg ideell und materiell gef\u00f6rdert hat. Daneben auch den Verantwortlichen in der Verwaltung, die dem Projekt insgesamt jederzeit offen gegen\u00fcberstanden und es erm\u00f6glicht haben, Einblick zu nehmen, Kritik anzubringen und \u00c4nderungen vorzuschlagen. Insbesondere Frau Katrin Eckebrecht (Abteilungsleitung Referat 1.1), Herrn Dr. Ralf Kessler (Immatrikulationsamt), Frau Annelie Breitfeld (Referatsleiterin Studienberatung) und Frau Kati Moritz (Abteilungsleitung Studien- und Pr\u00fcfungsrecht).<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung des Projekts war auf operativer und kooperativer Ebene nur durch engagierte, kompetente und zus\u00e4tzliche Mitarbeit m\u00f6glich. Hier gilt mein besonderer Dank Denise Reschwamm, Christine Daniela Gr\u00fctzemann und Sabine Paschke.<\/p>\n<p>Auch allen Studierenden gilt mein Dank, die sich in ausgew\u00e4hlten Germanistik-Seminaren &#8211; zumeist in Kleingruppen &#8211; an dieses praktische, aber nicht immer leicht zu erschlie\u00dfende Gebiet herangewagt und einen durchweg guten Beitrag geleistet haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Matthias Ballod<\/p>\n<p>Halle, im Dezember 2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Liebe Nutzerinnen und Nutzer dieses Blogs, die Verwaltung der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg umfasst ca. 1.600 Angestellte. Dies wiederum bedeutet, dass Texte der internen und externen Kommunikation der Universit\u00e4t in 1.600 Schreibstilen verfasst werden. 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