Im Volkspark Halle wird im Oktober 2026 das Konzert stattfinden, für das Studierende der Universität Halle sich künstlerische Konzepte ausdenken.
Der Volkspark Halle ist einer der traditionsreichsten Veranstaltungsorte in Halle (Saale). 1906 als Haus für die Arbeiterbewegung errichtet, war er von Beginn an Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und vielfältiger Nutzung: politischer Versammlungsort, Tanzlokal, Konzertstätte, Ort für Feste, Debatten und Begegnungen. Seine Geschichte spiegelt gesellschaftliche Umbrüche ebenso wie den Wandel kultureller Praktiken.
Bis heute wird der Volkspark sehr unterschiedlich genutzt: für Konzerte, Partys, Theater, Vorträge und Clubformate. Der große Saal, die Emporen, Nebenräume und Backstage-Bereiche erzählen von früheren Nutzungen und setzen zugleich klare Rahmenbedingungen für heutige Veranstaltungen.
Ort als Akteur
Beim Besuch des Volksparks spüren die Studierenden Möglichkeiten auf, das Gebäude zu bespielen – und sich gleichzeitig mit den realen Auflagen eines konkreten Saals auseinanderzusetzen. Wo sich etwa Musiker*innen und Publikum während des Konzerts befinden sollen, ist einerseits Teil des künstlerischen Konzepts, andererseits müssen Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Begehung lässt spüren, dass der Volkspark kein neutraler Container ist, sondern schon eine Geschichte und eine Atmosphäre mitbringt und so zu einem aktiven Mitspieler wird.





