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28. Jun 2019

Im Studium erfolgreich präsentieren – So geht’s

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Ob vor dem eigenen Vorstand, vor Kunden oder Geschäftspartnern – Präsentationen sind im Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Ich muss regelmäßig welche machen. Das war schon im Studium so – inzwischen verdiene ich als Dozent, Keynote-Speaker und Trainer damit mein Geld!

Wer also meint, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen allein für sich sprechen, begeht einen großen Fehler. Denn in vielen Fällen entscheidet gerade die Darstellung der Leistungen über das Schicksal einer Auftragsvergabe. Aus diesem Grund gilt es, sich bereits im Studium auf die kommende Herausforderung vorzubereiten. Mit folgenden Tipps lässt sich eure Präsentation erfolgreich meistern.

Die Power im Präsentieren: Was brauche ich, um in Erinnerung zu bleiben – Agentur Schrift-Architekt.de

Schon an Schulen und Universitäten wird fleißigen Schülern und Studierenden der Wert von herausragenden Präsentationen gelehrt. Ob später im Berufsleben beim internen Pitchen um Funding für das karrierefördernde Lieblings-Projekt, vor dem zahlbereiten Kunden zur Kaufüberzeugung oder im wissenschaftlichen Betrieb zur Vorstellung von interessanten akademischen Ergebnissen: Herausragende Präsentationen sind im Berufsleben unerlässlich.

Wenn die Furcht die Oberhand gewinnt

Für zahlreiche Studenten ist es der blanke Horror: Vor vielen Menschen eine Präsentation halten. Bereits der bloße Gedanke daran löst bei nicht wenigen Studierenden Schweißausbrüche, Zitteranfälle und einen hohen Puls aus. Ist der große Tag gekommen, wirkt der Vortragende oft verunsichert, verhaspelt sich und lässt jeglichen roten Faden vermissen. Geht der Vortrag zu Ende, tritt dann zumeist eine große Erleichterung auf. Was allerdings zurückbleibt, sind oft widersprüchliche Aussagen, trockene Inhalte und ein inkompetenter Eindruck. Dies muss jedoch nicht sein, zumal auch weitere Vorträge sicherlich noch folgen werden und für die eigene Karriere ganz entscheidend sind. Schließlich werden Studien zufolge täglich rund 30 Mio. Präsentationen weltweit abgehalten. Das Gute ist jedoch: Präsentieren kann man lernen! Anhand einiger Tipps lassen sich die Angst spürbar senken und der Vortrag erfolgreich gestalten.

Richtige Vorbereitung ist entscheidend

Um sich bei einer Präsentation wohlzufühlen und überzeugend zu sprechen, spielt die Vorbereitung eine entscheidende Rolle. Hierbei ist es wichtig, sich frühzeitig in das Thema einzulesen, zu recherchieren und die Informationen vortragsgerecht aufzubereiten. Wird die Zeit zu knapp, lassen sich kaum noch Unklarheiten beseitigen und Rücksprache halten. Dies würde Unsicherheiten begünstigen. Wichtig ist auch eine mentale Vorbereitung: Also entspannen und sich die eigenen Fähigkeiten bewusst machen.

Wiederholt üben

Der Vortrag sollte vorab diverse Male durchgespielt werden, etwa in Anwesenheit von Freunden und Bekannten. Um besser analysieren zu können, wie man während der Präsentation wirkt, kann der Vortrag auch per Video aufgezeichnet werden. Ein besonderes Augenmerk sollte der Verständlichkeit, Körpersprache sowie dem Sprachfluss gelten.

Logische Struktur

Ein schlüssiger Aufbau der Präsentation sorgt dafür, dass die potentiellen Adressaten dem Inhalt gut folgen können. Am besten ist es, sich in die Lage des Publikums zu versetzen und zu überlegen, ob eventuell Hintergrundinformationen für das Verständnis des Themas unabkömmlich sind. Oder ob es eventuell besser ist, die Reihenfolge zu verändern. Frei Reden ist zwar wünschenswert. Werden jedoch Karteikarten mit Stichpunkten verwendet, ist dies zur Orientierung sicherlich auch nicht verkehrt.

„KISS-Regel“ beachten

„Keep ist short and simple“ lautet bei vielen Geschäftsführern die Devise. Empfehlenswert ist auch die Konversationsregel 10-20-30: Ein guter Vortrag hat danach maximal zehn Folien, dauert nicht mehr als 20 Minuten und besitzt eine Schriftgröße von mindestens 30. Was zudem in puncto Aufmerksamkeit oft Wunder wirkt: Präsentation in Bildern schreiben und von abstrakten Begriffen absehen!

Präsentationstechnik und Ergebnisdarstellung

Zu einer guten Vorbereitung gehört es auch dazu, sich hinsichtlich der Präsentationsmedien Gedanken zu machen. Soll ein Notebook zum Einsatz kommen, sind vorab die Anschlüsse und am Präsentationstag selbst die Funktionsfähigkeit zu prüfen. Eine gezielte Körpersprache hilft dabei, die Teilnehmer bei Laune zu halten und bestimmte Aussagen zu untermauern. Schließlich gilt es zu beachten, dass 80 Prozent der Informationen über Stimme, Gestik und Mimik übertragen werden.

Gegen Ende des Satzes heißt es runter mit der Stimme, da die Zuhörer sonst davon ausgehen, dass noch etwas folgt. Schnelles Sprechen gilt es zu vermeiden, was dadurch gut gelingen kann, indem die eigenen Bewegungen verlangsamt werden und so die Körperspannung reduziert wird. Außerdem gilt: Mit dem üblichen Foliensatz lässt sich kein Publikum mehr überzeugen. Vielmehr geht es darum zu überraschen, indem etwa auf einem Whiteboard der magische Akt des Erschaffens genutzt wird.

Ein Bild, Balkendiagramm oder eine Skizze auf dem Whiteboard prägt sich ideal in das Gedächtnis der Zuhörer ein. Auf den Seiten von KAISER+KRAFT finden sich eine große Menge professioneller Whiteboards für alle Gelegenheiten.

Gutes Präsentieren: Wenn diese Sache fehlt, kick Prezi, Keynote & Co. in die Tonne! – Agentur Schrift-Architekt.de

Eine Präsentation ist die Vorstellung von Personen, zum Beispiel bei einer Begegnung oder einer Veranstaltung, oder von Waren, Gegenständen oder Informationen. Präsentieren beschreibt die Fähigkeit, ebenjene Dinge gekonnt in Szene zu setzen und (meist vorteilhaft) darzustellen und abzubilden.

Sicheres und entspanntes Auftreten

Zu einem guten Auftritt gehört sicherlich das richtige Outfit. Dieses sollte bequem sitzen und dem Anlass entsprechen. Während der Präsentation ist ein frontales Gegenüberstehen zu vermeiden, da dies unbewusst negativ wahrgenommen wird. Besser ist eine seitliche Grundstellung. Ferner ist davon abzusehen, mit Gegenständen wie Stiften, Zeigestab etc. herumzuspielen, zeugt dies schließlich von wenig Gelassenheit und Souveränität. Zudem sollte 90 Prozent der Redezeit Blickkontakt zum Publikum gehalten werden. Verschränkte Arme sowie Hände in den Hosentaschen wirken hilflos und sind daher tabu.

Tipps von Steve Jobs: Pannen bei öffentlichen Präsentationen – Agentur Schrift-Architekt.de

Öffentliches Reden ist für viele bereits eine unangenehme Sache, doch wenn dabei noch etwas schiefgeht, ist es eine einzige Peinlichkeit. Michael Bay erlebte dies aktuell auf der CES Consumer Electronics Show. Mir ging es früher auch so bei Präsentationen. In Schulzeiten war ich ein steifer unemotionaler Block.

3. Feb 2019

Survival-Strategien für’s Studium: Drogen, Dozenten und Durchhalten?

Verfasst von

studentin_studium_bibo

Die Martin-Luther-Universität ist meine alma mater. An ihr habe ich studiert und Bachelor sowie Master in Regelstudienzeit abgeschlossen. Parallel dazu habe ich mich mit meiner Agentur Schrift-Architekt.de selbständig gemacht (falls ihr mal Social Media Beratung in Halle braucht, wisst ihr, wen ihr erreicht!), mit DER SEMINAR eine KMU-Akademie für Unternehmen für gegründet und bin jetzt hauptberuflich selbständig. Hier will ich über diese Zeit berichten. Nachhören könnt ihr das auch in verschiedenen Folgen der Onlinegeister, unserem Radio-Podcast.

Alles in Regelstudienzeit?

War bei mir Druck? Ja, war er. Aber es war kein Druck, der von außen kam. Ich habe mir selbst Druck gemacht. Positiven Druck.

Was ist der Unterschied zwischen positiven und negativem Druck? Negativer Druck ist destruktiv. Das sind Fragen wie:

Bin ich gut genug zu studieren? Was passiert, wenn ich diese Prüfung verhaue? Ich werde mittellos auf der Straße landen!

Positiver Druck ist:

Ich habe diese einmalige Chance zu studieren! Wenn ich das schaffe, habe ich noch Zeit für das Festival! Ich habe jahrelang an den Weihnachtsmann geglaubt, dann werde ich das doch eine Stunde in der Prüfung an mich können!

Regelstudienzeit ist übrigens nur eine Empfehlung, keine Pflicht. Falls ihr BAföG bezieht, sieht die Situation zwar etwas anders aus, aber auch hier könnt ihr bspw. über studentisches Engagement wie Mitgliedschaft in Gremien einiges ausbessern und euch längere Zeiten holen.

Drogen: Wie viele nehmen aufputschende Mittel?

Ich kann nur für mich sprechen: Am häufigsten habe ich Schlaf und Tee zu mir genommen. Gelegentlich Kaffee. Immer noch die besten Drogen. Bestimmte Sorten Tee verbessern Leistungsfähigkeit, Konzentration und sind außerdem gesund. Es gibt viele gute Teesorten (u.a. hier zu finden), meine Favoriten kurz im Überblick:

Absteigend nach Fermentationszeit: Schwarzer Tee, Oolong, Grüner Tee, Weißer Tee. Alle sind gesund: Schwarzer Tee ist der beste Kaffee-Ersatz, denn er besitzt viel Koffein und kann heiß gebraut werden (100 °C). Oolong-Tee ist eine spezielle chinesische Mischung und weißt einen hohen Polyphenolen-Gehalte auf, der antioxidierend und damit gesundheitsfördernd wirken soll. Oolong-Tee ist ein Hybrid zwischen Schwarzen und Grünem Tee (empfohlene Brühtemperatur: 80-90 °C).Grüner Tee besitzt weniger Koffein als schwarzer Tee, soll aber eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel haben. Grüner Tee sollte nicht zu lang ziehen und etwas kühler sein (Brühtemperatur 80 °C). Weißer Tee ist mein persönlicher Favorit. Dadurch dass er äußerst schonend geerntet und behandelt (und damit kaum fermentiert ist) entsteht sein extrem milder und sanfter Geschmack. Ähnlich wie bei Oolong-Tee ist auch in Weißem Tee viel Polyphenolen enthalten, wirkt also ebenfalls gesundheitsfördernd. Weißer Tee sollte „kühl“ gebrüht werden (60 °C).

Dazu kommt noch der Moment des Brühens. Nehmt euch dafür wirklich etwas Zeit und zelebriert das Teebrühen als kleine Auszeit vom Alltag, als meditativen Prozess. Das dauert keine fünf Minuten und danach fühlt ihr euch auch im Kopf etwas besser!

Das sind meine „natürlichen Drogen“. Alle anderen kann ich selbst nicht empfehlen. Leistungssteigernd sind die wenigsten, am ehesten schützen sie vor bereits vorhandenen Problemen. Und wenn ihr unbedingt was nehmen möchtet, dann bitte ich drum: Nehmt organische Mittel. Das hat nichts mit Öko zu tun, aber sowas wie CBD-Öle (u.a. hier zu finden) sind zumindest nicht schädlich für euch. CBD bzw. Cannabidiol kommt vor allem im landwirtschaftlich hergestellten Faserhanf vor und hat keine psychischen Wirkungen, aber soll sehr vielfältige Wirkmechanismen zeigen. CBD-Öl soll antioxidativ wirken, die Signalgebung von Adenosin im Körper verstärken und schmerzlindernd wirken. Ein Rausch bleibt aber aus. Es benebelt euch also nicht, sondern hilft im Bestfall bei der Konzentration und aktuellen Leistung.

Dozenten und Profs: Sie sind keine Pädagogen, aber können helfen

Lehrer sind Pädagogen, Dozenten im Bestfall Andragogen. Pädagogik beschäftigt sich mit der kindlichen Bildung, aber im Studium sind wir in der Regel erwachsen. Andragogische Methoden sind weniger spielorientiert (was ich nicht verstehen kann) und weniger verschult (was ich gut finde). Ein idealer Dozent ist ein Fachidiot, der bzw. die offen ist für euren Input. Ein idealer Student ist ein Universaldilettant, der bzw. die zum Fachidioten werden will und nach Mentoren sucht.

Geht aktiv auf eure Dozenten zu. Im Bestfall helfen sie euch weiter. Wenn ihr merkt, dass sie es nicht können oder wollen sind es

  1. die falschen Dozenten für euch oder sie sind
  2. einfach ungeeignet für den Dozentenjob

und ihr solltet sie meiden. Wenn sie euch helfen können dann

  1. fragt konkret und mit einem Ziel (das ist für beide Seiten besser) und
  2. seid ehrlich.

Wenn ihr auch mal Dozent werden wollt, dann teilt das mit. Wenn der Dozent nur als Unterschriftengeber für ein Projekt da ist, teilt ihm bzw. ihr das auch mit. Offenheit und Ehrlichkeit sind wichtig. Versucht ein ehrliches Verhältnis auf Augenhöhe zu führen. Ein guter Dozent bzw. eine gute Dozentin wird sich von euch nicht eingeschüchtert fühlen und euer Engagement fördern. Und ihr solltet Dozenten oder Professoren nicht als Halbgötter betrachten. Häufig haben sie nur von ihrem Fachgebiet eine Ahnung. Sie sind die Spezialisten in einem Fach, nicht mehr und nicht weniger.

Durchhalten: Setz dir Ziele!

Am wichtigsten für die gesamte studentische Karriere! Ziele setzen, Etappen markieren und diese dann auch feiern. Das geht gern unter, vor allem in der deutschen Kultur. Ein perfektes Klausurergebnis zu bekommen, sollte gefeiert werden.

Ich kann nur empfehlen, dass ihr regelmäßig mit Dozenten oder dem Career Center sprecht. Ich habe das damals jedes Semester getan und es hat mir extrem geholfen. Grüßt Tino von mir!

17 Vorteile, warum sich Studenten selbstständig machen sollten | von Christian Allner

Das deutsche Lehrsystem wird gern kritisiert. Auch bekannte Internet-Unternehmer wie Gary Vaynerchuk (Vayner Media) oder Marcus Meurer (DNX-Konferenzen) kritisieren das starre Lehrsystem, denn die Hochschulen und Universitäten würden ihre Studenten kaum auf den wirklichen Alltag vorbereiten. Doch stimmt das wirklich? Viele Studiengänge bereiten Sie sogar hervorragend auf das Berufsleben vor – sogar auf eine Selbständigkeit.

Schlusstipp: Macht euch eine Liste, aber verliert euch nicht darin. Sucht keine Extreme, macht euch nicht irre, aber lasst es auch nicht schleifen! Sucht den mittleren Weg im Studium, zwischen asketischem Bücher wälzen und hedonistischem Partys feiern. Diese Zeit kommt nie wieder – nutzt sie, um voranzukommen, aber nutzt sie auch, um Spaß zu haben und Freunde zu finden!