{"id":79,"date":"2015-05-22T12:58:39","date_gmt":"2015-05-22T10:58:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/thementagmigrationsrecht\/?page_id=79"},"modified":"2016-11-08T09:40:01","modified_gmt":"2016-11-08T08:40:01","slug":"vortraege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/thementagmigrationsrecht\/programm\/vortraege\/","title":{"rendered":"Vortr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify\"><\/h1>\n<p>Die Homepage f\u00fcr den 2. Thementag Migrationsrecht 2016 wird fortlaufend aktualisiert<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #1e73be\">DER INTEGRATIONSBEGRIFF IM SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN KONTEXT<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/thementagmigrationsrecht\/referentinnen\/\">Prof. Dr. Friedrich Heckmann<\/a><\/em><\/p>\n<div class=\"\"><span class=\"\">Prof. Dr. Friedrich Heckmann wird in seinem Vortrag eine Einf\u00fchrung in die sozialwissenschaftliche Perspektive der Integrationsdebatte geben. Im Vordergrund wird dabei der Integrationsbegriff mit seinen Dimensionen der System- und Sozialintegration sowie die Frage der Notwendigkeit der Begriffsausformung unter Einbeziehung des aktuellen Diskussionsstandes in Deutschland stehen.<\/span><\/div>\n<div class=\"\"><\/div>\n<div class=\"\"><span style=\"color: #999999\"><em>Prof. Dr. Friedrich Heckmann ist Professor f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Bamberg (em.),Co-Leiter des europ\u00e4ischen forums f\u00fcr migrationsstudien (efms), Institut an der Universit\u00e4t Bamberg. Studium der Soziologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre in M\u00fcnster, Kiel, Lawrence (USA) und Erlangen-N\u00fcrnberg.<\/em><\/span><\/div>\n<div class=\"\">\n<p><span style=\"color: #999999\"><em>Neueste Publikation: Integration von Migranten. Einwanderung und neue Nationenbildung. Wiesbaden 2015<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"\"><\/div>\n<p>_________________________________________________________________________<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #1e73be\">DAS INTEGRATIONSKONZEPT IM NATIONALEN MIGRATIONSRECHT<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/thementagmigrationsrecht\/referentinnen\/\"><em>Dr. Johannes\u00a0<\/em><i>Eichenhofer<\/i><\/a>, Universit\u00e4t\u00a0Bielefeld<\/p>\n<p>Mit Inkrafttreten des Aufenthaltsgesetzes zum 1.1.2005 ist \u201eIntegration\u201c zu einem Rechtsbegriff und einer Staatsaufgabe geworden. Auf eine Definition des unbestimmten und daher f\u00fcr vielf\u00e4ltige Interpretationen anf\u00e4lligen Begriffs wird dabei ausdr\u00fccklich verzichtet. Den Regelungen des mit \u201eIntegration\u201c \u00fcberschriebenen 3. Kapitels des AufenthG l\u00e4sst sich jedoch entnehmen, diese gelinge am besten durch \u201eF\u00f6rdern und Fordern\u201c. Diesem Ansatz folgend kombiniert das AufenthG spezifische Integrationsanforderungen an die Zuwanderer (wie z.B. Sprachkenntnisse oder das Erfordernis der Lebensunterhaltssicherung) als Voraussetzungen f\u00fcr die Erteilung eines Aufenthaltstitels mit staatlichen F\u00f6rderprogramme wie den Integrationskursen (\u00a7\u00a7 43-44a AufenthG) oder berufsbezogenen Deutschsprachf\u00f6rderung (\u00a7 45a AufenthG). Auch das k\u00fcrzlich verabschiedete Integrationsgesetz folgt der Logik von F\u00f6rdern und Fordern, indem es etwa fordernde Ma\u00dfnahmen wie die Wohnsitzauflage (\u00a7 12a AufenthG) mit den sog. Fl\u00fcchtlingsintegrationsma\u00dfnahmen nach \u00a7 5a AsylbLG kombiniert. Der Vortrag soll ausgehend vom Versuch einer Begriffsbestimmung unter R\u00fcckgriff auf die Sozialwissenschaften er\u00f6rtern, welche Potentiale und Grenzen das (Migrations-) Recht zum F\u00f6rdern und Fordern von Integrationsleistungen enth\u00e4lt und wie das Verh\u00e4ltnis von F\u00f6rdern und Fordern alternativ zum geltenden Recht ausgestaltet werden k\u00f6nnte. Dabei soll insbesondere auch auf den Vorschlag eines Staatsziels \u201eVielfalt und Integration\u201c und das in der Rechtswissenschaft in ersten Ans\u00e4tzen diskutierte Konzept eines \u201eIntegrationsverwaltungsrechts\u201c (<em>Winfried Kluth<\/em>) eingegangen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><span style=\"color: #999999\">Dr. Johannes\u00a0<\/span><\/em><span style=\"color: #999999\"><i>Eichenhofer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Christoph\u00a0Gusy (Uni Bielefeld) und hat zum Thema &#8222;Begriff und\u00a0Konzept der Integration im Aufenthaltsgesetz&#8220; promoviert.\u00a0<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #333300\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #999999\">_________________________________________________________________________<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #1e73be\">INTEGRATION ALS DISKURSIVE SOZIALE PRAXIS<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Dr. Carolin-Christine Eckardt<\/em><\/p>\n<p>Dr. Carolin Eckardt thematisiert in ihrem Vortrag Integration als diskursive soziale Praxis. Am Beispiel von zur\u00fcckliegenden und aktuellen gesellschaftlichen Debatten sollen zentrale Strukturen und Kontinuit\u00e4ten des Integrationsdiskurses im deutschsprachigen Raum aufgezeigt werden. In die Diskussion einbezogen wird dabei auch das in den Sozialwissenschaften formulierte Konzept der \u201eIntegration in der postmigrantischen Gesellschaft\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Homepage f\u00fcr den 2. Thementag Migrationsrecht 2016 wird fortlaufend aktualisiert DER INTEGRATIONSBEGRIFF IM SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN KONTEXT Prof. Dr. Friedrich Heckmann Prof. Dr. Friedrich Heckmann wird in seinem Vortrag eine Einf\u00fchrung in die sozialwissenschaftliche Perspektive der Integrationsdebatte geben. 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