Photovoice im Sachunterricht – Vorstellung der Studierendenprojekte

Seminar

Johanna Zelck1

30.06.2026, 16:00 – 18:00 Uhr, Raum U43 (Haus 31)


Information: Photovoice ist eine partizipative Forschungsmethode, bei der die Teilnehmenden mit Hilfe von Fotos ihre Wirklichkeit darstellen, diskutieren und verändern. Zu selbstgewählten Fragestellungen werden Fotos gemacht, in der Gruppe diskutiert, kontextualisiert und eine geeignete Form der Präsentation gewählt (v. Unger 2014). Im Sachunterricht sind die Lebenswelten der Kinder ein zentraler Bezugspunkt der Didaktik (Pech 2009), sodass 
Photovoice-Projekte eine Möglichkeit darstellen können, diese abzubilden und darüber ins Gespräch zu kommen. Weiterhin werden durch Photovoice-Projekte gesellschaftliche Fragen in der Gemeinschaft diskutiert und ein kritischer Dialog sowie Wissenserwerb gefördert (Wang & Burris 1997 zit. n. Wihofsky et al. 2020). Dies kann einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung im Sachunterricht darstellen.
Im Rahmen des Seminares haben sich die Studierenden mit eigenen, gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigt und anschließend in  Kleingruppen Photovoice-Projekte dazu durchgeführt. In der Veranstaltung am 30.6. werden die Ergebnisse der Projekte präsentiert. Die Vorstellung der einzelnen Projektergebnisse erfolgt durch einen Museumsgang mit Audio-Guide. Bitte bringen Sie ein geeignetes Endgerät sowie Kopfhörer zum Abspielen der Audio-Guides mit.

Anmeldung: Informationen folgen.

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1: MLU