Prüfungszeit = Nachdenkzeit?

In ihrer Kolumne geht Josi von Unimono der Frage und dem Phänomen nach, dass man sich in der Prüfungszeit immer am kreativsten und schlausten findet … was aber häufig direkt etwas mit dem Lernen zu tun hat. 😉

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Wie lerne ich am besten?

Was passiert beim Lernen?

Beim Lernen wird das Gehirn „umgebaut“. Das braucht seine Zeit. Daher findet ein Großteil des Lernens, nämlich die Speicherung im Langzeitgedächtnis, erst nach dem Lernen statt. Am besten funktioniert das in den Tiefschlafphasen. Beachtet man das nicht und paukt beispielsweise auch die Nächte durch, überlagern sich Informationen und hemmen sich gegenseitig bei der Speicherung.

Wann lerne ich am besten?

Im Grunde sind wir Menschen tagaktiv. Das heißt: wir sind leistungsfähiger am Tag und müde in der Nacht. Daraus leitet sich auch die allgemeine Leistungskurve ab, sie sieht ein bisschen aus wie ein „u“. Demnach haben wir morgens zwischen 10 und 12 Uhr unser höchstes Leistungspotential. Zum Nachmittag nimmt dieses ab um dann noch einmal abends zwischen 18 und 20 Uhr auf ein geringeres Hoch anzusteigen. All das sind jedoch Durchschnittsannahmen. Grob lassen sich drei Chronotypen (Frühsaufsteher, Spätaufsteher und eine Mittelgruppe) unterscheiden. Zu welchem Typ man gehört, kann man bei einem Test der Uni Duisburg oder des Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund herausfinden.

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