{"id":314,"date":"2021-04-21T14:18:41","date_gmt":"2021-04-21T12:18:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/waldecker\/?p=314"},"modified":"2021-04-21T14:18:42","modified_gmt":"2021-04-21T12:18:42","slug":"affirmationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/waldecker\/2021\/04\/affirmationen\/","title":{"rendered":"Affirmationen"},"content":{"rendered":"\n<p>Das englische Wort &#8222;prompt&#8220; bedeutet u.a. so etwas wie Aufforderung, Denkansto\u00df, Impuls. Beim Schreiben k\u00f6nnen ein Satz, Satzanfang oder eine Frage diese Funktion erf\u00fcllen, so dass man ausgehend davon anf\u00e4ngt zu schreiben. Daraus kann das freies Schreiben werden, mit immer neuen Assoziationen und Abschweifungen, oder man benutzt &#8222;prompts&#8220; als Werkzeuge f\u00fcr ganz konkrete Schreibarbeiten, indem man sich von einem zum n\u00e4chsten hangelt und so St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck konkrete Fragestellungen schriftlich bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Affirmationen spielen eine \u00e4hnliche Rolle, wenn es um Gedanken geht. Nat\u00fcrlich kann ich auch &#8222;promts&#8220; benutzen und dann halt nachdenken, anstatt zu schreiben, aber das wird schnell sehr ausufernd und komplex und ich hab dann immer das Bed\u00fcrfnis, etwas zu schreiben und damit festzuhalten. Fl\u00fcchtige Gedanken kann ich manchmal hinterher nicht mehr einfangen, und das ist schade, wenn ich das Gef\u00fchl habe, auf etwas gesto\u00dfen zu sein, was ich gern weiter vertiefen m\u00f6chte. Affirmationen funktionieren da besser, weil sie sehr fokussiert sind und ich sofort intuitiv darauf reagiere. Die Idee dabei ist, einen einzelnen kurzen Satz zu formulieren, ihn mehrmals innerlich zu wiederholen und dann nachzusp\u00fcren, was passiert. F\u00fchlt der Satz sich wahr an?<br>Richtig? Stimmig?<br>Oder irgendwie zwiesp\u00e4ltig?<br>Baut sich sogar ein innerer Widerstand auf?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Affirmationen bin ich seit vielen Jahren immer mal wieder in Kontakt gekommen, zuletzt in Kombination mit Yoga. Je nach Stil kann man Yoga gut mit Meditations\u00fcbungen kombinieren, und das funktioniert bei mir super mit Affirmationen. Auf diese Weise konnte ich endlich (!) eine Meditationspraxis etablieren, meistens mit zwei kurzen Meditationssitzungen am Tag. Die Affirmationen geben Denkanst\u00f6\u00dfe, und man kann sie zum Beispiel prima gezielt aussuchen zu einem Thema, das gerade aktuell ist. Auch allgemeine S\u00e4tze funktionieren gut, zum Beispiel um in den Tag zu starten oder vor dem Schlafengehen. Es ist erstaunlich, wie viel ein Satz wie &#8222;Ich habe heute genug getan.&#8220; dazu beitragen kann, abends zur Ruhe zu kommen. Morgens mag ich S\u00e4tze wie &#8222;Ich bin ausgeruht und energiegeladen.&#8220;, &#8222;Ich bin motiviert f\u00fcr meine Aufgaben.&#8220; oder auch &#8222;Ich bin voller Kreativit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten probiere ich anlassgebunden einfach aus, was funktioniert. Das kann Wunder wirken vor anstrengenden Sitzungen, einem schwierigen Gespr\u00e4ch, bei Nervosit\u00e4t, oder einfach am Ende eines langen Tages, an dem irgendwie nichts so wie geplant lief. Na, sind Sie neugierig geworden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das englische Wort &#8222;prompt&#8220; bedeutet u.a. so etwas wie Aufforderung, Denkansto\u00df, Impuls. Beim Schreiben k\u00f6nnen ein Satz, Satzanfang oder eine Frage diese Funktion erf\u00fcllen, so dass man ausgehend davon anf\u00e4ngt zu schreiben. 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