{"id":323,"date":"2022-06-24T16:15:14","date_gmt":"2022-06-24T14:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/?p=323"},"modified":"2022-08-07T17:00:54","modified_gmt":"2022-08-07T15:00:54","slug":"28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/28","title":{"rendered":"Girlkultur"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/files\/2022\/06\/28-png.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-453\" width=\"243\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/files\/2022\/06\/28-png.png 652w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/files\/2022\/06\/28-png-291x300.png 291w\" sizes=\"(max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Girlkultur von Richard Huelsenbeck<\/p>\n\n\n\n<p>Das Nachdenken \u00fcber die Erscheinung des Amerikanertums endigt bei dem Problem der amerikanischen Sexualit\u00e4t.<br>Das Problem der amerikanischen Sexualit\u00e4t ersch\u00f6pft sich in der Psychologie der amerikanischen Ehe.<br>Die soziale Stellung der Frau weist auf die tieferen Zusammenh\u00e4nge, die den amerikanischen Menschen unabh\u00e4ngig von den \u00e4u\u00dferen Erfolgen seiner Arbeit sehen lassen.<br>Die Arbeit Fritz Gieses*) zeigt, wie sich das Girl-Ideal des Amerikaners aus seiner letzten Wesenheit gebildet hat.<br>Trotz vorsichtiger und wie uns scheint logisch wenig konsequenter Anerkennung des Autors bleibt die ersch\u00fctternde Ansicht von Menschen, die die Einordnung in den Rhythmus der ,,Nat\u00fcrlichkeit\u201c durch einen technischen Schematismus ersetzt wissenwollen.<br>Man mu\u00df hier klar und eindeutig Stellung nehmen. Jedes Buch. das sich mit Amerika besch\u00e4ftigt und Anspruch auf geistige<br>Wertung macht, darf an der Beantwortung der Frage, die unser ganzes Innere aufw\u00fchlt, nicht vor-beigehen: Was bedeutet das Amerikanertum f\u00fcr die Menschheit?<br>Die Tatsache, da\u00df wir uns gegen die vordringende \u201eGirlkultur\u201c nicht wehren k\u00f6nnen, kann eine Anerkennung oder Ablehnung nicht beeinflussen.<br>Ist es wertvoll, an Stelle einer ideelichen und traditionellen Gebundenheit &#8212; Girlkultur zu besitzen?<br>Die Beantwortung dieser letzten und entscheidenden Trage l\u00e4\u00dft das Buch Fritz Gieses vermissen.<br>Es geht, wie gesagt, von dem Standpunkt aus, da\u00df wir uns mit der Girlkultur werden abfinden m\u00fcssen.<br>Ein wenig Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Dinge zeigt die Ungeheuerlichkeit dessen, was uns erwartet<br>Die Tanz-Girls sind der Ausdruck des technischen Rhythmus, den der von seinen nat\u00fcrlichen Bedingungen abgel\u00f6ste Mensch geschaffen hat.<br>Sie sind der vollendete Ausdruck einer kollektiven Menschheit, die nach bestimmten Zeichen und Befehlen die Glieder zu heben hat.<br>Die Einheit des Arme- und Beinehebens symbolisiert die Einheit der Mode, der Moral, der ganzen amerikanisch-zivilisatorischen Lebensauffassung.<br>Diese Einheit l\u00e4\u00dft keine individuelle Abweichung zu. Der Eindruck ist unter allen Umst\u00e4nden ab h\u00e4ngig vom kommandierten Schema.<br>Um sich klar zu werden, \u00fcber das, was hier verlangt und geleistet wird, mu\u00df man verstehen, da\u00df es eine kollektive und eine ideeliche, durch Tradition wirkende Einheit gibt.<br>Die Gefahr des industriell denkenden Menschen &#8211; der skrupellose Individualismus &#8211; wird geb\u00e4ndigt durch den kollektivistischen Befehl. Einheits-Moral, Einheits-Sch\u00f6nheit, Einheits-Sexualit\u00e4t. Die tiefe Gebundenheit eines religi\u00f6sen Volkes an die zentrale Idee wird hier ersetzt durch einen Akt des Willens.<br>Was Menschen mit sicheren animalischen Instinkten eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist: Ausgleich des individuellen Wettbewerbes durch soziale Gemeinschaft wird hier durch das strenge Kommando der Mode erreicht.<br>Ideeliche Gemeinschaft ist selbstverst\u00e4ndliche Gemeinschaft. Sie war bei allen V\u00f6lkern mit gro\u00dfer religi\u00f6ser Kultur vorhanden. Kollektive Gemeinschaft ist der Versuch, mit Hilfe der \u00dcberlegung eine verloren gegangene Einheit wiederherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher die \u00dcbersch\u00e4tzung der Handlung in Amerika. Daher die Verg\u00f6ttlichung des Erfolges. Daher die Idolatrie der Technik. Die Handlung, der Rhythmus der Arbeit, der Zweitakt des Motors werden dem Menschen die verloren gegangene Bindung an die Natur doppelt und dreifach ersetzen: das ist die Religion des Amerikanertums. Und eine Etappe auf dem Wege zur Vollendung ist das amerikanische Girl. Sich dieser Kollektiv- G\u00f6ttin in jeder Weise unterzuordnen ist die selbst-verst\u00e4ndliche Pflicht des amerikanischen Gentlemans. Die Stellung der Frau in Amerika ist bedingt durch die Anschauung, da\u00df Kollektivismus und Feminismus synonyme Begriffe sind.<br>Die Frau ist die Erhalterin und F\u00f6rderin der Einheitsmoral. Was sie als gut bezeichnet ist gut und was sie als sch\u00f6n bezeichnet ist sch\u00f6n. Der Mann, der Held der groben Arbeit, glaubt daran, mu\u00df daran glauben, weil der Fortschritt im amerikanischen Sinne, das hei\u00dft der Fortschritt zum kollektiven Menschheitsideal dadurch gef\u00f6rdert wird.<br>Die Industrie hat den Typus des Massenkonsumenten geschaffen. Das ist der vollkommen von eigener \u00dcberlegung absehende, durch Reklame jederzeit zu hypnotisierende Mensch, ohne den die Maschine des Fortschrittes still stehen w\u00fcrde. Der Massenkonsument kauft, weil man \u201eetwas haben mu\u00df**. Er fragt nicht mehr nach seinem Bed\u00fcrfnis. Der gekaufte Artikel hat kaum noch Beziehung zum Menschen. Er wird nach Konjunktur\u00fcberIegungen \u201elanciert\u201c.<br>Das Girl, die Frau sind ideale Massenkonsumenten. Hier haben sie die beste Gelegenheit, die Wunschvorstellungen des Amerikaners zu verwirklichen. Die Warenh\u00e4user sind nur f\u00fcr sie gebaut.<br>Die Frau ist der wertvollste Aktivposten der Arbeit am laufenden Bande, Wo w\u00e4re Ford mit seinen Automobilen, wenn die Amerikanerinnen nicht begriffen h\u00e4tten, da\u00df das Auto ein gewaltiger Fortschritt auf dem Wege zum amerikanischen Himmel bedeutet? Die \u00fcberlegene Stellung der Frau wirkt sich im ganzen Ablauf des amerikanischen Lebens aus.<br>Der Mann, als der produktive Typus, ist dem Amerikaner verd\u00e4chtig, auch wenn diese Produktivit\u00e4t sich nur um die Massenherstellung von Kocht\u00f6pfen bek\u00fcmmert.<br>Jede Produktivit\u00e4t ist im Grunde verd\u00e4chtig. Eine kollektive Menschheit braucht unoriginelle, moralisierende, ordnende Menschen. Die Mi\u00dfachtung der individuellen Lebens\u00e4u\u00dferung ist hier nicht die Folge einer traditionellen Gebundenheit (wie zum Beispiel in den asiatischen L\u00e4ndern), sondern eines praktisch ordnenden Verstandes.<br>Erst wenn das Leben ganz praktisch, in h\u00f6chster Weise praktisch abl\u00e4uft, ist der Wunschtraum des Fortschrittes erf\u00fcllt.<br>Der Mann ist unpraktisch von Natur, irgendwo steckt in ihm ein St\u00fcck \u00dcbermut, ein St\u00fcck Junge. Damit ist sein Urteil gesprochen. Die Tanzgirls symbolisieren das Genial-Praktische. So praktisch k\u00f6nnen eben M\u00e4nner sich nie geb\u00e4rden und deshalb sind sie Menschen zweiter Klasse.<br>Eine \u201eGeistigkeit\u201c im europ\u00e4ischen Sinne ist unter solchen Umstanden in Amerika nicht m\u00f6glich.<br>Ein Mensch, der versuchen wollte, nach einer Idee, nach einem Schicksal, nach einer durch Religion garantierten Gemeinsamkeit zu leben, m\u00fc\u00dfte verhungern.<br>Girlkultur und Ideekultur! Maschinenkultur und religi\u00f6se Kultur &#8212; bei solchen \u00dcberlegungen werden einem Abgr\u00fcnde aufgehellt.<br>Das hatte der Autor des intelligenten Buches eindeutig zur Darstellung bringen m\u00fcssen.<br>Schon der Titel des Buches &#8222;Girlkultur&#8220; zeigt aber ein folgenschweres<br>Missverst\u00e4ndnis. Es kann sich doch immer nur um Girl-Zivilisation handeln, da schon das Wort Kultur eine Dauer, eine Besinnung, eine Wertung nat\u00fcrlicher Bindungen einschlie\u00dft, die dem amerikanischen Fortschritt ganz fremd sind.<br>Hier hat jener Durchschnittstypus Mensch gesiegt, der alles auf dieser Welt mit seinem \u201epraktischen Verstand\u201c erledigen zu k\u00f6nnen hofft.<br>Das ist der folgenschwerste Irrtum, den die Menschheit jemals begehen kann, denn sie schaltet ganz die Frage nach der inneren Zufriedenheit, nach dem Gl\u00fcck, nach der Harmonie des einzelnen Menschen und der menschlichen Gemeinschaft aus.<br>Kein \u201eNew Thought\u201c, keine \u201eChristian Science\u201c k\u00f6nnen dem Menschen die innerliche Festigung geben, die notwendig ist, um das Leben wahrhaft lebenswert zu machen.<br>Es geh\u00f6rt keine \u00fcberragende Intelligenz dazu, den \u201eErfolg\u201c als Illusion zu erkennen. Denn nach dem Erfolge erhebt sich das gleiche Problem der innerlichen-wesenhaften Ordnung.<br>Die moralische Schw\u00e4che des Amerikaners l\u00e4\u00dft ihn vor seinen Frauen katzbuckeln. Erst dann, wenn er die primitive Wahrheit begriffen haben wird, da\u00df das Leben beim Menschen anf\u00e4ngt, nicht aufh\u00f6rt, wird er das Ph\u00e4nomen der Erotik verstehen lernen. Vielleicht lernt er dann auch, da\u00df die Ehe keine Schule eines wirtschaftlich larvierten Masochismus, sondern der Versuch einer Kameradschaft gleichberechtigter Menschen ist.<br><\/p>\n\n\n\n<p>*) ..Girlkultur\u201c, Delphin-Verlag. M\u00fcnchen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#1e92bc\"><span class=\"has-inline-color has-white-color\">Die Literarische Welt, Nr. 16, S. 5, 16.04.1926.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#dce1e3\"><strong>Kommentar:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#dce1e3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<p>Der Autor, Mitbegr\u00fcnder des Dadaismus in Z\u00fcrich und sp\u00e4ter als Psychoanalytiker arbeitende Richard Huelsenbeck bespricht im Artikel \u201cGirlkultur\u201d das gleichnamige Werk \u201eGirlkultur\u201d von Fritz Giese (M\u00fcnchen: Delphin-Verlag, 1925). Darin versucht der studierte Psychologe Giese das massenkulturelle Ph\u00e4nomen der \u201eGirls\u201c oder \u201eflappers\u201c zu beschreiben und dadurch einen Vergleich zwischen \u201camerikanischem und europ\u00e4ischem Rhythmus- und Lebensgef\u00fchl\u201d anzustellen. Giese verbindet in seinem Text eine Vielzahl von Abbildungen bekannter \u201cGirls\u201d oder Tanzgruppen mit Analysen zu Rhythmus des Tanzstils und \u00c4sthetik der Frauentypen.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Zeitschriftsartikel Huelsenbecks verstrickt der Autor seine Haltung zum Originaltext mit eigenen Ausf\u00fchrungen zu U.S.-amerikanischer Sexualit\u00e4t, Geschlechterrollen, \u201eMassenkonsum\u201c und eine damit einhergehende Amoralit\u00e4t.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background no-border-radius\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/rollenbilder\" style=\"background-color:#dce1e3\">\u27a5 Verwandtes Thema: Rollenbilder<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons aligncenter\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/2\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">&lt;<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/die-literarische-welt\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">Artikel in dieser Zeitschrift<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/25\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">&gt;<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons aligncenter\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/2\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">&lt;<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/bewegungskunst\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">Artikel im gleichen Thema<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/16\" style=\"border-radius:50px;background-color:#1e92bc;color:#fffffa\">&gt;<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Girlkultur von Richard Huelsenbeck Das Nachdenken \u00fcber die Erscheinung des Amerikanertums endigt bei dem Problem der amerikanischen Sexualit\u00e4t.Das Problem der amerikanischen Sexualit\u00e4t ersch\u00f6pft sich in der Psychologie der amerikanischen Ehe.Die soziale Stellung der Frau weist auf die tieferen Zusammenh\u00e4nge, die den amerikanischen Menschen unabh\u00e4ngig von den \u00e4u\u00dferen Erfolgen seiner Arbeit sehen lassen.Die Arbeit Fritz Gieses*) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4947,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6,29],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4947"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=323"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1076,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323\/revisions\/1076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/weimarerpublizistik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}