{"id":886,"date":"2018-08-13T19:01:07","date_gmt":"2018-08-13T17:01:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/?page_id=886"},"modified":"2018-09-28T23:35:54","modified_gmt":"2018-09-28T21:35:54","slug":"staedtischer-auwald","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/wildnisbildungsstaetten\/staedtischer-auwald\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtischer Auwald"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/h4>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Die Gesamtfl\u00e4che des st\u00e4dtischen Auwaldes betr\u00e4gt ca. 12,4 Hektar (650 x 200 m).<\/p>\n<p><strong>Lage<\/strong><\/p>\n<p>Die Nordspitze ist ein Naturschutzgebiet und Teil des FFH-Gebietes \u201eNordspitze Pei\u00dfnitz und Forstwerder in Halle\u201c und ist umgeben vom Landschaftsschutzgebiet \u201eSaale\u201c. Es liegt im Norden der Pei\u00dfnitzinsel, einer innerst\u00e4dtischen Binneninsel und ist durch einen Rundweg erschlossen.<\/p>\n<p><strong>Flora<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Fl\u00e4che handelt es sich um einen Hartholzauenwald (u. a. gemeine Esche, Stieleiche, Spitzahorn) aus. Die \u00e4ltesten B\u00e4ume sind mehrere hundert Jahre alt. Die Flora wird stark von \u00dcberschwemmungen der Saale beeinflusst.<\/p>\n<p><strong>Fauna<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che ist eine wichtige Brutfl\u00e4che f\u00fcr verschiedene Vogelarten. Am Saaleufer leben zudem mehrere Nutriafamilien. Vereinzelt sind F\u00fcchse zu finden.<\/p>\n<p><strong>Gew\u00e4sser<\/strong><\/p>\n<p>Die Pei\u00dfnitzinsel, auf der sich die Wildnisbildungsfl\u00e4che befindet,\u00a0 wird von der Stromsaale und der Wilden Saale (Seitenarm) umflossen.<\/p>\n<p><strong>Relief, Fl\u00e4chenbeschaffenheit<\/strong><\/p>\n<p>Der Auenboden entsteht aus Sedimenten der Saale. Die B\u00f6den werden periodisch, i. d. R. j\u00e4hrlich \u00fcberflutet, wodurch es zu Auflagerungs- und Abtragungsprozessen kommt. Der Boden ist dementsprechend sehr n\u00e4hrstoffreich und kann als relativ junger Boden bezeichnet werden. Die B\u00f6den sind durch starke Grundwasserschwankungen gekennzeichnet.<\/p>\n<p><strong>Sichtbare menschliche Einfl\u00fcsse<\/strong><\/p>\n<p>Im Naturschutzgebiet soll der menschliche Einfluss auf ein Minimum reduziert werden. Der Rundweg durch das Naturschutzgebiet wird jedoch regelm\u00e4\u00dfig gewartet und entsprechend in Stand gesetzt und gehalten. Im \u00fcbrigen Gebiet darf sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten entwickeln, sodass Auenwildnis entsteht.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle\/ehemalige Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>Die Pei\u00dfnitzinsel wird seit vielen Jahren als Naherholungsgebiet genutzt. Die n\u00e4hrstoffreichen Auenb\u00f6den wurden fr\u00fcher zudem landwirtschaftlich genutzt.<\/p>\n<p><strong>Erreichbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Pei\u00dfnitzinsel liegt nahe des halleschen Stadtzentrums und kann daher von verschiedenen Stadtteilen gut erreicht werden. An verschiedenen \u00dcberg\u00e4ngen zur Insel existieren Stra\u00dfenbahn- und Bushaltestellen. Zudem sind zahlreiche befestigte Wege vorhanden, sodass eine Anreise mit dem Fahrrad problemlos m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><strong>Zivilisationsn\u00e4he<\/strong><\/p>\n<p>Im Naturschutzgebiet selbst ist zun\u00e4chst keine Zivilisation zu erkennen, da B\u00e4ume die Sicht einschr\u00e4nken. Allerdings ist die umliegende Stadt durch Stra\u00dfen und Schiffe nie v\u00f6llig au\u00dfen vor. Zudem finden sich vom Menschen geschaffene Wege.<\/p>\n<p><strong>Schutzstatus und ggf. daraus folgende Einschr\u00e4nkungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Nordspitze ist ein FFH-Schutzgebiet und verlangt ein dementsprechendes Verhalten.\u00a0Das Schutzgebiet bringt entsprechende Regeln mit sich (u. a. Wegegebot, Entnahmeverbot f\u00fcr Tiere und Pflanzen, Feuerverbot).<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliches Gefahrenpotenzial<\/strong><\/p>\n<p>Mit der N\u00e4he zum Flussufer gehen entsprechende Gefahren einher.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeit einer \u00dcbernachtung im Freien<\/strong><\/p>\n<p>Eine \u00dcbernachtung ist aufgrund des Schutzstatus\u2018 nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Potenziale und Grenzen f\u00fcr Wildnisbildungsma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che Die Gesamtfl\u00e4che des st\u00e4dtischen Auwaldes betr\u00e4gt ca. 12,4 Hektar (650 x 200 m). 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