{"id":889,"date":"2018-08-13T19:01:54","date_gmt":"2018-08-13T17:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/?page_id=889"},"modified":"2018-09-28T23:57:49","modified_gmt":"2018-09-28T21:57:49","slug":"gruenflaeche-parkanlage","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/wildnisbildungsstaetten\/gruenflaeche-parkanlage\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnfl\u00e4che (Parkanlage)"},"content":{"rendered":"<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<figure id=\"attachment_1046\" aria-describedby=\"caption-attachment-1046\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1046 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Weinbergwiesen_1.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"106\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1046\" class=\"wp-caption-text\">Gew\u00e4sser auf den Weinbergwiesen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1047\" aria-describedby=\"caption-attachment-1047\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1047 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Weinbergwiesen_2-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Weinbergwiesen_2-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Weinbergwiesen_2.jpg 347w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1047\" class=\"wp-caption-text\">Schotterwege, die durch die Weinbergwiesen f\u00fchren<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_849\" aria-describedby=\"caption-attachment-849\" style=\"width: 248px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-849 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/08\/KGS_3.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"186\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-849\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber die weitl\u00e4ufigen Weinbergwiesen<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che &#8211; Weinbergwiesen<\/h4>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Die Weinbergwiesen, die als Wildnisbildungsfl\u00e4che verwendet werden, haben eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 2000 x 350 Metern.<\/p>\n<p><strong>Lage<\/strong><\/p>\n<p>Die Weinbergwiesen trennen die Stadtteile Heide-S\u00fcd (im Norden) und Halle-Neustadt (im S\u00fcden). Im Nordwesten grenzen verschiedene Forschungseinrichtungen des \u201eWeinberg Campus\u201c, einem wichtigen Wissenschafts- und Forschungsstandort, an die Fl\u00e4che an. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Parkfl\u00e4che verl\u00e4uft entlang der Lise-Meitner-Stra\u00dfe und der Lilienstra\u00dfe in Halle-Neustadt. Es k\u00f6nnen ein westlicher und ein \u00f6stlicher Teil (der hier betrachtet wird) unterschieden werden.<\/p>\n<p><strong>Flora<\/strong><\/p>\n<p>Neben verschiedenen Laubb\u00e4umen und Str\u00e4uchern (u. a. Zitter-Pappel, Eberesche, Stiel-Eiche, Kastanie, Ahorn und Brombeerstr\u00e4ucher) sind auf den Weinbergwiesen v.\u00a0a. Gr\u00e4ser, Kr\u00e4uter und Str\u00e4ucher zu finden. Zu den Grasarten, die man auf den Wiesen finden kann, z\u00e4hlen beispielsweise der Raubl\u00e4ttriger Schaf-Schwingel, das Rote Strau\u00dfgras oder die Aufrechte Trespe, die allesamt zu den S\u00fc\u00dfgr\u00e4sern z\u00e4hlen. \u00a0Zu beobachtende Kr\u00e4uter sind zum Beispiel Schafgarbe, L\u00f6wenzahn, Brennnessel oder Mohn. Vegetationsdichte und Artenvielfalt sind als hoch zu beschreiben.<\/p>\n<p><strong>Fauna<\/strong><\/p>\n<p>In Teichn\u00e4he im westlichen Teil der Weinbergwiesen sind neben Enten (Stockente, Blesshuhn) zahlrieche Amphibien (Erdkr\u00f6te) &#8211; und Insektenarten (Mistk\u00e4fer, Totengr\u00e4ber, Honigbiene, Erdhummel, Admiral, Libellen, Brombeerspinner), sowie Schnecken (Weinbergschnecke, Hain- und Gartenschnirkelschnecke)\u00a0 zu finden. Zudem k\u00f6nnen verschiedenste Singv\u00f6gel (u.\u00a0a. Feldsperling, Rotkehlchen, Grauspecht, Bachstelze) beobachtet werden.<\/p>\n<p><strong>Gew\u00e4sser<\/strong><\/p>\n<p>Durch den \u00f6stlichen und westlichen Teil flie\u00dft der Saugraben, ein 3 km langer Nebenfluss der Saale, der jedoch nicht zu jeder Zeit Wasser f\u00fchrt. Im westlichen Teil sind mehrere Teiche zu finden.<\/p>\n<p><strong>Relief, Fl\u00e4chenbeschaffenheit<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6stliche Teil der Weinbergwiesen ist recht h\u00fcgelig. Im Gegensatz dazu steht der westliche Teil, der vorwiegend flach gestaltet ist. Durch die ehemalige milit\u00e4rische Nutzung weist der Oberboden keine nennenswerten Mutterbodenschichten auf.<\/p>\n<p><strong>Sichtbare menschliche Einfl\u00fcsse<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6stliche Teil der Wiesen ist als Park zum Spielen und zur Erholung gestaltet. Der westliche Teil soll hingegen einen st\u00e4rker naturnahen Charakter tragen. Die menschlichen Einfl\u00fcsse sind jedoch un\u00fcbersehbar. So k\u00f6nnen folgende Dinge auf den Wiesen selbst bzw. um die Wiesen herum beobachtet werden: angrenzende Plattenbauten von Halle-Neustadt im S\u00fcden sowie Wohnh\u00e4user des Stadtteils Heide-S\u00fcde im Norden. Daneben gibt es Geb\u00e4ude der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg sowie das Fraunhofer-Institut, die Teil des Weinbergcampus sind. Auch die Weinbergterrasse zeugt als Relikt vom ehemaligen Weinanbau auf der Fl\u00e4che. Au\u00dferdem sind zahlreiche B\u00e4nke entlang angelegter Wege und M\u00fclleimer zu finden. Zus\u00e4tzlich existieren verschiedene Kunstobjekte, ein Piratenspielplatz, ein Skatepark und eine Basketballanlage.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle\/ehemalige Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fcher wurde die Fl\u00e4che landwirtschaftlich als Weinanbaufl\u00e4che genutzt. Ab dem Jahre 1842 wurden Teile der Wiesen f\u00fcr den Bau der \u201eLandesheil- und Pflegeanstalt zu Nietleben\u201c gebraucht. Ab 1936 wurde die Fl\u00e4che dann ausschlie\u00dflich milit\u00e4risch (zun\u00e4chst von der Deutschen Wehrmacht, dann von der Roten Armee) genutzt. In dieser Zeit nannte man die Fl\u00e4che \u201eGarnison Heide\u201c. W\u00e4hrend dieser Zeit waren die Wiesen f\u00fcr die Hallenser v\u00f6llig unzug\u00e4nglich. Mit dem Kauf der Liegenschaften 1994 durch die Stadt Halle wurden die Voraussetzungen f\u00fcr die k\u00fcnftige zivile Nutzung dieses Stadtteils geschaffen. 2010 wurden im Zuge des Projektes \u201eWeinberg\u201c und im Rahmen des Bundesf\u00f6rderungsprogrammes \u201eKommunal Kombi\u201c 250 Weinst\u00f6cke angelegt.<\/p>\n<p><strong>Erreichbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Weinbergwiesen sind sehr gut an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr angebunden (mehrere Stra\u00dfenbahn- und Buslinien). Au\u00dferdem sind Geh- und Radwege vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Zivilisationsn\u00e4he<\/strong><\/p>\n<p>Die Weinbergwiesen sind Teil der Zivilisation und wurden explizit angelegt, um der Bev\u00f6lkerung als Naherholungsgebiet zu dienen. Sie liegen im unmittelbaren st\u00e4dtischen Siedlungsgebiet. Die Weinbergwiesen sind zudem von z. T. stark frequentierten Stra\u00dfen umgeben. \u00dcber die gesamte L\u00e4nge sind Geh- und Radwege zu finden, die stark genutzt werden.<\/p>\n<p><strong>Schutzstatus und ggf. daraus folgende Einschr\u00e4nkungen<\/strong><\/p>\n<p>Das Gel\u00e4nde besitzt keinen Schutzstatus, sodass sich keine Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Wildnisbildungsaktivit\u00e4ten ergeben.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliches Gefahrenpotenzial<\/strong><\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe, die direkt durch die Wiesen f\u00fchrt, stellt ein Gefahrenpotenzial dar. Besonders bei der Arbeit mit Kindern schr\u00e4nkt es die M\u00f6glichkeit ein, dass Lernende sich frei bewegen k\u00f6nnen. Da der \u00dcbergang \u00fcber die Stra\u00dfe von keiner Ampel unterst\u00fctzt wird, ist entsprechende Vorsicht geboten. Aus den gleichen Gr\u00fcnden stellen auch die Teiche ein gewisses Gefahrenpotenzial dar.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeit einer \u00dcbernachtung im Freien<\/strong><\/p>\n<p>Es existieren keine offiziell gekennzeichneten Stellen, die eine \u00dcbernachtung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Potenziale und Grenzen f\u00fcr Wildnisbildungsma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che &#8211; Weinbergwiesen Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che Die Weinbergwiesen, die als Wildnisbildungsfl\u00e4che verwendet werden, haben eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 2000 x 350 Metern. Lage Die Weinbergwiesen trennen die Stadtteile Heide-S\u00fcd (im Norden) und Halle-Neustadt (im S\u00fcden). 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