{"id":891,"date":"2018-08-13T19:02:23","date_gmt":"2018-08-13T17:02:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/?page_id=891"},"modified":"2018-09-28T23:08:08","modified_gmt":"2018-09-28T21:08:08","slug":"ehemaliger-truppenuebungsplatz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/wildnisbildungsstaetten\/ehemaliger-truppenuebungsplatz\/","title":{"rendered":"Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_992\" aria-describedby=\"caption-attachment-992\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-992 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Brandberge_1.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"111\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-992\" class=\"wp-caption-text\">Weitl\u00e4ufigkeit der Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_993\" aria-describedby=\"caption-attachment-993\" style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-993 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Brandberge_2.png\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"109\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-993\" class=\"wp-caption-text\">Vielf\u00e4ltigkeit der Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_994\" aria-describedby=\"caption-attachment-994\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-994 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/Brandberge_3.png\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"115\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-994\" class=\"wp-caption-text\">Weitl\u00e4ufige Wiesen<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/h4>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che hat eine Gesamtgr\u00f6\u00dfe von etwa 92 Hektar.<\/p>\n<p><strong>Lage<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che befindet sich im Norden Halles. Im Westen grenzt die D\u00f6lauer Heide an, im Norden der Stadtteil Heide-Nord, im Nordosten der Stadtteil Kr\u00f6llwitz und im S\u00fcden der Stadtteil Heide-S\u00fcd. Die Fl\u00e4che ist von der Stra\u00dfenbahnendhaltestelle in einem ca. 5-min\u00fctigen Fu\u00dfmarsch zu erreichen. Sie besteht aus mehreren Bereichen: H\u00fcgel aus Prophyrkuppen, einem kleinen Wald (Laubb\u00e4ume) mit Wanderweg, einer Wiese und einem T\u00fcmpel (z. T. trockenfallend im Sommer).<\/p>\n<p><strong>Flora<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Fl\u00e4che sind v. a. Trocken- und Halbtrockenrasen zu finden. Die Fl\u00e4che ist \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig: Zwergstrauchheide auf Prophyrgestein, T\u00fcmpel mit R\u00f6hrichten, Wald (v. a. Laubb\u00e4ume), Ackerfl\u00e4chen. Auch seltene Pflanzenarten k\u00f6nnen gefunden werden (u. a. Gemeines Kreuzbl\u00fcmchen, Gemeine Kuhschelle, Kuckuckslichtnelke, Gemeiner Wasserhahnenfu\u00df). Vegetationsdichte und Artenvielfalt sind von der jeweils konkret betrachteten Fl\u00e4che abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><strong>Fauna<\/strong><\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen verschiedene Arten von Lurchen und Kriechtieren (u. a. Kammmolche, Ringelnattern, Kreuzkr\u00f6ten), Sing- und Greifv\u00f6geln sowie Insektenarten (K\u00e4fer, Libellen, Schmetterlinge etc.) gefunden werden.<\/p>\n<p><strong>Gew\u00e4sser<\/strong><\/p>\n<p>Es sind T\u00fcmpel vorhanden, die im Sommer trockenfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Relief, Fl\u00e4chenbeschaffenheit<\/strong><\/p>\n<p>Der Untergrund besteht vorwiegend aus Porphyrgestein.<\/p>\n<p><strong>Sichtbare menschliche Einfl\u00fcsse<\/strong><\/p>\n<p>Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, kann von einem eher geringen menschlichen Einfluss gesprochen werden. Zu finden sind u. a. Wege, Trampelpfade und Schilder, die auf den Schutzstatus hinweisen.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle\/ehemalige Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>Bis in die 1930er Jahre wurde die Fl\u00e4che als Wintersportgebiet genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis Ende 2007 wurde die Fl\u00e4che als Truppen\u00fcbungsplatz genutzt (sowjetisches Milit\u00e4r, NVA und Bundeswehr). Aktuell wird die Fl\u00e4che als Weidefl\u00e4che f\u00fcr Schafe genutzt.<\/p>\n<p><strong>Erreichbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che kann \u00fcber verschiedene Stra\u00dfenbahn- und Buslinien erreicht werden. Von dort aus ist ein Fu\u00dfweg von etwa 5 Minuten n\u00f6tig.<\/p>\n<p><strong>Zivilisationsn\u00e4he<\/strong><\/p>\n<p>In der N\u00e4he des Gebietes befinden sich Stra\u00dfenbahnschienen, Stra\u00dfen, H\u00e4user und eine Tankstelle, sodass viele Zivilisationsger\u00e4usche wahrgenommen werden k\u00f6nnen (je nachdem, wie weit in das Gebiet gegangen wird).<\/p>\n<p><strong>Schutzstatus und ggf. daraus folgende Einschr\u00e4nkungen<\/strong><\/p>\n<p>Es handelt sich um ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Das Schutzgebiet bringt entsprechende Regeln mit sich (u. a. Wegegebot, Entnahmeverbot f\u00fcr Tiere und Pflanzen, Feuerverbot).<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliches Gefahrenpotenzial<\/strong><\/p>\n<p>Es ist kein besonderes Gefahrenpotenzial bekannt.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeit einer \u00dcbernachtung im Freien<\/strong><\/p>\n<p>Es existieren keine offiziell gekennzeichneten Stellen, die eine \u00dcbernachtung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Potenziale und Grenzen f\u00fcr Wildnisbildungsma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che Die Fl\u00e4che hat eine Gesamtgr\u00f6\u00dfe von etwa 92 Hektar. Lage Die Fl\u00e4che befindet sich im Norden Halles. Im Westen grenzt die D\u00f6lauer Heide an, im Norden der Stadtteil Heide-Nord, im Nordosten der Stadtteil Kr\u00f6llwitz und im S\u00fcden der Stadtteil Heide-S\u00fcd. 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