{"id":901,"date":"2018-08-13T19:05:16","date_gmt":"2018-08-13T17:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/?page_id=901"},"modified":"2018-09-28T20:45:58","modified_gmt":"2018-09-28T18:45:58","slug":"waldstueck-auf-einem-ehemaligen-bergbaugebiet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/wildnisbildungsstaetten\/waldstueck-auf-einem-ehemaligen-bergbaugebiet\/","title":{"rendered":"Waldst\u00fcck auf einem ehemaligen Bergbaugebiet"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_979\" aria-describedby=\"caption-attachment-979\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-979 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/KEZ_4.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-979\" class=\"wp-caption-text\">Nat\u00fcrliche Begrenzung der Fl\u00e4che durch liegendes Totholz<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_978\" aria-describedby=\"caption-attachment-978\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-978 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/KEZ_3.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-978\" class=\"wp-caption-text\">Zugang zur Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_977\" aria-describedby=\"caption-attachment-977\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-977 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/KEZ_2.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"167\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-977\" class=\"wp-caption-text\">Von Lernenden errichtete Unterst\u00e4nde aus Naturgegenst\u00e4nden<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_976\" aria-describedby=\"caption-attachment-976\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-976 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/wildenachbarschaftgeo\/files\/2018\/09\/KEZ_1.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-976\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf die Fl\u00e4che von einem der H\u00fcgel<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 60 x 100 Metern.<\/p>\n<p><strong>Lage<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che befindet sich in der N\u00e4he eines Dorfes am Rand der Stadt Halle. Sie kann \u00fcber einen wenig genutzten Feldweg erreicht werden und liegt in der N\u00e4he mehrerer ehemalig genutzter Tongruben. Mehrere Ackerfl\u00e4chen umgeben diese Wildnisbildungsfl\u00e4che.<\/p>\n<p><strong>Flora<\/strong><\/p>\n<p>In der Fl\u00e4che finden sich Spitz- und Bergahorn sowie vereinzelt Feldahorn. Daneben wachsen Kiefern, Birken, Robinien, Pappeln, Buchen und Gemeine Esche. Zahlreiche Baumpilze sind vorhanden. In der Strauchschicht k\u00f6nnen Schneebeere, Diestel, Echter Nelkenwurz, Knoblauchsrauke, Klettkraut, Wei\u00dfdorn und Holunder betrachtet werden. Der Boden ist mit Brennnesseln, Walderdbeeren, Pilzen und Baumkeimlingen bewachsen. Au\u00dferdem ist viel stehendes und liegendes Totholz vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Fauna<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Fl\u00e4che sind u. a. Rehe, Wildschweine, viele Vogelarten, Kr\u00f6ten, Schnecken und zahlreiche Insektenarten zu finden.<\/p>\n<p><strong>Gew\u00e4sser<\/strong><\/p>\n<p>In der N\u00e4he der Fl\u00e4che liegen zwei ehemalige Tonabbaul\u00f6cher, die in wenigen Gehminuten erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Relief, Fl\u00e4chenbeschaffenheit<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che besteht aus einem H\u00fcgel und einer Senke (vermutlich ehemalige Aufsch\u00fcttung und Aushebung durch fr\u00fcheren Kohleabbau).<\/p>\n<p><strong>Sichtbare menschliche Einfl\u00fcsse<\/strong><\/p>\n<p>Erkennbare menschliche Einfl\u00fcsse sind Wege zum Gebiet und die Freifl\u00e4che im Gebiet, sowie illegale M\u00fcllabladungen. Insgesamt wirkt die Fl\u00e4che jedoch sehr naturnah und erscheint gr\u00f6\u00dftenteils frei von aktuellen, direkten menschlichen Einfl\u00fcssen zu sein.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle\/ehemalige Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell wird die Fl\u00e4che zur Jagd genutzt, sodass hier entsprechende Absprachen f\u00fcr eine Nutzung n\u00f6tig sind, um eventuelle Gefahrenpotenziale zu minimieren. Ehemals fand hier der Kohleabbau statt.<\/p>\n<p><strong>Erreichbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che ist fu\u00dfl\u00e4ufig, je nach Alter der Teilnehmenden in 20-40 Minuten vom angrenzenden Dorf aus zu erreichen. Sie liegt zudem an einem Feldweg.<\/p>\n<p><strong>Zivilisationsn\u00e4he<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che ist ca. 1,5 km vom angrenzenden Dorf entfernt. Ein Feldweg grenzt unmittelbar an das Gebiet an. Dieser wird von Spazierg\u00e4ngern und Hundebesitzern regelm\u00e4\u00dfig genutzt.<\/p>\n<p><strong>Schutzstatus und ggf. daraus folgende Einschr\u00e4nkungen<\/strong><\/p>\n<p>Das Gel\u00e4nde besitzt keinen Schutzstatus, sodass sich keine Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr eine Nutzung diesbez\u00fcglich ergeben. Allerdings gibt es Absprachen mit einem ans\u00e4ssigen J\u00e4ger, dass keine Nutzung der Fl\u00e4che im Mai und Juni erfolgt.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliches Gefahrenpotenzial<\/strong><\/p>\n<p>An einigen Stellen im entfernten, hinteren Bereich besteht Einsturzgefahr. Der Bereich wird daher nicht genutzt.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeit einer \u00dcbernachtung im Freien<\/strong><\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit einer \u00dcbernachtung im Freien ist gegeben und mit zust\u00e4ndigen Parteien abgesprochen.<\/p>\n<p><strong>Potenziale und Grenzen f\u00fcr Wildnisbildungsma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Beschreibung der Wildnisbildungsfl\u00e4che Gr\u00f6\u00dfe der Fl\u00e4che Die Fl\u00e4che hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 60 x 100 Metern. Lage Die Fl\u00e4che befindet sich in der N\u00e4he eines Dorfes am Rand der Stadt Halle. 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