{"id":286,"date":"2025-07-09T13:41:58","date_gmt":"2025-07-09T11:41:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/?page_id=286"},"modified":"2025-12-18T14:16:07","modified_gmt":"2025-12-18T13:16:07","slug":"penetrating-norms","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/penetrating-norms\/","title":{"rendered":"Penetrating Norms"},"content":{"rendered":"\n<h3>Wie explizite Sexszenen toxische M\u00e4nnlichkeit entbl\u00f6\u00dfen<\/h3>\n\n\n\n<h6>Arte\/Anna-Lena Barner<\/h6>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Ich w\u00fcrge, meine Augen tr\u00e4nen, Verunsicherung und Freude an der Heftigkeit der Herausforderung halten sich die Waage, unendlich viel Speichel l\u00e4uft aus meinem Mund, ich bin ein in zahllose Mundfalten gealterter Hund, der Jahre auf Pawlows Klingel gewartet hat. Der Speichel l\u00e4uft in gro\u00dfen viskosen Tropfen auf unsere Schuhe, auf das speckige wei\u00dfe Ledersofa. Zack! Der Unbekannte kommt. In meinem Gesicht vermischen sich panische salzige Tr\u00e4nen, \u00fcberforderter gew\u00fcrgter Speichel und Instant-Sperma.<\/em><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Sascha Rijkeboer schreibt mit&nbsp;<em>Camping, Cruising, Cumslut<\/em>&nbsp;keinen queeren Tumblr-Smut, wie es der Titel und obiger Ausschnitt vermuten lassen. Nein, der Text ist Teil des kontroversen Sammelbands&nbsp;<em>Oh Boy<\/em>, welcher sich mit modernen M\u00e4nnlichkeiten besch\u00e4ftigt. Doch was hat diese ausf\u00fchrliche Beschreibung eines Blowjobs in einem schwulen Cruising-Spot mit einem feministischen Ansatz von M\u00e4nnlichkeit zu tun, um den es, wie uns der Klappentext von&nbsp;<em>Oh Boy<\/em> verkaufen m\u00f6chte, hier geht? Ist \u00fcbergriffiger Oralverkehr feministische Praxis, nur weil die Beteiligten queer sind? Warum tut Mann sich das an? Welche Funktionen \u00fcbernehmen explizite Sex-Szenen in der Vermittlung queerer Erfahrungen und der (De-)Konstruktion von M\u00e4nnlichkeit?&nbsp;<em>Ist es okay, dass ich mir diese Fragen stelle und beim Lesen trotzdem horny werde?<\/em>&nbsp;Diesen Fragen wird dieser Essay nachgehen und sie mehr oder weniger beantworten. Genau genommen spielt das aber gar keine Rolle, denn wie wir aus \u00fcbersexualisierten Werbungen wissen:&nbsp;<em>sex sells<\/em>. Ihr werdet meinen Text also so oder so lesen, da bin ich mir sicher. Alles andere ist anti-feministisch, da es hier ja auch um hegemoniale M\u00e4nnlichkeit geht. Also:&nbsp;<em>stay tuned<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber gehen wir noch einmal ein paar Schritte zur\u00fcck. Was passiert im oben zitierten Text eigentlich? Sascha sitzt auf einem Campingplatz in Cavalaire und sinniert dar\u00fcber, wie sich die Wahrnehmung der fremden Menschen bez\u00fcglich theys Geschlecht ver\u00e4ndert hat. Denn je nachdem, wie they sich kleidet und spricht, wird Sasha eines der beiden bin\u00e4r verstandenen Geschlechter zugeschrieben: Mann oder Frau. Dabei ist Sascha trans*maskulin und nicht-bin\u00e4r. Weil die meisten Menschen sich jedoch offene Geschlechterkategorien nicht vorstellen k\u00f6nnen \u2013 oder wollen \u2013, werden nicht-bin\u00e4re Personen meist weder als solche gesehen noch behandelt. Die am wenigsten bin\u00e4re Reaktion, die zu erwarten ist, ist eine allgemeine Verwirrung und die darauffolgende Frage, was man denn nun sei. Also ein Mann oder eben doch eine Frau. Ob man jetzt als nicht-bin\u00e4re Person androgyn genug ist, um zumindest als Geschlechter-Verwirrung wahrgenommen zu werden, kann nur durch Au\u00dfenstehende validiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt auch f\u00fcr theys sexuelle Identit\u00e4t: Um sich schwul zu f\u00fchlen, also so richtig, richtig schwul, hat they den Drang, an gewaltvollen cis schwulen Praktiken teilnehmen zu m\u00fcssen.&nbsp;<em>So let&#8217;s fucking<\/em>&nbsp;(Name ist Programm)&nbsp;<em>go<\/em>&nbsp;in einen schwulen Cruising-Space: Gesichtslos und in sich \u00fcbergriffig, denn die Frage nach Consent stellt bereits eine Grenz\u00fcberschreitung dar. Saschas schwule Begleitung erkl\u00e4rt: \u00bbWenn dir einer \u00fcbers Bein f\u00e4hrt oder dich im Schritt ber\u00fchrt und du das willst, dann erwiderst du\u2019s. Ansonsten wei\u00dft du die Hand von dir. Alles klar?\u00ab<a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Die ultimative Validierung erh\u00e4lt Sascha dann von einem namenlosen, \u00fcbergriffigen, schwulen cis Mann:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Ich streiche zur\u00fcck und ehe ich\u2019s mich versehe, hat er mir gewaltvoll seinen Penis in den Mund geschoben. Ich mag diese Grenz\u00fcberschreitung \u2013 insbesondere mir selbst gegen\u00fcber [\u2026] Ich kriege aber nicht mehr als diese wenigen Sekunden bewusste Wahrnehmung ab; dieses Fleisch fickt meinen Mund sofort und hart.<\/em><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Saschas direkte, rohe Sprache entbl\u00f6\u00dft die erlebte Gewalt mit schonungsloser Klarheit. Obwohl Sex heutzutage \u00fcberall ist, sind solche unmittelbaren Beschreibungen doch schockierend. Sie brechen ein Tabu. Und sie machen noch etwas: Sie vollbringen einen Drahtseilakt zwischen dem Hinterfragen und dem Reproduzieren einer aggressiven schwulen M\u00e4nnlichkeit. Denn \u00fcberraschenderweise fasst Sascha die Erfahrungen nicht als r\u00fccksichtlosen \u00dcbergriff auf, sondern bezieht diese auf die eigene Identit\u00e4t und verkl\u00e4rt somit die tats\u00e4chlich stattfindende Gewalt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Er kam nach circa drei Minuten. Mehr begriff ich nicht von ihm. Und doch bin ich wahnsinnig stolz und erf\u00fcllt, dass ein Typ unter all den Orgasmen, die er im Darkroom h\u00e4tte haben k\u00f6nnen [\u2026] ausgerechnet meinem Mund seine Munition geschenkt hat. Was f\u00fcr eine Anerkennung!<\/em><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Perverse an dieser Situation ist jedoch nicht der pornoeske Charakter der expliziten Beschreibungen, sondern das eindeutig beschriebene Machtgef\u00e4lle, welches zwischen den \u203aetablierten\u2039 cis Schwulen und Sascha als trans*maskulinem \u201aEindringling\u2018 herrscht. Saschas Selbstwert und Identit\u00e4t h\u00e4ngen am seidenen Spermafaden aus theys Mundwinkel.<sup><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn5\">[5]<\/a><\/sup> They nimmt die Beteiligung an dieser schwulen Praxis als Ehre wahr und setzt sich so der Willk\u00fcr der trans*feindlichen, trans*freundlichen oder trans*ignorierenden \u203arichtigen\u2039 Schwulen aus, die Sascha und theys Identit\u00e4t entweder anerkennen oder ablehnen.&nbsp;Sascha r\u00e4kelt sich vor den urteilenden Blicken der nackten, verschwitzten M\u00e4nnerk\u00f6rper. Die Macht \u00fcber das Selbstbewusstsein der eigenen Identit\u00e4t ist so direkt gekn\u00fcpft an das Begehrt werden von schwulen M\u00e4nnern. Das Abladen des Spermas in Saschas Mund fungiert so als Ehrenplakette sondergleichen: \u00bbWas f\u00fcr eine Anerkennung!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art der Machtaus\u00fcbung \u00fcber die eigene Identit\u00e4t wird auch in anderen, nicht-sexuellen Szenen in Saschas Essay beschrieben, doch nur in der physischen Unterwerfung im Darkroom wird die Drastik dieser Praxis klar.&nbsp;Saschas Erfahrungen sind jedoch nicht nur eine juicy Anekdote, sondern ein Symbol f\u00fcr die gesamtgesellschaftlichen Strukturen und Machtverh\u00e4ltnisse, die in der Konstruktion und Anerkennung von Identit\u00e4t bestehen. Sascha erlebt Vorstellungen von M\u00e4nnlichkeit in R\u00e4umen, die sich selbst als Erweiterung vom cis-heteronormativen Rest der Welt verstehen. Ganz ohne Cis-Heteronormativit\u00e4t wird hier eine Sexualit\u00e4t reproduziert, die genauso gewaltvolle Skripte abspielt, wie man sie bei cis-hetero Paaren findet: Es gibt Tops oder Bottoms, aktiv oder passiv, B\u00e4ren oder Twinks, Butches oder Femmes. Die Teilnahme an diesen kulturellen Praktiken h\u00e4lt die Identit\u00e4t aufrecht und manifestiert dabei Geschlechterrollen und sexuelle Skripte. Was f\u00fcr cis Personen wie gottgegeben unhinterfragt gelebt oder auch abgelehnt wird, ist f\u00fcr trans* Personen ein konstanter Kampf um die Daseinsberechtigung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Drang nach der Akzeptanz der eigenen Existenz f\u00fchrt dazu, dass sich Menschen wie Sascha in grenz\u00fcberschreitende Situationen begeben:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Bald w\u00fcrde ich dorthin zur\u00fcck gehen wollen, wei\u00df ich. Ich bin jetzt s\u00fcchtig, wei\u00df ich, das war eine berauschende Grenzerfahrung! Ich will zur\u00fcck in dieses Paradies der Geschlechtsteile, wo man sich austobt und schamlos lustvoll ist. Sind wir nicht alle Teenager, die neue Dinge ausprobieren wollen? Oder ist es Selbsthass, der uns antreibt? Sind wir in diesen queeren Spaces [\u2026] durchtr\u00e4nkt von Selbsthass, dass wir uns, qua Abwesenheit eines gesunden Narrativs und qua Anwesenheit eines Traumas, selbstverletzenden Grenz\u00fcberschreitungen eskapistisch aussetzen?<a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn6\"><sup>[<\/sup><\/a><\/em><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_edn6\"><sup>6]<\/sup><\/a>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sascha konstruiert ein \u203auns\u2039, welches sich in riskante Situationen begibt, um die Sucht nach Anerkennung und Best\u00e4tigung des eigenen Selbst zu befriedigen. Doch wer ist dieses \u203auns\u2039? Sind es trans* Personen in einer trans*feindlichen Welt, die wortw\u00f6rtlich darum k\u00e4mpfen, in den cis-hetero Spaces nicht (k\u00f6rperlich) angegriffen zu werden? Oder sind es explizit schwule Menschen, die von ihrer toxischen Vorstellung von M\u00e4nnlichkeit durchzogen sind und selbstverletzendes Verhalten in Kauf nehmen, um ihre Identit\u00e4t durch kulturelle Praktiken zu konstruieren? Oder nehmen wir alle an eskapistischen und gewaltvollen Handlungen teil, die uns zwar verletzen, aber auch berauschen, weil wir zu etwas dazugeh\u00f6ren, weil wir akzeptiert werden, ohne zu merken, dass wir die Gewalt dadurch reproduzieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Szenen wie diese zeigen die Dringlichkeit des menschlichen Bed\u00fcrfnisses, eine Identit\u00e4t zu besitzen und zu einer Gruppe dazuzugeh\u00f6ren. Die sexuelle Natur der Erz\u00e4hlung ist hierbei ein eindr\u00fcckliches Werkzeug, um die Verletzbarkeit zu zeigen, die solchen Prozessen zugrunde liegt. Zudem wird durch die rohe Beschreibung sichtbar gemacht, wie viel Gewalt in einem solchen, f\u00fcr die Akzeptanz notwendigen Reproduzieren der Rollen und Skripte steckt. Saschas Erz\u00e4hlungen machen deutlich, wie unerl\u00e4sslich es ist, sich mit kulturellen Praktiken in der Identit\u00e4tskonstruktion kritisch auseinanderzusetzen, anstatt sich diesen unhinterfragt anzuschlie\u00dfen und berauscht zu sein, wenn man in den exklusiven Club aufgenommen worden ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen uns solche Fragen stellen und Szenen analysieren und uns Gedanken dar\u00fcber machen, wie Identit\u00e4t funktioniert und welche Identifizierungselemente vielleicht gewaltvoll sind und welche nicht. Letztendlich geht es aber immer nur ums Aussehen der beteiligten K\u00f6rper. Sascha beschreibt, was viele genderqueere Menschen erfahren. Sascha ist zu dominant f\u00fcr Hetero-Sex und au\u00dferdem fehlen dem Gegen\u00fcber die durch Mastektomie losgewordenen Br\u00fcste. F\u00fcr Schwulen-Sex fehlt Sascha allerdings der Penis. Da reicht eine durch Testo vergr\u00f6\u00dferte Klit einfach nicht. Auch hier kann sich diese Ablehnung aufgrund von scheinbar nicht ausreichenden k\u00f6rperlichen Attributen auf alle anderen Lebensbereiche beziehen. Da jedoch diese Situationen zwischenmenschlicher Natur sind und ausgelebte Sexualit\u00e4t, auch auf spermaversifften, klebrigen, wei\u00dfen Ledercouches im Darkroom, zumeist als private Handlung mit scheinbarem Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit verstanden wird, deckt offen, dass die Gesellschaft eben nie ausgeklammert werden kann. Nicht einmal beim Sex. Denn dort gibt es, wie \u00fcberall anders auch, Rollen und Skripte, die durchlaufen werden und notwendig sind, um Identit\u00e4t zu stiften.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt zeigen Saschas Ausf\u00fchrungen, dass sich im Sex alle gesellschaftlichen Problematiken finden lassen. Die Verletzlichkeit der Beteiligten wirkt wie ein Katalysator, der die Konflikte konzentriert und dadurch eindrucksvoll sichtbar macht. Die Sex-Szenen als literarisches Mittel sind nicht nur eine Provokation, um Tabus zu brechen und die Leser:innen bei Laune zu halten, obwohl das auch super nebenher funktioniert, sondern sie werfen Licht in die Darkrooms dieser Welt, um problematische Strukturen aufzudecken und dar\u00fcber ins Gespr\u00e4ch zu kommen, um sie zu erkennen und im besten Falle im Anschluss abzulegen. Identit\u00e4t ist immer ein Diskurs, in dem jeder Mensch als Redner:in auftritt. Identit\u00e4t ist \u00dcberzeugungsarbeit. Identit\u00e4t ist Performanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Sascha Rijkeboers Essay l\u00e4sst sich leicht als Sensationshascherei der Identit\u00e4tspolitik mit edgy eingebauten Sexszenen abstempeln. Doch bei genauerer Betrachtung k\u00f6nnen diese als tiefgehende, analytische Werkzeuge erkannt werden, die den Blick auf die innersten menschlichen Bed\u00fcrfnisse lenken und offenlegen, was wir noch \u00fcber Rollenbilder, Skripte, Macht und Identit\u00e4t durchbrechen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Aber voll bl\u00f6d, ich dachte, hier geht es um Sex und nicht um langweilige Identit\u00e4tsfindung? Wozu habe ich jetzt f\u00fcnf Seiten gelesen, wenn ich damit nicht mal masturbieren kann? Was soll das?!<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/IMG_5936-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-463\" width=\"200\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/IMG_5936-1.jpg 683w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/IMG_5936-1-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption><strong><span class=\"has-inline-color has-primary-color\">Arte\/Anna-Lena Barner <\/span><\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Sascha Rijkeboer,&nbsp;<em>Camping, Cruising, Cumslut<\/em>, in: Valentin Moritz, Donat Blum,&nbsp;<em>Oh Boy. 16 Erz\u00e4hlungen von M\u00e4nnlichkeit*en heute<\/em>, Berlin 2023, 152\u2013168, S. 157.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd., 155.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd., 156.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd., 157.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. ebd..<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/89A99791-1E1D-4BEB-8177-8CD8423E561A#_ednref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd., 158.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie explizite Sexszenen toxische M\u00e4nnlichkeit entbl\u00f6\u00dfen Arte\/Anna-Lena Barner Ich w\u00fcrge, meine Augen tr\u00e4nen, Verunsicherung und Freude an der Heftigkeit der Herausforderung halten sich die Waage, unendlich viel Speichel l\u00e4uft aus meinem Mund, ich bin ein in zahllose Mundfalten gealterter Hund, der Jahre auf Pawlows Klingel gewartet hat. 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