{"id":499,"date":"2025-12-10T18:39:36","date_gmt":"2025-12-10T17:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/?page_id=499"},"modified":"2025-12-16T14:40:18","modified_gmt":"2025-12-16T13:40:18","slug":"retrokrimi","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/retrokrimi\/","title":{"rendered":"Retrokrimi"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"has-text-align-center\"><strong>Wolfgang Brylla, <em>Der polnische und deutschsprachige Retro-Krimi. \u203aDetektivische\u2039 Fallstudien<\/em>,V&amp;R unipress, G\u00f6ttingen, 2025<\/strong>, <strong>351 S.<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h6>Lukas kagerer<\/h6>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Obwohl Krimis seit vielen Jahren die Belletristik-Bestsellerlisten in Deutschland dominieren, fand und findet Kriminalliteratur in der Literaturwissenschaft nach wie vor nur wenig Beachtung. Lange Zeit wurde die Gattung als \u203atrivial\u2039 abgetan und ihre Rolle in der Literaturgeschichte marginalisiert. Erst seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert ist die Kriminalliteratur zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden.<a href=\"\/\/A02BF73B-5FD0-479A-96D8-57E03602D9D2#_edn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Offenheit und Vitalit\u00e4t des Krimis ist es schwierig, eine einheitliche Definition der Gattung zu finden. Heutzutage existiert eine Vielzahl von Hybridformen \u2013 vom Frauenkrimi \u00fcber den Regionalkrimi bis hin zum \u00d6ko-Thriller \u2013, wodurch eine Einordnung h\u00e4ufig erschwert wird. Einer solchen Sub-Gattung (oder genauer gesagt: Sub-Sub-Gattung) widmet sich die vorliegende Studie von Wolfgang Brylla, die den Retro-Krimi als Unterkategorie des historischen Kriminalromans unter die Lupe nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum des Buches stehen die zw\u00f6lf \u00bbdetektivischen Fallstudien\u00ab, wie Brylla sie betitelt, die anhand von Beispielen aus Polen, Deutschland und \u00d6sterreich einen umfassenden Einblick in diese kaum erforschte Untergattung geben. Begr\u00fcndet wird die Auswahl damit, dass \u00bbsich der Krimi in historischer Verkleidung in Ost- und Mitteleuropa am rasantesten weiterentwickelt\u00ab (33)<a href=\"\/\/A02BF73B-5FD0-479A-96D8-57E03602D9D2#_edn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;\u2013 warum gerade diese L\u00e4nder f\u00fcr eine Betrachtung besonders relevant sind, wird jedoch nicht weiter erl\u00e4utert. Auch die Zielsetzung der Studie bleibt eher allgemein: Brylla m\u00f6chte einen \u00bbgattungsgeschichtliche[n] \u00dcberblick\u00ab (33) geben und beweisen, dass der Retro-Krimi ein poetologisch komplexes Genre ist, dass zur \u203aEnttrivialisierung\u2039 des Krimis beitr\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Positiv hervorzuheben ist die Breite des untersuchten Materials: Neben Genre-Klassikern wie Marek Krajewskis Eberhard-Mock-Reihe, werden auch in der Literaturwissenschaft bis dato kaum behandelte Werke, etwa Robert H\u00fcltners Bayern-Krimis, Andrea Maria Schenkels&nbsp;<em>Tann\u00f6d<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Kalteis<\/em>&nbsp;oder Max Annas&#8216; DDR-Krimis, ber\u00fccksichtigt. Auf diese Weise zeichnet Brylla ein vielschichtiges Portr\u00e4t des (Retro-)Krimis.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn gibt Brylla eine kurze Einf\u00fchrung in die Gattungsgeschichte des Kriminalromans und verortet seine Studie im aktuellen Forschungskontext. Es folgt ein Abriss zur Geschichte des historischen Kriminalromans, einer Kombination des Kriminalromans mit dem historischen Roman, die sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreut. Brylla zufolge \u00bbwerden schon mehr historische Kriminalromane geschrieben als Gegenwartstexte\u00ab (33); belegt wird diese Aussage allerdings nicht. Anschlie\u00dfend n\u00e4hert Brylla sich dem Begriff \u203aRetro\u2039 an: Retro bezieht sich auf die \u00bbrelativ unmittelbare Vergangenheit\u00ab (64), reinszeniert diese und versucht \u00bban ihr Spa\u00df [zu] haben\u00ab (65), anstatt sie zu idealisieren. Diese Eigenschaften bilden die Grundlage f\u00fcr die darauffolgende Definition des Retro-Krimis.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Retro-Krimi zeichnet sich Brylla zufolge dadurch aus, dass er die nahe Vergangenheit aufgreift und neu verarbeitet. Konkret handelt es sich um Romane, die \u00bbthematisch und handlungsorientiert auf das 20. Jahrhundert r\u00fcckf\u00fchrbar sind und deren Handlungsstr\u00e4nge ebenfalls dort lokalisiert werden k\u00f6nnen.\u00ab (66) Brylla versucht, die gattungsdefinierenden Merkmale des Retro-Krimis zu konkretisieren, gelangt dabei jedoch zu keiner eindeutigen Definition. Schlussendlich werden einige Kriterien festgelegt, die Retro-Krimis erf\u00fcllen (sollten): Dazu geh\u00f6ren u. a. der zeitliche Rahmen (Ende des 19. Jahrhunderts bis 1990), der \u00f6rtliche Rahmen (urbaner Raum) und der Umgang mit (realer) Geschichte, die im Retro-Krimi in der Regel zur Authentizit\u00e4t beitr\u00e4gt, ohne handlungstragend zu sein. Allerdings gibt es auch zu diesen Kriterien teilweise unterschiedliche Auffassungen. Brylla nimmt hier, wie im gesamten Buch, Bezug auf diverse polnische und deutschsprachige Literaturwissenschaftler:innen und Autor:innen, um einen m\u00f6glichst breit gef\u00e4cherten \u00dcberblick \u00fcber die Forschung zur Kriminalliteratur zu geben. An dieser Stelle w\u00e4re es jedoch w\u00fcnschenswert gewesen, entweder weniger Stimmen miteinzubeziehen, um die Gattungsgrenzen klarer festzulegen, oder basierend auf den dargelegten Positionen eine eigene Definition zu schaffen. So bleibt der Begriff \u203aRetro-Krimi\u2039 bis zuletzt vage.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss folgen die zw\u00f6lf Fallstudien, die das Herzst\u00fcck des Buches bilden. Bryllas Beispiele verdeutlichen die enorme Vielfalt des Retro-Krimis mit seinen zahlreichen unterschiedlichen Schaupl\u00e4tzen und Themen: Die vorgestellten polnischen Autor:innen und Werke umfassen den \u00bb<em>godfather<\/em>\u00ab (72) des polnischen Retro-Krimis, Marek Krajewski, und dessen im Breslau der Nachkriegszeit angesiedelte Eberhard-Mock-Reihe, Marcin Wronskis Lublin-Krimireihe, die sich mit der polnisch-j\u00fcdischen Geschichte in der Zwischen- und Nachkriegszeit besch\u00e4ftigt, Ryszard Cwirlejs Neo-Milizkrimis, welche in den 1980er-Jahren spielen und die polnischen Milizkrimis parodieren, sowie Maryla Szymiczkowska (hinter dem Pseudonym verbirgt sich das m\u00e4nnliche Autorenduo Jacek Dehnel und Piotr Tarczynski) und ihre Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts situierten Krakau-Krimis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Deutschland stellt Brylla sechs Autor:innen und deren Romane vor: Robert H\u00fcltners Bayern-Krimis spielen im M\u00fcnchner Umland zwischen 1919 und Ende der 1920er-Jahre, Volker Kutschers Gereon-Rath-Reihe l\u00e4sst das Berlin der Zwischenkriegszeit neu aufleben, Andrea Maria Schenkels Erfolgskrimis&nbsp;<em>Tann\u00f6d<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Kalteis&nbsp;<\/em>literarisieren reale Verbrechen in der bayerischen Provinz der 1950er-Jahre, Horst Bosetzkys Doku-Krimis greifen wahre Kriminalf\u00e4lle wie die Serienmorde Karl Gro\u00dfmanns in Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts auf, Christian von Ditfurths Stachelmann-Reihe f\u00fchrt Leser:innen in das Hamburg der NS-Zeit zur\u00fcck und Max Annas&#8216; DDR-Krimis spielen in Th\u00fcringen Mitte der 1980er-Jahre. Abschlie\u00dfend werden die Werke der beiden \u00f6sterreichischen Autoren Andreas Pittler (Wiener Krimis zwischen 1913 und 1938) und Christof Weigold (Hollywood der 1920er-Jahre) vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fallstudien bieten einen umfassenden Einblick in den Inhalt, die Erz\u00e4hlform sowie die Kombination von realer und fiktionaler Geschichte in den vorgestellten Texten. Abgeschlossen werden die Kapitel meist durch eine kurze Begr\u00fcndung, weshalb die Romane als Retro-Krimis kategorisiert werden k\u00f6nnen. Im Fokus der Analyse stehen u. a. die zahlreichen intertextuellen Verweise (auf Literatur, Film, Fernsehen, etc.), durch die sich die Retro-Krimis auszeichnen, das serielle Erz\u00e4hlen \u2013 handelt es sich doch bei fast allen vorgestellten Werken um Reihen, in denen h\u00e4ufig Motive aus vorherigen Teilen weitergesponnen werden \u2013 und die Authentifizierungsverfahren (z. B. angeh\u00e4ngte Stadtkarten und Stra\u00dfenregister), die zur Glaubw\u00fcrdigkeit der historischen Kulisse beitragen. Wie Brylla anschaulich darlegt, nimmt die reale Geschichte in den Romanen eine unterschiedliche Rolle ein: Mal tr\u00e4gt sie lediglich zur \u00bbVermittlung eines Zeitgef\u00fchls\u00ab (277, zu: Max Annas) bei, mal fungiert sie als \u00bbParabel f\u00fcr das Heute\u00ab (186, zu: Robert H\u00fcltner) und mal wird sie selbst zum handlungstragenden Element, wie in Horst Bosetzkys Doku-Krimis.<\/p>\n\n\n\n<p>Je nach Autor:in und Text sind die Kapitel verschieden aufgebaut und die einzelnen Abschnitte unterschiedlich gewichtet, wobei der Fokus der Analysen sowie die Relevanz des untersuchten Materials nicht immer nachvollziehbar begr\u00fcndet wird. Beispielsweise widmet Brylla der Rezeption von Marek Krajewskis Eberhard-Mock-Reihe ein eigenes Unterkapitel, w\u00e4hrend im Kapitel zu Andrea Maria Schenkels Romanen \u2013 mit zw\u00f6lf Seiten das k\u00fcrzeste des Buches \u2013 in erster Linie der Inhalt der Krimis nacherz\u00e4hlt wird. Hier w\u00e4ren eine einheitlichere Strukturierung der Kapitel sowie eine erkennbare durchg\u00e4ngige Argumentationslinie w\u00fcnschenswert gewesen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders problematisch ist, dass fraglich bleibt, inwieweit \u00fcberhaupt alle vorgestellten Romane Retro-Krimis im engeren Sinne sind \u2013 ohne dass die Studie selbst diese Schwierigkeit thematisiert. So versto\u00dfen manche der Texte gegen die eingangs definierten gattungsspezifischen Merkmale. Dies betrifft die Regionalkrimis von Robert H\u00fcltner und Andrea Maria Schenkel, die nicht im urbanen Raum spielen, oder Horst Bosetzkys Doku-Krimis, die reale Verbrechen dokumentarisch wiedergeben und damit auf eine exakte Geschichtsschreibung abzielen. Bryllas Erkl\u00e4rung, Bosetzky gehe es um ein \u00bbGeschichtsverst\u00e4ndnis [\u2026], in dem sich die Geschichte einerseits als etwas Gegebenes, andererseits als etwas Erst-zu-Erz\u00e4hlendes bzw. Erst-zu-Dokumentierendes im Sinne des Retro offenbart\u00ab (243), erscheint hier argumentativ wenig \u00fcberzeugend und birgt die Gefahr, alle in der entsprechenden Zeitspanne situierten historischen Kriminalromane als Retro-Krimis einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Brylla schlie\u00dft seine Ausf\u00fchrungen mit einem Fazit sowie einem Ausblick auf die Zukunft der Sub-Gattung. Wie die Auswahl der in der Studie untersuchten historischen Kriminalromane verdeutlicht, sind die M\u00f6glichkeiten, Kriminalliteratur und Retro miteinander zu kombinieren, \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig. Der Retro-Krimi ist dementsprechend grunds\u00e4tzlich nicht auserz\u00e4hlt. Allerdings bemerkt Brylla eine tendenzielle R\u00fcckentwicklung der Sub-Gattung in Polen, die er auf die \u00bbver\u00e4nderten Leseerwartungen\u00ab (320) zur\u00fcckf\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt entwickelt Brylla induktiv einen \u00bbMerkmalskatalog des Retro-Krimis\u00ab (317), basierend auf den zuvor in der Studie durchgef\u00fchrten Textanalysen. Neben den eingangs genannten Kriterien (Zeitraum, Handlungsort, Verhandlung realer Geschichte) werden weitere Punkte angef\u00fchrt, die aus den einzelnen Beispielen hervorgegangen sind, so z. B. die Verwendung intertextueller Verweise, das serielle Erz\u00e4hlen oder das \u00bbSpiel mit der Geschichtlichkeit mit Bez\u00fcgen zur Gegenwart\u00ab (317). Die festgelegten Kriterien sind jedoch so unspezifisch gehalten, dass sie auf einen gro\u00dfen Teil der Gegenwartsliteratur zutreffen. Dar\u00fcber hinaus werden viele der Merkmale direkt durch Formulierungen wie \u00bbmeistens\u00ab relativiert, sodass sie eher als Kann- denn als Muss-Kriterien erscheinen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser vagen Gattungsgrenzen wirkt die Auswahl der Autor:innen und Texte teilweise willk\u00fcrlich und es stellt sich die Frage, warum Brylla nur eine Schriftstellerin ber\u00fccksichtigt hat. Letztlich funktioniert das Buch als Gattungs\u00fcberblick, l\u00e4sst in den einzelnen Analysen jedoch mitunter einen klaren Fokus vermissen, sodass die Zielsetzung der Untersuchung nicht immer nachvollziehbar ist. Besonders die nur unzureichend begr\u00fcndete Textauswahl wirft Fragen auf. Trotz der genannten Schw\u00e4chen erschlie\u00dft die Studie mit ihrem breiten Material einen bislang wenig beachteten Bereich der Kriminalliteratur und setzt damit wichtige Impulse f\u00fcr die weitere Forschung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-637\" width=\"384\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1-1200x1600.jpeg 1200w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/files\/2025\/12\/Bild-3-1.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><figcaption><strong><span class=\"has-inline-color has-primary-color\">Lukas Kargerer<\/span><\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/A02BF73B-5FD0-479A-96D8-57E03602D9D2#_ednref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. D\u00fcwell, Susanne, et al.&nbsp;<em>Handbuch Kriminalliteratur: Theorien &#8211; Geschichte &#8211; Medien<\/em>. J.B. Metzler Verlag, 2018, S. VII.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/A02BF73B-5FD0-479A-96D8-57E03602D9D2#_ednref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Brylla, Wolfgang.&nbsp;<em>Der polnische und deutschsprachige Retro-Krimi: \u203aDetektivische\u2039 Fallstudien<\/em>. V&amp;R unipress, 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Brylla, Der polnische und deutschsprachige Retro-Krimi. \u203aDetektivische\u2039 Fallstudien,V&amp;R unipress, G\u00f6ttingen, 2025, 351 S. Lukas kagerer Obwohl Krimis seit vielen Jahren die Belletristik-Bestsellerlisten in Deutschland dominieren, fand und findet Kriminalliteratur in der Literaturwissenschaft nach wie vor nur wenig Beachtung. Lange Zeit wurde die Gattung als \u203atrivial\u2039 abgetan und ihre Rolle in der Literaturgeschichte marginalisiert. Erst [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6475,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/499"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6475"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=499"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/499\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":944,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/499\/revisions\/944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zeitschriftstudentischerbeitraege2025\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}